Samstag, 31. Dezember 2011

Mit dem Sektglas richtung 2012.

Ich heb mein Sektglas auf alle Menschen, die ich um mich habe, auch wenn es nur in meinen Gedanken ist. Auf ein neues Jahr, auch wenn es nicht viel ändern wird auf die Schnelle, aber man sollte niemals aufhören zu hoffen. "Auf gute Freunde, verlorene Liebe. Auf alte Götter und auf neue Ziele. Auf den ganz normalen Wahnsinn, auf das was einmal war. Darauf, dass alles endet und auf ein neues Jahr." Und nicht zu vergessen auf die Böhsen Onkelz.
Danke für 2011. Danke an meine Familie, meine Freunde und an Robert. ♥ Es war ein schönes Jahr mit euch, auch wenn es nicht immer leicht war.
Und jetzt wird gefeiert, ihr Deppen. <3

Prost ♥
Marie nur für dich : 
Auf viele weitere schöne Partys mit uns beiden (: Danke, für diese Abende. ♥ 2012 werden sie noch besser und noch besoffener sein. ;D

Freitag, 30. Dezember 2011

Eines Tages bin ich bei dir.

Holzsplitter auf der Tischplatte, Hände rot und mit kleinen Spritzern Blut bedeckt. Der zerbrochene Stift geht unter wie der letzte Hoffnungsschimmer. Aussichtslos, das Geld reicht nicht für ein Fernglas, kann dich nicht mehr sehen aus der Entfernung. Leere Chipstüte, leerer Magen. Die Ahnungslosigkeit in deinen Augen ist nicht übersehbar, doch was du denkst, kann ich nicht sehen. Wärst du nicht so kompliziert wie ich, dann würden wir nicht aneinander vorbeilaufen, doch genau das ist der Grund, der unsere Blicke treffen ließ. Der Eyeliner klebt über meiner Lippe, tropft schwarz auf meinen Oberschenkel. Der Kopf ist zu schwer, um ihn oben zu halten, du bist zu weit weg, um dich fassen zu können.
Niemals werde ich jemanden so lieben wie dich, auch wenn du nur noch ein Stern am Himmel bist, der mir den Weg aus dem Dunkel zeigen soll.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Gib mir Licht

Du siehst mir in die Augen, ich kann die Lügen lesen. Bist ein offenes Buch, doch ich will die Zeilen nicht verstehen, will die Bedeutung der Worte nicht glauben. Das Gute ist verborgen und ich suche danach, wie ein Taucher in der Tiefe. Alles ist dunkel, die Luft wird knapp, doch der Schatz bleibt in den Schluchten versunken. Die Kraft geht aus, ich schwimme und schwimme immer weiter, hab Angst vor den versteckten Gefahren, doch ich ignoriere sie. Maske auf - das starke Mädchen spielen. Wer sich vor der Dunkelheit fürchtet, wird umso länger auf den Tag warten müssen, da die Angst die Zeit so langsam wie möglich kriechen lässt. Ich sollte aufhören, nach dir zu suchen.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Kenneth - verlass mich niemals.

Böhse Onkelz hören - Therapie für die Seele. Ich vermisse es, in deinem Arm zu liegen. Ich vermisse es noch viel mehr mit dir im Auto zu fahren, Geschwindigkeitsbegrenzung um das doppelte überschritten, Onkelz und Freiwild dröhnend laut. Wir brüllen die Texte mit, bist wie mein Bruder, bist wie mein Spiegelbild, nur halt vom anderen Geschlecht. Wir denken gleich, obwohl wir so weit voneinander weg sind. Kenneth, dich werde ich immer lieben. ♥ Was wär ich ohne dich, mein Cousin? Wo wär ich gelandet, wenn ich dich nie gehabt hätte? Hast mir die Richtung gegeben, auch wenn du selbst keinen Plan mehr hast. Hast mir Kraft gegeben, auch wenn du selbst schon das Ende vor Augen hattest. Die gemeinsamen Kippen, die gemeinsamen Momente im Rausch, kennst mich besser, als ich je dachte. Videos, in denen du mich im Kinderwagen durch das ganze Dorf schiebst. Erinnerungen, mit dir im Jugendclub, ich viel zu klein zwischen all deinen Kumpels, hast mich immer beschützt. Wunderbare Erinnerungen. Bist vielleicht nicht mein Vorbild, wäre mein Ende, aber du hilfst mir, mich zu orientieren.
Es ist nunmal so wie es ist. <3
Das ist das Land der Vollidioten. <3

Sonntag, 25. Dezember 2011

Es ist egal wo das Ziel ist...

Wimpern getuscht, Puder im Gesicht, bestes Grinsen aufgesetzt, Haare antoupiert, Rock am glitzern, mit den Gedanken bei dir. Ungewissheit die mich an dir festhalten kann, ohne, dass du etwas dafür tun musst. Alles was so abstoßend wirken könnte, zieht mich noch mehr an. Keine Garantie auf einen Platz in deinem Kopf, das zappeln macht mich wahnsinnig und gleichzeitig so gespannt auf das Ende. Endlos komplizierte Geschichten, ineinander verwickelt und trotzdem kann ich klar sehen, wenn du vor mir stehst. Hast mir den Verstand nicht geraubt, hast mich nicht verliebt gemacht, nichts. Alles was du getan ist, du hast mein Herz zum klopfen gebracht auf kuriose Art und Weise. Wenn du mir ins Ohr brüllst und ich lächeln muss, weiß ich nicht wieso ich es niedlich finde. Peinlichkeiten sind durch deine Trotteligkeit nicht mehr peinlich neben dir, aber ich mag es. Ohne Grund, gesehen und nicht mehr weggesehen. Mein Blick kann sich von dir nicht lösen, wenn du durch den Raum torkelst, wie festgeklebt und ich weiß du wirst lächeln und ich weiß ich werde lächeln und ich weiß, du wirst nicht mehr aus meinem Kopf gehen, den gesamten scheiß Abend lang.

Bettwetthüpfen.

Letzte Kippe brennt runter, wie der Tag - alles zerfällt einfach zu Asche. Der Regenbogen verliert alle Farben, wirkt monoton. Sämtliches Glück geht verloren, wie du aus meinem Kopf, aus meinen Gedanken. Bin zu wach um rumzusitzen, doch zu schwach um nochmal aufzustehen. Die perfekt nachgemalten Konturen meiner Lippen verwischen allmählich, hast mein aufgemaltes Lächeln weggeküsst. Die eindeutige Zweideutigkeit deiner Lügen lässt mich verstummen, meine Gefühle überschlagen sich. Ein letzter tiefer Zug, Rauch in meinen Lungen, dann erlischt die letzte Glut, wie das Feuer zwischen uns. Hast mit offenen Karten gespielt, doch ich hoffte trotzdem auf ein Wunder.
Einer ist schlimmer, als der andere.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Ich weiß alle deine komischen Geschichten sind wahr...

Ich laufe einer Illusion hinterher. Ich suche nach Wasser in der Wüste, nach Wärme in dieser kalten Nacht, nach Verstand in dieser armseeligen Stadt, nach Liebe an einem gefühllosen Ort, suche nach dir neben mir. Ich balanciere auf einem dünnen Seil und verlier nach und nach an Mut und Gleichgewicht. Würde ich fallen, könnt mich nichts retten, ich würde fliegen, frei wie ein Vogel mit einem letzten Schrei hinauf zu dir. Mein Lächeln wird zu einem verzerrten Grinsen, so zwanghaft und unglaubwürdig, wie deine gespielten Gefühle. Ich will nie wieder deine Stimme hören, will nie wieder an dich denken müssen, auch wenn ich dabei Gänsehaut bekomme. Meine Wunden waren verheilt, perfekt kaschiert, doch du hast unter das Make-up gesehen, hast mehr verstanden, als mein eigenes Spiegelbild es hätte tun können und warst trotzdem zu weit weg. Bist auf der anderen Seite des Ufers, mein Boot ist kaputt und schwimmen wäre zu weit. Wenn wir uns nicht in der Mitte treffen, bin ich verloren.
"Ich weiß alle deine komischen Geschichten sind wahr,
der Tag hat gestimmt, es war nur nich das richtige Jahr."

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Es ist lächerlich.

Ich erfriere. Heizung auf Höchststufe, so wie wir. Vollgas Richtung Weltende, auch wenn es nie ein Ende geben wird. Wir steuern aufeinander zu, während wir uns immer mehr voneinander entfernen. Ich hör dich schreien, doch kann den Sinn der Worte nicht begreifen. Zu lang geredet, Worte tausendmal erneut zerkaut, wie eine Kuh. Widerkäuer, widerlich. Du bist arrogant, doch noch lange nicht so bekloppt wie ich. Jeder Buchstabe lässt dich meine Wut verstehen, auch wenn du die wahre Bedeutung gar nicht kennst. Mein Herz pocht, ich hör es schlagen, ohrenbetäubend laut dröhnt es durch den ganzen Raum. Um mich rum alles erfüllt von Stille, der Lärm macht mich taub. Würde ich den Sinn erkennen, würde ich auch nochmal kämpfen, würde ich nochmal die letzte Kraft nehmen, doch meine Sicht auf das "wozu" ist vernebelt, mein Selbstmitleid blendet mich. Ich bin so glücklich, dass kann ich dir nichtmal beschreiben, will ich auch nicht, denn du wirst es mir nehmen. Auch wenn nichts mehr Zukunft hat und ich sämtlichen Sinn für die Realität verloren habe, werd ich es allein schaffen. Ich werd es irgendwie schon grade biegen, wie auch immer, aber ohne dich.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Du hast mir den Kopf verdreht.

Ich denke nicht eine Sekunde an dich und wenn ich es doch mal tuen sollte, dann nur, wie dämlich ich dich finde. Ich mag weder deine Art zu lächeln, noch deine Art zu küssen. Es interessiert mich nicht im Ansatz, wenn du ein anderes Mädchen hast, weil du nicht mein Typ bist. Generell würde ich niemals behaupten, dich zu mögen, weil es auch gar nicht stimmt. Deine peinlichen Aktionen finde ich nicht süß, es hat mir nie etwas bedeutet mit dir zu reden. Ich fand es nicht lustig, wenn wir uns gegenseitig auslachen konnten und wir haben nicht zusammen gepasst. Mein Herz hat nicht schneller geklopft und ist immer im Takt geblieben und ich fand es auch nicht schön, mit dir zu tanzen. Unser Foto schau ich mir gar nicht an und ich könnte es eigentlich auch löschen. Meine Wangen sind nicht rot geworden, als du meine Hand genommen hast und ich habe auch nicht angefangen zu zittern. Als du den Raum vollkommen nüchtern und langweilig wie immer betreten hast, fand ich dich sowieso nicht toll und habe dich auch nicht von anderen Feiern wieder erkannt, weil du mir nie aufgefallen bist. Es war auch absolut nicht niedlich, als du den dummen Adventskranz anzünden wolltest, obwohl noch gar nicht Sonntag war und jedesmal, wenn ich dich angelächelt habe, war es nicht ernst gemeint. Die Herzen, die ich überall hinmale sind nicht für dich, du hast sie eh nicht verdient und ich sage es nochmal, mein Typ bist du ja eh nicht. Wir kennen uns kaum und die durchgemachte Nacht und der gesamte Samstag war vollkommen ohne Bedeutung. Und selbst wenn all das hier gelogen wäre, würde ich es eh nicht zugeben.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Mein Kater Vodka lässt mich nicht aufhören an dich zu denken.

Gedankenlos sitze ich lächelnd da, seit Stunden. Die Zeit vergeht, ich verschwende sie, wie mein Geld bei H&M, doch ich kann nicht anders, muss zur Ruhe kommen. Mein Kopf ist leer, auch wenn er mit Gedanken überfüllt ist. Die Schmerztablette fängt nicht an zu wirken und ich wünschte, dass ich wüsste, was du gerade denkst, tust, sagst, oder fühlst, obwohl es mich nicht interessiert. Die Sonne ist untergegangen, auch wenn es zu früh ist, genauso wie wir, wobei wir jetzt schon wieder zu spät sind und alles verpasst haben, was uns hätte retten können, oder nicht? Ich wünschte, es gäbe einen Restart Knopf. Nein ich möchte nichts verändern und wenn, dann nur gering, aber ich will es nochmal erleben. Dieses wunderbare Gefühl nochmal spüren, das ist alles.
Mit jedem deiner Fehler <3

Samstag, 17. Dezember 2011

Meine größte Lüge ist die einzige Wahrheit.

Und ich sitze hier, warte auf mein blondes Mäuschen und denke nach. Die letzten Wochen haben mich aufgewühlt, haben mich aus der Bahn geworfen. Zu viel Alkohol floss durch meinen Körper, zu viel Rauch landete in meinen Lungen, hab mich von zu vielen Kerlen verarschen lassen, hab zu viele geküsst, hab zu viel nachgedacht, hab zu lange wach gelegen, hab zu viel in den Spiegel gesehen und meine tägliche Beschäftigung vollführt. Renn von einer Fete zur nächsten, renn von einem Spiel zum andern. Ich denk nicht mehr nach, ich handle intuitiv. Das, was du immer von mir haben wolltest, bricht mir jetzt das Genick und du hörst dem Knacken genussvoll zu. Deine Worte sind tief in mein Gedächtnis eingebrannt und alles was ich wollte, war mein Leben zurück, war die Freiheit genießen. Hab Fehler gemacht, aber bereue sie nichtmal, weil das Kribbeln zu aufregend und der anschließende Schmerz zu schön war. Ich wollte Aufmerksamkeit um jeden Preis, doch als ich sie bekam, war sie eine erbärmliche und auch noch schlechte Lüge, auf die ich bei vollem Bewusstsein aus Verzweiflung eingegangen bin. Eure Masche ist gleich, immer und immer wieder, doch es verletzt mich kaum noch. Meine beste Entscheidung werde ich nicht treffen, weil der Nervenkitzel zu kurz kommt, weil der Rausch zu schwach wäre. Meine zitternden Hände tippen verzweifelt Buchstaben, die kaum noch Sinn ergeben und trotzdem auf irgendeine Weise versändlich erscheinen. Ich trauer dir nicht hinterher, obwohl ich weiß, dass das nicht stimmt. Dein Name ist x, weil ich zu unentschlossen bin, um mich zu entscheiden und x steht für dich, dich, dich oder dich und im endeffekt für keinen. Mein Name ist beschmutzt, so wie das missbrauchte Vertrauen, was du mir geschenkt hast. Es ist mir egal, ob du bleibst oder nicht, denn gut wird es sowieso nicht werden.

Freitag, 16. Dezember 2011

Was du für mich bist.

Der Mensch, der immer bei mir sein wird, wenn ich unten liege. Ich kann vom Mond fallen und auf dem Boden aufkommen, doch ich werde lachen, solange du meine Hand hältst. Ich werde aufstehen, immer und immer wieder, damit ich noch tausend Momente mit dir gemeinsam durchleben kann. Ich will mit dir zusammen kämpfen, gegen alles und jeden, bis in alle Ewigkeit. Wir sind zu stolz, um unsere Fehler zuzugeben, aber wissen trotzdem immer, dass der andere Recht hat, doch das ist okay. Unsere Meinungen knallen frontal gegeneinander mit Tempo 230 km/h, trotzdem tun wir uns dabei nicht wirklich weh. Haben ein paar Kratzer erhalten, wenige Wunden, die uns nur noch stärker machen. Ich hab dich an mich geklebt mit Sekundenkleber, das Lösungsmittel hat noch keiner entdeckt und selbst wenn irgend ein Langweiler ohne Freunde mal diese Erfindung macht, wird es uns nicht trennen. Wir können von einander weglaufen wie wir wollen, es ist wie bei Bernd das Brot - wir laufen an der einen Ecke raus und kommen an der anderen wieder rein. Worüber er sich ärgert, das ist unser Glück. Zu viele laufen herum, die mich nur als Stück Fleisch betrachten. Zu viele, die mich nicht kennen und es doch glauben, doch ich weiß, dass du mich kennst. Vielleicht nicht immer zu 100%, dafür aber manchmal mehr, als ich mich selbst. Du bist mein Kontrast und trotzdem wie mein Spiegelbild, ich weiß nicht wie ich uns beschreiben soll, aber ich weiß, dass wir zusammengehören. Ich habe mich bemüht, mich so einfach wie möglich auszudrücken, damit du verstehst, was ich dir sagen möchte. Ich will dir danke sagen. Danke, dass du mich erträgst, danke, dass du mich hältst, danke, dass du mich liebst.

Ich zerschlag deinen Fernsehr, wenn du das Lied nicht aus machst.

Nichts fehlt mir grad so sehr, wie Kirsten an meiner Seite !
- wie konnte ich so dumm sein und glauben, dass ich es schon einfach so wegstecken werde? Komm doch einfach zu mir. :(

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Kurze Notiz an dich.

Du bist nichts weiter als ERBÄRMLICH !
So widerlich verlogen, so unbeschreiblich dämlich im Kopf. Verblendet von deinem Traum, denkst du bist der Größte, der absolute Superheld, perfekt von Chris & Rob beschrieben. Du fühlst dich selbst so geil, dass ich am liebsten kotzen würde, dir ins Gesicht. Deine eingebildete Perfektion, dein wundervolles Spiegelbild, deine Illusion vom Leben ist so wertlos, wie ein kaputter Toaster, nur ohne ausreichend Niveau. Mein Glasinhalt in deinem Gesicht, für all deine Demütigungen. Glaub nicht, dass ich dir jemals verzeihen werden, glaub nicht, dass ich dich jemals verstehen werde. Ich war da und wo warst du? Hast meinen Stolz in der Toilette runter gespült, so wie ich meine letzten Gefühle. Ich mach mein Schauspiel perfekt und vollende mein Werk, wir waren der Mittelpunkt eines perfekten Dramas, den Schluss, den du geschrieben hast, hab ich zerknüllt und gegessen. Ich hätte niemals gedacht, dass du je so werden würdest und habe nie geglaubt, dass ich so tief sinken werde. Ich hätte niemals gedacht, dass ich dir mal so hinterhertrauern werde, weil ich mir täglich einrede, dass ich dich verachte.

Auf meinem Kompass klebt ein Kaugummi.

Alles ist okay, es läuft bestens. Ich lasse hinter mir, was mich verrückt gemacht hat, ich kann wieder atmen und plötzlich wirfst du mich aus der Bahn. Ich bin so verwirrt, dass ich nichtmal mehr schreiben kann. Es fällt mir schwer die Tasten zu treffen, kann meine Gedanken nicht mehr in Worten ausdrücken, aber Worten reichen dafür sowieso niemals aus. Vielleicht möchte ich gerade gern schreien, vielleicht wird es mir aber auch gar nichts bringen. Es kann auch einfach sein, dass ich mir alles nur einbilde. Ich hab so viel gesehen und kenn trotzdem nichtmal ein kleines Stück von dieser Welt. Ich kann mich nicht entscheiden, was ich will, was ich brauche, was ich denke, was ich fühle. Wünschte mir, ich hätte eine ahnung, in welche Richtung ich jetzt gehen soll, doch es gibt so unendlich viele, aber keinen Ausweg und keine Möglichkeit zur Flucht. Ich hab mich im Wald verrannt und kann den Himmel nicht mehr sehen. Hab die Orientierung verloren und renne planlos durch die Dunkelheit. Wo ist das Ziel und wie erkenne ich, dass ich dort bin? Gibt es überhaupt ein Ziel? Vielleicht bist du Teil des Spiels, vielleicht auch nur eine Nebenrolle, ein kleiner Statist, ein Requisit, doch was passiert, wenn du perfekt bist für die Hauptrolle und ich lass dich gehen? Dann ende ich wie Dieter Bohlen, ich lass die Guten gehen, damit ich Mainstream vermarkten kann. Dann traue ich mich nicht, neue Wege zu gehen, aus Angst zu versagen, doch die Chance zu versagen ist groß. Ich wünscht, genau jetzt würde eine Sternschnuppe vorbeifliegen und alles würde einfacher werden, nur damit ich wieder eine Richtung finden kann.

Dienstag, 13. Dezember 2011

I could really use a wish right now.

 

Ich weiß nicht was ich mir erhoffen soll, hab keine Ahnung
woran ich glauben kann.
Es fühlt sich so kalt an in deiner Nähe
&' trotzdem ist mir so warm. 
Meine Hände wollen anfangen zu zittern,
mein Atem beginnt langsamer zu werden.
Ich spüre wie das Blut pocht,
ich werde ganz losgelöst vom Boden.
Will fliegen, 
vielleicht tue ich es ja gerade schon.
Bitte lass es doch einmal so laufen, 
wie ich es haben möchte.


Montag, 12. Dezember 2011

- Nicht mehr nachdenken, einfach machen. Keinen Augenblick bereuen, kein Blackout schadet uns, keine schlaflosen Nächte werden uns quälen. Einfach loslaufen, nicht überlegen, was richtig und was falsch ist. Wozu auch? Es kommt sowieso immer wie es kommen muss, wir können machen was wir wollen. Nichts, wofür wir uns entscheiden, wird ein Fehler sein. Natürlich, es kann sein, dass wir auch mal einiges wegstecken müssen, doch was macht das schon, wenn wir den Moment genossen haben? Wenn wir glücklich waren? Wir sind zu jung, um unser Leben auf die kleinste Sekunde zu planen, um jeden Fehler zu vermeiden, um uns selbst zu ernst zu nehmen, um brav zu sein, um uns über jede Konsequenz gedanken zu machen. Irgendwann werden wir nämlich die Zeit, die wir jetzt verschwenden, vermissen und es bereuen, dass wir nicht gelebt haben. Irgendwann, wenn wir zu uns selbst gefunden haben. Irgendwann. Jedoch nicht jetzt.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Primitiv maskiert, doch für euch reicht es.

Meine Hände sind taub. Saß stundenlang am Fenster, Sonne ging unter, Licht ging aus, die Welt getaucht in eine schwarze Hülle. Der Apfelsaft brennt auf der Zunge, Essen geht nichtmal ein Bissen runter. Und ich sitze, sitze und weiß nicht worauf ich warte. Beobachte den Himmel, vorbeiziehende Wolken. Irgendwo zwischen oben und unten, zwischen grau und bunt, zwischen Wut und Glück, zwischen dir und mir, genau da bin ich. Der flehende Blick in den Himmel, mit Liebe für dich, mit der Gewissheit, dich wiederzusehen, irgendwann. Eine Schachtel weggeraucht, dein Name schallt durch meinem leeren Kopf. Verkrampfstes Lächeln, in den Mundwinkeln die Tränen, voll von Angst. Ich löse mich vom Fensterbrett, fühle mich, als würde ich schweben, wünschte ich würde schweben. Ich frage nicht nach Gründen, die gibt es nicht, habs eingesehen und akzeptiert. Es kommt so wie es muss, wie sollen wir uns auch wehren. Fühl mich selbst erbärmlich, bin angewidert von meinem Spiegelbild. Ich warte auf das Nichts, weiß nicht wann es kommt, ob es kommt, wie es kommt. Steh vor nem Berg, kann nicht sehen, was dahinter ist. Muss mich jetzt entscheiden, geh ich weiter oder nicht? Zurück gibt es nicht, nur nach vorn. Alles dreht sich, schneller und schneller. Ich verliere das Bewusstsein, klappe zusammen, so lächerlich, voll und ganz versunken im Hass.

Ich werd dem Ruf gerecht.

Ich lass es fließen durch meinen Körper. So süß, so belebend, so lebensnotwendig in der Sinnlosigkeit. Will den Rausch spüren, merke wie der Boden dreht, wie mein Leben kippt. Spür wie der Raum vibriert, pulsierendes Blut in meinen Adern. Augen schließen, wegtreten, so ist der Standard, egal wie ich mich wehre. Pegel steigt von Schluck zu Schluck, leerer Magen - leeres Hirn. Nichts ist real, wie im schlechten Film, wie bei Hollywood. Du kriegst, was du erträumt hast, bekommst, was du dir gewünscht hast. Augen öffnen, Arm um die Taille und dein Geruch auf meiner Haut erzählt mir von der Nacht.
Ich hab die Sonne im Gesicht und frag mich wo das Richtig endet und das Falsch beginnt.

Samstag, 10. Dezember 2011

Immer werden wir so bleiben.

Der Gedanke daran plagt mich, meine Fehler rennen mir erbarmungslos hinterher und ich muss mir selbst dabei zu sehen, wie ich mich selbst verrate. Muss mit ansehen, wie meine Gefühle schwinden, wie ich mich verliere, wie ich vergesse, wie ich Fehler begehe. Von Tag zu Tag wird es einer mehr. Von Tag zu Tag werden sie schlimmer. Bitte lass das aufhören.
_______________
Gleich mit einer süßen Maus weggehen. Gleich das Kribbeln spüren, vielleicht auch Enttäuschung, vielleicht Freude, vielleicht Trauer. Aber Glück wird da sein, schön wird es sich anfühlen, weil wir zusammen sind. Mäuschen, wir müssen weniger saufen !
Schlaflose Wochenenden, zu viel Alkohol, zu viel Tabak in den Lungen und alles das mit dir. Zu viele Schmetterlinge, zu viel Enthusiasmus, aber die hauptsache ist, wir sind für den Moment zusammen, sind für den Moment glücklich und fliegen durch den Raum, wie zwei Glühwürmchen. Wir strahlen, wie zwei Sterne und wir sind so frei wie der Wind. Einfach nur wir beide. <3

Sturzflug. Sturztrunk.

Kenn noch den Klang deiner Stimme, auch wenn er schon verblasst ist. Nur noch eine Erinnerung an Zeiten die weiter weg sind, als die Sterne. Hab mich gestreckt wie eine Bekloppte, wollte den Himmel berühren und hab mich an der Realität geschnitten. Pflaster auf den Wunden sollen meine Illusion von der Perfektion verbergen, es ist mir peinlich geglaubt zu haben, dass es einfach wäre, zu fliegen.

Freitag, 9. Dezember 2011

Ich verachte dich.

Du bist so krank. Deine Worte sind vereist, hinterlassen zahlreiche Unterkühlungen auf meiner Haut. Weggeätzte Gefühle, du schlägst mit deinem Baseballschläger auf hilfloses Leid ein und lachst. Frisst Puddings in dich rein und lachst mich aus wenn ich zitternd am Boden liege und mein letztes Stück Vernunft und Respekt aus mir herauskotze. Nenn mich nochmal Miststück, nenn mich nochmal billig, ich steh drauf. Du zerkratzt meine Seele und wunderst dich, was aus mir wird. Keiner hat eine ahnung was Ansehen erstmal bedeutet, wenn man deines verloren hat. Krallst dich an den winzigsten Zipfel Anerkennung, die noch so kleine Zuneigung. Ich platze vor Wut, ich platze innerlich, zerstör mich selbst noch mehr. Will alles um mich zerstören, nur damit ich merke, dass ich am Leben bin. Du lässt mich da liegen, mit deiner widerlichen Art zu grinsen. Du triumphierst, während ich verkrüppelte Hilferufe in die Luft schreibe. Doch meine Maske klebt zu fest auf meiner Haut, um zu schreien.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Wann kann ich endlich wieder schlafen?

Ich kann mein Leben nicht mit Worten beschreiben, kann nicht im Ansatz erklären, was ich gerade fühle. Jedes einzelne Ereignis hat sich tief in mein Herz eingebrannt, mein ganz individuelles Tattoo. Ich will tanzen, ich will schreiend und singend durch die Straßen tanzen, im Regen auf der Wieso liegen & in den Himmel schauen. Ich will alles erleben, was nur möglich ist im Leben. Ich will hoch und runter und wieder nach oben. Meine Hand ins Feuer legen, mit dem Teufel Roulette spielen und alles aufs Spiel setzen, in den Himmel fliegen und von einer Wolke springen, um letztendlich wieder auf dem Boden der Tatsachen zu landen. Schenk mir Höhenflüge, schenk mir Tränen, streichel mich, schrei mich an. Das ist was ich brauche. Ich will mit Tempo 230 fahren und trotzdem alles mitnehmen, alles sehen, alles spüren, jeden Windhauch. Gib mir das Gefühl von Freiheit und reiß mich mit. Ich will etwas, worum ich kämpfen kann, etwas was mich wahnsinnig macht und im selben Moment glücklich. Alles was ich jetzt gerade brauche, ist ne Flasche Asti und dich, oder auch nicht?
Und jetzt geh ich mein tolles Lied hören <3

Dienstag, 6. Dezember 2011

Wir tanzen durch die Nacht.

Ich mal Herzen in Luft, sie verblassen augenblicklich, wie der Gedanke an dich. Kurz da, wieder weg. Für einen Moment lächeln und wissen, die Realität entflieht. Nein ich denke nicht an dich, ich denke nicht an mich und denke nicht an uns. Sitz am Fenster und beobachte wie der Rauch nach oben steigt, ich lächel ihm hinterher. Stell dir vor es wär anders, wärs dann jetzt so schön? Stell dir vor, wir würden auch nur einen einzigen Fehler beseitigen, wären wir dann jetzt, wie wir sind?
Ich dreh mich nicht mehr um, weil es keinen Sinn ergeben würde, nichtmal im Ansatz. Ich denke nicht, dass wir irgendwas planen können, wir müssen es auch nicht, weil es sowieso immer wieder funktionieren wird. Wer weiß schon woran es liegt und wer will es auch wissen, wenn uns doch gerade die Überraschung so unbeschreiblich glücklich macht.

Montag, 5. Dezember 2011

Noch ein Drink und ich fliege.

Wie soll man es schon beschreiben, irgendwann ist es einfach da. Ich sitze lächelnd in meinem Zimmer, hör dieses unglaublich geniale Lied, was nichtmal im Ansatz sinnvoll ist und bin glücklich. Es ist nichtmal so, dass ich weiß, wieso. Die Kippe brennt runter, während die Zeit an mir vorbei läuft wie ein Film. Mit der Zeit lernt man dazu, ich habe wieder zu mir selbst gefunden. Ich kenne jeden meiner Fehler, bereue nur wenige von ihnen. Wir müssen erst ziemlich viel Müll sehen, um zu erkennen, worum es uns geht. Ich tanz durch mein Zimmer mit geschlossenen Augen, ich tanz durch mein Leben, mit dem Kopf nach oben. "Immer, wenn etwas endet, beginnt gleichzeitig etwas Neues." Mich kann keiner mehr retten, ich mache Höhenflüge, um meinem Tiefpunkt zu entkommen, das schwarze Loch, was mich nach unten ziehen möchte. Die Kippe ist verglüht, mein Text vorbei und alles was bleibt ist dieses wunderschöne Gefühl am Leben zu bleiben, egal wie hart es ist.

Mittwoch, 30. November 2011

In 2 Tagen bin ich glücklich.

"Du ziehst in immer neue Kriege
& es ist doch dieselbe Schlacht." <3
Ich will nur noch, dass es endlich Freitag wird. Ich will nur noch, dass ich endlich Kirsten wiedersehe. Ich will nur noch mit meinen Mädchen tanzen und nicht mehr nachdenken. Ich will mich frei fühlen, so frei wie ich es immer war. Ich will mich an mich erinnern, will mein Leben zurück. Ich will aufhören im Kreis zu laufen. Ich will aufhören, mir über alles Gedanken zu machen. Ich will genießen, ich will leben. Ich will deine Hand nehmen und dich mitziehen, da wo ich hin will, ist es wunderschön. Lass uns zusammen springen.

Montag, 28. November 2011

Christina Perri - The Lonely, gegooglete Übersetzung an dich.

Ich habe dir alles anvertraut, weil ich gegelaubt habe, du bleibst bei mir.
"2 Uhr Morgens, wo fange ich an
Weine mal wieder meine Augen aus
Der leise Klang der Einsamkeit
Will das ich ihm ins Bett folge
Ich bin der Geist eines Mädchens
Das ich am meisten sein will
Ich bin die Hülle eines Mädchens
Das ich mal gut kannte
Langsam tanzend in einem leeren Raum
Kann die Einsamkeit deinen Platz einnehmen
Ich singe mir selbst ein leises Schlaflied
Dann gehst du und lässt die Einsamkeit rein
Um wieder mein Herz zu ergreifen
Zu ängstlich um reinzugehen
Wegen dem Schmerz einer weiteren lieblosen Nacht
Weil die Einsamkeit hier bei mir bleiben wird,
Und mich halten wird bis ich einschlafe
Ich bin der Geist eines Mädchens
Das ich am meisten sein will
Ich bin die Hülle eines Mädchens
Das ich mal gut kannte
Langsam tanzend in einem leeren Raum
Kann die Einsamkeit deinen Platz einnehmen
Ich singe mir selbst ein leises Schlaflied
Dann gehst du und lässt die Einsamkeit rein
Um wieder mein Herz zu ergreifen
Zerbrochene Erinnerungen einer kaum atmenden Geschichte
Wo einmal Liebe war, bin nur noch ich
Und die Einsame ..
Langsam tanzend in einem leeren Raum
Kann die Einsamkeit deinen Platz einnehmen
Ich singe mir selbst ein leises Schlaflied
Dann gehst du und lässt die Einsamkeit rein
Um wieder mein Herz zu ergreifen"
Weil das Lied mich grad berührt hat.

Wertlos - Wir sind nur Müll in der Galaxie.

Meinetwegen, bleibt doch alle blind für das was wirklich zählt und bereut es. Ich bleib hier sitzen und warte, was für eine Aussicht. Du hast mich belogen, ohne es zu merken, du hast uns verraten, ohne es zuzugeben. Wirfst mich weg mit leeren Worten, kann nichtmal mehr schreiben. Wie viel Zeit muss vergehen, damit ich lerne mich nie wieder auf Jemanden zu verlassen? Wie lange brauche ich noch, um es wieder zu tun, wieder die Gefühle abzudrehen und ins nichts zu laufen? Klar ist es schwer, natürlich ist es beschissen das Gefühl, weil das Leben ein krankes Spiel ist. Unsere Gehirne werden leergesaugt durch widerliche Talkshows, was wollen wir erwarten? Uns wird beigebracht, wie man fremdgeht, uns wird gezeigt wie man sich richtig scheidet, wir sollen verführt werden, unser Leben zu zerstören, lassen uns ausbeuten für Nebensächlichkeiten und vernachlässigen das, was uns mal glücklich gemacht hat. Wir geben uns nicht zufrieden mit dem, was für uns das Beste ist und schmeißen es achtlos weg ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Wir reden uns krampfhaft ein, wir würden versuchen alles besser zu machen, aber nichts wird besser, gar nichts tun wir. Wir rutschen ab, runter den Berg rein in die Schlucht und fallen tief, fühlen uns dabei noch so cool. Es bleibt nichts übrig von uns selbst, wir verschwinden im Nebel und erkennen uns selbst nichtmal mehr wieder, wo bleibt da der Sinn? Ich frag mich wie man so bescheuert sein kann, all den perversen, kranken Scheiß zu erfinden, der uns zerstört. Eure reudigen Communities, ihr stalkt jeden, kennt aber keinen wirklich. Ihr verletzt Menschen, von denen ihr keine Ahnung habt. Es ist so scheiße einfach eine andere Person aus der Bahn zu werfen, es reicht ein einziger behinderter Satz, der für eure primitiven Hirne schon wieder einen zu komplexen Hintergrund besitzt. Mehr als lügen könnt ihr nicht, mehr als mit Messern in die Seele der anderen stechen, dafür seid ihr zu dumm. Abitur sagt heute gar nichts mehr aus, weil es euch nichtmal an Bildung fehlt, sondern an einem korrekten Verständnis von Werten und Anstand. Es ist klar, dass niemand perfekt sein kann, weil dann das Leben auch echt langweilig wäre, allerdings kann man doch einfach einmal nachdenken. An euch erbärmlichen kleinen Kindern scheitert die Perfektion.

Willst du solche Menschen haben? Willst du so enden? Was hat uns alles ausgemacht, etwa das? Was verdammt nochmal willst du haben?

Deutschunterricht.

Shen Te zum Publikum:
"Ich will mit dem gehen, den ich liebe.
Ich will nicht ausrechnen, was es kostet.
Ich will nicht nachdenken, ob es gut ist.
Ich will nicht wissen, ob er mich liebt.
Ich will mit dem gehen, den ich liebe."
Sun:
"So ist es."
Beide gehen ab.

Wir sind Sternenkinder, hinterlassen spuren im Himmel, auch wenn wir schon längst verglüht sind, bleibt unser Licht erhalten. Auch wenn du uns nicht mehr spürst, kann man es sehen, deutlich und klar am Himmel. Wir sind so präsent, wie wir es immer waren, sind immernoch wir selbst geblieben. Und ich weiß, dass wir auch heller scheinen können, wenn du dich traust.

Freitag, 25. November 2011

"Never mind I'll find someone like you."

Meterdicke Staubschicht auf meinem Verstand, hab ihn zu lange nicht genutzt. Es gehört dazu, dass wir manchmal geblendet sind von der Perfektion. Wir irren uns viel zu oft, rennen in eine Sackgasse, obwohl wir das Schild einige Meter davor bereits realisiert haben. Soll ich kämpfen, betteln, auf die Knie gehen und flehen? Soll ich vielleicht lächelnd nach vorne sehen, vergessen, nochmal beginnen? Soll ich einfach gedankenlos hier sitzen, mit leerem Gesicht und einem Kopf gefüllt mit Sand? Ich habe keine Ahnung was das Leben von mir will und hab auch keine Lust mehr darauf, nach dem Sinn zu suchen. Wir führen uns alle auf die willenlose Marionetten getrieben von einem geisteskranken Vollidioten, der sein eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt und dafür unsere stiehlt. Wenn du was zu lachen hast, schön für dich, mich hast du verloren und das endgültig.
Ich habe etwas, das ist wertvoller als ihr alle. Nicht verlogen, vielleicht manchmal etwas verletzend. Nicht ganz perfekt, aber so nah dran, wie keiner zuvor.

Donnerstag, 24. November 2011

Le petit déjeuner.

nun sitz ich hier, mit dem Apfel im Mund, denk an alles und nichts. Kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, weil die in der Erinnerung feststecken. Noch über eine Stunde, dann schreibe ich meine Englischklausur, wahnsinn. Wie schnell die Zeit vor mir weggerannt ist und jetzt wo ich sie mal kurz zu fassen bekomme realisiere ich erst, das bald alles ein Ende hat. Wie lange kann ich noch all die Fehler begehen, die bereits zu mir gehören? Wie lange kann ich noch sorgenfrei durch die Stadt tanzen? Entschuldigung für meine Sentimentalität, ich habe selbst keinen blassen Schimmer, wieso ich mir bereits darüber Gedanken mache. Vielleicht ist es Angst. Alles neu und anders, alles was ich weiß ist, dass du an meiner Seite sein wirst, ja das weiß ich. Wow, jetzt ist der Apfel bis zu seinem Inneren abgekaut, seine Tage sind gezählt. Ich frage mich worauf es ankommt im Leben. Soll ich perfekt aussehen, einen makellosen Charakter besitzen, übermäßig schlau sein oder soll ich einfach in den Tag hinein leben? Ich bräuchte einen Richtungspfeil, eine Art Lebenskompass, nur für die grobe Richtung. Oder ist gerade die Suche nach dem Nichts das interessante an unserem Leben?

Montag, 21. November 2011

"Hey'chen ♥ sie"

Ich spiegel mich in der kleinen Scherbe in der Hand. Leises tropfen, leises schluchzen, nehm mich selbst gar nicht mehr wahr. Alles spielt sich ab wie in einem Film, Billigproduktion, schlechte Qualität, erbärmliche Handlung. Die Schauspieler mit blasser Haut, gekennzeichnet vom Alltag. Die tiefen Ringe unter den Augen sind so normal, wie der Alkohol zum Frühstück. Dein nichtvorhandener Blick bringt mich von Tag zu Tag mehr um. Denkst du noch an mich? Ein kleiner dummer Versager, allein. Zusammengekauert in der Ecke, am heulen und mit der Gewissheit, dass nie wieder etwas besser wird. Ich starre durch mein Zimmer, der Raum voll von Erinnerungen. Unser Glück war wie eine Wunderkerze. Die Funken sind explodiert, es war ein Feuerwerk der Gefühle, ganz nah bei uns und so hell, egal wie dunkel die Nacht um uns herum war. Doch jede Wunderkerze verglüht irgendwann. Unsere Kerze ist ausgegangen, aber bitte, lass uns doch einfach eine neue anzünden.

Sonntag, 20. November 2011

Ihr wisst GAR NICHTS.

Ich laufe durch mein Zimmer, einen Schritt vor dem andern. Wackelig auf den Beinen mit verschwommener Sicht. Realität und Traum verschmelzen. Was ist noch Wirklichkeit? Bitte lass es einen Traum sein, lass mich aufwachen und ihn wieder in meinen Armen halten. Nimm mir alles, alles, alles, nur nicht den letzten Menschen der mir mein Leben bedeutet. Ich habe keine Angst mehr. Die Kippe verbrennt die Haut, der Schmerz kaum spürbar, eingebrannte Narben. Ich kotz mein Leben aus, um die Scheiße zu vergessen. Schreie blind vor Wut, kraftlos vor Verzweiflung und ich lächle. Lächle, das Leben ist so ironisch, es lacht mich aus. Jeden Tag gibt es was Neues, jeden Tag eine Überraschung, wie bei einem Adventskalender. Du öffnest das Türchen und dir springt eine Nadel ins Auge. Du traust dir selbst nichtmal mehr, hast dich so verraten wie keiner je zuvor. Ihr sterbt weg, ihr lauft weg, ihr seht weg - ich kann nicht mehr atmen. Ich ersticke an meiner Hoffnung, die toten Schmetterlingsleichen erbrech ich dir auf deine Füße, kannst mich nicht halten, weil ich schon längst falle. Ich scheiß auf die Meinung vom Rest, meine Gründe liegen viel tiefer und landen kurz danach im Kanalrohr. Ihr seid alle so erbärmlich, ich fühl mich reif für die Klapse. Ich will nicht perfekt sein für EUCH. Ich will nicht gewöhnlich sein. Ich will nichts damit erreichen, was ihr verstehen könntet. Ich halte mich nicht an eure Ideale, nicht an eure Regeln. Wenn ich regungslos auf dem Boden liege, dann freu ich mich nicht, dann bin ich nicht stolz, dann fühl ich mich nicht gut, sondern frei von der Last. Ihr seid alle so blind, ich könnte heulen, auch wenn es eigentlich nur noch zum lachen ist. Alles was ich brauche, ist dieser Junge, der als Einziger begriffen hat wieso. Der Junge, der als Einziger verstanden hat, wer ich bin. Der Junge, der mich als Einziger wirklich geliebt hat. Der Junge, der mich trotzdem nicht allein lässt, auch wenn er nicht sieht, dass ich zu scheitern drohe. Ich werde immer für dich da sein, Robert.

"Sag mir, wozu bist du bereit wenn jeder geht, den du liebst? "

Robert.

Ich kann nicht ohne dich !

Samstag, 19. November 2011

Nichts war je so perfekt wie wir.

Zu viele Worte, zu viele Tränen. Keiner weiß wo die Gründe liegen, sie sind viel zu verschwommen, ohne Lupe nicht erkennbar. Du brauchst Zeit, ich brauche dich. Wir liegen so falsch wie noch nie und treffen Entscheidungen die uns zerstören. Wir zerbrechen an Liebe, an Gefühlen die zu stark sind, oder nicht vorhanden? Wo ist oben, wo unten? Wo ist rechts und wo links? Wie weit geht Frendschaft, wo endet Liebe? Zu viele Fragen brennen uns aus, mein Kopf ist so leer. "Ohne dich, das wird es nie geben. Ich werde IMMER für dich da sein." Wir verschlimmern alles durch das Notwendige. Ich weiß, dass du mich liebst. Ich weiß es. Wir waren wie ein Puzzel, das fertige Bild. Jedes Teil passte ineinander, doch der Sturm hat Löcher geschaffen. Die Perfektion stieg uns zu Kopf, die Leere rückt ins Bewusstsein. Kein Gedanke mehr an etwas anderes, in meinem Kopf nur noch du. Du bist mein Perfect Match, deshalb brauch ich euer scheiß Makeup nicht. Du bist mein Wunder, mein Feuerwerk, mein Lebenssinn und eigentlich doch nur irgendjemand, der in mein Leben getreten ist. Du wirst nicht gehen, ich werd für dich da sein. Wir schreien unsere Versprechen gegen den Wind mit der Gewissheit, dass alles zu viel ist. Ich brauche dich wie Schokolade, eigentlich weiß ich dass es nicht sein muss, trotzdem bin ich so süchtig nach dir, dass mir alles andere scheißegal ist. Du bist mein Extasy, du machst mich so high. Ich will dich nicht zur Hälfte, weil ich dich im Ganzen benötige. Du weißt genauso gut wie ich, dass alles ein Ende hat, doch "wir sind unsterblich". Wir kennen die Grenze und auch wenn wir grade den Mut verlieren, wenn wir grade nicht mehr stark sind, bleiben wir das einzig richtige.
Die Worte bleiben weg, mir fehlt die Kraft, ohne dich geh ich kaputt. Und ich weiß du tust es auch. Ich liebe dich.

Freitag, 18. November 2011

Du bist so billig.

Ich möchte dir danke sagen, weil du immer für mich da warst, wenn ich dich gebraucht habe. Ich möchte dir danke sagen, für dein Verständnis, dafür, dass wir immer zueinanderfinden konnten, weil wir beide reif genug waren, um unsere Fehler einzusehen. Ich möchte dir danke sagen, weil du einfach immer die richtigen Worte gefunden hast und mich immer blind verstehen konntest. Ich möchte dir danke sagen, dass du immer deine Hand für mich ins Feuer gelegt hast. Ich möchte dir danke sagen, dass du mir jahrelang treu warst und mich nie verraten hast. Ich möchte dir danke sagen, dass nichts und niemand uns trennen konnte, weil man sich auf dich noch verlassen konnte. Ich möchte dir danke sagen, weil du mich auf Händen getragen hast.
Danke, dass du mir beigebracht hast Menschen ins Gesicht zu lügen und ihnen Zuneigung vorzuspielen, auch wenn man sie nur benutzt, um seinen eigenen Vorteil daraus ziehen zu können. Danke, einfach nur für rein gar nichts.

Donnerstag, 17. November 2011

Der Zwang.

Man tut Dinge, die man nicht will. Man hat Angst, ja es macht einen selbst verrückt, trotzdem ist es da, ein Muss. Ohne geht es nicht mehr, egal wie sehr man es will. Einer allein kann gar nichts schaffen, nichtmal im Ansatz. Ein einziges liebes Wort, einmal oben stehen, einmal Jemanden neben dir haben. Flehende Blicke, tränengefüllt, einfach abgewiesen. Niemand kann aufhören zu weinen, nur weil es dich stört. Niemand kann aufhören, sich selbst zu hassen, nur weil du es nicht willst. Niemand kann sein Leben nach dir ausrichten, nur weil du dich nicht anpassen kannst. Niemand ist perfekt, nur weil du es selbst so siehst. Niemand kann alles hinnehmen, nur weil du es kannst. Niemand kann stark sein, nur weil du nicht zerbrichst. Niemand kann hoffen, nur weil es dir gut geht. Würden dich alle mit Füßen treten, wenn du am Boden liegst? Würden dich alle allein lassen, wenn du verzweifelt versuchst dein scheiß Leben wieder gerade zu biegen? Glaubst du es macht mir Spaß?

Freitag, 11. November 2011

Komm, wir fressen eine Leiche.

"Störungen in der Kommunikation.
Kommunikation ist leider störungsanfällig und wird deshalb zum Thema. Es kommt auf die Kenntnis weiterer Umstände auf die Situation, den Kontext, und einige innere Voraussetzungen bei Sender und Empfänger an, welchen Reim wir uns darauf machen." [Zitat: http://cbbern.ch/typo3/uploads/media/Kommunikationsstoerungen_03.pdf]
Unser Fehler liegt im Reden, liegt im Denken, liegt im Handeln. Du gehst auf mich los, ich fühl mich wie bei American History X - Bordsteinbreaker. Messerscharfe Worte wirfst du mir entgegen, mit der Erwatung, ich soll sie fangen, soll sie halten, auch wenn die Klingen sich in mein Fleisch bohren, während ich verblute. Wir verlieren die Kontrolle, wollen verzweifelt nach Luft schnappen, wieder nach oben schwimmen zur Oberfläche, doch wir sind zu weit untergegangen. Die Last an unseren Beinen, die von Tag zu Tag wächst, zerrt an uns, runter in die Dunkelheit.Unser Hilfeschrei steigt als kleine Luftblase nach oben, doch wer so weit draußen im Meer ist, dem kann keiner mehr helfen. Alles was ich gebraucht hätte, wär ein kleines bisschen Verständnis, ein wenig Liebe, eine Hand die mich hält, einfach irgendetwas für das es sich noch zu kämpfen lohnt. Danke, dass du mich schubst, wenn ich am Abgrund stehe.

Dienstag, 8. November 2011

14. Februar 2009

Seit Tagen läuft die Nanny in Dauerschleife, seit Tagen häng ich nur noch vor dem Spiegel. Seit Tagen nicht mehr richtig nachgedacht, seit Tagen nicht mehr richtig geschlafen. Dreh mich von rechts nach links, links nach rechts. Hitzeschutzmittel in den Haare, doch wo ist das Schutzspray für mein Herz? Ich starre zum Himmel, werd blind von der Sonne. Warme Sonnenstrahlen, leicht lächeln, ich spüre, wie sie mir fehlt. Ich bereue jede Sekunde, in der ich nicht bei ihr war, bereue jeden Augenblick ohne sie. So perfekt wie du, war kein Mensch, den ich jemals kennenlernen durfte. Nichts ist für die Ewigkeit, doch dein Leben hätte es sein müssen. Hast mich geformt, ich denk an dich. Hast mir geholfen, ich brauche dich. Ihr alle habt Herzchen verschenkt, habt glückliche Momente gehabt und du bist mir einfach weggestorben. Bist mir entglitten, weggeflogen und bist jetzt nur noch ein hell leuchtender Stern am Himmel. ♥

Sonntag, 6. November 2011

2 Jahre Freundschaft auf dem Müllhaufen.

Es fehlt mir, bis früh um 3 mit dir durch die Stadt zu fahren. Es fehlt mir, über unlustige Sachen eine halbe Ewigkeit zu lachen. Es fehlt mir, mit dir über alles reden zu können. Es fehlt mir, mich bei dir über alle Leute aufregen zu können. Es fehlt mir, dir zu helfen. Es fehlt mir, mit dir zu schreiben. Es fehlt mir, deine Ansicht zu erfahren. Es fehlt mir, dein Cap aufzusetzen. Es fehlt mir, deine komischen Leute kennenzulernen. Es fehlt mir, mit dir nachts viel zu schnell falschrum durch den Kreisel zu fahren. Es fehlt mir, Todesängste auf dem Sitz zu spüren und mich trotzdem so sicher zu fühlen. Es fehlt mir, mit dir ewig zu diskutieren. Es fehlt mir, mit dir nie einer Meinung zu sein und trotzdem immer gegenseitiges Verständnis zu haben. Es fehlt mir, dich mit Ironie zu verwirren. Es fehlt mir, zu wissen du bist da wenn ich allein dastehe. Es fehlt mir, morgens aufzustehen und ne SMS von dir zu haben. Es fehlt mir, Keks genannt zu werden.
Du fehlst mir.

Samstag, 5. November 2011

Hände zittern.

Musik so dröhnend laut, Lautstärke 2%. Die Stimmen schreien durch die Stadt, alle flüstern. Die Sonne ist zu hell, die Wolke verdeckt sie. Du drängst mich von der Straße immer richtung Abgrund. Du schlägst zu, blind vor Wut, Selbsthass und Verzweiflung. Kriegst dein eigenes Leben nicht auf die Reihe und zerstörst genussvoll meins gleich mit. Brüllst mich an, doch ich bin schuld. Du kannst nachts nicht schlafen, ich kann nicht aufhören zu saufen. Du kannst nicht mehr arbeiten, ich kann nicht mehr ehrlich lächeln. Du denkst, der materielle Wert ersetzt den Wert von Gefühlen. Gib mir Geld, raub mir Verstand, komm fühl dich gut. Verkaufst mir in der Mikrowelle aufgewärmte Kälte. Kein Hinweis darauf, wie es weiter geht, ob die Flut uns holt oder wir so weitermachen. Früher Nummer eins, heute auf der Abschussliste. Wollt niemals werden wie du, bin trotzdem auf dem Weg dorthin. Muss die nächste Abfahrt nehmen, sonst ist es zu spät.

Freitag, 4. November 2011

Musik in meinem Ohr

"Aussehen entscheidet, wer zusammenkommt, aber Charakter wer zusammenbleibt.
Manchmal teilen sich Wege hier von ganz allein.
Man sollte im Leben nichts planen.
Das Schicksal lacht einen aus.
Glaub mir, nichts ist für immer. Verlass dich drauf."
"Und wenn ich irgend, Irgendwann im Himmel bin,
dann kann ich sagen ich hab alles Erlebt,
lehn mich zurück und zünd mir dann ne Kippe an.
Denk an die Zeit und hab alles gesehn.

Hand aufs Herz, ich bereu nichts, Ich halte ewig diesen Kurs, versuch zu Lachen, diesen Leben is zu Kurz.
Wenn du Traurig bist und Sterben willst denk an die Leute die so Traurig sind weil Sie Sterben müssen.
Inzwischen Lach ich Wieder.
Ich komme wieder klar, alles wunderbar,mir scheint die Sonne aus dem Arsch.
Ein wundervoller Tag, ja heute Lad ich alle meine Freunde ein, und schenke jedem Straßenpenner heute teuren Wein.
Ich lebe jeden Tag als wärs mein letzter, jeden Tag geburtstag,Weihnachten,Silvester aber wenigstens kann ich mein Kindern was erzähln, ich habs gesehn, Das Ghetto und die Cremé dé lá Cremé."

Donnerstag, 3. November 2011

Den Wind küssen.

Manchmal wollen wir uns einfach nur hinlegen und vergessen !
Die Tränen hinter uns lassen, jeden einzelnen Glücksmoment, der sich am Ende zu einem Albtraum entwickelte. Alles verbannen, sämtliche Werte. Was ist schon gut, was ist schlecht? Wo ist der Anfang und das Ende? Alles Ansichtssache, liegt im Auge des Betrachters. Kann völlig fertig am Boden liegen, weil ich auf der Straße lebe und nichts habe und genauso gut glücklich sein. Kann reich sein, alles besitzen, geliebt von jedem und fühl mich trotzdem beschissen, vielleicht aber auch gut. Versuch niemals über das Leben anderer zu urteilen, so heißt es, trotzdem tuen wir es alle. Denken Menschen zu kennen, weil wir ihr Verhalten beobachten, weil sie uns ihr Herz ausschütten, doch die Wahrheit kennt niemand. Wozu auch? Im Endeffekt sind wir alle gleich. Mal glücklich, mal nicht. Jeder auf ne andere Art und Weise. Haben Spuren hinterlassen, haben was erlebt und Menschen Liebe gegeben, egal wie kalt wir auch sind. Waren vielleicht Huren, dumm und verlogen, trotzdem haben wir gelebt. Alles gegeben was in unserer Macht stand. Alles getan, weil wir einfach wir waren. Nein nicht andere bringen dich zu Entscheidungen, du tust es selbst, denn wärst du nicht du, hättest du dich dann überzeugen lassen? Wir drehen Dinge, wie wir sie wollen, wie nen Globus. Doch am Ende kommen wir doch alle an. Das Leben hat kein konkretes Ziel, trotzdem erreichen wir so viele Haltestellen, so viele neue Erfahrungen an Orten, von denen wir nie geträumt haben. Heute reich morgen arm, warum einen Kopf drüber machen, es ändert sich eh alles und glücklich können wir immer sein, wenn wir uns gerade danach fühlen. Wir können ohne Gefühle durch die gegend vögeln und erzählen, wir spüren keine Liebe mehr, doch trotzdem sind wir ab und zu verletzt, lassen uns von Dingen berühren, die uns im Innern doch was bedeuten. Man muss sich einfach nur auf das Leben einlassen und vergessen, was jetzt die richtige Entscheidung wäre. Es gibt kein richtig oder falsch.  Manchmal ist es verdammt hart und man weiß einfach nicht mehr weiter, klar. Dann schreibt man sich halt alles von der Seele und schon kann man einfach umfallen, erfüllt von Erleichterung. Wegschweben auf einer Wolke, Freiheit spüren.
Ich will einfach nur vergessen.

Mittwoch, 2. November 2011

Wer bremst, verliert.

Licht geht aus, hab mir die Birne weggesoffen mit der Flasche Glücksgefühle. Lag in deinem Arm und wollte nie mehr weg. Sah in deine Augen und wollte nie wieder andere sehen. Dinge, die nicht endlos sein müssen, sollten wir genießen. Wir sollten die Schokolade nicht kauen, sollten nicht in das Eis beißen und nicht beim Fernsehen unser Lieblingsgericht hinunterwürgen. Wir sollten es genaustens betrachten, sollten darüber nachdenken und es uns dann langsam auf der Zunge zergehen lassen, wie deinen sanften Kuss. Ich brauch kein Liebeslied, brauch keine scheiß Herzchen, alles was ich brauche ist das Lächeln, das du mir schenken kannst. Ich brauche den Regenbogen, der mich glauben lässt ich sei auf Koks. Du bist mein Speed, du machst mich high und trotzdem behalte ich meine weiße Weste, ohne sie mit Persil zu waschen. Schau in den Himmel und sag mir was du siehst. Weißt du was ich sehe? Sterne. Die leutenden Seelen, die uns damals zusammengeführt haben, die uns einander vertraut gemacht haben. Wir beide, mit Vollspeed auf der Autobahn. Ich irgendwo zwischen Depression, zugeteerter Lunge, schlaflosen Nächten und Alkoholrausch. Du dicht hinter mir zwischen Verstand und Zärtlichkeit, mir auf der Spur. Kehrtwendung auf der Strecke, Geisterfahrer, dich hats nicht interessiert, denn ich war auf dem Weg zu dir. Haben die Ausfahrt Richtung Liebe und Trauer genommen und trotz so vielen Staus, zahllosen kaputten Fahrbahnen und Rechnungen für unsere Straftaten und Fahrzeugbeschädigungen den Weg zu uns selbst gefunden. Hättest du damals nicht gehupt, hätte ich dich vielleicht nicht gesehen. Wäre ich kein Risiko eingegangen und hätte auf meinem Fluchtweg aus der Realität nicht gewendet, würde ich vielleicht jetzt nicht mit dir gemeinsam in einem Auto fahren, irgendwo auf der Milchstraße, dem Highway unserer Herzen.

Dienstag, 1. November 2011

Guten Morgen, du Bitch.

Einmal nicht ganz da, nicht klar im Kopf. Endlosschleife, guten Morgen Lunge, tief einatmen bevor der restliche Körper erwacht. Kritischer Blick in dem Spiegel, qualvoller Blick in die Hölle. Salzwasser vor grünem Schimmer spiegelt Gefühle wider. Keiner hat ne Ahnung, außer dein Inneres. Wie ein Kind, das nach dem verlorenen Mensch-ärger-dich-nicht Duell das Spielbrett auf die andere Seite des Zimmers wirft. Jeder sagt "Das ist nur ein Spiel" Doch wie soll ein Kind das begreifen, wenn es doch so gern wie die Erwachsenen gewinnen will? Jeder sagt zu dir "Das ist nur das Leben, nimms nicht zu ernst" Doch wie soll ein Mensch das verstehen, der so gern leben will? Du greifst zu der Packung eingebildete Beruhigung und fliegst davon auf deine Gedankenwolke.

Montag, 31. Oktober 2011

Die Antwort auf deine Frage.

Der beruhigende Bass in meinem Ohr, der Rausch der uns vergessen lässt. Augen schließen und im Takt von links nach rechts wanken. Ohne das Gehirn einzuschalten losbrüllen und frei von der Realität, das ist das Leben. Dein Lächeln inspiriert, auch wenn es so bedeutungslos ist. Unzurechnungsfähigkeit mit klarem Verstand für das Sinnlose. Der rote Faden endet dort wo er anfängt, weil wir ohne Absicherung springen möchten, um das Gefühl in allen Gliedmaßen spüren zu können. Wir erwarten kein Happy End, doch am wenigsten ein Drama. Wir brauchen keine Perfektion, obwohl wir Fehler vermeiden wollen, die unvermeidbar sind. Loslassen, mit geschlossen Augen gegen Wände laufen. Will dein Gesicht vor mir sehen, wenn ich mein Augenlicht wieder erlange. Will Freiheit und trotzdem gebunden sein. Egal was wir tun, richtig ist es nicht und fühlt sich trotzdem so gut an. Mein Blick verschwimmt, ich tauche ins Alkoholmeer. Jedes Mal dasselbe Spiel. Feiern lässt vergessen.

Sonntag, 30. Oktober 2011

Du bist peinlich.

Dich brauch ich bestimmt nicht zum leben, aber ich brauch dich, um über deine Dummheit zu lachen.
Hast dich gegen mich gewendet, doch ich kann dasselbe tun. Legs drauf an, wenn es dir gefällt ist es okay. Ich will nicht nich abhalten, denn Leute wie dich brauche ich nicht. Leute die Tatsachen verdrehen und Menschen mit voller Absicht das Herz aus der Brust reißen sind nicht notwendig. Vielleicht habe ich dich gebraucht, vielleicht habe ich dich gemocht, aber jetzt steht pure Verachtung in meinem Blick. Du hast an Wert verloren, weil du leichtsinnig mit dem Feuer spielen wolltest, weil du dachtest, dass sinnlose der Welt ist für dich wichtig.
genial <3
"Die Welt ist nicht gegen uns,
wir sind ihr bloß egal."

Samstag, 29. Oktober 2011

We had the time of our lifes.

Ich war immer für dich da.
Egal was du hattest, ich bin aufgesprungen, wollte dir helfen, dich trösten. Ich wollte deine Hand halten, wenns mal schwer war, wollte deine Tränen wegwischen und dich zum lachen bringen. Wir hatten harte Zeiten, aber auch geile. Wir haben viel erlebt in den ganzen Jahren. Wir sind gebranntmarkt von der Zeit, hatten unsern Spaß und unsern Schmerz. Unser Leben haben wir in der Hälfte zerschnitten und mit der Anderen geteilt und jetzt willst du mir erzählen ich hätte nie gekämpft? Jede Träne, bei jedem einzelnen Streit. Jedes Wort in unseren Diskussionen. Alles lastet wie ein mit Steinen gefüllter Rucksack auf meinen Schultern. Vielleicht muss ich es nicht verstehen, vielleicht muss ich all die Lügen nicht mehr begreifen.
Ich war immer für dich da.

Your time was running out.

"And who do think you are?
Running round leaving scars."
Du bist so ein trauriges Stück Dreck, ich könnte heulen !

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Wir belügen die Lüge.

Herzstillstand. Aus und vorbei. Noch so leichtes letztes Pochen in der Halsschlagader erlischt. Ein kleiner Hauch von Verzweiflung liegt im Blick. Augenlider zu schwer, letzter Blick. Im Schaufenster sieht alles besser aus, als anprobiert. In der Werbung glänzt alles schöner, doch schnell wird es matt. Wenn das letzte Licht erloschen ist gestehen wir jeden Fehler, gestehen wir jeden Akt in dem wir aus der Rolle gefallen sind. Wie Verfremden unser Leben, so wie es Brecht mit seinem Theater tat. Unsere Realität heißt Müllkippe, mit dem Kopf zuerst ins Klo. Wollen wir raus aus dem Dreck müssen wir träumen und nie mehr aufwachen. Stell den Fernsehr ein und du siehst so viele Lügen, wie du willst. Siehst die Perfektion und den Schmerz in den matten Augen. Kotz dich bis zum Tod oder du wirst ausgelacht. Lüg dein Leben zusammen, wie es dir gefällt, oder keine Sau sieht nach dir. Sei du selbst und missachte die Worte der rachsüchtigen Meute und sieh dir selbst dabei zu wie du langsam erdrückt wirst. Machen wir alles falsch, wenn wir alles richtig machen? Ist es richtig alles falsch zu machen? Sind Fehler besser als Perfektion? Aber wieso wollen wir dann alles perfekt machen? Sind wir auf der Suche nach der perfekten Lüge? Eure Ansicht macht euch krank und den Rest gleich mit. Zu viel falsches Gerede hinter dem Vorhang. Dein Pony verdeckt vielleicht deine Stirn, fast schon deine Augen, aber nicht deine Dummheit.

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Was tun, wenn der letzte Mensch, dem man traut, droht zu gehen?
Was tun, wenn der letzte Mensch, den man liebt, nicht mehr bleibt?
Was tun?

Ich liebe dich.

Homeparty beim Teufel und seinen Engeln.

Es ist, als würden sich meine Lungen verschnüren. So fest, so einschneidend tief. Eine Eisenkette, der Teufel lacht mich aus. Was ist Furcht und Trauer? Nichts, rein gar nichts im Gegensatz zu Enttäuschung. Man kann nichts bereuen, was schön war. Nichts kann man vergessen, schon gar nicht einfach so missachten, was man geliebt hat. Sollen wir unsere Erinnerungen verwerfen, weil sie nicht mehr in die Gegenward passen? Wenn wir ein Puzzle haben und alles passt, wir aber nur ein Teil kaputtschneiden, dann ist ein Loch im Ganzen. Doch was sollte ein Käse dann sagen, er besteht doch aus Löchern? Ist das Leben wirklich so Ernst wie wir glauben oder sind wir nur noch nicht erfahren genug, um die Ironie zu verstehen? Es gibt keine Engel, es gibt auch keinen Teufel, nein auch die Toten wandern nicht nachts durch die Straßen. Wir betrachten die Welt von der falschen Seite und wundern uns, dass wir nicht klar kommen. Wir sind wirklich so naiv und glauben, dass ein wahrer Freund uns niemals im Stich lässt, doch es kommt vor und das ist okay. Doch trotzdem sind wir enttäuscht und nichts könnte schlimmer sein, als das Gefühl, verraten zu werden. Klar, wir werden nicht allein sein, aber eigentlich sind wir es schon. Gedanken, die mich nicht mehr atmen lassen. Gedanken, die mich nicht mehr logisch denken lassen. Gedanken, die mich nicht mehr frei lassen.

Warum kann man ohne manche Menschen einfach nicht mehr?

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Schokoladenpudding ausverkauft.

Ich frag mich,
soll ich lachen, soll ich weinen oder einfach vor Wut so laut schreien, wie ich kann?
Soll ich warten, soll ich nochmal kämpfen, oder es einfach aufgeben?
Was erwartet ihr euch von eurem Leben, wenn ihr nicht mehr sehen könnt, als euer kleines verdammtes egoistisches Leben? Warum suche ich bei euch überhaupt nach Antworten, wenn ihr nichts als Lügen kennt? Verdammt nochmal, wo soll das alles hinführen?

Dienstag, 25. Oktober 2011

Wo ist das Ziel?

Am liebsten würde ich euch ins Gesicht brüllen
"Scheiße, ich kanns nicht mehr".

"Die schlafende Welt der Nacht war unser Spielplatz"

Hab mein Gesicht von dir abgewendet. Gefühle sterben, Freundschaft wird wertlos mit der Zeit, wenn man sie nicht pflegt. Wär immer da, hätt dich nicht verraten, umso trauriger deine Entscheidung. Was mich bewegt, schreib ich hier auf, sag nie du hättest mein Leben nicht bewegt. Warst Hilfe und Trost und trotzdem nur ein weiterer verlorener Punkt aus meinem. Ein trauriges Ende von einer schönen Zeit. Zu lange geredet, totgelacht, totgedacht. Pure Enttäuschung oder vielleicht das Beste? Die Frage nach dem "Warum?" quält mich, treibt mich in den Wahnsinn. Antworten liegen in der Luft, aber stehen zu still um Geräusche von sich zu geben. Das Elend hat uns gepackt, wie jeden anderen. Geschworen zu bleiben und doch gegangen. Auch wenns mich nicht im Ansatz interessieren sollte, zerreißt es meinen Kopf. Gedanken Cocktail mit nem Spritzer Gift für die Seele.
"und mit den Jahren kamen Freunde und Feinde
ein paar wechselten die Seiten
nun weiß ich: Am treusten sind Feinde"
IceCream.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wir trinken zu viel, es bleibt ein Spiel ohne Ziel.

Wir singen Lieder vom Leben, von vergangenen Zeiten und den Veränderungen, die jede einzelne Sekunde mit sich brachte. Haben viel gelacht & geweint, sind dutzende Male besoffen über die tanzfläche getorkel und haben die Zeit vergessen. Wir haben verdrängt, dass alles ein Ende findet und selbst Freundschaft und Liebe so verderblich sind wie ein Joghurt. Unser Leben ist nicht endlos. Wir können keine Dauerschleife einstellen, wie bei einem Musikplayer. Jeder Schritt ist wertvoll, jeder Moment hat Bedeutung. Wir schreiben unsere eigene, ganz persönliche Synphonie. Kleine Fehler im Takt, wenige unpassende Töne, doch im Großen und Ganzen unser perfektes Werk. Unser Unikat. Unser Leben festgehalten in Melodien und Worten. Vielleicht wollen wir festhalten an Dingen, die längst verloren sind, doch wäre unser Lied dann zu monoton? Was hätten wir erlebt, hätten wir nie mit dem Feuer gespielt? Wie wäre unser Charakter geformt, hätten wir es nie riskiert, die Sicherheit aufs Spiel zu setzen? Natürlich, sollte man in der Lage sein können, zu verzeihen, doch gibt es nicht auch Fehler, die unentschuldbar sind? Manchmal sollten wir das gehen lassen, was uns nicht gut tut, auch wenn es uns etwas bedeutet hat. Unser Herz hat seinen ganz speziellen Takt, den Beat der uns am Leben hält. Wir lassen uns treiben vom Glücksgefühl, vom Rausch der Sinne. Die bunten Farben so verschwommen, jeder Schmerz so sinnvoll und trotzdem schmerzhaft. Doch das einzige wonach wir streben müssen, ist unsere vollendete Komposition, geprägt durch Höhen und Tiefen. Wir tanzen uns die Sorgen aus dem Kopf und saufen die pure Lebenslust literweise auf ex.

Samstag, 22. Oktober 2011

"Hin zur Sonne, da wo die Sterne berührbar sind."

Was bringt es uns zu glauben, dass alles einen Sinn hat und sich zum Guten wendet? Wozu gibt es Religionen, wozu gibt es Versprechen, wenn unsere Welt aus erlogenen Bausteinen besteht? Wir vertrauen, verschenken unser Herz. Wir scheißen auf das Risko, denken nicht an die Verantwortung, die Probleme. Wir glaube nicht daran, dass irgendwann alles zerfällt. Ein kleiner Sturm, ein winziges Unwetter und schon stürzt unser selbst zusammengebastelter Unterschlupf in sich zusammen, unsere einzige Sicherheit vor der Welt ein Haufen Asche. Plötzlich stehen wir allein in den Trümmern, doch trotzdem ist die Verwüstung kein Vergleich mehr zu unserem kaputten Herz. Nichts kann die Narben heilen, nichts löscht die Erinnerung. In Euphorie haben wir die Escapetaste abmontiert. Voller Zuversicht haben wir uns auf das Unmögliche eingelassen. Wir wurden verletzt, verlieren Gefühle. Die eiskalte Schicht umhüllt unsere Seele, die Eiszeit bricht an, sehnen uns nach Wärme. Wir wollen hoffen, doch die Hoffnung hat versagt. Wir wollen Glück finden, doch unser Verstand hat versagt. Wir wollen lieben, doch wir haben versagt. Schenk mir eine Sternschnuppe, einen Wunsch. Ich will mir wünschen, dass du glücklich wirst und nicht deine Gefühle verlierst.

Tief im Herzen werde ich dich nicht aufgeben.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ich kauf mir Onkel Mond als Nachttischlampe.

Ich will fliegen. Frei sein wie ein Vogel. Ohne Sorgen. Ohne Ängste. Den Überblick behalten über die tiefsten Wälder voll von Stress. Ich will deine Hand nehmen und laufen. Laufen, bis zum Horinzont und dann vom Ende der Welt springen und auf einem Stern landen. Will durchs Weltall fliegen wie ein Satellit und auf den Mond springen. Ein Fähnchen setzen, ein Zeichen für meine Existenz, eine kleine Spur von mir. Ich möchte gern in einen Vulkan springen und in der Lava schwimmen, als wäre es meine Badewanne, gefüllt mit Champanger. Ich will das Unmögliche tun, das erleben, wovon Andere träumen. Ich will mich verewigen im Raum unserer Zeit, als Erinnerung an meine Freude, meine Liebe, mein Leid und meine Hoffnung.
Ich habe einen besonderen Menschen wiedergesehen. Ich weiß nicht wieso, aber allein der Anblick hat mir so viel Mut gegeben, so viel von meinem Ich, dass meine Lebenslust aus mir heraussprudelt wie aus einem Springbrunnen. Dieses Mädchen hat mir die Augen für mich geöffnet und kann mich allein durch ihre Anwesenheit an mich selbst erinnern, wenn ich mich verloren habe. Wie bei einem Handy, dass weg ist. Sie ruft mich an und plötzlich halte ich es wieder in meinen Händen. Ich kann nicht beschreiben, wie froh ich bin, ein Mädchen wie Kirsten kennengelernt zu haben.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Imagine.

Wenn unser Herz in 1000 kleine Splitter zerspringt, wissen wir, es ist zu viel. Wenn wir fallen und den Sinn zum Aufstehen nicht mehr finden, wissen wir, es ist zu viel. Aber wieso können wir verdammt nochmal nicht begreifen, dass wir etwas daran ändern müssen? Wir schmeißen Dinge weg, die uns mal etwas bedeutet haben. Wir zerreißen Erinnerungen, die mal unser Leben bedeuteten. Wir verlassen uns selbst. Meinetwegen lass mich stehen, meinetwegen tu mir weh und meinetwegen reiß mir mein Herz aus der Brust und spring drauf rum, aber vergiss mich nicht ganz. Streich micht nicht einfach weg. Denn wenn ich könnte würde ich versuchen dich bis in alle Ewigkeit zu halten.
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Für dich:
Seit ein paar Jahren bist du weg.
Ich hab viel gesehen, ohne dich. Ohne deinen Rat. Ohne deine Wärme.
Alles was ich weiß ist, dass du immer irgendwo da sein wirst.
Du wirst mich nie verlassen, auch wenn dein Körper es tat.
Niemals werde ich aufhören, dich zu lieben. ♥

Lass uns nach den Sternen greifen.

Dieser krankhafte Zwang nach Verwirklichung unserer nächtlichen Träume macht uns zu Jägern des Unmöglichen, zu verzweifelten Tieren in der Wildnis kurz vor dem Hungertod. Unser Durst ist erst gestillt, wenn auch der letzte Tropfen uns und keinem sonst gehört. Wir sind erst zufrieden, wenn wir alles haben, was unerreichbar ist. Das Wertvolle. Erstrebt von Jedem. Unsere Hoffnung auf das Gute hat versagt, auch wenn es uns umgibt durch so kleine Dinge. Die Blume in deinem Haar, das Symbol der Freiheit, so klein, so verwelkt. Die Sonnenstrahlen bleiben matt, viel zu trist. Es gibt nicht wundervolleres als das Lächeln eines Anderen und doch sehen wir nicht ein, dass Andere glücklicher erscheinen als wir. Wollen wir in Selbstmitleid versinken? Können wir unsere Sandburg zerstören, die wir uns mit viel Kraft und Mühe erbaut haben und neu beginnen? Einen neuen Anfang mit einem komplett anderen Ende? Das wonach wir streben ist nicht der Besitz, sondern das Gefühl, gebraucht und geliebt zu werden. Tick Tack. Die Zeit rennt davon.

Samstag, 8. Oktober 2011

Werden wir es bereuen?

Ein kleines Stück Wahrheit. Ein weiter Blick durchs Fernglas, für mehr Verständnis, mehr Tiefgründigkeit. Der durchbohrende Blick mit versteinerter Mine. Die vergangene Zeit in Schnipseln auf dem Boden, so viel Zuversicht, so viel Hoffnung in die Zukunft. So viel Kraft mit der Gewissheit, zu schwach zu sein und trotzdem mit dem Wunsch aufgefangen zu werden.
Wo sind wir sicher? Wo können wir atmen, ohne Angst haben zu müssen, Gift in die Lungen zu bekommen? Die eisernen Ketten die dich festhalten in deinem Ich. So wie du sein sollst, der Zwang sich nicht zu verändern. Wir kotzen unsere Seele aus, wollen auf all unsere Pflichten spucken. Gefrohrenes Blut in den Adern erinnert an zerbrochene Träume und alles woran wir uns noch halten ist unsere Freiheit.
Alles was wir brauchen, ist Musik um unsere ganze Scheiße von der Seele zu tanzen.
Cheers.

Samstag, 24. September 2011

Nie die richtigen Worte.

Wir sind alle viel zu kaputt um zu realisieren, wie wir uns selbst retten können.
Robert, ich brauche dich wie mein Wärmeheizkissen bei Magenschmerzen :(
Ich liebe dich.

Mittwoch, 21. September 2011

Gebratenes Hirn auf kalter Grütze, bon appetit.

Die Realität ist so ironisch, es ist der wahnsinn. Ist es vielleicht lustig, dumm zu sein? Entschuldigung für diese Bemerkung, es wäre wichtig zuvor erstmal zu klären, was Dummheit für mich bedeutet. Ich denke, es hat nicht damit zu tun ob wir das Einmaleins beherschen und auch kommt es nichtmal ansatzweise auf die Wortgewandtheit an, um nicht als blöd dazustehen. Aber wie kann man so blind sein, so egoistisch, so naiv, wie viel zu viele Menschen es sind? Wird es etwa nicht mehr als wichtig empfunden, einen Menschen zu lieben und zu ehren, ihn nicht zu belügen, sondern seine Fehler zu gestehen und ernsthaft an Besserungen zu arbeiten? Ist Privatsphäre wirklich ein Fremdwort? Was bringt mir eure verdammte Rechnung mit Wurzeln, Potenzen, ganzrationalen Funktionen oder anderen fragwürdigen mathematischen Dingen? Schön und gut, dass ich es begreife. Vielleicht kann ich es auch spätestens nach der dritten Erklärung, aber wozu soll es gut sein? Wäre es nicht eventuell wichtiger, die Zeit die man hat, für Menschen die man liebt zu opfern, sein Leben zu genießen? Klar, ist ja jedem seine eigene Sache, wie er sein Leben führt, trotzdem kann ich ncht verstehen, warum wir es uns selbst viel zu schwer machen. Ich wünschte, ich könnte meinen Freund öfter sehen, aber wieso geht es nicht? Weil das Idealbild vom Leben falsch ausgelegt wurde mit der Zeit. Gefühle spielen eine kleinere Rolle, als das, was man ja so dringend erreichen muss. Menschen, die uns nur benutzen werden als wichtig empfunden. Man wird zu Sachen gezwungen, die man nicht will, aber machen muss um zu "überleben". Wie krank.Viele machen alles falsch und denken, sie seien die Besten. Sie denken ihr 1,0 Abitur macht sie zu höheren Individuuen, aber das ist nunmal nicht der Fall. Wer lernt, wer gute Gene hat und sich alles leicht merken kann, glückwunsch. Doch denken wir mal ganz scharf nach. Macht Wissen glücklich? Ist es schön, einsam zu sein, aber etwas "Besseres" als der Rest? Angenommen morgen geht die Welt unter, wir spüren, wie unser Leben langsam an uns vorbeizieht. Worauf können wir stolz sein? Dann ist all das materielle, all das was man erarbeitet hat NICHTS mehr Wert, denn dann werden wir an wirklich wichtige Erlebnisse denken. Dann werden wir an Menschen denken, die wir lieben, mit denen wir wunderbare Zeiten hatten. Erst dann werden wir sehen worauf es ankommt. In diesem Moment werden wir jede einzelne, verdammte Sekunde bereuen, in der wir einem Anderen Leid zugefügt haben, die verschwendeten Sekunden, in denen wir nicht bei dem Menschen waren, den wir lieben. Jede Einzelne. Hört auf zu heulen, weil die Natur eure Häuser zerstört. Hört auf zu meckern, wie hart das Leben ist und wie schlimm doch alles ist. Hättet ihr alle mal euren Arsch hochbekommen, den Mund aufgemacht und angefangen wenigstens den Versuch zu machen etwas zu ändern am Leben, wärt ihr stolz und glücklich. Ihr habt euch selbst zu dem gemacht was ihr seid und wer das endlich mal begriffen hat, der wird lächelnd ins Bett gehen. Der wird verstehen, was leben und lieben bedeutet und der verdient meinen Respekt.

Montag, 19. September 2011

Wir backen Glück mit Streuseln.

Ich bin glücklich.
Ganz ehrlich, ohne sämtliche Ironie, ohne Doppeldeutungen meiner Worte. Einfach nur ein Satz ganz tief aus meinem Herz. Ich bin glücklich. Ich habe Fehler gemacht, das gebe ich zu, aber ich bereue keinen direkt. Nichts will ich zurückspulen, denn sonst würde ich jetzt nicht hier stehen und mein Leben so führen, wie ich es nunmal tue.
Wir greifen nach den Sternen, ohne Angst, nur voller Hoffnung auf neue Wege.

Robert, ich liebe dich.

Freitag, 16. September 2011

Gänsehaut - ein Lächeln das mein Leben weckt.

Eine Woche Praktikum in meine alten Grundschule. Ich habe wirklich geglaubt, es wird einfach ganz entspannt. Nichts besonderes halt. Ein paar kleine Kinder, etwas beobachten und Beispiele für eine wissenschaftliche Arbeit suchen. Am Ende wollte ich nicht mehr weg. Ich habe innerhalb einer Klasse 12 Charaktere kennenlernen dürfen, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein können, aber jeder Einzelne von ihnen war wundervoll. Ich sollte über Verhaltensstörungen und generell die Entwicklung von Kindern in Zusammenhang mit dem sozialen Umfeld schreiben, weshalb ich sofort in diese Klasse verwiesen wurde. Ich gestehe, am letzten Tag kam mir eine Träne, als ich dann losgefahren bin. Ich habe einen Jungen mit einer Krankheit kennengelernt, die mit Tabletten behandelt wird, wobei ich leider weiß, dass dies nicht der beste Weg ist. Ich wünschte, ich könnte bei ihm bleiben. Ich wünschte ich könnte ihm helfen. Wenn ich könnte, würde ich am liebsten bei der ganzen Klasse helfen, vielleicht auch noch viel mehr Kindern.
Bitte lass mich doch einfach die Welt ein kleines Stückchen besser machen, bitte. Ich möchte nicht, dass so viele leiden müssen, nein, das ist das nicht fair.
Das mir einmal ein kleiner, zuckersüßer Junge mit seinen Problemen hilft, mich selbst besser zu finden und mir meinen Weg zeigt, damit habe ich nicht gerechnet.
Danke, für diese Woche.

Montag, 12. September 2011

Leben zum selber basteln.

Als kleines Kind haben wir voller Spannung den Märchen, Sagen und anderen aufregenden Geschichten gelauscht. Wir glaubten insgeheim alle, dass wir kleine Prinzessinen sind und uns der Prinz auf seinem großen, weißen, edlen Pferd rettet, wenn die Zeit gekommen ist. Er würde all das Böse bezwingen, den Drachen der um unser Leben trachtet. Der Weihnachtsmann war realer, als erwachsen zu werden. Das Herz schlug für Bibi Blocksberg, die große wundervolle Heldin. Die in der perfekten Familie, die aus jeder noch so verzwickten Situation unbeschadet herauskam. So viele unersetzbare Momente, so viele Dinge, die niemals für unsere Augen bestimmt waren. Die Realität hat uns alle an der Hand gepackt und man musste lernen, dass nicht alle Wunden heilen und erst recht niemals alles perfekt wird, wenn man nicht fest genug daran glaubt. Wir haben Schere und Kleber bekommen und konnten dann selbst entscheiden, was wir zerstören und was wir heilen wollten. Waren in der Lage, Verbindungen zu kappen, oder zerbrochene Herzen zu kleben. Nur ein Schritt bis zum Glück und nur einer bis in den Abgrund und nur wir allein sind dafür verantwortlich in welche Richtung unser Schritt geht, vielleicht bleibt auch Jemand stehen. Doch nicht alles ist beeinflussbar. Manchmal kommt es einfach vor, dass Menschen dich nicht genug schätzen. Manchmal muss man stark sein. Manchmal ist es hart, doch nur dadurch spürt man das darauf folgende Glück viel intensiver. Das Glück, geliebt zu werden, auch wenn der Mensch nicht dazu fähig ist, sich ganz darauf einzulassen und es zu zeigen.

Du bist meine Sucht.

Ein Puzzle von Chicago, eine Aufgabe für mich. Ein fertiges Bild, ein Ganzes zusammengefügt aus 500 Einzelteilen, wie wir alle. 500 verschiedene Komponenten, die in viel zu vielen unterschiedlichen Varianten auftreten. Egal ob mehr oder weniger. Dein reales Bild, meine Hoffnung auf Grenzenlosigkeit. Ein Käfig, so groß wie der Sternenhimmel, unser zu Hause. Lass den Moment in deinen Armen niemals vergehen. Sorglos, unbeschwert, so märchenhaft.
"In deinem Bett bin ich sicher vor den Klippen der Welt,
meine Rebellion ist an deinen Lippen zerschellt." Print Pi.
Wir sprechen unsere Texte auf Band, um Vorwürfe aufzuwühlen und die verletztenden Worte nicht zu verdrängen. Wo ist der verdammte Mülleimer, der all die sinnlosen Gedanken vernichtet?
8 Monate, 12 Tage und ich krieg noch immer nicht genug von unserem Spiel aus Streit und Liebe. ♥ 

Samstag, 10. September 2011

Pflaster vorm Mund.

Doch es gibt keinen Grund,
sich jetzt zu hassen,
denn wer ist Schuld daran, wenn Momente sich verpassen ?

Du bist irgendwo anders,
irgendwo anders
& ich spür dich nur noch schwach.

Mal im Ernst, ist das alles noch fair? Nein, das ist es nicht, doch man muss stumm bleiben, um nicht alles zu zerstören.

Donnerstag, 8. September 2011

Und zum Schluss bleiben nur die Ärzte.

Ein Tag krank im Bett. Pochende Schmerzen im Kopf, Schwindelgefühl. Alles verschwimmt vor meinen Augen, auch wenn es so klar ist. Viel im Bett gelegen und nachgedacht. Viel geschrieben. Viele Taschentücher verbraucht, viel Balsam auf die Haut geschmiert. Und jetzt sitze ich hier, sehe aus dem Fenster und frage mich, worüber ich schreiben soll. Mein Leben langweilt mich, zu viel Grau, zu viel Alltag, zu viel Normalität, auch wenn ich es vielleicht anders interpretiere, als manch Anderer. Ich könnte schreiben "Ich trinke grad Tee". Vielleicht könnte ich auch einfach melancholische Zeilen verfassen oder euch meine ganz persönlichen Wahrheiten dieser Welt an den Kopf knallen. Ich könnte mich auch besaufen und schreiben, wie cool ich mich finde, oder einfach, dass es draußen regnet, ich es aber gerade sehr schön finde, weil der Anblick einfach traumhaft ist. Ich könnte auch erzählen, dass ich am 03.06.2012 beim Ärztekonzert in der Wuhlheide sein werde. Das ist wahrscheinlich die realistischte Variante, weil das Wetter keinen interessiert, meine Melancholie nicht zu positiver Stimmung anregt, ich nicht gerade Lust habe Alkohol zu trinken, erst recht nicht wenn ich krank bin und ich auch keinen Bock mehr auf die Realität habe. Also Ich werde beim Ärztekonzert sein und in meinem Bauch kribbelt es bereits jetzt. ♥

Dienstag, 6. September 2011

Wasserfallturmspringenglücksgefühl.

An manchen Tagen steht man auf und fragt sich, wieso man nicht einfach liegen bleibt. Der Sinn geht einfach so verloren von einer Sekunde zur anderen. Ja, vielleicht bin ich wirklich glücklich. Ja eigentlich habe ich keinen Grund mich aufzuregen, auch wenn ich ziemlich viel Stress habe, jedoch hat den Jeder. Wieso sitze ich also hier und verschwende meine Zeit für Gedanken, die mir nichts bringen? Es gab so wundervoll Zeiten, an die ich jedesmal zurückdenke, wenn ich an meinem Fenster sitze, Tee trinke und einfach nur die Welt hinter meiner Scheibe betrachte. Nichts ist perfekt. Letztens in Psychologie haben wir einen Film über den Vortrag eines sehr klugen Mannes gesehen. Er sagte unser Gehirn ist nicht darauf ausgerichtet, um permanentes Glück zu empfinden. Wir sind nichtmal ansatzweise dazu in der Lage, aber das ist auch vollkommen okay. Wäre nicht wirklich gerecht, wenn es einen Menschen auf der Welt geben würde, der endlose Freude empfindet. Ich denke es ist traurig, dass wir alle nicht mehr selbst klar kommen. Eventuell ist es wichtig sich darauf zu konzentrieren, was wirklich zählt. So schöne Tage, die jeder Mensch einmal erlebt. Die Zeiten in denen wir lachen und der Rest der Welt verschwimmt, als wäre ein Schleier darum. Fehler kennzeichnen unseren Weg, doch was für Menschen wären wir,  wenn wir diese nicht vergeben könnten? Warum nicht Dinge vergessen, die doch so belanglos sind. Vorbei. Geschehen. Egal wie schlimm und gravierend es war. Kommt es nicht daurauf an, was jetzt geschieht? Vor geraumer Zeit dachte ich, dass man sich nicht verändern kann. Ich habe wirklich daran geglaubt, dass ein Mensch nicht dazu fähig ist, seinen Charakter zu bestimmen, die Oberhand über sich zu gewinnen, wenn er immer schwach war, aber es ist falsch das zu glauben. Es ist egal, ob Jemand sich positiv oder negativ entwickelt, hauptsache ist doch, dass daran nichts zerbricht, oder?
Ich danke denen, die mich immer begleitet haben. Danke an die, die mich nicht einfach im Stich gelassen haben. Danke für meine Mädchen, danke an meine Familie.
Und danke an dich, egal wie schwer es manchmal war.
Ich liebe euch.

Montag, 5. September 2011

Spiegelbild.

2 Schritte, langsames Kopfheben. Grüne Augen, vielleicht Braune. Ein Funkeln. Blick auf sich selbst, messerscharfe Kritik deutlich erkennbar. Vergangene Zeiten, verbrauchte Gedanken. 180° Wendung, egal Lächelndes Bild im Gegenlicht. Gestalt aus bunten Farben. Grüne Hoffnung, grünes Gift. Stop. Zurückspulen. Silberne Liebe, glänzendes Glück und alles verschwimmt hinter des kristallenes Splittern der Seele.

Sonntag, 4. September 2011

Punkt.

Härtetest. Die Probephase auf unbestimmte Zeit. Atmen so warm, leises Tropfen. Wir stehen auf dem Schlauch, der Fluss stopt für einen Augenblick. Endlose Gefühle. Vermischte Gedanken, nicht am Ende, doch zu viele Chancen vertan. Zu viele Fehler, doch am Ende machen sie nur stark. Ich lass dich nicht los.

Robert, ich liebe dich.

Samstag, 3. September 2011

Du bist meine Schwäche.

Ich kotze meine Worte aus, um neue Vorwürfe zu fressen. Schuldfrage. Kranke Szenen, geklaut aus Filmen. Spiel des Lebens, los dreh am Glücksrad. Spring oder nicht. Stirb oder lebe. Schmeiß dir Steine an den Kopf, weil du zu hart zuschlägst. Hochziehen am Seil. Erst den Berg besteigen, dann mich. Die flache Hand, rote Augen. Gedankenkrieg, während ich erfriere. Zeit verschenkt, die wir nie hatten. Liebe verworfen, die zu mächtig erschien. Lider zucken, zitternde Finger. Tastatur hebt ab, Feuerwerk in der Telefonleitung. Schreien, blutige Vorwürfe geprägt von Verstand und Sucht. Haare nass, klebend an der Wange. Deine Hand, nicht dort. Du viel zu fern. Ausgebranntes Haus, aufgebaut aus Respekt. Wahrnehmung verschwimmt. Ausreden.Entschuldigungen zu spät.Wertloses Gejammer,tröstende Berührungen kommen nicht an. Krankes Spiel. Verlierer ist Jeder. Hör auf, lass es sein. Unausgesprochene Tatsachen, die dich verstehen lassen würden. Dein Nichtwissen, meine Schmerzen."Das alles ist keine Entschuldigung." Würdest du mich verstehen, dann schon. Ohren zu, Mund auf. Verachtender Blick, verhasster Ton. Wacklige Schritte aufeinander zu, sinnlos. Wahrheiten, so nah. Du glaubst nicht daran. Glaubst nicht an mich. Spiegelscherben, Realität wird klar. Mein Wahn den du nicht erträgts, deine Liebe, die du nicht zeigst. Entleerter Magen, traurige Wahrheit. Bunte Farben im Rausch. Alles dreht sich. Mein Leben auf dem Karussell. Sicherheitsgurt droht sich zu lösen, denn du beginnst dich zu entfernen. Hör mir zu, du wirst es begreifen. Versteh mein Leben, und versteh die Wahrheit meiner Lügen. Sieh meine Liebe, sieh meine unvorhandene Kraft. Die Wand aus Beton, Brocken unseres Dramas darin eingemauert.
Die Sonne scheint, zu hell für meine Augen. Krampfhaftes nichts tun. Dir nicht schreiben, nicht ein Wort. ich wollte kämpfen, doch verlor den Mut,als ich den Drachen sah. Mein Schwert zerbrach an deinen Aussagen. Der letzte Wunsch, bei dir zu sein. Unerfüllte Träume. Schwache Glieder. Den Tränen nahe, zu stolz um es sich einzugestehen. Das Urteil steht von Anfang an. Lebenslängliche Monotonie, zur Strafe meiner Hingabe. Deine rettende Hand, wär ich nicht blind, könnte ich sie sehen. Versuch es doch endlich, ich weiß du kannst es sehen. Die Chance. Der Weg aus dem Grau. Nimm mich und zieh mich hinein. Glück. Hoffnung, an deiner Seite. Spannung löst sich, der Bogen wird gerade. Nachgeben, aus Angst dich zu verlieren. Zu lange zum erklären, also Schauspiel für dich. Privatvorstellung, versprochen. Der einzige Platz, reserviert für dich. Willkommen zur Show.

Rette mich.

"& ja es stimmt wir beide warn nicht perfekt.
Zu viel Streit, zu viel Drama, zu viel Sex.
Du warst mein neuer Kontinent ich hab dich entdeckt."

Freitag, 2. September 2011

1.2.3.4.5.6.7.8.Meine Mädchen.

Prinz Pi ist meine Religion und Metrickz meine Erinnerung an die wunderbarsten Menschen dieser Welt und eine sehr tolle Zeit. Heimlich geraucht hinterm Bungalow. Ernste und belanglose Gespräche geführt. Gestritten und geliebt. Geträumt und gelebt. Tränen und Lachen. Kirsch und Cola am Strand, wie kleine Kinder, die sowieso die coolsten sind. Als wäre Superman real und Batman unsere geheime Identität. Kleine unschuldige Kinder, die zu schnell erwachsen werden wollten, es vielleicht vereinzelt auch wurden. Manche blieben zurück. Manche sprangen zu weit. Wo stehen wir? Freundschaften, die mit den Jahren verblassten, aber immer im Herzen bleiben. Menschen, die ewig bestehen, bis zum bitteren Ende. Unser Leben wurde begleitet von dem Takt unserer Zeit. Der Beat der unser Herz antrieb. Dumme Fehler, kleine Macken, zu viele Tränen und doch waren wir glücklich. Alles was bleibt sind Schnipsel, Überbleibsel der Freiheit. Aber wir haben Konfetti daraus gemacht und bewerfen uns damit. Das Vertrauen zu euch lässt mich stark sein. Die Sequenzen vor meinen Augen, so real, als würden sie gerade passieren. Ihr seit mein Traum und meine Hoffnung. Der Atem, der so überlebenswichtig ist. Viel verhauen. Viel passiert. Geprägt durch den Andern. Vertane Chancen, unverzeihbare Fehler. So viel Dreck gesehen mit unseren zu jungen Augen. Die Realität erkannt und am Ende immer zueinander gestanden.
Ohne meine Mädchen wäre ich so am Arsch.

endlos geil ♥ Kirsten und Bine, unser Lied (:

Donnerstag, 1. September 2011

Erdbeertortenschlacht in der Hölle.

6 Stunden Ausfall, erst halb 1 in die Schule für 3 Stunden. Genug Zeit für meine Biobelegarbeit. Wenn da nicht etwas in mir wäre das mich hindert. Ich will Schreiben. Ich muss Schreiben. Denken langweilt, denken ist verschwendet. Wozu denken, wenn sich das Weltbild eh von Jahr zu Jahr ändert. Wozu forschen, wenn wir schon mehr als genug haben, dass die Hirne zerstört, die Nerven zerballert und unsere Genration ins Aus schießt? Interessante Wissenschaften, langweilige Theorien. Erniedriegende Worte aus Mündern der angeblich hochintellektuellen Gesellschaftsklasse. Worte die in den Klappen vor unseren Ohren zerschmettern, oder unser Herz zerteilen. Ignorantes Verhalten. Gespieltes Ansehen.

Schlau ist nur, wer lieben kann. Keine Zahlen der Welt, keine Erfindungen. Kein Geld. Kein Auto. Kein Haus am Meer. Kein spektakulärer Besitz, am Ende sterben wir eh und der Besitz mit uns. Kalter Nebel unseres Sein umarmt uns. Gänsehaut. Nichts erfordert so viel Kraft, so viel Herz. Nicht ist so wertvoll, so überwältigend schön, wie die Fähigkeit Liebe zu geben. Kleine Dinge. Nur zusammengedrückt vom Selbstzweifel. Glänzende Schönheit geschwächt vom Grau unseres Alltags. Wir alle sind glücklich, ohne es zu bemerken. Wir verschwenden die Zeit, weil wir denken die Jahre sind lang, doch sie rennen vor uns weg. Wir übersehen die Farben, sind Blind für das Wichtige.
Doch Irgendwann wird die Sonne unseren Horizont erhellen. Irgendwann wird alles gut.
Irgendwann, in naher Ferne.

Sonntag, 28. August 2011

Verstecke mit mir selbst.

Ich belüge mich selbst, auch wenn ich es nicht will.
Nur dieser kleine Moment. Der Augenblick der mich wieder an mich erinnert.
Dieses winzige Stück in mir, das mich zwingt, endlich etwas zu ändern.
Das Leben ist nicht dazu da, um es zu verschwenden, auch wenn wir es viel zu oft tun.
Vielleicht sollte man Menschen, die einem nicht gut tun, gehen lassen und bei denen bleiben,
die immer für dich da sein werden.

Mein Sinn des Lebens ist weggerannt, der Boden unter mir löst sich auf.
Doch da sind diese Menschen die mich festhalten.
Und es wird Veränderungen geben müssen, davon lebt die Erde.
Von Neuheiten. Sensationen.
Vielleicht tut es weh, ja vielleicht wird es verdammt schwer,
aber das hier ist es alles nicht mehr wert.
Denn ich habe Menschen, von denen ich weiß, oder sagen wir eher, denen ich vertraue, dass sie mich niemals im Stich lassen werden egal was passiert. Klar, gibt es Momente in denen nicht alles perfekt ist. Es gibt Tage, an denen man Streit hat, aber man weiß trotzdem, dass man es wieder schafft, zusammen zu finden.

Samstag, 27. August 2011

Film ab.

Ich wollte einen Blog schreiben. Abreagieren, Gefühlen freien Lauf lassen. Nicht mehr denken, nicht mehr hören, nicht mehr sehen, nicht mehr fühlen. So viele Versuche, immer gelöscht und erneut angefangen. So viel was ich dir sagen will, auch wenn es nichts mehr zu sagen gibt. Haben uns totgeredet, ohne Erfolg. Vielleicht waren die Erwartungen zu groß. Vielleicht dachte ich, du rettest mich. Vielleicht dachte ich all das. Vielleicht war es falsch, vielleicht auch nicht. Versprechen sind wertlos. Nur Worte, die du hinausschreist, doch alles was bleibt sind bizarre Töne. Worte, die bedeutungslos werden, desto mehr man sie missbraucht. Lügen, die uns zerfressen. Deine Entscheidung. Meine keinesfalls. Dein Ende, ich hatte keine Chance es zu überarbeiten. Finde keine Worte mehr. Rede mich selbst um den Verstand. Leere Blicke, leichtes Lächeln. Marionettenschauspiel, ich als Hauptrolle. Tonnen von Schminke, du verschläfst gerade meinen Schmerz. Das Stück beginnt. Freikarte für dich. Denn du warst mein Regisseur.

Freitag, 26. August 2011

Nachtbaden.

Pietro Lombardi Party. Meine kleine Cousine liebt ihn und wir singen laut mit bei "Call my name". Ich finde sie niedlich. Spaziergang im Sonnenuntergang, Schaukeln und einfach nur entspannt in der Hängematte liegen. Tausend Fragen aus einem jungen unschuldigen Mund. Große strahlende Augen, voller Leben. Alles ist Dunkel, Feuerwerk nebenan. Wunderschöne Lichter, ihre Augen funkeln in den Sternenhimmel. Sie ist glücklich. Glücklich neben mir, trauriger Blick auf den Boden. Nachtbaden, alle zusammen. Überfüllter Pool, lustiges Geschrei. Ein Abend, der Leben einhaucht. Andere Gedanken, weit weg von der Realität. Doch was ist Realität? Vielleicht auch einfach ein Abend, geborgen in der Liebe eines kleinen Mädchens. In den armen eines starken Jungen, der zu viel gesehen hat. In den Armen einer Frau, die zu viel erlebt hat. Doch sie kehren meine Trümmer wieder auf und füllen mich mit Wärme. Spielzeug im Raum, Gedanken schweifen ab. Kindheit. Glück. Lachen. Lebensfroh. Jetzt steht sie hier. Mein Ebenbild und doch so anders. Und sie, die Schwester, die ich nie hatte und doch so unbeschreiblich liebe. Er, der Held meiner Kindheit. Mein Vorbild. Mein Cousin. Die Frau, die sich sorgt. Die, die ich mehr liebe als alles andere. Und er der nicht redet, aber mehr Gefühl zeigen kann mit seiner Stille, als jeder andere. Der Junge, dem ich mein Herz schenke und das Mädchen, das immer für mich da sein wird. Egal was kommt.
"Gehe Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt". Text an meiner Wand. Worte die mich durchziehen. Buchstaben, die mich anlächeln beim Aufstehen. Mein Weg, gekennzeichnet von Höhenflügen und Trauer. Von Liebe und Hass. Von Arroganz und Selbstzweifel. Von Nächstenliebe und Egoismus.
Meine Spuren, nicht verwischt. Klar erkennbar, für jeden der sie sehen will. Vor Wind geschützt, verwehen nicht möglich, für den der nicht blind ist. Der Weg eines Jeden. Der steinige, aber wundervolle Pfad des Lebens. Von vielen gegangen, doch immer in anderer Art und Weise. Von vielen erkundet und doch immer neu. Geprägt von Fehlern. Und von Liebe. Die Liebe zu 7 wundervollen Menschen.

Donnerstag, 25. August 2011

Grüne Torte. Tía ♥

Da ist Licht wo du warst, ein Schimmer, ein ganz kleiner.
Ich kann ihn sehen, sonst sieht ihn keiner.
Wenn du auf der großen Party bist reservier uns den besten Platz,
dann reden wir über deinen letzten Satz.

Wenn du oben bist, dann wart auf mich im Licht.
Ich hab gesucht, aber es gibt niemand der dich ersetzt !

So viele Stunden, Tage, Wochen, Monate, seit du einfach weg bist.
Egal was ist, ich vergesse dich nicht.
Deine grüne Torte war die Beste,
genauso wie du.
Giftig nach außen, aber süß von innen.

Mittwoch, 24. August 2011

Gedanken.

Sommer. Alles erhellt von den Lichtfluten der Sonne. Überhitzte Köpfe, verbrannte Hirnzellen. Dumme Bemerkung ohne Grund. Wir rutschen auf der nichtvorhandenen Eisfläche aus. Tatsachen verdrängend. Schauspiel für uns, Schauspiel für das Umfeld. Gefühle stark, verschiedene Ansichten die Bremse. Höhenflüge gefolgt vom Fall. Vorfreude geprägt durch Enttäuschung. Und trotzdem so unzertrennbar.
Sie fragt "Wie lange soll das noch gehen?"
Solange bis er mich nicht mehr erträgt und ich den glauben an ihn verliere, vielleicht auch nie, wer weiß das schon.
Einer, mit gleicher Denkweise, die doch so anders ist. Einer, der da ist, auch wenn er es manchmal nicht schafft. Einer, der liebt, es nur nicht zeigen kann. Ein Mädchen, das ihn liebt und vielleicht zu viel erwartet. Zu viele Fehler. Jedoch immer diese Besserung. Immer diese Lösung. Immer dieser Moment, der perfekt ist. Der uns das Vertrauen in die Liebe schenkt.

Dienstag, 23. August 2011

Traumschaum.

Ein kurzer Augenblick für mich. Wenige Minuten um dich zu verstehen. Zeig mir nicht, wie cool du bist. Zeig mir nicht, wie stark du bist. Zeig mir nicht, wie hübsch du bist. Kein Geld, kein Sixpack, kein Talent. Rein gar nichts brauche ich von all dem Wahnsinn. Dinge, die uns wichtig erscheinen. Makellos. Perfektion. All das hat an Wert verloren.
Alles was ich will, ist einmal für Jemanden das Wichtigste zu sein. Einmal geliebt werden. Einmal verehrt. Einmal nur Augen für mich. Einmal. Mehr Erwartungen gibt es nicht. Kein Formular. Kein Einstellungstest. Nur die Liebe für unsere Reise durchs Leben. Nur genug Sauerstoff und Kraft für einen Streit, oder Momente getrennt. Nur Vernunft, füf schwere Zeiten. Nur etwas Verstand, um zu begreifen worauf es ankommt. Nur etwas Zeit für den vielleicht endlosen Weg. Reden ist gut, doch Träume bleiben. Nichts ändert meine Gedanken, nichts ändert die Eifersucht. Internet, alles fürn Arsch. Mädchen, die dich umlagern, Mordgedanken. Rum um die Uhr. Verseuchte Kosenamen, für Wertloses.
Was man braucht, ist das Gefühl von Wärme. Frei sein, zusammen. Jeder hat seine eigene Philosophie. Jeder fühlt anders. Verschiedene Schmerzen, wortlose Wut. Tränen der Angst. Blind. Du ertrinkst im eigenen Selbstmitleid und weißt nicht wie es kam. Du verabscheust dich selbst, auch wenn du zufrieden bist. Das was man braucht, es kommt nicht, doch man nimmt es hin. Ich schmeiß mein Leid weg, krempel meine Maske um, doch du rennst los und bringst mir mein Ich wieder. Das Ich, das verschwinden muss. Fehler, für dich so unscheinbar, so belanglos, aber für mich bedeutsam. Für mich schmerzvoll.
Der Traum, eins zu sein. Der Traum, bedeutsam zu sein. Umhüllt von einer Seifenblase.
-plopp-

Kopfsprung ins Leben.

Erste Sonnenstrahlen brennen in den Augen, nasse Haare tropfen. Warme Wasserstrahlen. Kalte Luft. Gedanken kreisen um meinen Kopf, wie aufgewirbelter Sand im Meer. Steiniger Untergrund und doch ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Wind im Haar, Traum vorbei. Alltag lässt grüßen, verschwendete Zeit. Schule, Arbeit, dumme Menschen, Stress. Schüttel das Leben ab und zu aus, wie Bettzeug. Neu zusammenlegen. Alles wieder in Ordnung. Die Spannung schwindet, fallen lassen. Gras wird zu Sand, Wolken zum blauen Himmel. Regen wird spritzendes Meer, Aus Zwang wird Freiheit. Denn nichts hat so viel Wert, wie dein eigenes Leben. Nichts hat so viel Wert, wie deine Ziele. Und nichts hat so viel Wert, wie wenige Menschen, die du liebst. Stille. Nur einen Moment. Gewissheit über Fehler, leichtes Lächeln. Noch wenige Minuten, dann beginnt der Unsinn. Dann beginnt das sinnlose auf der Welt. Dann beginne ich dort, wo Manche enden. In einer Masse aus Lügen, Depression und krankhaften Zwängen.
"Ihr werdet keine Freizeit mehr haben." Und du wirst noch von mir hören, weil ich mehr Freizeit haben werde, als du glaubst. Menschen sind naiv. Viel zu dumm. Nicht alle. Aber die Mehrheit. Eine Einsicht, Kopfschmerzen, Verfall in unnütze Wahnvorstellungen. Schere, Teufelskreis zerschneiden und weglaufen. Weglaufen, schreien und mit Kopfsprung von der Klippe, rein ins Meer. Das Meer voller Glück und Erfüllung.

Samstag, 20. August 2011

Liebe ist Verantwortung.

Untergehende Sonne am Horizont, der Tag nimmt sein Ende, gemeinsam mit meiner Kraft. Schreien hilft nicht. Ignoranz. Rennst um dein Leben und kommst nicht vom Fleck. Eine Mauer ringrum, ohne Sinn. Müde Beine, schwacher Körper. Lungen erschöpft. Die Wanne ist voll, hör auf zu weinen. Nimm dein Leben und pack es in den Koffer.Tunnel unter der Mauer durch, oder geh zu Grunde. Änder was, oder nicht. Kämpf bis zum Ende, oder gib auf. Zitternde Unterlippe, zerbissen durch ewiges Nachdenken. Deine Narben auf meinen Körper, dein Geruch auf meiner Haut. Dein Bild in meinem Kopf. Illusionen vom Leben. Wahrheiten zu schmerzhaft. Deine Kälte lässt mich zusammensinken. Kalter Boden. Aussichtslos. Zu klein, Probleme zu groß. Erdrückt vom Leben. Zu sehr geliebt, zu sehr vertraut. Verlorenes Spiel. Dein Hütchen ist auf meinem. Deine Liebe verschwindet, meine baut sich auf. Jeder einzelne Tag gehört dir, verschenkt? Dein Stolz, dein Leben. Nichts ist auf mich ausgerichtet. Nur die Messer. Du zielst auf mein Herz. Jeder Treffer lässt mich ein Stück mehr sterben. Jeder Treffer entzieht mir Mut. Mut zum Leben. Mut, es nicht wegzuwerfen. Ich wollte Liebe, ich wollte Kraft. Ich bekam Schmerz. Riesiger Erdball.6,93 Milliarden Menschen, doch ich bin allein. Allein auf dem Weg zu deinem Herz. Auf dem Weg, die Kälte zu lösen, doch ich erfriere an deinem Blick. Erfriere an dir. Alles was ich wollte warst du. Jetzt lieg ich hier, du drehst dich weg, gehst andere Wege. Tu es nicht. 

Lässt du mich liegen?

Ein Orangensaft, bitte.

Gestern, überfordert bis zum Anschlag. Schule gehabt und dann sofort zu Marie, Mathe machen. Nichts verstanden. Irgendwie schade. 2 Jahre abgelaufenes Kartoffelgratin gegessen, zu spät aufs Datum geguckt, egal. Nach hause, fertig machen, auf Arbeit. Zu viel.
Ein Tag ohne dich.

Donnerstag, 18. August 2011

Titellos.

Menschen ändern sich. Sie drehen sich wie der Wind, tragen dich in andere Richtungen. Wehren ist nicht immer möglich. Stille vor dem Sturm, falsche Sicherheit. Vertrauen ins Sinnlose und die Liebe zum Neid. Grausames Geschrei der lebenden Toten. Blind mit gesunden Augen. Stumm aus Angst vor dem Mut. "Was nicht passt, wird passend gemacht", das Motto des Untergangs. Das Motto deiner Seele. Ausgesaugte Hirne, ohne Platz für den Verstand. Weggeworfenes Mitgefühl, bergeweise auf der Müllkippe unseres Seins. Werbung kreiert Roboter, Individualität in Massenproduktion. Dummheit prügelt unser Leben kaputt.
Und ihr wundert euch, dass die Welt untergehen will?

Mittwoch, 17. August 2011

2 Egomanen , 2 Wenigschläfer, 1 Melodram.

Die Sonne verbrennt die Haut, du verbrennst mein Herz mit deinem eiskalten Blick. So blau, wie das Meer und unser Gefühlssee. Ein See aus Verzweiflung und Freude. Aus Liebe und Wärme, doch der Schmutz will das Bild zerstören. Geprägt von zu vielen Kippen. Zu viele giftige Stoffe die das Gleichgewicht nehmen wollen. Die Luft bleibt weg, doch wir atmen weiter. Wir nehmen Sekundenkleber, der auf ewig halten soll. Nicht immer hält die Verpackung was sie über den Inhalt verspricht. Wozu gehörst du? Wozu gehöre ich? Wozu gehören wir? Wir kleben die Asche, bemalen sie rot, hoffen auf Heilung und wir wissen, dass wir es schaffen. Wir wissen, dass das Leben zu stark ist. Die Realität erdrückt uns und die Gefahr reißt uns die Füße weg. Ja, vielleicht haben wir keine Rechte wie Klitschko. Vielleicht sind wir befleckt vom Blut des Leben. Vielleicht haben wir die Schattenseiten unseres Films erkannt, doch wir wehren uns gegen die Gesetze der Verzweiflung und stellen uns dem Hass.
Es gibt Dinge die kann man nicht erklären, wir gehören dazu. Selbst wenn ich wollte, du bist der Motor, der meinem geklebten Herz den Antrieb gibt. Dein Lächeln lässt mich fliegen. Wolken werden Zuckerwatte, meine Beine Gummischlangen. Gefühle die sich verändern mit der Zeit und doch gleich bleiben. Angst den anderen zu verlieren, trotz der Gewissheit, dass das Kapitel noch seitenlang sein kann, weil das Buch unendlich ist. Wir streichen die Fehler, verbrennen den Pfusch. Wir laufen dem Ernst davon und sind geborgen in der Liebe. Du machst mich vollständig, auch wenn ich Lücken besitze, denn du lässt sie mich vergessen. Es ist als würde ich an der Klippe hängen und alles was mich vor dem Absturz bewart ist deine schützende Hand, die Hand, die nicht so einfach loslassen wird. Wieso ich das weiß? Weil es in den Sternen steht.

Ich liebe nichts mehr, als die Liebe zu dir.