Mittwoch, 26. Dezember 2012

Gefühl von Hoffnungslosigkeit

Wir verrennen uns in Sackgassen, wandern durch die dunkelsten Nächte und suchen nach den Sternen am Himmel, die uns den richtigen Weg zeigen sollen. Die Luft liegt so schwer in unseren Lungen, das Herz bebt mit jedem Gedanken, der in uns brennt. Möchte nichts mehr missen, auch wenn die Suche nach dem Licht meist aussichtslos endet. Jeder Tag geht so schnell vorbei und endet rückblickend im nichts tun. Wo ist sie hin, diese Unbeschwertheit und wo sind die Emotionen, die so tief berühren? Das Gefühl nichts zu fühlen im Herz, Asche der Zeit verweht im Wind und doch laufen wir weiter geradeaus, weil das abbiegen von der Hauptstraße uns in unbekannte Winkel des Lebens führt und das Unbekannte so beängstigend ist. Schon längst verloren, nicht mehr möglich etwas zu retten und doch immer dieser Kampf, etwas besser zu machen. Immer und immer und immer. Wo bleibt das Leben, wenn wir es brauchen?

Montag, 17. Dezember 2012

Unerträglich.

Flüsternde Worte im Raum, endlose Leere und trotzdem so erdrückend. Unbeantwortete Fragen stehen in der Luft, bewegunglos so als wäre die Zeit einfach stehen geblieben als das Fragezeichen gesetzt wurde. Die kalte Luft spielt mit den Haaren und vereist die Gedanken, nur noch das Herz wärmt zu dieser Jahreszeit. Die Heizung kann auf die maximale Stufe gestellt werden, doch wenn das Herz kalt bleibt, werden wir frieren. Langsam Zeit um die Augen zu schließen, auch wenn der Kopf zu sehr pocht um sich fallen zu lassen in das Meer aus Träumen. Die Weihnachtsbeleuchtung geht aus und nur noch das schwache Licht vom Display spendet etwas Licht. Verlieren Dinge an Bedeutung, wenn wir uns daran gewöhnen oder spielt uns die Einbildung nur etwas vor? Was ist unsere Identität und warum ist sie so schwer zu fassen? Traurige Gedanken füllen den Kopf aus, unkontrollierbar. Es sind diese Momente, in denen wir plötzlich so verletzbar werden, wenn die Nacht den blauen Himmel frisst. Es ist diese Einsamkeit, allein im Bett liegen und nichts hindert uns daran nachzudenken über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Jeder Herzschlag, der sonst so stumm ist, wird hörbar und ist ein unerträgliches Pochen in den Ohren. Es ist der Schleier, der uns die Realität nicht mehr klar sehen lässt, das Zusammenreimen von Dingen, von denen wir vielleicht niemals erfahren werden, ob sie der Wahrheit entsprechen. Das leise Flüstern der Verlorengegangenen, sie sprechen Mut zu. Ihre Stimmen durchbrechen die weiten unserer Existenz und erreichen uns genau da, wo es am deutlichsten spürbar ist - im Herz.

Montag, 10. Dezember 2012

311212. Nothing special 'bout that.

Diese Kleinigkeit, die das Leben ausmacht. Diese Doppeldeutigkeit, die so entscheidend ist. Der kleine Satz aus dem Nichts, irgendwo zwischen Hoffnung und "Heut schmeiß ich alles hin". Der schimmernde Blick, verborgene Emotionen, nicht eindeutig definierbar. Der letzte Schritt Richtung Mond, vielleicht letzte Sekunde zur Mondfinsternis. Bedeutungslosigkeit der sich drehenden Welt, bedeutungsvolles stehen bleiben und in die entgegengesetzte Richtung laufen ohne Plan, weil der einzige Kompass das Herz ist. Schwere Schritte, die darauffolgende Kippe schmeckt nach dem Irgendwann, dem geschätzten Datum der Unendlichkeit. Das schwarze Nichts scheint heller als sonst, doch Augen bleiben verschlossen. Der Kopf will weiter träumen, will nicht aufwachen und Leben auf Zwang ertragen müssen. Die Münze hat zwei Seiten, dreh sie hin und her, such das Gute und das Schlechte, doch alles erscheint so durchschnittlich, schmeckt nach nichts.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Die beste Entscheidung.

Du bist es, weil dein du mit meinem ich dieses wir bildet. Du bist es, weil dein Name auf meinem Herz liegt. Du bist es, weil dein Lächeln die Welt im trübsten grau wieder bunt strahlen lässt. Du bist es, weil jedes Tief nur noch eine Chance ist, daran zu wachsen. Du bist es, weil dein Geruch mein Bettlaken so perfektioniert. Du bist es, weil jede Träne jetzt sofort trocknet. Du bist es, weil mein Name in deinem Mund so wunderbar klingt. Du bist es, weil der Regen wieder zum darin tanzen da ist. Du bist es, weil Streit in endloser Liebe endet. Du bist es, weil du die Welt um mich so nichtig erscheinen lässt. Du bist es, weil dein nicht perfektes Auftreten dich perfekt macht. Du bist es, weil ich nicht genau weiß, warum du es bist, aber mit jedem Blick in deine Augen ist es da, dieses Gefühl - Du bist es, weil wir einfach richtig sind.

Egal was passiert, am Ende bleiben wir so, wie wir sind, und genau so sind wir gut.

Montag, 3. Dezember 2012

Leer wie ein ausgetrockneter See.

Dieses undefinierbare Gefühl von Leere. Emotionslosigkeit macht sich breit und die Worte verfallen während ich sie noch denke. Mit jedem Atemzug weniger Klarheit, jede Sekunde verwischt das Gesamtbild. Kein einziger Wunsch grad offen, keine Klage, kein Glück, nur endlose Taubheit auf meinem Körper, in meiner Seele. Unverwundbar sein, Mauern bauen, den Sinn des Lebens verwerfen aus Selbstschutz. Die Sonnenstrahlen, so lange ersehnt und jetzt doch lästig. Verletzt, bis auf den Grund meines Innern. Zerschnitten jedes einzelne Gefühl.
Es tut weh. Es tut weh. Es tut weh. Es tut weh. Auch wenn ich es schon nicht mehr spüre.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Wolkenbruch

Sind nur wertlose Materie im Raum der Zeit, so vergänglich wie jede Blume, die irgendwann verwelkt und bilden uns trotzdem ein, wir wären unendlich, hätten so viel Zeit, auch wenn wir sie nicht besitzen. Gänseblümchen in meinem Kopf, Engel und Teufel spielen "Er liebt mich, er liebt mich nicht." Der Versuch stark zu bleiben scheitert an jedem Wort, der Kampf mit dem Selbst verstrickt sich wie ein Kopfhörerkabel in der Jackentasche. Eine ungelesene Nachricht, Handy aus, Augen zu. Augen auf, Handy an, Antwort tippen, wieder löschen, Handy aus, Augen zu. Endloses Spiel mit der Angst. Wortroulette - Ein falsches Wort und der Verlust macht sich breit. Vertuschen von endloser Trauer - spiel mir das Lied von der Kunst des Lebens um endlich wieder aufzutauchen. Badewasser, untertauchen, nur noch den eigenen Herzschlag hören. Vorhang zu.