Sonntag, 28. August 2011

Verstecke mit mir selbst.

Ich belüge mich selbst, auch wenn ich es nicht will.
Nur dieser kleine Moment. Der Augenblick der mich wieder an mich erinnert.
Dieses winzige Stück in mir, das mich zwingt, endlich etwas zu ändern.
Das Leben ist nicht dazu da, um es zu verschwenden, auch wenn wir es viel zu oft tun.
Vielleicht sollte man Menschen, die einem nicht gut tun, gehen lassen und bei denen bleiben,
die immer für dich da sein werden.

Mein Sinn des Lebens ist weggerannt, der Boden unter mir löst sich auf.
Doch da sind diese Menschen die mich festhalten.
Und es wird Veränderungen geben müssen, davon lebt die Erde.
Von Neuheiten. Sensationen.
Vielleicht tut es weh, ja vielleicht wird es verdammt schwer,
aber das hier ist es alles nicht mehr wert.
Denn ich habe Menschen, von denen ich weiß, oder sagen wir eher, denen ich vertraue, dass sie mich niemals im Stich lassen werden egal was passiert. Klar, gibt es Momente in denen nicht alles perfekt ist. Es gibt Tage, an denen man Streit hat, aber man weiß trotzdem, dass man es wieder schafft, zusammen zu finden.

Samstag, 27. August 2011

Film ab.

Ich wollte einen Blog schreiben. Abreagieren, Gefühlen freien Lauf lassen. Nicht mehr denken, nicht mehr hören, nicht mehr sehen, nicht mehr fühlen. So viele Versuche, immer gelöscht und erneut angefangen. So viel was ich dir sagen will, auch wenn es nichts mehr zu sagen gibt. Haben uns totgeredet, ohne Erfolg. Vielleicht waren die Erwartungen zu groß. Vielleicht dachte ich, du rettest mich. Vielleicht dachte ich all das. Vielleicht war es falsch, vielleicht auch nicht. Versprechen sind wertlos. Nur Worte, die du hinausschreist, doch alles was bleibt sind bizarre Töne. Worte, die bedeutungslos werden, desto mehr man sie missbraucht. Lügen, die uns zerfressen. Deine Entscheidung. Meine keinesfalls. Dein Ende, ich hatte keine Chance es zu überarbeiten. Finde keine Worte mehr. Rede mich selbst um den Verstand. Leere Blicke, leichtes Lächeln. Marionettenschauspiel, ich als Hauptrolle. Tonnen von Schminke, du verschläfst gerade meinen Schmerz. Das Stück beginnt. Freikarte für dich. Denn du warst mein Regisseur.

Freitag, 26. August 2011

Nachtbaden.

Pietro Lombardi Party. Meine kleine Cousine liebt ihn und wir singen laut mit bei "Call my name". Ich finde sie niedlich. Spaziergang im Sonnenuntergang, Schaukeln und einfach nur entspannt in der Hängematte liegen. Tausend Fragen aus einem jungen unschuldigen Mund. Große strahlende Augen, voller Leben. Alles ist Dunkel, Feuerwerk nebenan. Wunderschöne Lichter, ihre Augen funkeln in den Sternenhimmel. Sie ist glücklich. Glücklich neben mir, trauriger Blick auf den Boden. Nachtbaden, alle zusammen. Überfüllter Pool, lustiges Geschrei. Ein Abend, der Leben einhaucht. Andere Gedanken, weit weg von der Realität. Doch was ist Realität? Vielleicht auch einfach ein Abend, geborgen in der Liebe eines kleinen Mädchens. In den armen eines starken Jungen, der zu viel gesehen hat. In den Armen einer Frau, die zu viel erlebt hat. Doch sie kehren meine Trümmer wieder auf und füllen mich mit Wärme. Spielzeug im Raum, Gedanken schweifen ab. Kindheit. Glück. Lachen. Lebensfroh. Jetzt steht sie hier. Mein Ebenbild und doch so anders. Und sie, die Schwester, die ich nie hatte und doch so unbeschreiblich liebe. Er, der Held meiner Kindheit. Mein Vorbild. Mein Cousin. Die Frau, die sich sorgt. Die, die ich mehr liebe als alles andere. Und er der nicht redet, aber mehr Gefühl zeigen kann mit seiner Stille, als jeder andere. Der Junge, dem ich mein Herz schenke und das Mädchen, das immer für mich da sein wird. Egal was kommt.
"Gehe Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt". Text an meiner Wand. Worte die mich durchziehen. Buchstaben, die mich anlächeln beim Aufstehen. Mein Weg, gekennzeichnet von Höhenflügen und Trauer. Von Liebe und Hass. Von Arroganz und Selbstzweifel. Von Nächstenliebe und Egoismus.
Meine Spuren, nicht verwischt. Klar erkennbar, für jeden der sie sehen will. Vor Wind geschützt, verwehen nicht möglich, für den der nicht blind ist. Der Weg eines Jeden. Der steinige, aber wundervolle Pfad des Lebens. Von vielen gegangen, doch immer in anderer Art und Weise. Von vielen erkundet und doch immer neu. Geprägt von Fehlern. Und von Liebe. Die Liebe zu 7 wundervollen Menschen.

Donnerstag, 25. August 2011

Grüne Torte. Tía ♥

Da ist Licht wo du warst, ein Schimmer, ein ganz kleiner.
Ich kann ihn sehen, sonst sieht ihn keiner.
Wenn du auf der großen Party bist reservier uns den besten Platz,
dann reden wir über deinen letzten Satz.

Wenn du oben bist, dann wart auf mich im Licht.
Ich hab gesucht, aber es gibt niemand der dich ersetzt !

So viele Stunden, Tage, Wochen, Monate, seit du einfach weg bist.
Egal was ist, ich vergesse dich nicht.
Deine grüne Torte war die Beste,
genauso wie du.
Giftig nach außen, aber süß von innen.

Mittwoch, 24. August 2011

Gedanken.

Sommer. Alles erhellt von den Lichtfluten der Sonne. Überhitzte Köpfe, verbrannte Hirnzellen. Dumme Bemerkung ohne Grund. Wir rutschen auf der nichtvorhandenen Eisfläche aus. Tatsachen verdrängend. Schauspiel für uns, Schauspiel für das Umfeld. Gefühle stark, verschiedene Ansichten die Bremse. Höhenflüge gefolgt vom Fall. Vorfreude geprägt durch Enttäuschung. Und trotzdem so unzertrennbar.
Sie fragt "Wie lange soll das noch gehen?"
Solange bis er mich nicht mehr erträgt und ich den glauben an ihn verliere, vielleicht auch nie, wer weiß das schon.
Einer, mit gleicher Denkweise, die doch so anders ist. Einer, der da ist, auch wenn er es manchmal nicht schafft. Einer, der liebt, es nur nicht zeigen kann. Ein Mädchen, das ihn liebt und vielleicht zu viel erwartet. Zu viele Fehler. Jedoch immer diese Besserung. Immer diese Lösung. Immer dieser Moment, der perfekt ist. Der uns das Vertrauen in die Liebe schenkt.

Dienstag, 23. August 2011

Traumschaum.

Ein kurzer Augenblick für mich. Wenige Minuten um dich zu verstehen. Zeig mir nicht, wie cool du bist. Zeig mir nicht, wie stark du bist. Zeig mir nicht, wie hübsch du bist. Kein Geld, kein Sixpack, kein Talent. Rein gar nichts brauche ich von all dem Wahnsinn. Dinge, die uns wichtig erscheinen. Makellos. Perfektion. All das hat an Wert verloren.
Alles was ich will, ist einmal für Jemanden das Wichtigste zu sein. Einmal geliebt werden. Einmal verehrt. Einmal nur Augen für mich. Einmal. Mehr Erwartungen gibt es nicht. Kein Formular. Kein Einstellungstest. Nur die Liebe für unsere Reise durchs Leben. Nur genug Sauerstoff und Kraft für einen Streit, oder Momente getrennt. Nur Vernunft, füf schwere Zeiten. Nur etwas Verstand, um zu begreifen worauf es ankommt. Nur etwas Zeit für den vielleicht endlosen Weg. Reden ist gut, doch Träume bleiben. Nichts ändert meine Gedanken, nichts ändert die Eifersucht. Internet, alles fürn Arsch. Mädchen, die dich umlagern, Mordgedanken. Rum um die Uhr. Verseuchte Kosenamen, für Wertloses.
Was man braucht, ist das Gefühl von Wärme. Frei sein, zusammen. Jeder hat seine eigene Philosophie. Jeder fühlt anders. Verschiedene Schmerzen, wortlose Wut. Tränen der Angst. Blind. Du ertrinkst im eigenen Selbstmitleid und weißt nicht wie es kam. Du verabscheust dich selbst, auch wenn du zufrieden bist. Das was man braucht, es kommt nicht, doch man nimmt es hin. Ich schmeiß mein Leid weg, krempel meine Maske um, doch du rennst los und bringst mir mein Ich wieder. Das Ich, das verschwinden muss. Fehler, für dich so unscheinbar, so belanglos, aber für mich bedeutsam. Für mich schmerzvoll.
Der Traum, eins zu sein. Der Traum, bedeutsam zu sein. Umhüllt von einer Seifenblase.
-plopp-

Kopfsprung ins Leben.

Erste Sonnenstrahlen brennen in den Augen, nasse Haare tropfen. Warme Wasserstrahlen. Kalte Luft. Gedanken kreisen um meinen Kopf, wie aufgewirbelter Sand im Meer. Steiniger Untergrund und doch ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Wind im Haar, Traum vorbei. Alltag lässt grüßen, verschwendete Zeit. Schule, Arbeit, dumme Menschen, Stress. Schüttel das Leben ab und zu aus, wie Bettzeug. Neu zusammenlegen. Alles wieder in Ordnung. Die Spannung schwindet, fallen lassen. Gras wird zu Sand, Wolken zum blauen Himmel. Regen wird spritzendes Meer, Aus Zwang wird Freiheit. Denn nichts hat so viel Wert, wie dein eigenes Leben. Nichts hat so viel Wert, wie deine Ziele. Und nichts hat so viel Wert, wie wenige Menschen, die du liebst. Stille. Nur einen Moment. Gewissheit über Fehler, leichtes Lächeln. Noch wenige Minuten, dann beginnt der Unsinn. Dann beginnt das sinnlose auf der Welt. Dann beginne ich dort, wo Manche enden. In einer Masse aus Lügen, Depression und krankhaften Zwängen.
"Ihr werdet keine Freizeit mehr haben." Und du wirst noch von mir hören, weil ich mehr Freizeit haben werde, als du glaubst. Menschen sind naiv. Viel zu dumm. Nicht alle. Aber die Mehrheit. Eine Einsicht, Kopfschmerzen, Verfall in unnütze Wahnvorstellungen. Schere, Teufelskreis zerschneiden und weglaufen. Weglaufen, schreien und mit Kopfsprung von der Klippe, rein ins Meer. Das Meer voller Glück und Erfüllung.

Samstag, 20. August 2011

Liebe ist Verantwortung.

Untergehende Sonne am Horizont, der Tag nimmt sein Ende, gemeinsam mit meiner Kraft. Schreien hilft nicht. Ignoranz. Rennst um dein Leben und kommst nicht vom Fleck. Eine Mauer ringrum, ohne Sinn. Müde Beine, schwacher Körper. Lungen erschöpft. Die Wanne ist voll, hör auf zu weinen. Nimm dein Leben und pack es in den Koffer.Tunnel unter der Mauer durch, oder geh zu Grunde. Änder was, oder nicht. Kämpf bis zum Ende, oder gib auf. Zitternde Unterlippe, zerbissen durch ewiges Nachdenken. Deine Narben auf meinen Körper, dein Geruch auf meiner Haut. Dein Bild in meinem Kopf. Illusionen vom Leben. Wahrheiten zu schmerzhaft. Deine Kälte lässt mich zusammensinken. Kalter Boden. Aussichtslos. Zu klein, Probleme zu groß. Erdrückt vom Leben. Zu sehr geliebt, zu sehr vertraut. Verlorenes Spiel. Dein Hütchen ist auf meinem. Deine Liebe verschwindet, meine baut sich auf. Jeder einzelne Tag gehört dir, verschenkt? Dein Stolz, dein Leben. Nichts ist auf mich ausgerichtet. Nur die Messer. Du zielst auf mein Herz. Jeder Treffer lässt mich ein Stück mehr sterben. Jeder Treffer entzieht mir Mut. Mut zum Leben. Mut, es nicht wegzuwerfen. Ich wollte Liebe, ich wollte Kraft. Ich bekam Schmerz. Riesiger Erdball.6,93 Milliarden Menschen, doch ich bin allein. Allein auf dem Weg zu deinem Herz. Auf dem Weg, die Kälte zu lösen, doch ich erfriere an deinem Blick. Erfriere an dir. Alles was ich wollte warst du. Jetzt lieg ich hier, du drehst dich weg, gehst andere Wege. Tu es nicht. 

Lässt du mich liegen?

Ein Orangensaft, bitte.

Gestern, überfordert bis zum Anschlag. Schule gehabt und dann sofort zu Marie, Mathe machen. Nichts verstanden. Irgendwie schade. 2 Jahre abgelaufenes Kartoffelgratin gegessen, zu spät aufs Datum geguckt, egal. Nach hause, fertig machen, auf Arbeit. Zu viel.
Ein Tag ohne dich.

Donnerstag, 18. August 2011

Titellos.

Menschen ändern sich. Sie drehen sich wie der Wind, tragen dich in andere Richtungen. Wehren ist nicht immer möglich. Stille vor dem Sturm, falsche Sicherheit. Vertrauen ins Sinnlose und die Liebe zum Neid. Grausames Geschrei der lebenden Toten. Blind mit gesunden Augen. Stumm aus Angst vor dem Mut. "Was nicht passt, wird passend gemacht", das Motto des Untergangs. Das Motto deiner Seele. Ausgesaugte Hirne, ohne Platz für den Verstand. Weggeworfenes Mitgefühl, bergeweise auf der Müllkippe unseres Seins. Werbung kreiert Roboter, Individualität in Massenproduktion. Dummheit prügelt unser Leben kaputt.
Und ihr wundert euch, dass die Welt untergehen will?

Mittwoch, 17. August 2011

2 Egomanen , 2 Wenigschläfer, 1 Melodram.

Die Sonne verbrennt die Haut, du verbrennst mein Herz mit deinem eiskalten Blick. So blau, wie das Meer und unser Gefühlssee. Ein See aus Verzweiflung und Freude. Aus Liebe und Wärme, doch der Schmutz will das Bild zerstören. Geprägt von zu vielen Kippen. Zu viele giftige Stoffe die das Gleichgewicht nehmen wollen. Die Luft bleibt weg, doch wir atmen weiter. Wir nehmen Sekundenkleber, der auf ewig halten soll. Nicht immer hält die Verpackung was sie über den Inhalt verspricht. Wozu gehörst du? Wozu gehöre ich? Wozu gehören wir? Wir kleben die Asche, bemalen sie rot, hoffen auf Heilung und wir wissen, dass wir es schaffen. Wir wissen, dass das Leben zu stark ist. Die Realität erdrückt uns und die Gefahr reißt uns die Füße weg. Ja, vielleicht haben wir keine Rechte wie Klitschko. Vielleicht sind wir befleckt vom Blut des Leben. Vielleicht haben wir die Schattenseiten unseres Films erkannt, doch wir wehren uns gegen die Gesetze der Verzweiflung und stellen uns dem Hass.
Es gibt Dinge die kann man nicht erklären, wir gehören dazu. Selbst wenn ich wollte, du bist der Motor, der meinem geklebten Herz den Antrieb gibt. Dein Lächeln lässt mich fliegen. Wolken werden Zuckerwatte, meine Beine Gummischlangen. Gefühle die sich verändern mit der Zeit und doch gleich bleiben. Angst den anderen zu verlieren, trotz der Gewissheit, dass das Kapitel noch seitenlang sein kann, weil das Buch unendlich ist. Wir streichen die Fehler, verbrennen den Pfusch. Wir laufen dem Ernst davon und sind geborgen in der Liebe. Du machst mich vollständig, auch wenn ich Lücken besitze, denn du lässt sie mich vergessen. Es ist als würde ich an der Klippe hängen und alles was mich vor dem Absturz bewart ist deine schützende Hand, die Hand, die nicht so einfach loslassen wird. Wieso ich das weiß? Weil es in den Sternen steht.

Ich liebe nichts mehr, als die Liebe zu dir.

Dienstag, 16. August 2011

Informatik ist nunmal langweilig.

Yeih ich habe grad Info. Nicht unbedingt, nunja, spannend. Hab aber ne ziemlich gute Reihe, wo ich sitzen kann. Hauptsache bei Marie. Ich bin wirklich froh sie jetzt wieder regelmäßig sehen zu können. In den Ferien war es nicht so schön, da sie lange nicht da war, oder auch ich. Seit der ersten Klasse erleben wir zusammen den Schulalltag und jaa wir leben noch. Haben schon so viel Mist erlebt und ich bin einfach nur froh, sie kennengelernt zu haben. Ich bin ihr schon ziemlich dankbar, dass sie immer einen ziemlich lustigen Spruch auf Lager hat, mit dem sie mich wieder aufmuntern kann, wenn sich die Welt überschlägt. Mein Atem wird knapp, aber trotzdem habe ich genug Luft, um gemeinsam mit ihr über die dümmsten Dinge zu lachen. Mit ihr ist alles einfach nur so, als wären wir frei. Als gäbe es nur uns 2 und der Rest der Welt zieht nur so vorrüber. Wenn wir uns haben, dann passiert etwas peinliches oder wir müssen einfach nur über ernste Dinge reden, auch wenn sie mit ihr alle viel kleiner erscheinen. Vielleicht ist es nicht immer einfach, oder auch ziemlich schwer aneinander fest zu halten, weil wir beide immer unseren Kopf durchsetzen wollen und aneinander geraten, doch ich weiß, dass ich ohne sie manchmal wirklich aufgeschmissen wäre. Vielleicht gibt es ja doch etwas wie verwandte Seelen, oder beste Freundschaft, die von der Grundschule an besteht. Vielleicht ist es auch einfach, als wären wir Geschwister und wissen nur nichts davon. Klar wir haben auch viel verbockt in unserer Zeit, aber wie sagte Prinz Pi einst so schön "...denn ein Mensch ohne Fehler wurde noch nie geboren." Genauso mit der Freundschaft, sie wird nie perfekt sein und trotzdem ist sie sehr wertvoll. Wenn alles über dir zusammenbricht, denkt man leider auch oft, dass man vollkommen allein ist, aber man ist es in Wirklichkeit nicht.
Was zusammen gehört bleibt zusammen..

Montag, 15. August 2011

Für Kirsten. ♥

Hey, heute wurden die Kurse verteilt. Ich habe Deutsch Leistungskurs mit meinem Schulleiter, was soll man davon haltn? Ich bin mir nicht ganz si´cher ob das dann so meinen Vorstellungen entspricht. Ich erwarte von Deutsch mehr, als Protokolle verfassen, dankeschön. Aber gut ich lass es auf mich zu kommen.
Momentan ist einfach alles anders. Es ist, als würde ich ein neues Leben führen. Komisch ist auch, dass Kirsten nicht mehr da ist. Ich hätte mit ihr wechseln sollen, das steht fest. Ich habe mich leider nicht dazu überwunden, mich auf etwas vollkommen Neues einzulassen, auch wenn es wahrscheinlich besser gewesen wäre. Ich bin gespannt wie die Jahre ohne sie werden. Irgendwie hat sie nunmal dazu gehört. Klar ich werde darüber hinwegkommen. Es ist an sich kein Drama, sie ist nicht aus der Welt und trotzdem ist es unheimlich schwer sie gehen zu lassen. Ich habe viel von ihr gelernt, das muss ich wirklich zugeben. Es ist, als hätte sie mir die Augen geöffnet für Dinge, die ich vor ihr nie so gesehen habe, wie sie jetzt erscheinen. Ich habe mich mehr mit der Realität auseinandergesetzt, sie hat mich stark gemacht und mir gezeigt, dass es nicht darauf ankommt von allen gemocht zu werden, sondern einfach seine Meinung zu sagen. Klar manchmal hängt man an den falschen Leuten und das weiß man, aber sie sind sonst einfach liebenswert und man kann sie gern haben, mit ihnen Spaß haben, allerdings muss man vorsichtig sein, was man ihnen anvertraut. Es steckt leider in mir drin, die Angst Menschen zu verlieren, seit meine Tante, die ich immer über alles geliebt habe, einfach so von mir ging. Seit sie mich verlassen hat, habe ich mich verändert. Mehr und mehr, aber nicht nur ins Gute. Ich bin efersüchtig, aus purer Angst. Ich fürchte mich davor Menschen, die ich liebe, gehen zu lassen. Ich halte an ihnen fest, kämpfe, denn ich hasse es, plötzlich allein da zu stehen. Kirsten hat mir geholfen, das Leben zu nehmen wie es ist. Sie hatte ein offenes Ohr, auch wenn ich mich nicht getraut habe, sie immer mit meinen Ausbrüchen und für sie vielleicht manchmal auch banalen Problemen zu belasten, obwohl ich wusste sie wird da sein. Sie ist ein Mensch, den ich nicht nochmal finden werde. Jemand, den ich lieben gelernt habe, mit all ihren Macken. Wir sind komplett verschieden und trotzdem auch auf eine Art gleich, zumindest gleich doof.


Kirsten, ich danke dir einfach für alles.
Du bist ein wundervoller Mensch.

Sonntag, 14. August 2011

Gefühle sind kein Spielzeug.

Man lernt jeden Tag etwas neues.
Heute habe ich gelernt: Vertraue niemandem, denn wenn es dir wirklich schlecht geht, lassen dich ALLE im Stich. Da gibt es nichtmal eine einzige Ausnahme. Danke an alle, die immer gesagt haben, sie wären für mich da. Danke an alle, die mich mit lügen wie "Ich liebe dich" versucht haben aufzuheitern, ihr könnt es euch sparen, denn es ist nicht wahr. Wo sind diese Menschen, wenn du sie wirklich brauchst? Sie schlafen seelenruhig, sie feiern und machen richtig fett Party. Sie lassen dich einfach hängen, obwohl du sie brauchst. Dann machen sie sich sorgen. Was für ein Widerspruch.
Meiner Meinung nach ist man IMMER für einen Menschen da, den man liebt. Man gibt den restlichen Scheiß auf, auch wenns vielleicht ne Bedeutung hatte. Klingt vielleicht kitschig, aber es ist nunmal so. Es gibt Dinge, die kann man nicht alleine durchstehen. Es gibt nunmal Tage, da will man den Menschen JEDEN VERDAMMTEN Tag sehen, aber dann hat es Gründe. Und einfach nur aus Liebe sollte man mal darüber nachdenken, ob man nicht hätte lieber der Person helfen sollen. Man hätte vielleicht einfach mal auf den Rest n Scheiß geben sollen. Aber manche Menschen ändern sich halt nie, nichtmal wenn sie die Person, die sie lieben, mehr verletzen, als es sämtliche körperliche Verletzungen jemals tun können.

Was ist nur passiert?

Auf gehts, ab gehts - 3 Tage wach.

Man darf vom Leben nichts erwarten, man kriegt sowieso nichts.
Yuchuu ich habe Ohrenschmerzen. So wie jedes Jahr. So wie seit der Geburt. Wie nervig einfach nur, wenn man nachts nicht schlafen kann und stattdessen verzweifelt Bibi Blocksberg hört, anfängt zu kochen oder Filme sieht die nur noch halbe Softpornos sind, weil sämtliche Filmemacher wohl nun endgültig ihr Niveau abgelegt haben. Ich hätte auch einen Blogeintrag machen können, aber das habe ich mir aufgehoben für jetzt. Gestern hatte mein kleiner Cousin Einschulung. Er sah sehr glücklich aus. Ich mag ihn wirklich doll. Er ist zuckersüß, hat aber schlechte Betreuung im Kindergarten gehabt, was auf leicht psychopatische Anfälle hinauslief. Beispielsweise kam er einmal zur mir, hat mein Bein berührt, mich mit rieeeesigen Kinderaugen angesehen und gesagt "Ich säg dir dein Bein aaaaaab!" Oh man. Das ist wirklich erschreckend gewesen, aber hey, ich war nicht besser. Ich habe allerdings auf andere Weise Terror gemacht. Wenn ich Ohrenschmerzen bekam bin ich mit voller Wucht gegen die Wand gelaufen. Einfach so. Oder ich habe alle Schränke ausgeräumt. Mama fand dasecht nicht witzig, Papa schon. Kindheitserinnerungen können schön sein. Klar, nicht immer. Manches hat man auch verdrängt, aber vieles versetzt einen einfach nur in eine positive Stimmung. Nunja, wenn man jetzt mitten im Leben steht, wird es alles estwas komplizierter. Nichts kommt mehr so wie man sich es wünscht und das tut manchmal verdammt weh. Es gibt Momente, die schockieren, weil das Leben sehr herzlos sein kann. Aber am Ende finden wir alle unser Glück, wenn auch nur für den Moment, das hat viel Wert.

Danke für alles - Danke für nichts.

Freitag, 12. August 2011

Gib mir n kleines bisschen Sicherheit in einer Welt in der nichts sicher scheint. ♥


So, mein Freund ist wieder zurück aus Rumänien. Sehr schön. Hat auch lang genung gedauert. Ich bin ehrlich: Ich hab die ganze Zeit nur auf den Moment gewartet. Deswegen will ich dieses wundervolle Gefühl auch hier teilen. Denn nichts gibt mir mehr Sicherheit als er in dieser wirklich merkwürdigen Welt. Wobei ich zu meinem nächsten Thema komme.
Ich bin enttäuscht vom Schulprinzip. Da muss man tatsächlich über 50€ ausgeben für 2 Bücher die am Ende bestimmt kaum genutzt werden. Wenn man wenigstens ordentlich damit arbeiten würde. Wobei, meine Schule ist nicht sonderlich gut organisiert. Was weiß ich, welche Probleme die da oben haben, allerdings ist es nicht gerecht, dass man den Mist als Schüler abbekommt. Zum Beispiel bei Lehrern mit schlechter Laune, die einfach nur aggressiv reagieren und einem das Wort im Mund umdrehen. Ist ja alles verständlich bis zu einem gewissen Punkt. Nicht jeder kann immer lieb und nett sein. Man muss auch für sein Ansehen und eine angemessene Achtung arbeiten, jedoch sollten manche Menschen wirklich mal darüber nachdenken, ob sie sich für den richtigen Job entscheiden haben. Wobei, man sollte wohl auch froh sein übrhaupt etwas zu finden, wie so viele immer beklagen. Oh man. Ein ewiger Kreislauf, oder? Bloß wo ist der Anfang und wie kann man das bitte verändern? Ach egal. Ich denk nicht weiter drüber nach.
Ich schau mir jetzt ne Folge von die Nanny rein. ♥ Einfach die beste Serie. Vielleicht sehe ich ja nochmal meinen Freund, es wäre wunderbar. Aber wohl leider unwahrscheinlich. Wer drückt die Daumen?

Finde ich gut :)

Donnerstag, 11. August 2011

Generation Wolke.

Ein wolkenbedeckter Himmel. Wunderbar. Besseres Wetter kann man sich wiedermal nicht wünschen. Dämliche Sonne, könnte sich einfach mal ein bisschen mehr durchsetzen. So kommt man doch im Leben nicht weiter. Oh gott, wie grau das Leben doch wäre, wenn wir uns alle hinter einer großen, fetten, wichtigtuenden Wolke klein fühlen würden, uns einfach verstecken würden. Wir würden alle im Dunkeln tappen, von Kälte umhüllt. Alles wäre trist. Eintönig. Nur weil so ein bisschen Wolke einfach hartnäckig, stur und egoistisch handelt? Nur weil sie im Mittelpunkt stehen will? Mal ganz im ernst, scheint das nicht beim Lesen schon vollkommen sinnlos und...schwach? Oh man, wie gut man doch vom Wetter auf uns Menschen und unser gesamtes Umfeld schließen kann. Schon merkwürdig wie oft es vorkommt, dass man von höher positionierten Besserwissern einfach eingeschüchtert wird. Meiner Meinung nach müsste es bestraft werden, dass manche Menschen sinnlos ihr Geld herum schmeißen und dafür noch mehr verlangen und nichts teilen. Die talentlosen und gekünsteteln Gesichter die überall zu sehen sind, ob nun im Fernsehen oder in der Zeitung. Was will die Welt uns damit sagen? Wenn ich die Antwort wüsste, wäre ich wahrscheinlich die bestbezahlteste Berühmtheit der Welt. Jemand der eine leise Ahnung hat, wie man den Wahnsinn stoppen kann, verdient einen wahren Preis. Im endeffekt drehen wir doch alle irgendwann durch. Man ist permanent erreichbar, hat kaum noch zeit für das Wichtige im Leben wie Familie oder Freunde, vielleicht auch die Liebe. Da wir allerdings sowieso alle schon verblödet sind, haben sich auch bereits diese Werte verabschiedet. Jeder betrügt jeden. Der Freund macht nach 5 Jahren oder sonst wie langen Beziehungen schluss für ein "zuckersüßes, makelloses" Püppchen, dass ihn sowieso wieder fallen lässt. Mit 12 haben Kinder schon mehr Erfahrung mit Drogen, als man für möglich hält, denn die Alkoholvergiftung mit 11 hat noch nicht gereicht um den schlagenden Vater und die faule, aggressive Mutter zu beeindrucken. Wo hat uns das Leben eigentlich hingetrieben? Wieso lassen wir all das über uns ergehen? Ich mag die Passage aus dem Lied "Price Tag" von Jessie J:
Why is everybody so serious!
Acting so damn mysterious
You got your shades on your eyes
And your heels so high
That you can't even have a good
Time.
 
Wir haben einfach alles unser Ziel aus den Augen verloren. Keiner weiß mehr, was er mit seinem Leben anfangen soll und macht es Anderen mutwillig schwer, einfach so aus Langeweile. Ich geh Green Tea trinken.
 
Und Schluss.

Mittwoch, 10. August 2011

Kommt das Leben in den gelben Sack wenns alle ist?

Ewig nicht geschrieben, ist es jemandem aufgefallen? Vielleicht ja, vielleicht nein. Es ist mir gleichgültig. 10 Tage habe ich also an der Ostsee verbracht. Genaugenommen in Wismar, allerdings war ich jeden Tag an einem anderen Strand. Aber hey, wen interessiert das. Ich habe in der Zeit viel über mein Leben nachgedacht. Habe Urlaub von meiner Umgebung, meiner Seele und mir selbst genommen. Wie man das verstehen soll? Gar nicht. Aber wer es versteht, der ist nicht so verdammt naiv und vernebelt in seinem kleinen, süßen, medienüberfüllten Köpfchen, wie so viele Menschen die ich gezwungenermaßen kennenlernen musste.
Ich habe im übrigen eine Empfehlung. Ein Hörbuch. Ja ich liebe Hörbücher und könnte sie den ganzen Tag hören, aber wenn ich selbst ein Buch lese kann ich mich nicht so gut darauf einlassen. Meine letzten beiden sind unter dem Namen "Die Katze - von Joy Fielding" und "Das letzte Revier - von Patricia Cornwell" zu finden. Wobei das erste einfach das Beste ist. Ich dachte dabei viel an mein eigenes Leben. Vertrauen wir nicht manchmal zu schnell Personen, die wir kaum kennen? Wieso vertrauen wir Menschen, von denen wir wissen, dass sie uns belügen werden? Uns hintergehen und betrügen, wieso tun wir das? Vielleicht haben wir ja Angst auf eigenen Beinen zu stehen. Wie ein kleines Katzenbaby, das verzweifelt versucht bei der Mama und seinen Geschwistern zu bleiben. Doch lösen wir uns nicht alle irgendwann? Vielleicht sollte man so früh es geht alles abwerfen. Manchmal hat man Angst, so zu sein, wie man eben ist. Doch es kommt im Leben nicht darauf an, von allen gemocht zu werden. Wir wurden nicht geboren, um jedem alles recht zu machen, sondern um diesen verdammten kleinen Ball in einer riesigen Schüssel voller anderer Bälle und Kleinkram zu etwas besonderem zu machen. Ist es ehrbar mitzulaufen, aus Angst allein zu sein? Kann man überhaupt allein sein, wenn man sich nicht gerade komplett verschließt? Und welcher Idiot hat sich überhaupt einen Fragesatz ausgedacht? Ihr macht euch doch alle selbst kaputt. Ein Körper, bestehend aus Knochen mit einer minimalen Hautschicht darüber ist "wunderschön". 1.093.242.386.523.985 Freunde bei Facebook sind "cool". Gucci und Prada sind "trendy". Ohne iPhone bist du "out". Ein gutes Zeugnis macht dich "langweilig" und kiffen, sowie komasaufen ist "angesagt". Wir sind keine Maschinen und trotzdem verhalten sich alle so. Niemand ist perfekt, verdammt nochmal. Selbst ich bin vollkommen verblendet teilweise. Man guckt was grade Mode ist.
 An einen netten Jungen aus meiner Parallelklasse: Da du mich so feeeeeett und bääääh findest, kann ich ja auch mal sagen, dass ich deine Pickel nicht gerade appetitlich finde, aber meine fresse, ist das nicht vollkommen nebensächlich?
Im Endeffekt sollten wir alle mal wieder runterkommen von unserem Höhenflug. Mein Freund macht mich nicht zu einem schlechten Menschen, nur weil ihn andere auch wollten, ein bisschen Bauch macht mich nicht zum fettesten Schwein der Nation und ein bisschen Schminke kann vielleicht meine Haut, aber nicht meinen Charakter verdecken. Wir sind alle wie wir sind und selbst die größte Schl*mpe könnte ohne ihre Prinzessinenansichten ganz nett sein. Ich habe viel gelernt innerhalb kürzester Zeit. Das Leben besteht aus so vielen Nebensächlichkeiten wie: Bekanntschaften, falschen Freunden, Geld, materiellen Wünschen oder Zwängen. Egal was andere erzählen, es gibt nichts, was man im Leben "unbedingt" tun muss. Nichts was verpflichtend ist. Die einzige Regel an die man sich halten sollte ist für mich, dass man niemals einen Menschen, der einem wirklich gut tut, gehen lassen sollte, egal wie heftig Streitereien ausfallen, oder wie sehr man eine Eigenschaft des anderen auch hasst, wie z.B. Unpünktlichkeit und Eifersucht. Man hat so einen Menschen denke ich nur einmal. Klar man lernt auch Andere kennen, auch die tun vielleicht gut, aber meiner Ansicht nach, gibt es immer einen, oder vielleicht auch zwei Menschen, die kein verdammtes anderes Etwas auf diesem Planeten ersetzen kann. Und egal wie "verlockend" es vielleicht klingt, dass es sooooo viele Angebote gibt, oder man noch sooo viel Auswahl in der großen Personenpalette hat, man sollte bei dem besonderen, einzigartigen Menschen bleiben und wenn dieser es auch tut, dann hat man sich richtig entschieden.
Wer sich das jetzt durchgelesen hat, RESPEKT. Ich hätte bestimmt nicht durchgehalten.