Mittwoch, 26. Dezember 2012

Gefühl von Hoffnungslosigkeit

Wir verrennen uns in Sackgassen, wandern durch die dunkelsten Nächte und suchen nach den Sternen am Himmel, die uns den richtigen Weg zeigen sollen. Die Luft liegt so schwer in unseren Lungen, das Herz bebt mit jedem Gedanken, der in uns brennt. Möchte nichts mehr missen, auch wenn die Suche nach dem Licht meist aussichtslos endet. Jeder Tag geht so schnell vorbei und endet rückblickend im nichts tun. Wo ist sie hin, diese Unbeschwertheit und wo sind die Emotionen, die so tief berühren? Das Gefühl nichts zu fühlen im Herz, Asche der Zeit verweht im Wind und doch laufen wir weiter geradeaus, weil das abbiegen von der Hauptstraße uns in unbekannte Winkel des Lebens führt und das Unbekannte so beängstigend ist. Schon längst verloren, nicht mehr möglich etwas zu retten und doch immer dieser Kampf, etwas besser zu machen. Immer und immer und immer. Wo bleibt das Leben, wenn wir es brauchen?

Montag, 17. Dezember 2012

Unerträglich.

Flüsternde Worte im Raum, endlose Leere und trotzdem so erdrückend. Unbeantwortete Fragen stehen in der Luft, bewegunglos so als wäre die Zeit einfach stehen geblieben als das Fragezeichen gesetzt wurde. Die kalte Luft spielt mit den Haaren und vereist die Gedanken, nur noch das Herz wärmt zu dieser Jahreszeit. Die Heizung kann auf die maximale Stufe gestellt werden, doch wenn das Herz kalt bleibt, werden wir frieren. Langsam Zeit um die Augen zu schließen, auch wenn der Kopf zu sehr pocht um sich fallen zu lassen in das Meer aus Träumen. Die Weihnachtsbeleuchtung geht aus und nur noch das schwache Licht vom Display spendet etwas Licht. Verlieren Dinge an Bedeutung, wenn wir uns daran gewöhnen oder spielt uns die Einbildung nur etwas vor? Was ist unsere Identität und warum ist sie so schwer zu fassen? Traurige Gedanken füllen den Kopf aus, unkontrollierbar. Es sind diese Momente, in denen wir plötzlich so verletzbar werden, wenn die Nacht den blauen Himmel frisst. Es ist diese Einsamkeit, allein im Bett liegen und nichts hindert uns daran nachzudenken über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Jeder Herzschlag, der sonst so stumm ist, wird hörbar und ist ein unerträgliches Pochen in den Ohren. Es ist der Schleier, der uns die Realität nicht mehr klar sehen lässt, das Zusammenreimen von Dingen, von denen wir vielleicht niemals erfahren werden, ob sie der Wahrheit entsprechen. Das leise Flüstern der Verlorengegangenen, sie sprechen Mut zu. Ihre Stimmen durchbrechen die weiten unserer Existenz und erreichen uns genau da, wo es am deutlichsten spürbar ist - im Herz.

Montag, 10. Dezember 2012

311212. Nothing special 'bout that.

Diese Kleinigkeit, die das Leben ausmacht. Diese Doppeldeutigkeit, die so entscheidend ist. Der kleine Satz aus dem Nichts, irgendwo zwischen Hoffnung und "Heut schmeiß ich alles hin". Der schimmernde Blick, verborgene Emotionen, nicht eindeutig definierbar. Der letzte Schritt Richtung Mond, vielleicht letzte Sekunde zur Mondfinsternis. Bedeutungslosigkeit der sich drehenden Welt, bedeutungsvolles stehen bleiben und in die entgegengesetzte Richtung laufen ohne Plan, weil der einzige Kompass das Herz ist. Schwere Schritte, die darauffolgende Kippe schmeckt nach dem Irgendwann, dem geschätzten Datum der Unendlichkeit. Das schwarze Nichts scheint heller als sonst, doch Augen bleiben verschlossen. Der Kopf will weiter träumen, will nicht aufwachen und Leben auf Zwang ertragen müssen. Die Münze hat zwei Seiten, dreh sie hin und her, such das Gute und das Schlechte, doch alles erscheint so durchschnittlich, schmeckt nach nichts.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Die beste Entscheidung.

Du bist es, weil dein du mit meinem ich dieses wir bildet. Du bist es, weil dein Name auf meinem Herz liegt. Du bist es, weil dein Lächeln die Welt im trübsten grau wieder bunt strahlen lässt. Du bist es, weil jedes Tief nur noch eine Chance ist, daran zu wachsen. Du bist es, weil dein Geruch mein Bettlaken so perfektioniert. Du bist es, weil jede Träne jetzt sofort trocknet. Du bist es, weil mein Name in deinem Mund so wunderbar klingt. Du bist es, weil der Regen wieder zum darin tanzen da ist. Du bist es, weil Streit in endloser Liebe endet. Du bist es, weil du die Welt um mich so nichtig erscheinen lässt. Du bist es, weil dein nicht perfektes Auftreten dich perfekt macht. Du bist es, weil ich nicht genau weiß, warum du es bist, aber mit jedem Blick in deine Augen ist es da, dieses Gefühl - Du bist es, weil wir einfach richtig sind.

Egal was passiert, am Ende bleiben wir so, wie wir sind, und genau so sind wir gut.

Montag, 3. Dezember 2012

Leer wie ein ausgetrockneter See.

Dieses undefinierbare Gefühl von Leere. Emotionslosigkeit macht sich breit und die Worte verfallen während ich sie noch denke. Mit jedem Atemzug weniger Klarheit, jede Sekunde verwischt das Gesamtbild. Kein einziger Wunsch grad offen, keine Klage, kein Glück, nur endlose Taubheit auf meinem Körper, in meiner Seele. Unverwundbar sein, Mauern bauen, den Sinn des Lebens verwerfen aus Selbstschutz. Die Sonnenstrahlen, so lange ersehnt und jetzt doch lästig. Verletzt, bis auf den Grund meines Innern. Zerschnitten jedes einzelne Gefühl.
Es tut weh. Es tut weh. Es tut weh. Es tut weh. Auch wenn ich es schon nicht mehr spüre.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Wolkenbruch

Sind nur wertlose Materie im Raum der Zeit, so vergänglich wie jede Blume, die irgendwann verwelkt und bilden uns trotzdem ein, wir wären unendlich, hätten so viel Zeit, auch wenn wir sie nicht besitzen. Gänseblümchen in meinem Kopf, Engel und Teufel spielen "Er liebt mich, er liebt mich nicht." Der Versuch stark zu bleiben scheitert an jedem Wort, der Kampf mit dem Selbst verstrickt sich wie ein Kopfhörerkabel in der Jackentasche. Eine ungelesene Nachricht, Handy aus, Augen zu. Augen auf, Handy an, Antwort tippen, wieder löschen, Handy aus, Augen zu. Endloses Spiel mit der Angst. Wortroulette - Ein falsches Wort und der Verlust macht sich breit. Vertuschen von endloser Trauer - spiel mir das Lied von der Kunst des Lebens um endlich wieder aufzutauchen. Badewasser, untertauchen, nur noch den eigenen Herzschlag hören. Vorhang zu.

Mittwoch, 28. November 2012

Selbstzerstörerische Welt.

So viele unterschiedliche Texte, endlose Blogs und noch mehr schockierende Fakten. Wörter, die sich einbrennen in meine Augen und die kaputte Gesellschaft tanzt durch meinen Kopf. Nichts ist mehr unbeschwert, weil der Neid sich durch unsere Existenz frisst wie ein Virus. Der Kampf mit den Zahlen auf der Anzeige der Waage, der Wahn nach Perfektionismus und das Einreden von Hoffnungslosigkeit prägen diese Jugend immer weiter und der Ausweg aus der Hölle des Hipstertum scheint versperrt. Keiner öffnet mehr seine Augen für den Schwachsinn, der immer mehr publiziert wird und anstatt dazu zu lernen, verdummt der Mensch an einer verschobenen Wahrnehmung. Die funkelnden Sterne der Hoffnung entfernen sich und die Wolken schieben sich vor den hell erleuchteten Nachthimmel. Das Leben entweicht mit dem übermäßigen Konsum, dieser Schrei nach Aufmerksamkeit zerschmettert die Seelen von zu vielen unter uns. Wir stehen daneben und verschließen trotzdem die Augen vor der Realität. Die Lüge über das Glück breitet sich in den Köpfen aus, doch anstatt dagegen anzugehen wird der Nutzen eines jeden zur Priorität. Wir suchen nach einem Sinn, den es nicht gibt und verlieren dabei die Sicht auf das Wohlbefinden. Der Mangel am Selbstwertgefühl wird gesteigert durch das Ideal, was uns tagtäglich präsentiert wird. Der Körper wird vermarktet, während Talent durch billige Shows abgestempelt wird als etwas selbstverständliches. Wir klammern uns daran, angepasst zu bleiben, doch genau so laufen wir gemeinsam dem Abgrund entgegen. Der Wert von all dem materiellen Schwachsinn der auf uns einprasselt, wird höher gestellt als der Wert unseres Charakters und die Rebellion dagegen wird einfach erdrückt und ignoriert. Mut ist nur noch ein Wort das allmählich verhallt und selbst mein Glaube daran, etwas besser machen zu können, sinkt Stück für Stück. Die Massen bejubeln die Manipulation, doch begreifen nicht die Ernsthaftigkeit der wahren Probleme, die sich dahinter verbergen und durch Marketingstrategien kaschiert werden. Es fehlt die Konfrontation mit der Wahrheit aus purer Angst des Einzelnen, die sich summiert und somit zu einer fast unzerstörbaren Waffe des Nutzdenkens. Wenn selbst Kinder mit 10 Jahren sich ihr Leben nehmen steht es fest: die Menschheit verkommt.

Montag, 26. November 2012

Wir müssen leben lernen.

Lasst uns das schlechte vergessen und das Leben einatmen. - Time goes by so fast. Es ist wahr: das Eis taut, doch irgendwann fällt neuer Schnee, Mauern werden eingerissen und durch neue ersetzt, doch Erinnerungen bleiben uns bis zum Schluss erhalten. Das Glitzern in meinem Blickwinkel, diese kleine Träne der Jugend. Diese Welt lebt schneller, als wir und sie wird immer und immer schneller. Lasst uns anhalten, einfach mal stopp sagen, nein sagen, hinlegen und durchatmen. Was mit Liebe und Geduld erschaffen wird, währt meist länger, doch die Hektik regiert über unseren Köpfen. Lass den Stress einfach auf der Straße liegen, denn nicht alles was uns über den Weg läuft, müssen wir auch mitnehmen. Und wir springen im Takt zu der Musik die uns bewegt, doch wir erstarren, wenn der Rhythmus durch die Zeit nicht mehr bebt. Ich geb alles was ich geben muss, um glücklich zu sein, doch mein letztes Hemd behalt ich an mir um mich selbst nicht zu verlieren. Der Glaube an Produktivität hat unsere Sicht verklärt, doch der Nebel kann schwinden, wenn der Sommer wiederkehrt. Es heißt nicht einer gegen alle, nicht Rebellion, nicht Revolution, es heißt gemeinsam leben und die Brücke hin zum Licht wieder restaurieren. Zu lange war jeder Ort zu dunkel, zu laut, zu verbittert und kalt. Zu lange schon ist der Zug abgefahren und die Haltestelle lahm gelegt. Es geht um diesen Neubeginn, diese neue Hoffnung auf das Beste, auch wenn es genau dafür keine allgemeingefasste Definition geben kann. Es ist das Lächeln über die Sonnenstrahlen und nicht die Melancholie über die Wolken wenige Augenblicke später.

Samstag, 24. November 2012

"kuntergraudunkelbunt"

Diese Angst vor dem Morgen, diese Sorgen in der Nacht. Der Zucker deiner Küsse, und das Salz in meinen Augen bei jedem Abschied. Nichts wirds jemals vergleichbar sein mit dem Jetzt, auch wenn der Weg bis in das Irgendwann noch endlos ist. Halt in Gedanken deine Hand, auch in kilometerweiter Entfernung. Neben dir einschlafen, Nacht für Nacht das schönste Gefühl. Teil mit dir meine Cini Minis, mein Lieblingseis, mein Leckermäulchen, sogar meine Mezzo Mix, mit keinem anderen sonst. Jeden Tag diese Hoffnung, dass alles gut geht, permanent diese Sorge um dein Morgen. Ich weiß es wird hart, die Tage werden kälter werden, weil der Winter des Lebens näher kommt, doch im Irgendwann wird es Frühling sein und es wird perfekt, wir müssen nur fest daran glauben. Hab dich nicht gern, sondern viel mehr als das. Will mit dir fliegen lernen, mit dir übers Wasser gehen und das Leben nur noch in buntglitzernden Farben sehen. Wir sind keine Szene und keine Schublade, sind immer wir selbst ohne sämtliche Vorschriften. Wir leben in den Momenten die uns bleiben und auch wenn es nicht viele sind, sie reichen uns zum atmen. Verzauberst meine Sicht auf das Leben, du bist mein YOLO, du stehst für die Wunder dieser Welt, weil jeder irgendwann das findet was ihm gefällt. Doch da ist dieser Blitz in der Luft, der Duft nach Wolkenbruch und finsterer Melancholie. Wie ich dir helfen möchte, doch ich kann nichts tun, außer dir mein Herz zu versprechen. Wie ich dich halten möchte, doch es bleibt keine Garantie nur die Hoffnung auf uns selbst. Wie ich dich genau jetzt küssen möchte, doch eine Mauer von sechs Tagen noch bleibt. Irgendwann, irgendwann, irgendwann.

"Ich tätowier' mir deinen Namen über's Herz,
mit Ankern, damit jeder weiß wo meins' hingehört
'Nen Leuchtturm daneben,
egal wie neblig, es leitet mich!
Schwalben an den Hals,
dass jeder sieht wie frei wir sind!
Setzen auf Rot, sind so perfekt unperfekt!
Die Welt - unser Bett!
Leben in den Tag - Licht nur vom Testbild,
überlegen Kindernamen!
Und immer wieder diese süßen Endorphine-Schübe
Fliegen über den Dingen,
leben die Lieder, die wir lieben
Die Pläne, die wir schmieden,
ungenau, jung und dumm!
Wie malen uns die Welt in "kuntergraudunkelbunt" "


- Casper. ♥





Christopher, ich liebe dich !

Dienstag, 20. November 2012

Liebe lässt sich nicht mit simplen Worten beschreiben.

Mit der Melancholie wächst der Zweifel an uns selbst, doch mit den verlorenen Sekunden wächst auch die neue Lust auf die zu weit entfernten Momente vollgepumpt mit Adrenalin. Dein Duft erweckt meine Lebenslust, klebst an meinem T-Shirt, doch die Zeit schleppt sich träge bis zum Ende der Einsamkeit. Unbedeutsame Worte zwingen uns in die Knie, doch dieser unentdeckte Ort auf unserer Landkarte macht uns stark. Werden ohne Kompass dorthin gelangen, weil wir auf Wolken schweben können, wenn unser Wille aus Granit besteht. Dieser weiche Kuss, der jeden Schmerz einfach verfliegen lässt im Kontrast zu diesem Abschied, der uns zurück in die Normalität wirft. Der unaufhaltsame Wahnsinn um mich, wie eine unzerstörbare Seifenblase - wir schauen auf das Schlachtfeld herab auf wackeligen Boden, doch können nicht entfliehen. Die Zweisamkeit voll Glück nur eine Aufnahme in einem Fotoalbum verglichen mit der momentanen Situation. Das Blitzen in deinen Augen, wie ein unschuldiges Kind voll von Lebenslust steckt mich an, reißt mich mit in fremde Spontanitäten. Niemals zuvor so in den Tag gelebt mit den Gedanken an die Hoffnung, niemals zuvor heller gelacht, als die Sonne jemals strahlen kann. Schenkst mir das Gefühl von Freiheit, lässt mich wieder leben, selbst wenn der Himmel bricht. Mein halbleeres Glas erscheint für dich halbvoll, meine Melancholie gepaart mit deiner Ignoranz für das Schlechte. Jeder Kontrast bleibt nicht länger gegensätzlich, sondern vermischt sich mehr und mehr zu einem gemeinsamen Gesamtbild. So viele Mittel um dieses Gefühl zwischen uns zu beschreiben, mit so vielen Worten einen Film in der Fantasie abspielen lassen. Es sind "Glühwürmchen in der Luft zwischen uns." - Benjamin Griffey, Cas. ♥

Montag, 19. November 2012

Verschüttet.

Das leise Rauschen im Ohr, die kleine Melodie des Schicksals die uns der Alltag spielt. Der grauen Wolken vor der Sonne, ein kühler Hauch, als wäre unsere Luft gefroren. Brennende Leere in der Stadt und die Zeit die einen Sprung macht von Freitag zu heut. Weils mit dir so viel bunter ist und alles was real ist einfach verschwimmt. Du fehlst mir sehr, sag es viel zu direkt, aber das ist egal, weil sich dieses Gefühl nicht mehr durch Metaphern verschlüsseln lässt. Wäre so ertragbar, wenn der Alltag seinen Hunger schüren könnte und aufhören würde, den Mut zu zerfressen. Alles nimmt ein Ende, doch ich weiß du bleibst hier, auch wenn ich deine Stimme nicht hören kann. Weiß, du würdest mir jetzt in die Augen sehen und alles wäre perfekt. Das erlogene Schloss aus Fantasie stürzt ein und nur wir bleiben übrig. Es rückt näher an mich heran und drängt mich an die Wand. Jede Fluchtmöglichkeit wirkt versperrt, doch irgendwie ist alles machbar. Kennst die Fragen, die mich plagen, Tag für Tag. Danke, dass du mich aus den Trümmern rettest, wenn alles über mir zusammenkracht.

Freitag, 16. November 2012

Kein Ende in Aussicht.

Wie unter Strom, so aufgedreht - verdrängte Schwäche. Die Stille unter meiner Decke, der Wahnsinn schreit laut, doch meine Kopfhörer verdrängen die schlechten Klänge gekonnt. Tausende von kleinen Nadeln stechen in die Stirn - Akupunktur des Lebens. Die Lüge unseres Lebens, die Wahrheit unserer Einsamkeit. Zitternd und verstummt, nichts was noch bleibt außer die sich wiederholenden Worte in meinem Kopf. Ich wünschte ich hätte all das niemals gehört.

Donnerstag, 15. November 2012

Buntes Lichtermeer in meinem Kopf.

Die Eventualitäten die das Leben uns bietet, diese Möglichkeit der Dinge, die mehrdeutigen Perspektiven - es macht uns verrückt und macht gleichzeitig alles so spannend. Der kleine Augenblick in dem wir das Jetzt realisieren, dieser Moment der das Herz erwärmt, weil wir mit uns selbst im reinen sind. Mit oder ohne, heute oder morgen, irgendwann oder gar nicht, alles ist nichtig, weil wir leben und es bis zum letzten Atemzug genießen. Die Schritte Richtung Optimismus fallen meist schwer, doch sie stärken uns und Stabilisieren unsere Existenz. Ein Tropfen Wahrheit, ein Funken Lüge, all das vermischt sich. Die Trennung der Farben, die tagtäglich auf uns einwirken verschwimmen und das große Ganze kommt ans Tageslicht. Der Regenbogen im Himmel, die Vertrautheit wenn wir nach oben sehen und daran denken, wie lange wir dies schon tun. Wir können uns selbst glauben, der Rest ist irrelvant. Das Herz schlägt für die Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Es ist gut so, wie es ist.

Mittwoch, 14. November 2012

Nur ein kleines Stückchen weiter und es ist geschafft.

Würde dich gerne beschreiben, doch du raubst mir den Atem, den ich zum sprechen bräuchte. Würde dich gerne in meinen Träumen betrachten, doch du bist zu weit weg, dass selbst mein Traum dich nicht mehr erreichen kann. Würde dich genau jetzt gerne küssen, doch meine Lippen stoßen nur auf all die Moleküle in der Luft, denn du bist nicht hier. Warte Sekunden, warte Minuten, warte Stunden, warte Tage, warte Wochen. Dein Duft auf meiner Hello Kitty, dein Lächeln in meinen Gedanken. Gib mir genug Halt, um auch noch die letzten Tage zu überstehen.

Dienstag, 13. November 2012

Weil Normalität abnorm ist.

Und die Töne verklingen, denn die Melodie der Jugend verhallt allmählich. Jeden Tag mit dem Gedanken am Morgen, dass die Zeit noch endlos ist, doch sie vergeht in einem kaum realisierbaren Tempo. Ausgebrannt von der Leichtigkeit unseres Lebens warten wir auf die Zukunft, doch kaum ist sie da, ist der Traum von der Perfektion nur noch grauer Nebel. Wir vertrinken die Momente, wir tanzen durch die Nächte und unvergessliche Augenblick ohne zu bemerken, dass all dies so vergänglich ist. Die Blume unserer Existenz verwelkt irgendwann und wir trauern um die verschenkten Sekunden. Wir müssen leben, weil es vielleicht bald zu spät sein könnte. Was wollen wir schon erreichen, alles so normal, so Durchschnitt, so unbedeutsam. Wir müssen nirgendwo hin, weil der einzige Beweis für das Glück ein Lächeln ist. Nichts wird uns bleiben, außer die Seele. Bleiben in Erinnerung nicht durch außergewöhnliche Taten, sondern durch die Treue zu uns selbst. Die Wandelbarkeit des Lebens ist nicht vorraussehbar, also wozu große Pläne schmieden, wenn der Lauf der Zeit sie schneller verwirft, als wir Luft holen können. All das Geld kann morgen wertlos sein und der einzige Wert der dann noch bleibt, ist unser Charakter. Der nichtexistente Stress, den unser Gedankenkarussel Tag für Tag selbst produziert, aus reiner Angst zu versagen ist ein Schwindel der Gesellschaft und wir müssen raus aus dem Kreislauf. Unser Weg führt uns irgendwo hin, wenn die Zeit dazu gekommen ist. Wir dürfen nur nicht aufgeben, weil der der Glaube an uns selbst all das Furchteinflößende minimieren kann. Das überlastete Hirn zerfällt durch die Sinnlosigkeit all der reizüberflutenden Medien und wir müssen die Lüge in ihnen erkennen.

Montag, 12. November 2012

Ich schreib dir Lieder über das Nichts, deinem Hirn entsprechend.

"Ich weiß, das alles hier ist fremd für dich, 
aber bitte mach dir nicht ins Hemd. 
Meine Musik zeigt dir nur wie beschränkt du bist
& was du alles noch nicht kennst."
Prinz Pi.

Weil mich eure Werte nicht interessieren und es auch niemals tun werden. Mein Leben ergibt genug Sinn für mich selbst, läuft seine Bahnen auf einer anderen Ebene als eurer, weil das begrenzte Denken euch auf ein Minimum an Verständnis herunterschraubt. Der brodelnde Egoismus läuft allmählich über, doch meine Augen blicken daran vorbei, weil ich weiß, wohin ich will. Hab weder Ziel noch Richtung, nur meinen Glauben an das Gute. Die Hoffnung liegt begraben unter den Trümmern unserer Welt. Selbstzerstörend rennen wir um unser Leben, doch mich kriegt ihr nicht dort hin, wo ihr mich sehen wollt. Bleib mir selbst treu, egal was passiert, denn nur genauso wird es richtig sein. 

"Lieber Rebell ohne Grund, 
als Rebell ohne Mund !"
Prinz Pi.

Werd mich niemals dem beugen, werd mich niemals verlassen, für nichts auf der Welt. Alles hier ist so banal, weil allein die viel zu kurz kommenden Emotionen das Leben ausmachen. Mein Mund bleibt niemals verschlossen, weil die Gedanken um ihre Freiheit kämpfen und mich im Inneren nur zerfressen würden. Lass mir nicht mein Herz zerfetzen aus purer Angst vor Widerstand, weil jeder Funke für das zu entfachende Feuer fehlen könnte. Irgendwann habt ihr euren Knall, weil dann alles in einen bedeutungslosen Berg auf Asche zerfällt und eurer Schatz zum Nichts verblasst. Alles was zählt, ist unser Herz.

"Wir rasen auf einer mit Scheisse geschmierten Wasserrutsche in Richtung Hölle, und weil uns Werbeslogans auch noch die letzte Gehirnzelle vernichtet haben, schreien wir uns mit Begeisterung auf dem Weg nach unten die Seele aus dem Leib

Unten angekommen, begrüsst uns der wie Mario Barth aussehende Teufel, und serviert uns einen Super Spar XXL Burger - zubereitet aus den gepressten Überresten unserer eigenen Artgenossen...


Guten Appetit..." 
- Prinz Pi

Sonntag, 11. November 2012

Gefühle im Waschmaschinenschleudergang.

Man kann ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf kaufen.
Umsonst gibt es nur die Dinge, die einem den Schlaf rauben.

 
Ich bin alleine hier.
Das heiߟt: Es ist keiner hier,
der mich irgendwie versteht,
der meinen Style kapiert,
der das Gleiche sieht,
der die Vision teilt,
der weiß was mir wichtig ist,
der meine Symptome peilt,
der die Wurzel erahnt,
der die Schmerzen kennt,
der weiߟ was in mir vorgeht,
der mit in die Schwärze rennt.

Prinz Pi - 1 Leben lang.

Weil plötzlich unser Atem stoppt und alles vorbeizieht, als wäre unser gesamtes Leben nur ein Traum gewesen, die Imagination unseres Hirns. Kann dir kaum noch folgen, du rennst immer schneller, während meine tauben Füße langsam aufgeben. Zerteil das Herz einmal für dich einmal für die reale Welt. Bist ein Traumtänzer, schwebst über den Köpfen auf deiner Wolke der Illusion. Ich habe Angst, dass du fällst und habe Angst, dass du dich zu weit von mir entfernst. "Und der junge Mensch treibt, er treibt - er treibt es gerne zu weit." (Prinz Pi - Kompass ohne Norden) 

Ich schenke dir mein Herz, bitte pass darauf auf. 
Aber noch viel mehr, pass auf dich selbst auf.   

Samstag, 10. November 2012

Wir sind ein Teil der Generation...Friedrich Kautz.

"Ich will den größten Diamant haben nur um ihn zu zerschlagen, 
als Metapher für des Kapitalwachstum bis zum Wahnsinn"



09.11.12 - Berlin.

Weil er der Gott der Worte ist, die unsre Herzen dazu bringen kurz auszusetzen, wenn seine Stimme durch den Saal schallt. Das Leben springt von seinen Lippen und wir schließen die Augen um die Texte zu begreifen. 

"Sieh dir die Jugend an wie die Medien sie verteufeln 
Blick in die Städte wo aus Fenstern die Fernseher leuchten 
Blick auf all die Deutschen in den kleinen warmen Häuschen 
Die mit den satten Bäuchen die sich ständig selber täuschen 
Im reichsten Land der Welt wo kein Arsch zufrieden ist mit dem was er hat weil ein jeder hier zu gierig ist 
In dem gleichen Land wo die Moral so verdreht ist, ihre Werte heißen Porsche,BMW und Mercedes"



Musik die uns im Innern berührt, weil sie tiefer geht als jedes U-Boot. Unser eigener Wahn gefangen in den Buchstaben, unsere zerstörte Welt zwischen den Beats. Mit jedem Part weiter in die Melancholie, im nächsten voll von Mut gepackt. 

Donnerstag, 8. November 2012

Für immer in meinem Herz.

Nichts was passiert, können wir mit bloßen Worten verschönern. Wir können uns einreden, dass etwas eigentlich gar nicht so schrecklich ist, wie es erscheint. Wir können versuchen uns eine Lüge zu glauben, um das Schicksal zu ertragen und mit dem Lauf der Dinge umzugehen. Eure Seelen sind zwei funkelnde Sterne in der dunklen Nacht, zwei unter Milliarden und für mich die schönsten. Vielleicht trägt mich der Gedanke daran über den Abgrund der Trauer, vielleicht ist es auch Realität, wer kann das schon beurteilen, ohne jemals dort gewesen zu sein, an dem Ort der Verlorengegangenen, doch Unvergessenen. Wir erhalten die Seelen dieser Menschen am Leben, indem wir fest an sie glauben, sie bis zum eigenen Ende lieben, auch wenn wir sie nie wieder in den Arm nehmen werden. Unsere Gefühle malen die endlose Liebe in Wind, der sie zu ihnen trägt. Jeder Sonnenstrahl lässt mich glauben, es wäre ein Lächeln auf euren Lippen. Trauer endet nicht, alles was wir tun können ist die Wunden zu Narben verheilen lassen, damit wir sie nicht erneut aufkratzen. Jede noch so kleine Geschichte erhält euch am Leben und lässt mich verarbeiten. Irgendwann müssen wir diesen Ort alle verlassen, auch wenn ich wünschte, dass dies nicht so wäre. Endlos viel Liebe an euch. 

Mittwoch, 7. November 2012

Inspirationsschub vom vergangenen Abend.

"Es ist nicht die Frage ob wir unser Ziel erreichen, sondern wie." (Filmzitat)
Heut lass ich nichts mehr an mich ran, ignoriere jeden Schuss, der mich mitten ins Gesicht trifft. Will bloß noch zu ihr, bloß noch zu ihm, den Rest der Welt vergessen. So oft zu mir selbst gesprochen -gib nicht auf-, so oft Augen verschlossen vor dem Weg Richtung Ziel. Blende jede Illusion jetzt aus, lass es geschehen. Mir ist all das jetzt nicht mehr wichtig, denn erst wenn wir zu hoch angesetzte Erwartungen an uns selbst reduzieren, können wir beginnen, etwas zu ändern. Mein Herz sehnt sich nach dir, will in deine Richtung, egal wie hart es auch werden mag. Hab die besten Menschen an meiner Seite und es geht immer weiter. Schmeiß meine Sachen in die Luft, denn ich geb nichts mehr darauf, was das Leben vorschreibt, weil nur wir selbst uns ein Bild von der Zukunft malen sollten, uns Prioritäten setzen und die liegen manchmal gar nicht da, wo wir sie vermuten. Es wird uns irgendwann glücklich machen, egal auf welche weise, irgendwann haben wir einen Punkt erreicht, auf den wir Stolz sein werden. Bis dahin sollten wir alles dafür tun unser Lächeln nicht zu verlieren !

Dienstag, 6. November 2012

"Schenk mir Flügel lass mich frei"

Es ist dieses Gefühl von Vermissen, das mein Herz so taub werden lässt. Die Sorgen die mir die Kehle abschnürt und verhindert raus zu gehen. Unsere Existenz ist nur ein Windhauch gemessen an all den bereits vergangen Jahren und den Generationen unserer Spezies. Nichts was mehr bedeutungsvoll erscheint, nichts was mehr glänzt in diesen Momenten. Weil dieses salzige Wasser uns zum Ertrinken bringt, uns die Sicht versperrt. Freitag, Freitag bin ich endlich frei.

Montag, 5. November 2012

Und in uns ist der Schatz vergraben.

Diese Klippe von der wir Fallen, jeden Tag aufs Neue. Die unzähigen Gefühle die auf uns einwirken, die Sonnenstrahlen und der Regen. Endorphine und Verzweiflung, mein Herz rast nicht mehr im Takt es pocht in einem unverständlichen Rhythmus. Alles beginnt sich zu drehen, doch bleibt im gewohnten Ablauf. Der trübe Alltag, die verschwendeten Momente. Die Spuren von Freiheit kleben noch an mir, doch die Sorge um die Zukunft breitet sich mehr und mehr aus, gewinnt an Raum. Wo wollen wir hin und vorallem wie? Fragen, auf die es keine Antworten gibt, weil sie einfach irgendwann nicht mehr relevant sind, weil wir uns auf unser Schicksal einstellen. Die Suche nach dem Sinn ist und bleibt vergebens und ist doch so klar vor meinem Auge. Was auch immer unser größter Herzenswunsch ist, während wir danach streben beginnen wir so vielen weiteren Dingen Wert beizumessen und vergessen unser Ziel, was vielleicht zu hoch angesetzt, vielleicht aber auch mit viel Arbeit erreichbar ist. Doch wenn wir es wollen, können wir dann alles erreichen und wenn wir es nicht schaffen, heißt das dann, dass wir eigentlich nach etwas ganz anderem Suchen? Ich zieh es durch, so gut ich kann, denn irgendwie wird das Leben in seine rechte Bahn gelangen. Wir entfachen ein Feuer mit unserer Leidenschaft zu den kleinen Dingen und wärmen uns selbst, geben uns Geborgenheit. Wir müssen zu uns selbst stehen, keine Entscheidung muss gerechtfertigt werden, weil allein uns selbst klar sein muss, was wir damit bezwecken. Das Glück liegt in uns, nirgendwo sonst.

Sonntag, 4. November 2012

Mit geschlossenen Augen auf dem Hochseil balancieren

Nur ein Wort zwischen Wahrheit und Lüge. Nur ein Augenschlag zwischen Realität und Traum. Nur ein Schritt zwischen Freiheit und Abgrund. Nur ein Ton zwischen Ironie und Ernst. Nur ein Gefühl zwischen Liebe und Schmerz. Die Grenzen sind so schmal, dass es kaum möglich ist gradlinig dem Kurs zu folgen. Mit jedem kleinen Schwung zur Seite verändern sich Ziele, Wünsche und die Umstände die um unsere Köpfe kreisen. Das Leben passiert einfach. Good luck.

Das Leben ist eine Lüge.

Weil Worte immer Lügen bleiben werden, nur Töne ohne Sinn. Allein die Taten verraten uns die Wahrheit. Wir schlagen uns durchs Leben mit verfälschten Aussagen und ignorieren ihre Folgen. Es ist traurig, den falschen Dingen zu viel Wert beizumessen und zu vergessen, was wir damit anrichten.

Ein bisschen noch, aber nicht mehr lange und trotzdem eine Ewigkeit die alles zerstört. Ein Herz ist nicht aus Stein gebaut.

Samstag, 3. November 2012

Du bist das Wunder meines Lebens

Noch 6 Tage dann bin ich bei der bestestestestesten Frau der Welt. Können uns die Nacht um die Ohren schlagen zwischen Lebensglück und Melancholie. Seine tiefgründigen Texte in unserem Ohr, ihre Bedeutung im Herz. Werd keinen Menschen der Welt jemals so in mein Innerstes Heiligtum eintreten lassen, keinen meine Gedanken verstehen lassen, so wie dich. Trotz all der Veränderungen sind wir immernoch wir. Haben uns niemals beste Freunde genannt, haben uns dazu viel zu cool gefühlt, denn wir sind etwas unerklärliches. Jeder in seinem eigenen Leben, mit seinen Freunden, doch trotzdem werden wir uns niemals loslassen, egal was auch passiert. Wir brauchen keinen Namen, wir sind wie der perfekte Geschmack von Kinderriegel, you know what I mean.

Freitag, 2. November 2012

Warten auf das "Irgendwann"

Hinterlässt Narben auf meiner Zunge und gleichzeitig im Herz. Jedes Wort klingt so falsch und ist trotzdem so wahr. Die Schritte die sich distanzieren ketten mein Herz an dir fest. Meine Augen fließen weg, doch die Maske tarnt den Schmerz den du nicht erträgst. Dieser Mond scheint so hell doch bleibt von Wolken bedeckt, so dass die Nacht uns umhüllt in ihrer schaurigen Welt. Mein Traum von Realität, dein Leben im Traum. Unsre Geschichte geschrieben vom Schicksal der Zeit. Wie sie davon läuft und wir nicht hinterherkommen, wie wir laufen und alles andere viel zu kurz kommt. Will lieber schweigen um das Missverständnis zu vermeiden und nicht mehr hoffen um nicht wieder enttäuscht zu werden. Fehlender Schlaf, weil dein Schlaf dir deinen Tag raubt und der Tag mich um die Nächte bringt. Auf der Suche nach Zukunft zieht die Gegenwart vorbei. Wann endet die Sehnsucht, wann schließt deine Wärme mich ein? Die quälenden Fragen hinterlassen beim Abschied eine unerklärliche Kälte. Nichtvorhandene Antworten, nur das zu oft missbrauchte Vertrauen gibt den Halt. Wie viel bin ich dir wert?

Dienstag, 30. Oktober 2012

Das Leben ist ein Tortenstück.

Manchmal verlässt uns der Mut, weil die Perspektive aus unserem Sichtwinkel verschwindet.
"Vielleicht liegt der Sieg darin einfach aufzugeben" (Casper)
Wir halten an Erinnerungen fest, doch dürfen uns nicht in ihnen verlieren, weil der reine Gedanke an sie vielleicht wichtig, jedoch die Wiederholung nicht mehr möglich ist. Wir fliegen im Rausch und pusten verzweifelt den Rauch tagtäglich aus der Lunge raus. Es ist nicht der Sinn sich selbst nicht zu finden, weil alles was uns glücklich macht einen Platz nicht nur im Herzen sondern auch im Verstand verdient. Das Lachen wird so existenziell, weil wir ohne die Mundwinkel nach oben niemals gewinnen. Dieser einsame Augenblick wirkt so verloren, wirkt so wichtig für einen Moment Pause im Leben, doch wir verschwenden unsere Zeit, die so kurz bemessen ist. Das Blut pulsiert nicht mehr so wie es das mal tat und doch bleiben wir Jeden Tag stark, weil das Aufgeben uns nicht weiterbringt, sondern nur unnötig zurückwirft. Müssen auf der Überholspur bleiben und uns selbst übertreffen, denn wir können so viel erreichen, wenn nur der Wille stimmt. Wir malen unseren Regenbogen in den Farben unseres Seins. Unsere Flügel wachsen nach, egal wie hart der Sturz manchmal auch sein mag. Der Blick nach oben gerichtet mit der Hoffnung auf das Gute ist vergebens, denn nur wer geradeaus blickt sieht die Sonne am Horizont. Wir müssen nicht hoffen, wir müssen handeln. Wir müssen nicht versinken in tiefster Trauer, denn jede unnötige Last auf unserem Rücken erschwert uns den Weg, macht uns müde. Anstatt uns Probleme zu schaffen, müssen sie beseitigt werden so gut es geht und wir müssen manchmal unseren Stolz aufgeben und uns dem Treiben des Lebens hingeben und es genießen zu existieren.

Montag, 29. Oktober 2012

Eine kleine Entschuldigung.

Die bunten Farben werden grau, die Stadt wird kalt und erstarrt zum Nichts. Wir erfrieren an den Außentemperaturen, doch noch mehr an der Kälte in uns. Dein Herz aus Eis ist getaut und gebrochen, das tut mir weh. Hab dir zu oft weh getan und das tut mir leid. Wollte mit dem Kopf Wände einrennen und hab nicht bemerkt, dass nach und nach alles was wir waren eingestürzt ist. Deine Fassade war nicht undurchsichtig, meine Augen waren nur geschlossen, weil der Egoismus mich blind geradeaus getrieben hat. Hab dir ein Messer in dein Gefühl gerammt und all die Schmetterlinge von selbst erstochen. War am Ende trotzdem so verwundert, so haltlos, so kaputt. Meine Vergangenheit spiegelt sich wider in jedem Schritt den ich heute mache. Es war die beste Entscheidung für dich zu gehen, weil ein wir nicht mehr möglich war. Es ist eingestürzt wie ein Kartenhaus, durch eine winzige unüberlegte Sekunde - ganz leise und doch so schnell. Werd meine Fehler nicht mehr wiederholen, du hast mir beigebracht zuerst zu denken, denn alles was wir machen wird Auswirkungen auf unsere Zukunft haben. Wir haben Einfluss auf unser Leben, auch wenn wir es meist zu spät erkennen. Es tut mir leid, von ganzem Herzen. All die Schlampen und ich war eine unter ihnen. Ich wünsche dir alles Glück dieser Welt, doch nichts macht gut, was ich getan habe. Bin jetzt mehr als glücklich, hab den Mann für den ich kämpfen werde, weil ich nicht nocheinmal etwas gehenlassen möchte, dass mir so viel bedeutet.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Du bist mein real gewordener Traum.

Und es ist die Sorge in meinem Kopf. Du bist wie ein Feuerwerk in der Nacht, du schillerst in bunten Farben am dunklen Himmel, löst in mir ein freudiges Gefühl aus, doch das Geld explodiert in der Luft und löst sich zu Rauch auf. Wer wir sind, das haben wir erkannt. Ich lass mich fallen mit geschlossenen Augen, weil jeder Zweifel zurückbleibt. Du bist das Beste vom Besten, die Sahne auf dem Eis, die Kirsche auf der Sahne, der Schokoladenraspel auf der Kirsche. Meine Gefühle überschlagen sich, denn ein Hergeben ist schon lange nicht mehr in Planung. Steh dir zur Seite, was immer auch passiert, doch die Sorge zerfrisst mich. Ich nehm deine Hand, weil ich da sein werde, egal wie es weitergeht, denn du tust es auch für mich. Hast mein Leben bunt ausgemalt und mich aufgefangen, als ich im freien Fall keinen Boden mehr gesehen habe. Deine Wärme lässt mich diesen Winter überstehen, denn ich brauche keinen anderen mehr. Wir stehen auf einem zugefrorenen See, doch das Eis wird nicht zerbrechen, selbst wenn wenige Risse entstehen. Nur noch ein paar Schritte bis zum Ufer und wir sind gerettet - frei von der Last. "Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen."

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Dienstag, 23. Oktober 2012

Wir müssen nur geduldig sein.

Es ist wahr, manchmal sprechen wir nicht vollständig zu Ende gedachte Worte einfach aus, ohne ihren Sinn oder ihre Wirkung zu begreifen. Dinge laufen schief und Menschen machen Fehler - doch es kommt darauf an, sich immer wieder neu aufeinander einzulassen und zu verzeihen. Egal was grade um uns herum passiert - alles wird perfekt !

Montag, 22. Oktober 2012

Make your life livable.

Augen schließen - die Ruhe kommt von selbst. Erzwingen wir unseren inneren Frieden, dann bricht er nach wenigen Augenblicken wieder auseinander, weil er nur eine aufgesetzte Maske war. Erst wenn wir verstanden haben, dass alles irgendwann kommt wie es muss, wenn wir begreifen, dass der Sinn des Lebens leben ist, dann können wir unsere Gedanken abschalten. Der Schmerz lässt uns kalt, denn unser Lächeln wirkt allmählich wieder echt. "Destroy what destroys you." Wir bemerken von ganz allein, was für uns richtig ist und was eben nicht, auch wenn die Einsicht manchmal hart ist, wird sie im Endeffekt das Rettungsboot sein, wenn wir in einem Meer aus Tränen untergehen. Es kommt nicht mehr darauf an, was wir für die Zukunft erreichen, denn irgendwie wird es schon gehen. Wir dürfen nicht das hier und jetzt aus den Augen verlieren, weil wir sonst die wundervollen Momente in der Gegenwart verpassen, ein Leben lang. Wir kommen niemals an, so sehr wir auch auf etwas hin arbeiten, denn wir leben für den Moment. Alles was zählt, ist dieses Lächeln. Alles was zählt, ist die Liebe zu Menschen, die uns glücklich machen und die Liebe zu uns selbst. Fehler sind nur ein Zeichen der Originalität. Perfektion ist ein Lächeln im Gesicht eines jeden von uns.



AchtMonate-FünfTage.♥

Sonntag, 21. Oktober 2012

Es bleibt unvergessen

Es ist so lange her und trotzdem haben wir es gestern Nacht wieder in unseren Herzen gespürt. All die Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit haben uns lächeln lassen. Jeder Schluck war ein Schritt weiter zurück, ein erneutes in der Vergangenheit kramen. Die Lieder sind vorbei, waren viel zu kurz und auch wenn wir immer wieder erneut auf Play drücken, ist es nur eine Kopie, nicht das gleiche Gefühl wie beim ersten Mal. "Wir sind ins Glück getanzt" - alles hat sich eingeprägt bis zur letzten Sekunde. Unsere Herzen haben im Takt geschlagen und es gab nur noch diesen Moment, weil alles andere so nichtig erschien. Auch wenn es jetzt vielleicht perfekt ist, diese Zeit wird immer in unseren Herz bleiben. Jeder Fehler war so wundervoll, doch wir haben dazugelernt. Egal was noch kommt - "Du bist mein Glück".

Mittwoch, 17. Oktober 2012

SiebzehnterOktoberZweitausenundzwölf.


Weil der Himmel sich zwei Engel geholt hat. In Erinnerung an wunderschöne Zeiten.
"Hast du vergessen dich zu retten,
oder wolltest du mit Gott zu Mittag essen?"

Niemand kann definieren, was Leben wirklich bedeutet, weil jeder seine Ansicht dazu anders auslegt. Es gibt so viele Möglichkeiten und die hauptsache ist wir nutzen unsere Zeit, um glücklich zu sein. Es ist irrelevant, in welcher Weise wir ein Lächeln in unser Gesicht malen, es zählt nur, dass wir es schaffen, egal was auch geschieht. Wir verlieren Menschen, die wir lieben, doch der Lauf des Lebens wird sich niemals ändern und wir müssen all das Unbeeinflussbare hinnehmen. Wenn wir weinen, zeigen wir keine Schwäche, wir verarbeiten und befreien unsere Seele, um den nächsten Tag wieder neu zu beginnen. Unsere Kapitel schreiben wir selbst und wir tragen die Verantwortung dafür, ob wir das Glas halbvoll oder halbleer nennen. Die Realität bietet uns so viele Möglichkeiten und die unterschiedlichsten Wege und wir können uns täglich neu entscheiden, in welche Richtung wir weiter laufen wollen. Es wird immer weitergehen, auch wenn wir falsche Entscheidungen treffen, alles wird irgendwann Sinn ergeben, wenn nur der Glaube nicht auf der Strecke bleibt. Die Dinge werden ihren Lauf nehmen, ob wir wollen oder nicht. Stehen bleiben bringt uns kein Stück weiter, denn das Vergangene ist lediglich eine wunderbare Erfahrung aus der wir für die Zukunft lernen können. Für sich selbst leben ist eine Kunst, doch sie ist so einfach zu erlernen, dass es fast schon zu simpel ist um es zu begreifen, weil wir meist vergessen, dass wir uns für unsere Entscheidungen nicht rechtfertigen müssen. Lieben, verzeihen, glücklich sein - diese wichtigen Werte gehen meist unter im Rausch des Alltags, weil die Zeit uns mitreißt, doch wir müssen uns trotzdem immer wieder an sie erinnern, wenn jeder Ausweg unmöglich erscheint. Einsamkeit ist ein Wort, das aus unserer Ratlosigkeit wächst. Es reicht die Augen zu öffnen und schon öffnet sich eine neue Tür. Der Horizont wird immer unerreichbar bleiben, auch wenn jeder das Ziel der Perfektion - das Ende und somit das perfekte Leben erreichen möchte, doch es gibt kein Ideal dafür. Unser Horizont ist das, was wir daraus machen und wir können jeden Tag etwas neues erreichen. Die Momente sind meist klein, doch sie geben uns neuen Lebensmut und schenken uns Wärme. Es reicht zu Hause zu sein, mit Freunden zu lachen oder in seinem Arm zu liegen - dann hat es sich gelohnt aus jedem tiefen Loch zu kriechen und erneut aufzustehen. Es ist nicht viel, doch heute sind es 8 Monate mit einem wundervollen Mann an meiner Seite und jeder Tag davon war irgendwie perfekt, ganz auf seine Weise.

Freitag, 12. Oktober 2012

- Berlin.

Es ist dieser unbeschreibliche Moment. Ich öffne die Autotür, setze meinen Fuß auf den Asphalt und atme diese Luft ein. Der Duft von Heimat durchzieht meinen Körper und ich weiß, hier bin ich zu Hause. Egal was passiert, ich will an diesen Ort zurückkehren, weil mein Herz hier schneller schlägt. Meine Erinnerung klebt an all diesen wundervollen Tagen, die ich hier verbracht habe. Nicht mehr lange, dann bin ich endlich zurück.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Verblasste Kindheitsträume

Die Sonne steht am Himmel und ich weiß, du willst uns wärmen, denn du bist von dieser kalten Welt gegangen. Der Gedanke an dich bringt mein Herz zum pochen. Einerseits macht es unbeschreiblich traurig an deine Abwesenheit erinnert zu werden, doch irgendwie bin ich auch glücklich dich gekannt zu haben. Meine Gefühle spalten sich auf in zwei gegensätzliche Hälften und driften auseinander, während ich machtlos dabei zu sehe und ins Leere starre. Hab den besten Mann neben mir, doch alles um mich herum erscheint wie ein Schlachtfeld. Wir sind gefallen im Kampf gegen die Zeit, weil nichts mehr übrig bleibt, von dem was war. Jede Feier, jedes zu oft abgespielte Lied klebt an meinem Herz und ich lasse es nicht los, weil die Erinnerung an all das viel zu kostbar ist. Wollte niemals etwas so wundervolles verlieren, doch es entgleitet meinem Sichtfeld, meinen Händen und ich laufe verzweifelt hinterher, doch gleichzeitig davor weg. Würde gern glücklich sein, gern lächelnd in die Zukunft blicken, doch genau diese Zukunft hat alles so zerstört, weil die Vergangenheit nun wieder Realität werden soll, anstatt als Traum wie eine Seifenblase zu zerplatzen. Was ist passiert? Wo kommen wir hin? Wir messen den falschen Dingen Wert bei. Auto, Geld, Häuser schüren das Feuer in uns und wecken unseren Neid, der die sozialen Beziehungen zerbrechen lässt. Wir versinken im Selbstmitleid, obwohl wir die so einfache Lösung kennen, doch wir sind zu Stolz den Weg zu beschreiten. Die Einsicht würde uns weiterbringen, doch wir bleiben stur und laufen durch Wände, weil Schwäche zeigen nicht zu unseren Stärken gehört. Lasst uns die Zeit zurückholen, es ist so leicht, weil wir uns all das, was uns kaputt macht lediglich einreden. Wir müssen nur die Augen öffnen, einen Schritt aufeinander zu gehen und den Neid verbannen. Es könnte so einfach sein, doch warum ist es dann so schwer??

Freitag, 5. Oktober 2012

Ich will nicht mehr sehen, weil die Tränen in meine Augen schießen und meine Wahrnehmung verschwimmen lassen. Ich will nicht mehr atmen, weil jedes Sauerstoffmolekül so schneidend scharf ist, als würde es meine Lunge zerfetzen. Ich will nicht mehr sprechen, weil meine Worte rein gar nichts von dem ausdrücken können, was in mir vorgeht. Ich will nicht mehr glauben, weil die Hoffnung mich kein Stück weiterbringt. Ich will nicht mehr hören, weil die Interpretationsmöglichkeiten viel zu weit auseinander geraten sind. Ich will nicht mehr denken, weil ich schlaflos in meinem Bett liege. Ich will nicht mehr fühlen, weil mir dann klar wird, was geschehen ist.

Donnerstag, 27. September 2012

Summer has come and passed..

Die Tage werden kürzer, Minute um Minute, Tag für Tag. Erinnerungen kommen zum Vorschein, an die Zeit, in der wir so viel erlebt haben. Wir haben viele Fehler begangen, doch das zählt nicht, denn wir hatten Spaß, waren auf irgendeine Art und Weise glücklich, weil wir uns hatten. Jeder verdammte Tag, jede durchgetanzte Nacht, jeder Kater am Sonntagmorgen, jeder Tequilla, jeder Cuba Libre, jeder Sex on the Beach, jeder Tropfen hat uns unseren Verstand geraubt. Haben zu viel gesehen, was uns auf ewig nachhängt, doch wir haben nie vergessen wer wir sind. Das flackernde Licht, dass mir so fehlt, die schmerzhaften Absätze, die Suche nach dem Nachhauseweg im Morgengrauen, all das haben wir zu oft durch. Jeder Fehler hatte seinen Grund, weil ich sonst niemals diesen Mann kennengelernt hätte und niemals so viele wundervolle Stunden mit dir verbracht hätte. Haben aneinander geklebt und jetzt vermisse ich es. Ich vermisse die Musik, das betäubende Dröhnen in meinem Ohr. Ich vermisse das Gefühl, zu schweben. Ich vermisse es, alles von mir zu werfen. Ich vermisse uns, aber die Zeit hat uns eingeholt. Unsere Einnerung ist wieder da. Nichts kommt im Leben zurück, es wiederholt sich nur auf eine ähnliche Art und Weise. Wenn mehr Zeit ist, gehen wir endlich wieder feiern, nur diesmal ohne Fehler, bitte. ♥

Montag, 24. September 2012

Sehnsucht.

Ich reiß mir mein Herz raus und deins hinterher. Lass nur Staub zurück, weil ich weglaufe, weit weg vor all dem was mir so nah steht. Will ins Ferne, egal wohin. Wieder atmen, wieder aufrecht stehen und in dieser Position bleiben, für den Rest meines Lebens. So viel was ich will, doch mein Körper fesselt mich an die Vergangenheit, hält fest am Bekannten und fürchtet sich vor dem Unentdeckten. In meinem Kopf so viele Argumente, doch mein Herz fragt sich nur eins: Wie weit wirst du mir folgen?

Sonntag, 23. September 2012

Madame McPherson.

Und es tat gut dich zu sehen und mit dir zu lachen über längst vergangene Zeiten, die uns bis heute immer wieder glücklich machen, egal wie schlecht es uns geht. So viel zusammen erlebt und doch zu selten gesehen. Weil die drei ??? unsere Götter sind und wir den Slendermääääääääääään fürchten, können wir uns vor lachen nicht mehr auf den Beinen halten. Ich bin glücklich, dich zu kennen, weil man im Leben nur selten diesen Menschen begegnet. Weil du mich geschminkt hast mit lila Lippenstift, als ich gerade mal 6 war, weil wir deine Haare zum Regenbogen gemacht haben und wie die bescheurten Cluedo und Federball gespielt haben bei Sonnenuntergang, will ich dir danke sagen. Für jede Träne, die du mir vom Gesicht gewischt hast und jedes aufmunternde Wort. Für unsere gemeinsame Liebe zu Weintrauben und die Ablehnung vom Fleisch. Für unsere Übernachtungen mit Camembert und der Angst vor Marylin Manson auf dem Bett. Für jeden Insider den niemand nachvollziehen kann, die uns aber so viel bedeuten. Für die Menschen die du beim Inlineskaten beinahe umfährst und die, die uns beinahe umfahren und Akte Malxe auslösten. Nichtmal im Ansatz lässt sich all das beschreiben, doch du weißt was ich meine. Auf viele weitere Jahre - ich danke dir.

Mittwoch, 19. September 2012

Back to the roots.

Wir versuchen mit unseren Worten die Gefühle in uns zu beschreiben, sie greifbar zu machen, doch alles was wir tun können, ist sie zu einem kleinen Teil von uns zu legen, weil das Denken zu komplex ist, um es verständlich zu machen. Viele Tagen vergehen und wir laufen ihnen hinterher. Wir fallen und stehen auf - immer wieder in einer Dauerschleife. Der Grat zwischen Melancholie und Euphorie ist zu schmal, um ihn einschätzen zu können und von einer Sekunde zur nächsten können unsere Emotionen überlaufen. Erst tummeln sich überschüssige Endorphine in uns und unser Lebensmut lässt uns über den Dingen schweben, plötzlich fallen wir wieder auf den Boden der Realität zurück, stoßen jedoch zu hart auf und nehmen alles um uns verschwommen wahr, machen das grau zum schwarz und unsere Sichtweise verfinstert sich. Das Leben ist nicht definierbar, weil wir trotz all unserer wissenschaftlichen Fakten am Ende nichts wissen. Es ist nicht messbar, wie viel Zeit uns bleibt, nicht durchschaubar, was danach auf uns wartet. Es ist nur ein Spiel, um das wir uns zu viele Gedanken machen.
"Was sind  70 Jahre Lebenszeit verglichen mit der Ewigkeit? Wozu Geld und Autos, wenn am Ende nur die Seele bleibt?" (Kollegah - Sommer) Es ist wahr, unsere Existenz ist nicht von Dauer und wir genießen zu wenig davon. Auch wenn wir versuchen, unserem Spiegelbild tagtäglich Optmismus einreden, verfallen wir im Laufe der vergehenden vierundzwanzig Stunden wieder zurück in den alten Trott, wenn wir nicht sorgsam darauf achten, was wir wirklich benötigen. Das gesamte System ist schon lange zerbrochen, weil die Arroganz unserer Spezies gesiegt hat. Wir halten uns für intelligent, glauben alles erklären zu können, doch dem ist nicht so, denn wenn wir uns umsehen, sehen wir wie sich der Egoismus durch unser Zeitalter frisst, wie ein Virus. Wir umgeben uns mit materiellem Wert und vergessen den Sinn hinter all unseren menschlichen Werten. Zu viele Menschen sind innerlich zerstört, weil wir alle versagt haben. Wir sind gefallen, doch wollen es nicht zugeben. Egal wie es endet, man kann kaum noch stolz darauf sein, wie sich alles entwickelt hat, weil wir nicht allwissend sind und es auch niemals sein werden. In unserem Ehrgeiz übersehen wir, dass all die Dinge, denen wir so viel Wert beimessen, morgen schon nicht mehr existieren könnten. Was würde dann passieren? Dann müssten wir uns auf die Natur zurückbesinnen, würden die Augen wieder öffnen für das wahre Leben und die Liebe dazu wiederentdecken. Doch niemand will seine Augen öffnen, weil alle nur blind mit dem Strom schwimmen.

Dienstag, 18. September 2012

Bis in alle Ewigkeit.


Du warst eine Bereicherung für das Leben von jedem, egal in welcher Weise. Du bist ein Engel. Ja bewusst schreibe ich, du bist es, denn du wirst niemals aufhören in unseren Herzen deine Lebensfreude auszubreiten, weil du unvergessen bleiben wirst.
Ich danke dir für alles.
Auf ewig.


Am Ende verlassen sie uns alle.
Das Leben ist ein Drecksspiel.


Sonntag, 16. September 2012

Ein neues Kapitel beginnt.

Und dann ist er da dieser Moment, indem man allein ist. Man blickt auf die Straße, doch sie ist kalt und verlassen. Nur der Wind weht noch leise, vielleicht dein letzter Atemzug der sich durch meinen Körper zieht, wie die Einsamkeit, weil dich nichts zurückholt. Hätt nicht gedacht, dass es so schnell kommt, mich so umhaut, alles so verändert. Nie wieder dieses Lachen. Ich schau auf die Straße und sehe die Vergangenheit. Dieses lachende Kind, singend auf dem Fahrrad, doch all das sind nur Erinnerungen an die zu schnell verflogene Zeit aus zu weit entfernten Tagen. Es durchzuckt mich wie ein Blitz, weil ich bemerke, dass nichts erhalten bleibt. Werd meinen Weg weiter gehen, mit dem Gedanken an die wundervollen Augenblicke hier. So viele positive Dinge, die ich zu Anfang posten konnte sind eine Seltenheit, welch trauriger Zustand. Wir werden erwachsen, sehen alles aus den realistischen Augen und bemerken, wie unbeschwert das Leben aus Kinderaugen doch ist. Wie frei wir uns gefühlt haben, als wir auf Bäume geklettert sind und uns gefühlt haben, wie die wilden Hühner. Haben uns aus den Augen verloren mit den Jahren, weil wir uns von uns selbst entfernt haben. Mit distanciertem Blick in den Spiegel betrachten wir uns zu kritisch. Wir sehen nicht existente Fehler und der Mut sinkt herunter an einen schmerzhaften Punkt, den wir hätten vermeiden können. Jeder schlechte Einfluss zeigt sich erst zu spät, auch wenn wir ihn zum entsprechenden Zeitpunkt nicht wahrnehmen wollten. Wir sind nicht allein, auch wenn keiner sich meldet, wenn wir weinend zusammenbrechen. Es kann nicht immer jemand da sein für unser Leid, weil wir lernen müssen, selbst Schmerz zu ertragen, zu verarbeiten und daraus neu herauszuwachsen. Hast mir viel beigebracht, durch deine Sicht zum Leben. Ich weiß ich war nicht immer gut zu allen, doch du hast jeden Fehler verziehen, weil es menschlich ist. Du wusstest, alles wird sich geben, sich zum Guten wenden und du hattest Recht. Selbst wenn sich Freundschaften lösen, die Familie steht hinter uns, das hab ich gesehen, auch wenn es mir schwer fällt so viel Emotionen zu zeigen. Hab einen guten Mann kennengelernt, der mir vielleicht nicht die Lasten abnimmt, weil jeder von uns geprägt ist von der Zeit, doch er gibt mir Halt. Hab dich kennengelernt, auch wenn ich dich nun verlieren musste auf die schlimmste Art und Weise, doch du hast einen Platz hier in unserem Haus, weil die Seele unsterblich ist. Kann kaum noch gerade stehen, mein Kopf macht mich betrunken. Zu viele Gedanken die ich niederschreiben muss, runter vom Herz, raus aus dem Kopf. Egal wie tief die Hoffnung auf das Wundervolle auch sein mag, ich hab gelernt, dass es sich lohnt zu kämpfen und weiter zu machen, nichts auf die unbedeutsamen Worte der Gesellschaft zu geben. Bin vielleicht einerseits an mir selbst gescheitert, doch stärker geworden an der Einsicht darüber. Ich werd es besser machen, so gut ich kann. Muss mich isolieren, um die Emotionen zu ordnen, sie fürs Erste wegzustecken. Doch woran erkennt man Lügen, wenn sie so gut kaschiert sind? Kleine Makel, einfach überschminkt. Eine Maske im Gesicht so vieler Menschen, doch du warst immer ehrlich. Wer ist es noch? Ich werde ihm vertrauen, auch wenn ich blind in mein Verderben laufe. Ich werde nicht selbst wieder zerstören, was mich so glücklich machen kann, du hättest es gewollt. Du warst wie Familie, auch wenn Außenstehende dies nie verstehen können. Man kann mit Eltern nicht über alles reden, du warst wie eine zweite Mama in diesen Augenblicken. Du bist nun nicht mehr da, doch hast großen Eindruck bei mir hinterlassen und mir etwas auf den Weg gegeben. Wenn man es will, kann man glücklich sein. Wir alle können es, wir müssen nur das Auge für die Meinung anderer verschließen und uns durchbeißen. Den kleinsten Sonnenstrahl sollten wir feiern, denn wer weiß ob er morgen noch da sein wird. Hab Menschen um mich, die da sind, so wie du es auch warst und es in meinen Gedanken bleibst. Ich danke dir, auch wenn nun für eine Weile der Himmel grau bleiben wird.

Samstag, 15. September 2012

Ich nehm die Batterie aus meinem Kopf.

Wir werden hin und hergeschleudert, weil das Leben uns nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Stoptaste ist deffekt, wir rasen in unkalkulierbarer Geschwindigkeit Richtung Horizont, ohne zu wissen, was dort auf uns wartet. Können nicht vorraussehen, wie viel Zeit uns noch bleibt, weil viel zu viel schon zu früh endet. Die Engel werden aus unserer Gegenwart gerissen und wir bleiben zurück wie der Staub hinter den Rädern eines wegfahrenden Autos auf Sand. Mir bleibt die Luft weg, weil die Geschwindigkeit mir auf die Lungen drückt. Will deine Hand halten, jeden Augenblick genießen, weil keiner uns sagen kann, ob morgen alles vorbei ist. Unser Lächeln von heute kann morgen schon nur noch eine verblasste Erinnerung sein. Unsere Kraft löst sich auf und nichts bleibt von unserem inneren Halt. Hab niemals erwartet, mich so sicher zu fühlen in den Armen eines Menschen, doch auch das ist niemals von Dauer, weil schon nach wenigen Stunden diese Arme kilometerweit entfernt sind. Der Himmel hat uns die Sonne geraubt und wir müssen damit leben, als wäre nichts geschehen. Die Erinnerung lässt sie nicht wieder zum Leben erwecken, nichts kann das. Die letzten Worte, viel zu weit entfernt. Alles was uns lieb ist, muss irgendwann gehen, genau das macht mir Angst. Ich weiß du kannst es nicht verstehen, wenn ich dich bitte, auf dich zu achten. Ich weiß du kannst es nicht verstehen, wenn ich unter Tränen sage, dass ich Angst habe, dich zu verlieren. So viele Menschen kommen und gehen. Sie wachsen uns ans Herz und verlassen uns, egal aus welchen Gründen. Zu komplizierte Denkvorgänge, um sie in Worte zu fassen. Mein Denken muss anhalten, will nichts mehr spüren, nichts mehr denken. Batterie raus - Standby.

Dienstag, 11. September 2012

DoppelpunktKlammerAuf

Von Minute zu Minute verdunkelt sich das Zimmer. Die Nacht holt den Tag ein und begräbt ihn unter ihrer Schwärze. Sterne funkeln uns entgegen und schenken uns das Gefühl, nicht allein zu sein. Mein Körper schwebt in Trance durch den Alltag, doch ich liege im Bett unter der Bettdecke und komme nicht mehr hervor seit gefühlten Jahren. Der gut gemeinte Rat zu jedem, der Optimismus, von dem ich andere überzeuge, dem ich mich jedoch selbst nicht mehr annehmen kann. Immer wieder der gleiche erbitterte Kampf in mir auf der Suche nach dem Richtig und Falsch, der Unendlichkeit und der Realität. Wir verlieren niemals alles, auch wenn uns große Teile einfach aus den Händen und dem Herz gerissen werden, doch trotzdem bleiben wir nicht allein. Wir besitzen unsere Kraft, etwas neues aufzubauen, wenn wir nur hart genug darum kämpfen. Kein Weg ist leicht, alles wird nur verwirrender und zieht die Schlinge um unseren Hals zu. Wir werden herauskommen, wir werden es schaffen, die hauptsache ist wir überleben. Wir müssen das Leben von einer anderen Seite betrachten, müssen begreifen, dass alles einfach weitergeht. Es gibt keinen Zwischenstop, wir müssen dem Leben hinterherlaufen, doch nicht gezwungen, eher aus Leidenschaft. Nur wenn wir lächeln, nur wenn wir hoffen, nur dann können wir es schaffen. Wir können glücklich sein, es geht, wir müssen nur unseren eigenen kleinen Weg durch den Dschungel der Wirklichkeit finden.

Montag, 10. September 2012

"Ich soll dich grüßen von den andern."

"Das Leben ist kein Geschenk,
es ist ein Test, dieses graue Leben
heißt wie viel kann ein Mensch ertragen,
ohne aufzugeben."

Kollegah - Sommer.



Freitag, 7. September 2012

Du hast mein Herz berührt.

Und wenn es einen Gott wirklich gäbe, wo ist er dann jetzt? Wenn es Gefühle gibt, wo sind meine geblieben? Auf der Strecke, zwischen dir und dem Ort wo du bist, zwischen ihm und den Narben die meine Gegenwart so erschweren. Jedes gebrochene Wort, jeder Einschnitt, jeder Tropfen auf meiner Wange. Der Wettlauf mit meiner Maske auf Zeit, bis plötzlich alles herunterfällt und die Realität ans Licht kommt. Meine Worte bleiben im Hals stecken und sterben schon, bevor ich sie aussprechen kann. Dein Gehen hat es überlaufen lassen, mein gefrorenes selbst ist getaut und als Stein erstarrt. Deine wärmende Nähe, deine pure Existenz, all das hat sich einfach in Luft aufgelöst. Das letzte bisschen von mir schreibt einen Text, der mehr Emotionen enthält, als es scheint. Brauche Ruhe, brauche eine stärkende Hand, doch nichts davon ist hier. Weg, nur noch weit weg und nie wieder zurück zu mir, nie wieder.

Dienstag, 4. September 2012

Informatik.

Und die Kerze ging aus, weil du es gewollt hast. Alles verstummt nach und nach, doch ich weiß du hättest niemals gewollt, dass uns Tränen über die Wangen laufen und unsere Beine unter uns nachgeben. Ich verlier mich in einem endlosen Strom aus Emotionen, bist einfach nicht hier.
Bald ist Freitag, bald bin ich bei ihm. Hättest ihn gemocht, das weiß ich. Mein Herz bebt bei jedem Gedanken an dich, auch wenn nichts dich zurückholen kann. Es ist hart zu sehen, wie kalt das Leben ist. Das Schicksal ist tut manchmal zu sehr weh, das mir selbst die Worte fehlen.

Montag, 3. September 2012

Regungslos.

Und plötzlich öffnet der Morgen seine Türen, wolkenbedeckter Himmel, einzelne Sonnenstrahlen, doch alles hier ist kalt und verlassen, fast schon ausgestorben. Der Engel ist geflogen, höher als jeder andere, doch wir bleiben zurück in Apathie - zu Eis erstarrt. Manche Tränen tauen auf unseren kalten Wangen auf und kommen mit einem lauten Knall auf dem Boden auf, dass es uns fast unser Gehör zertrümmert, so wie unsere Hofnung. Jede Sekunde daran geglaubt, fest entschlossen, dass es nicht einfach zu Ende geht, weil dein Kapitel mich gefesselt hat. Doch heißt es nicht, man muss aufhören, wenn es am Besten ist? War all das überhaupt real, hab ich eventuell die Nacht verträumt und mir all dies nur eingebildet? Mein knurrender Magen will nichts mehr zu sich nehmen, meine Augen wollen nicht mehr geöffnet bleiben, mein Verstand spielt mir tausend Streiche und es ist schwer Realität von Einbildung zu trennen. Mein Herz ist offen für dich, dadurch jedoch endlos verwundbar. Ich möchte, dass es Freitag wird, dass diese Woche jetzt nicht mehr geschieht und verschoben wird. Ich brauche seine Hand, sein Verständnis, eine Flucht von hier. Kann nicht mehr am Fenster sitzen, denn ich seh deinen einsamen Garten und weiß du wirst nicht mehr zurückkehren.

Nur die Besten sterben jung !




Samstag, 1. September 2012

Wake me up, when september ends...

Kirsten das Fickschnitzelchen und Bine das Bumsbärchen sind zuckersüß ! 

Ein wundervoller Abend mit wundervollen Mädchen.
Freitag Freitag Freitag
gehts nach Berlin zum besten Mann der Welt. <3

Und wenn der Herbst beginnt, sich alles verfärbt und eine neue Gestalt annimmt, dann Kartoffel.

Meine Mädchen und mein Mann werden geliebt. <3

Donnerstag, 30. August 2012

Eine Kerze für dich.

Du bist nicht hier, wirst vielleicht nie mehr wiederkommen, wenn sich nichts mehr ändert. Haben die schönsten Momente miteinander verbracht, hast mir nah gestanden zu jeder Sekunde in der es nötig war oder einfach nur weil du es wolltest. Bist bewundernswert aus jedem Blickwinkel. Deine Überzeugung vom Lebensmut, dein bitterer Kampf mit der zu knappen Zeit. Warst eine Kriegerin in einer Schlacht, für die dein Herz schlug. Selbst wenn du fällst, wirst du siegen, denn du hast dein Leben lebenswert gemacht. Mit jedem Schritt hast du den Boden unter dir bunt gefärbt, weil dein Lächeln die Welt zum strahlen brachte, uns zum strahlen brachte. Alles endet irgendwann, manches viel zu früh, doch vielleicht ist dort oben ein besserer Ort. Weit weg von all dem, was dich hier unten so kalt gelassen hat. Du bist die Kämpferin, die mit Stolz ihren Weg ging, die niemals aufgab, doch zur rechten Zeit wusste, wann der Zeitpunkt kommt, etwas zu verändern. Haben die Hoffnung in dich nicht aufgegeben, keiner der Menschen die dich lieben werden dies tun. Dein Lebensmut verdient meinen Respekt, weil dich das Leben nicht untergekriegt, sondern stärker gemacht hat. Wenn du noch einmal aufstehen kannst, noch ein einziges Mal mit festem Blick vor mir stehst und meinen Kummer von mir nimmst, dann wäre keine Sternschnuppe an dich verloren gegangen. Doch auch wenn der Weg nun in einer Sackgasse endet, die Endstation erreicht ist, wirst du selbst die Sternschnuppe am Himmel sein, die sagt, dass alles gut ist. Die Zeit vergeht zu schnell, die Erde dreht sich mit rasender Geschwindigkeit und wir lassen uns zu sehr treiben im Trott der Depression. Unsere Umwelt hat uns nicht geformt, sondern verformt, doch du hast Widerstand gezeigt. Du bist gegen den Strom geschwommen, doch hast dich niemals distanziert. In meiner Erinnerung wirst du immer ein Vorbild bleiben, weil du wusstest, worauf es ankommt. Es ist nicht mehr wichtig was passiert, denn nichts ist von Dauer, auch wenn es hart ist. Keine Träne würdest du auf unseren Gesichtern sehen wollen, keinen Blick zu Boden. Du willst, dass die wundervollen Momente als Erinnerungen in uns bleiben, willst, dass wir lernen, was uns gut tut. Es reicht mir zu wissen, du wirst keinen von uns vergessen, weil wir genauso ein Teil in deinem Leben waren, wie du in unserem, egal auf welche Weise. Dein Lachen hat jedem einzelnen den Rücken gestärkt, hat uns gehalten und unsere Seele gestreichelt. Wenn dein Schicksal dies hier liest, würde ich darum bitten, dass es ein Wunder zulässt. Ich weiß, du willst keine Qualen, keine Einschränkung, denn dann ist der Abschied der bessere Weg für dich. Es ist nicht wichtig, wie es kommt, die hauptsache ist, du verlierst dein Lächeln nicht, egal wo es dich hinträgt. Denn dein Lächeln ist wertvoll, denn es spiegelt deine Liebe zum Leben wider, deinen Glauben an das Glück, deine Hoffnung und deine Stärke.
Ich danke dir für diese schöne Zeit, auch wenn die Zeit für einen Abschied noch nicht da ist. Ich schenke dir mein schönstes Lächeln, denn du hast es verdient.

Mittwoch, 29. August 2012

Bastelanleitung für das Leben.

Ich hätte gern eine Lösung für mein Problem, etwas, das meinen Kopf frei macht und die festgezogenen Schnüre wieder lockert. Verschiedene Ansätze zur Therapie, ohne auch nur eine einzige Diagnose festzustellen ist durchaus unprofessionell, doch was soll man tun, wenn keiner eine Antwort weiß. Die Anspannung an jedem Morgen - was bringt der Tag? Wie sehr wird es schmerzen? Wie viel muss ich heute ertragen? Die endlosen Stiche die durch meine Schädeldecke dringen wollen plagen mich, doch nichts nimmt mir das endlose Glück, das mein Herz mit so viel Wärme füllt. Unser falsches Denken macht uns vielleicht gelegentlich blind für offensichtliche Tatsachen, weil wir nur das Komplexe betrachten und uns darauf konzentrieren, es zu  entwirren, dabei ist alles so simpel wie ein Mosaik. Es gibt keine Regeln, nach denen wir unsere verschiedenen Lebensabschnitte anordnen, es gibt auch kein Lösungsbuch für ein ideales Bild, denn jedes kleine Teil vervollständigt das Ganze. Wir werden zufrieden sein mit dem Endergebnis, wenn wir auf unser Gefühl vertrauen und nicht planen, sondern genau das tun, worauf wir gerade wirklich Lust haben. Das entstandene Bild wird immer unsere individuelle Persönlichkeit darstellen, doch niemand wird es aus der Sichtweise betrachten, wie wir. Jeder Künstler hat sein eigenes Geheimnis zu jedem einzelnen Werk. Hinter jedem Mosaik stecken Milliarden von Emotionen, Erfahrungen und Ereignissen, die uns prägen und zu dem machen, was wir sind. Nur die Personen, die uns wirklich kennen, können einen großen Teil unseres Bildes mitfühlen, es verstehen, sich inspirieren lassen. Sie haben mit uns gelitten und gelacht, waren einfach nur an unserer Seite und sind somit selbst ein Teil unseres Mosaiks. Das Leben ist zu kurz, egal wie groß der Schmerz auch sein mag. Es wartet zu viel Abenteuer, zu viel Freude, zu viel Liebe. All die Menschen, die mich vielleicht jahrelang, vielleicht auch nur monatelang begleiten und aus meinen Worten, die ich so oft in diesem Blog von meiner Seele schütte, schlau werden, ihr seid die Glanzstücke meines Werks. Wir sollten stolz sein auf jede noch so kurzweilige Bekanntschaft, da all dies uns, wenn auch nur minimal prägt, doch nichts hat mehr Wert, als diese kostbaren Menschen, die wir lieben. Danke. Danke. Danke. An jeden Einzelnen.

Freitag. ♥

Sonntag, 26. August 2012

Tage zählen..

Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, die Chance, eine kleine Sache anders zu machen - etwas zu verändern, etwas zu verbessern, oder einfach nur einfacher zu machen, ich weiß, was meine Antwort wäre. Der graue Himmel wirkt so erdrückend, wirkt viel zu stürmisch. Der triste Tag langweilt und zerfrisst uns vor Kummer. Du machst mich zu sensibel, zu emotional, sodass meine Gedanken an dir kleben, wie ein Sticker. Gäbe es nur eine Möglichkeit, dich hier zu haben, ich würde den Augenblick nutzen, es riskieren, weil mein Kopf mich erdrückt und die Einsamkeit mich fesselt. Kann dir nie viel geben, außer meine Liebe. Hab zu wenig von dir, von uns, weil nichts jemals leicht sein wird, aber wir sind stark genug.
Ich wünschte, du wärst jetzt bei mir.

Dienstag, 21. August 2012

Immer werden wir so bleiben, lachen über schlechte Zeiten...

Weißt du eigentlich
was du tust für mich,
wenn du meine Lasten trägst
und dich mit meinen Feinden schlägst?
Ich vertraue dir mehr als mir
und ich liebe dich dafür,
dass du bist wie du bist,
dass du niemals vergisst
was das Wichtige ist.  
 Wunderschöne Textstelle. 
Wir beide.
 

Montag, 20. August 2012

One day baby.........♥

Vielleicht ist alles gut, wie es ist und nichts sollte verändert werden, auch wenn manchmal nichts leicht ist. Vielleicht nimmt alles ein gutes Ende, vielleicht sehen wir morgen einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Ich berühre deine Hand und weiß, alles wird gut.



One day baby, we'll be old, oh baby we'll be old and think about the stories that we could have told. ♥

Sonntag, 19. August 2012

Gedankenströme voller Sehnsucht.

Und wieder ist es Sonntag. Wieder fährst du von Minute zu Minute weiter weg von mir. Kilometerweit entfernt, fast als wärst du gar nichts existent und nur eine Erfindung von meinem Herz. Hab jede Sekunde vom Freitag genossen, jeden Kuss, jede Berührung, weil ich wusste, du musst wieder gehen. Musst wieder weit weg, kommst nicht so schnell wieder, vielleicht doch, man weiß es nie, weil unser Wiedersehen Woche um Woche in den Sternen steht. Vermisse deine warmen Augen, deinen durchdringenden Blick, der mich sanft streichelt. Bist wie meine Hoffnung, die mir jeden Tag aufs Neue den Mut gibt, wieder aufzustehen und mich daran erinnert, dass nichts wertvoller ist, als die Momente mit wundervollen Menschen, Menschen wie dir. Erinnerst mich daran, worauf es ankommt, ohne einen Ton zu sagen, weil unsere Augen sich wortlos verständigen. Deine Hand hält mich fern vom Abgrund, als wärst du der Schutz vor dem tiefen Fall. Unsere Zeit ist zu kurz, fast nur ein kurzer Moment, der mit einem Atemzug wieder vorbei ist. Die Welt dreht sich zu schnell, wenn du neben mir liegst und die Zeit rennt um ihr Leben und wird erst wieder träge, wenn sich unser Weg trennt.
Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit. Doch vielleicht müssen wir lernen, jede unserer gemeinsamen kostbaren Sekunden zu genießen und mit endlos viel Liebe zu füllen, wie wir es eigentlich tun. Irgendwann wird es einfacher, ich glaube fest daran. 

Donnerstag, 16. August 2012

Es muss einfach gesagt werden...

WEIL ICH DICH GRAD SO SEHR VERMISSE ! :(

- Jch liebe dich ♥

Weil wir uns selbst manchmal vergessen.

Mit dem Ziel vor den Augen laufen wir weiter Richtung Unendlichkeit. Das Ziel ist nur ein heller Fleck am Horizont, nicht genau definierbar, weil er kein wahrnehmbares Erscheinungsbild besitzt. Wir streben nach dem Lichtstrahl, der uns Wärme verspricht und vergessen um uns herum unseren wertvollen Besitz. Im Kampf um das Unerreichbare bleibt unser Verstand auf der Strecke, hinter ihm, die Menschen die wir lieben. Selbstzweifel zerstören unser Spiegelbild und die verzerrte Wahrnehmung raubt uns unseren klaren Kopf, weil dieser bereits ausgebrannt ist. Erst wenn es fasst zu spät ist klammern wir uns an den letzten Fetzen unserer Vergangenheit fest und ziehen uns wieder nach oben, damit das Spiel erneut beginnen kann. Wir geben uns der Verführung hin und werden erneut blind für das, was zählt. Jede Mode, jeder Wahn wird mitgenommen und wir glauben keinem mehr die Realität, weil nur unsere ausgedachte Wahrheit zählt. Reicht es nicht aus, glücklich in den Armen wundervoller Menschen zu liegen, auch wenn wir nicht perfekt sind?
Wir sollten nicht mehr für das unbedeutende leben, sondern für uns selbst und die Menschen, die wir lieben und die uns genauso viel Liebe schenken.

Ein fetter Kuss an Familie, Freunde & Christopher. ♥

Dienstag, 14. August 2012

Identität vs. Identitätsdiffusion - Erik Homburger Erikson

Diese quälenden Gedanken, dieses Pochen in der Brust, das Zucken der Augenlider und das leise, aber dennoch hörbare Geräusch einens zersplitternden Spiegels in unseren eigenen Tiefen des Selbst. Ich geh verloren in einem Strom aus Eindrücken, Emotionen und Ängsten, dass ich mich selbst loslasse und vergesse, welche Richtung ich einschlagen muss, um am richtigen Ziel zu enden. Hab den Zeiger der Uhr zurückgedreht um zu viele Stunden, hab mich verrannt in endlosen Erfahrungen, die nicht reifer, sondern nur kontrollsüchtiger machen. Das zittern der Hände macht mich nervös auch wenn ich den Grund dafür nicht weiß. Versuche Verständnis für mein Verhalten zu erlangen, doch analysiere nur die Umgebung, weil ich mir selbst schon immer zu komplex war. Kein einziger Gedankengang mehr nachvollziehbar, kein lächeln mehr seit wenigen Minuten. Meine Freude verblasst bei dem Gedanken daran, dass wieder ein Tag verschwendet wird, dass wieder Stunden verloren gehen und ich wieder in mir selbst zusammensinke, weil die Einsamkeit mich wahnsinnig macht. All das, was für dich so Unverständlich sein mag, zaubert mir Tränen hinter die Fassade, auch wenn ich es niemals vor dir zugeben würde, um nicht alles zu zerstören, wie ich es bereits einmal getan habe. Nie wieder, weil die Abhängigkeit von einer Person irgendwann mein Verhängnis werden könnte, weil die Luft zum Atmen fehlt. Am Ende dreht sich alles um die eine Frage: WER ZUR HÖLLE BIN ICH?

Montag, 13. August 2012

"Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen."

Es gibt so viele Dinge im Leben, auf die wir hoffen, von denen wir träumen und die wir uns so perfekt vorstellen. Manche Menschen träumen von der ewigen Liebe, manche von Reichtum, einige von Freiheit, doch am Ende kommt alles anders, als wir es in all unseren nächtlichen Träumen geplant haben. Während wir die kleinen Details ausmalen, verschwenden wir kostbare Sekunden unseres Lebens, in denen wir alles verändern könnten, doch wir bleiben seelenruhig liegen, weil unsere Gedanken uns nicht zur Ruhe kommen lassen. Jeder Schritt ist erfüllt von Angst, da wir mit jeder falschen Tat etwas zerstören könnten. "Einfach mal machen" ist leicht gesagt, doch es fehlt an Überwindung, da wir selbst unsere größte Blockade sind. Wir finden die Person, die uns so viel Liebe schenkt, wie keiner davor und trotzdem machen wir uns selbst verrückt mit irrealen Szenen, die unser Unterbewusstsein zusammenbastelt und damit unsere Angst schürt. Als würden wir nicht glücklich werden wollen, suchen wir nach nicht existenten Problemen, die keinen Sinn ergeben. Diese unausgesprochenen Worte zerfressen uns innerlich so, dass unsere Struktur sich allmählich auflöst und wir in uns zusammenbrechen. Die Hoffnung verblasst, weil das Dunkel der Nacht uns umhüllt hat. Dein Name auf dem Display und mein Herz überschlägt sich. Keine Achterbahn der Welt kommt an dieses Gefühl heran und doch liegt die Entfernung zwischen uns wie eine riesige Mauer. Nichts wird jemals perfekt sein im Leben, weil alles irgendwo einen kleinen Fehler besitzt. Makel gehören zu unserer Realität dazu, weil der Perfektionismus eine Erfindung ist, die uns ausfüllt, so als hätten wir im Leben ein Ziel. Ich weiß, dass es nicht mehr lange dauert und Zeit vergänglich ist. Was ist schon ein Jahr, wenn wir es vergleichen mit der Unendlichkeit? Wenn es endlich nicht mehr alles geplant sein muss, wenn es endlich einfacher wird und ich endlich immer eine Schulter zum ausweinen habe, wenn ich sie wirklich brauche. Mit dir an meiner Seite erscheint alles, worüber ich mir den Kopf zerbreche so banal, als wäre es nur ein Sandkorn in der Wüste. Wenn du mein Herz berührst mit deinen so wohltuenden Worten, fühle ich mich sicher. Doch jeder Moment in Ungewissheit, ohne dich, das manchmal nur tagelange, doch manchmal auch wochenlange Warten auf dich zerfetzt mich. Wenn ich die Augen schließe, bin ich dir ein Stück näher, auch wenn die zweite Hälfte in meinem Bett nur von Leere erfüllt bleibt. Ich werd jetzt von dir träumen. Und ich weiß, zusammen können wir alles schaffen, so als wären wir Bob der Baumeister und seine Crew. "Können wir das schaffen? Jo, wir schaffen das." Ich liebe es, Melancholie zu ruinieren.

Mittwoch, 8. August 2012

"Mach mich unverletzlich"

Gesundes Brötchen anstatt die Kippe am Morgen. Schlaflose Nächte, gejagt von den nicht verarbeiteten Gedanken die sich zu kaltblütigen Albträumen verformen und die letzte Flucht vor der Realität verhindern. Wir lassen uns verführen und schenken den Märchen der Nacht glauben, ohne zu merken, dass wir uns selbst verrückt machen damit. Die pure Einbildung lässt uns fast schon an der eigenen Existenz zweifeln, weil jeder Schritt in Richtung Vertrauen, sogar uns selbst gegenüber, Verletzlichkeit bedeutet. Ohne dich ziehen sich die Wände hier zusammen, wirkt alles grau und leer. Gib mir deine Hand, ich will deine Wärme spüren. Die aufgehende Sonne hat meine Haut gekitzelt und für einen winzigen Moment war da die Hoffnung, du wärst hier. Meine Gehirnzellen fahren Achterbahn, meine Gedanken drehen sich ununterbrochen. Das schreiende Kind, das verzweifelt nach dem Namen seiner Mama schreit empfindet den gleichen Schmerz, das Gefühl von Einsamkeit in einer großen Menschenmenge.

Montag, 6. August 2012

Albtraum in weiß

Mit dem Kühlakku auf der Stirn und dem Tee auf dem Tisch im Kampf gegen das hämmern im Kopf. Das harte Krankenhausbett weckt in mir das Gefühl der Einsamkeit und bohrt sich langsam durch meinen Körper, direkt in mein Herz. Jeder denkt er hätte Ahnung, doch das Nichtwissen macht jeden blind vor der Realität. Ich kenne meine eigene Schwäche am besten, auch wenn ich meine eigene Instabilität niemals preisgeben würde, weil nur die wichtigsten Menschen unter die Oberfläche schauen können. Jedes Pochen ist ein Schlag für einen Gedanken der durch meine Nervenbahnen rauscht. Die Leere um mich verschlimmert die Situation, weil jede Ablehnung ferner liegt als der Ozean. Ich will zurück, weg von dem.Ort, an dem jeder denkt, er könnte helfen, ohne die Umstände genauer zu betrachten.
Ich will in seine Arme, weit weg von all dem Wahnsinn der um mich herum geschieht. Du wirkst besser als jede Schmerztablette, nur leider bist du zu weit weg. Das Telefonat hat mich lächeln lassen, doch es ist kein Vergleich zu dem, was ich empfinde, wenn ich deine Augen sehe und weiß, dass alles wieder gut wird.

Sonntag, 5. August 2012

Melancholie der Umstände

Nichts macht den Kopf besser frei, als laufen und Sonnenuntergänge zu beobachten.
Zerstochen von Mücken, aber irgendwie befreit von einer Last.



Samstag, 4. August 2012

Letzter Samstag der Sommerferien, 04. August im Jahr des Weltuntergangs und trotzdem bin ich glücklich.

Weil ich dich heute wieder umarmen darf, obwohl es gar nicht geplant war und mich gerade diese Tatsache so glücklich macht. Weil du mich nicht im Stich lässt. Weil ich selbst deine abgedrehten Eigenheiten an dir mag. Weil wir auch die längste Trennung in den Griff bekommen. Weil wir gemeinsam einschlafen und ich es liebe deinen Atem an meinem Hals zu spüren. Weil du mir Halt gibst, wenn ich aufgebe. Weil du mit mir die drei ??? hörst. Weil jedes Wort von dir mein Herz streichelt. Weil wir beide nicht für diese Überemotionalität gemacht sind und wir sie trotzdem manchmal zeigen. Weil jeder Kuss mich schweben lässt und weil ich mich jetzt so sehr darauf freue, dich endlich wiederzusehen.

Freitag, 3. August 2012

Du bist mein Rohdiamant.

Ein kleiner Augenblick der Stille. Die Sonne kämpft sich durch das dichte Wolkenmeer und taucht alles in einen warmen Ton, so als wäre nie etwas passiert. Die Pfützen erinnern uns an den Regen, doch auch dieser Beweis wird bald verschwinden und uns in Sicherheit wiegen. Sobald das Sichtbare von der Bildfläche verschwindet, ignorieren wir das Vergangene und vergessen, dass alles sich wiederholt. Jeder Regen kehrt zurück, doch auch jeder Sonnenstrahl, weil nichts dauerhaft anhält. Wir kratzen an der Oberfläche herum und haben Angst davor, das Innere näher zu betrachten. Wahrnehmungen täuschen uns und der Inhalt enttäuscht meist. Jede Wundertüte glitzert bunt und wirkt auf uns interessant, regelrecht anziehend, jedoch stellen wir nach dem Öffnen fest, dass der Inhalt nur aus wertlosem Müll besteht, der eingestaubt in einer Ecke bleiben wird. Vielleicht sind sie am Anfang noch interessant, vielleicht hat man sogar mal einen Nutzen, doch sie geraten irgendwann in Vergessenheit. Wir besitzen nicht viele von diesen Rohdiamanten, die wir ohne Glitzerverpackung und ohne zu suchen finden und die wir besser kennenlernen und zurechtschleifen, indem wir mehr und mehr über sie Erfahren und die poröse Oberfläche abkratzen, um das Funkeln darunter zu erkennen. Sie werden immer wieder vom Staub befreit, werden behütet und liebevoll aufbewahrt. Aus diesem Grund sind sie so wertvoll und wir können nicht viele davon besitzen, aber jeder Einzelne ist ein Schatz.

Donnerstag, 2. August 2012

This is the rhythm' of my life




Perfektionismus treibt mich in den Wahnsinn,
doch ohne meine Makel wäre ich kein normaler Mensch,
ohne Tiefs wär'n meine Hochs nichts wert.


Weit über den Dächern der Stadt
und Porzellan-Symphonien gescheiterter Liebe,
wird alles wie meine Prise des Glücks.



Ich trag meine Vergangenheit mit mir rum wie Dreck
unter den Nägeln und mein Tagebuch widert mich an.
Ich zerreiß alle Seiten und versuch zu vergessen,
dass ich dich nich vergessen kann.
[...]
Es tut wieder weh, ich will raus hier, doch ich weiß nicht wie.
Es tut wieder weh und mein Stolz geht vor dir auf die Knie.


In deinem Bett bin ich sicher vor den Klippen der Welt
Meine Rebellion ist an deinen Lippen zerschellt
Du bist der Abspann vom Film und ich sitze noch da
Du bist besser als du glaubst, auch wenn du es nicht magst.

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Wundervolle Künstler mit wundervollen Texten. ♥