Montag, 26. November 2012

Wir müssen leben lernen.

Lasst uns das schlechte vergessen und das Leben einatmen. - Time goes by so fast. Es ist wahr: das Eis taut, doch irgendwann fällt neuer Schnee, Mauern werden eingerissen und durch neue ersetzt, doch Erinnerungen bleiben uns bis zum Schluss erhalten. Das Glitzern in meinem Blickwinkel, diese kleine Träne der Jugend. Diese Welt lebt schneller, als wir und sie wird immer und immer schneller. Lasst uns anhalten, einfach mal stopp sagen, nein sagen, hinlegen und durchatmen. Was mit Liebe und Geduld erschaffen wird, währt meist länger, doch die Hektik regiert über unseren Köpfen. Lass den Stress einfach auf der Straße liegen, denn nicht alles was uns über den Weg läuft, müssen wir auch mitnehmen. Und wir springen im Takt zu der Musik die uns bewegt, doch wir erstarren, wenn der Rhythmus durch die Zeit nicht mehr bebt. Ich geb alles was ich geben muss, um glücklich zu sein, doch mein letztes Hemd behalt ich an mir um mich selbst nicht zu verlieren. Der Glaube an Produktivität hat unsere Sicht verklärt, doch der Nebel kann schwinden, wenn der Sommer wiederkehrt. Es heißt nicht einer gegen alle, nicht Rebellion, nicht Revolution, es heißt gemeinsam leben und die Brücke hin zum Licht wieder restaurieren. Zu lange war jeder Ort zu dunkel, zu laut, zu verbittert und kalt. Zu lange schon ist der Zug abgefahren und die Haltestelle lahm gelegt. Es geht um diesen Neubeginn, diese neue Hoffnung auf das Beste, auch wenn es genau dafür keine allgemeingefasste Definition geben kann. Es ist das Lächeln über die Sonnenstrahlen und nicht die Melancholie über die Wolken wenige Augenblicke später.

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