Bin Alltagskrank, verloren im "Was will ich sein?". "Wo soll ich hin" möchte ich schreien, doch Schreien hat genauso wenig Sinn, wie immer wieder diese Fragen, die mich quälen und mich plagen, die mich jagen in den Träumen, die ich habe, um das Leben nicht zu versäumen. Doch in diesen kalten Räumen fange ich nicht an zu leben, nur zu diskutieren, ob es sich lohnt, oder besser alles bleibt wie gewohnt.
Hab kein zu Hause, das ist überall, mein Herz gehört der Welt. Alltagspause.
Meine Seele ist gefesselt an das Leben, an die Freiheit, an das Grenzenübertreten und die Zeitlosigkeit. Will weit hinaus, und ausprobieren, was die Dunkelheit des Alltags so versteckt.
Kilometerweit entfernt bemerken wir, dass alles was wir glaubten, was uns unsre Nerven raubte, noch banaler ist, als unsre Existenz.
Du hast Angst vor der Welt, vor den Menschen, die sind wie du und ich?
Vor den Menschen, mit demselben lachen,
denselben Tränen,
denselben Träumen,
derselben Hoffnung?
Hast du dann auch Angst vor dir selbst?