Manchmal verlässt uns der Mut, weil die Perspektive aus unserem Sichtwinkel verschwindet.
"Vielleicht liegt der Sieg darin einfach aufzugeben" (Casper)
Wir halten an Erinnerungen fest, doch dürfen uns nicht in ihnen verlieren, weil der reine Gedanke an sie vielleicht wichtig, jedoch die Wiederholung nicht mehr möglich ist. Wir fliegen im Rausch und pusten verzweifelt den Rauch tagtäglich aus der Lunge raus. Es ist nicht der Sinn sich selbst nicht zu finden, weil alles was uns glücklich macht einen Platz nicht nur im Herzen sondern auch im Verstand verdient. Das Lachen wird so existenziell, weil wir ohne die Mundwinkel nach oben niemals gewinnen. Dieser einsame Augenblick wirkt so verloren, wirkt so wichtig für einen Moment Pause im Leben, doch wir verschwenden unsere Zeit, die so kurz bemessen ist. Das Blut pulsiert nicht mehr so wie es das mal tat und doch bleiben wir Jeden Tag stark, weil das Aufgeben uns nicht weiterbringt, sondern nur unnötig zurückwirft. Müssen auf der Überholspur bleiben und uns selbst übertreffen, denn wir können so viel erreichen, wenn nur der Wille stimmt. Wir malen unseren Regenbogen in den Farben unseres Seins. Unsere Flügel wachsen nach, egal wie hart der Sturz manchmal auch sein mag. Der Blick nach oben gerichtet mit der Hoffnung auf das Gute ist vergebens, denn nur wer geradeaus blickt sieht die Sonne am Horizont. Wir müssen nicht hoffen, wir müssen handeln. Wir müssen nicht versinken in tiefster Trauer, denn jede unnötige Last auf unserem Rücken erschwert uns den Weg, macht uns müde. Anstatt uns Probleme zu schaffen, müssen sie beseitigt werden so gut es geht und wir müssen manchmal unseren Stolz aufgeben und uns dem Treiben des Lebens hingeben und es genießen zu existieren.
Dienstag, 30. Oktober 2012
Montag, 29. Oktober 2012
Eine kleine Entschuldigung.
Die bunten Farben werden grau, die Stadt wird kalt und erstarrt zum Nichts. Wir erfrieren an den Außentemperaturen, doch noch mehr an der Kälte in uns. Dein Herz aus Eis ist getaut und gebrochen, das tut mir weh. Hab dir zu oft weh getan und das tut mir leid. Wollte mit dem Kopf Wände einrennen und hab nicht bemerkt, dass nach und nach alles was wir waren eingestürzt ist. Deine Fassade war nicht undurchsichtig, meine Augen waren nur geschlossen, weil der Egoismus mich blind geradeaus getrieben hat. Hab dir ein Messer in dein Gefühl gerammt und all die Schmetterlinge von selbst erstochen. War am Ende trotzdem so verwundert, so haltlos, so kaputt. Meine Vergangenheit spiegelt sich wider in jedem Schritt den ich heute mache. Es war die beste Entscheidung für dich zu gehen, weil ein wir nicht mehr möglich war. Es ist eingestürzt wie ein Kartenhaus, durch eine winzige unüberlegte Sekunde - ganz leise und doch so schnell. Werd meine Fehler nicht mehr wiederholen, du hast mir beigebracht zuerst zu denken, denn alles was wir machen wird Auswirkungen auf unsere Zukunft haben. Wir haben Einfluss auf unser Leben, auch wenn wir es meist zu spät erkennen. Es tut mir leid, von ganzem Herzen. All die Schlampen und ich war eine unter ihnen. Ich wünsche dir alles Glück dieser Welt, doch nichts macht gut, was ich getan habe. Bin jetzt mehr als glücklich, hab den Mann für den ich kämpfen werde, weil ich nicht nocheinmal etwas gehenlassen möchte, dass mir so viel bedeutet.
Sonntag, 28. Oktober 2012
Du bist mein real gewordener Traum.
Und es ist die Sorge in meinem Kopf. Du bist wie ein Feuerwerk in der Nacht, du schillerst in bunten Farben am dunklen Himmel, löst in mir ein freudiges Gefühl aus, doch das Geld explodiert in der Luft und löst sich zu Rauch auf. Wer wir sind, das haben wir erkannt. Ich lass mich fallen mit geschlossenen Augen, weil jeder Zweifel zurückbleibt. Du bist das Beste vom Besten, die Sahne auf dem Eis, die Kirsche auf der Sahne, der Schokoladenraspel auf der Kirsche. Meine Gefühle überschlagen sich, denn ein Hergeben ist schon lange nicht mehr in Planung. Steh dir zur Seite, was immer auch passiert, doch die Sorge zerfrisst mich. Ich nehm deine Hand, weil ich da sein werde, egal wie es weitergeht, denn du tust es auch für mich. Hast mein Leben bunt ausgemalt und mich aufgefangen, als ich im freien Fall keinen Boden mehr gesehen habe. Deine Wärme lässt mich diesen Winter überstehen, denn ich brauche keinen anderen mehr. Wir stehen auf einem zugefrorenen See, doch das Eis wird nicht zerbrechen, selbst wenn wenige Risse entstehen. Nur noch ein paar Schritte bis zum Ufer und wir sind gerettet - frei von der Last. "Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen."
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Dienstag, 23. Oktober 2012
Wir müssen nur geduldig sein.
Es ist wahr, manchmal sprechen wir nicht vollständig zu Ende gedachte Worte einfach aus, ohne ihren Sinn oder ihre Wirkung zu begreifen. Dinge laufen schief und Menschen machen Fehler - doch es kommt darauf an, sich immer wieder neu aufeinander einzulassen und zu verzeihen. Egal was grade um uns herum passiert - alles wird perfekt !
Montag, 22. Oktober 2012
Make your life livable.
Augen schließen - die Ruhe kommt von selbst. Erzwingen wir unseren inneren Frieden, dann bricht er nach wenigen Augenblicken wieder auseinander, weil er nur eine aufgesetzte Maske war. Erst wenn wir verstanden haben, dass alles irgendwann kommt wie es muss, wenn wir begreifen, dass der Sinn des Lebens leben ist, dann können wir unsere Gedanken abschalten. Der Schmerz lässt uns kalt, denn unser Lächeln wirkt allmählich wieder echt. "Destroy what destroys you." Wir bemerken von ganz allein, was für uns richtig ist und was eben nicht, auch wenn die Einsicht manchmal hart ist, wird sie im Endeffekt das Rettungsboot sein, wenn wir in einem Meer aus Tränen untergehen. Es kommt nicht mehr darauf an, was wir für die Zukunft erreichen, denn irgendwie wird es schon gehen. Wir dürfen nicht das hier und jetzt aus den Augen verlieren, weil wir sonst die wundervollen Momente in der Gegenwart verpassen, ein Leben lang. Wir kommen niemals an, so sehr wir auch auf etwas hin arbeiten, denn wir leben für den Moment. Alles was zählt, ist dieses Lächeln. Alles was zählt, ist die Liebe zu Menschen, die uns glücklich machen und die Liebe zu uns selbst. Fehler sind nur ein Zeichen der Originalität. Perfektion ist ein Lächeln im Gesicht eines jeden von uns.
AchtMonate-FünfTage.♥
AchtMonate-FünfTage.♥
Sonntag, 21. Oktober 2012
Es bleibt unvergessen
Es ist so lange her und trotzdem haben wir es gestern Nacht wieder in unseren Herzen gespürt. All die Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit haben uns lächeln lassen. Jeder Schluck war ein Schritt weiter zurück, ein erneutes in der Vergangenheit kramen. Die Lieder sind vorbei, waren viel zu kurz und auch wenn wir immer wieder erneut auf Play drücken, ist es nur eine Kopie, nicht das gleiche Gefühl wie beim ersten Mal. "Wir sind ins Glück getanzt" - alles hat sich eingeprägt bis zur letzten Sekunde. Unsere Herzen haben im Takt geschlagen und es gab nur noch diesen Moment, weil alles andere so nichtig erschien. Auch wenn es jetzt vielleicht perfekt ist, diese Zeit wird immer in unseren Herz bleiben. Jeder Fehler war so wundervoll, doch wir haben dazugelernt. Egal was noch kommt - "Du bist mein Glück".
Mittwoch, 17. Oktober 2012
SiebzehnterOktoberZweitausenundzwölf.
Weil der Himmel sich zwei Engel geholt hat. In Erinnerung an wunderschöne Zeiten.
"Hast du vergessen dich zu retten,
oder wolltest du mit Gott zu Mittag essen?"
Niemand kann definieren, was Leben wirklich bedeutet, weil jeder seine Ansicht dazu anders auslegt. Es gibt so viele Möglichkeiten und die hauptsache ist wir nutzen unsere Zeit, um glücklich zu sein. Es ist irrelevant, in welcher Weise wir ein Lächeln in unser Gesicht malen, es zählt nur, dass wir es schaffen, egal was auch geschieht. Wir verlieren Menschen, die wir lieben, doch der Lauf des Lebens wird sich niemals ändern und wir müssen all das Unbeeinflussbare hinnehmen. Wenn wir weinen, zeigen wir keine Schwäche, wir verarbeiten und befreien unsere Seele, um den nächsten Tag wieder neu zu beginnen. Unsere Kapitel schreiben wir selbst und wir tragen die Verantwortung dafür, ob wir das Glas halbvoll oder halbleer nennen. Die Realität bietet uns so viele Möglichkeiten und die unterschiedlichsten Wege und wir können uns täglich neu entscheiden, in welche Richtung wir weiter laufen wollen. Es wird immer weitergehen, auch wenn wir falsche Entscheidungen treffen, alles wird irgendwann Sinn ergeben, wenn nur der Glaube nicht auf der Strecke bleibt. Die Dinge werden ihren Lauf nehmen, ob wir wollen oder nicht. Stehen bleiben bringt uns kein Stück weiter, denn das Vergangene ist lediglich eine wunderbare Erfahrung aus der wir für die Zukunft lernen können. Für sich selbst leben ist eine Kunst, doch sie ist so einfach zu erlernen, dass es fast schon zu simpel ist um es zu begreifen, weil wir meist vergessen, dass wir uns für unsere Entscheidungen nicht rechtfertigen müssen. Lieben, verzeihen, glücklich sein - diese wichtigen Werte gehen meist unter im Rausch des Alltags, weil die Zeit uns mitreißt, doch wir müssen uns trotzdem immer wieder an sie erinnern, wenn jeder Ausweg unmöglich erscheint. Einsamkeit ist ein Wort, das aus unserer Ratlosigkeit wächst. Es reicht die Augen zu öffnen und schon öffnet sich eine neue Tür. Der Horizont wird immer unerreichbar bleiben, auch wenn jeder das Ziel der Perfektion - das Ende und somit das perfekte Leben erreichen möchte, doch es gibt kein Ideal dafür. Unser Horizont ist das, was wir daraus machen und wir können jeden Tag etwas neues erreichen. Die Momente sind meist klein, doch sie geben uns neuen Lebensmut und schenken uns Wärme. Es reicht zu Hause zu sein, mit Freunden zu lachen oder in seinem Arm zu liegen - dann hat es sich gelohnt aus jedem tiefen Loch zu kriechen und erneut aufzustehen. Es ist nicht viel, doch heute sind es 8 Monate mit einem wundervollen Mann an meiner Seite und jeder Tag davon war irgendwie perfekt, ganz auf seine Weise.
Freitag, 12. Oktober 2012
- Berlin.
Es ist dieser unbeschreibliche Moment. Ich öffne die Autotür, setze meinen Fuß auf den Asphalt und atme diese Luft ein. Der Duft von Heimat durchzieht meinen Körper und ich weiß, hier bin ich zu Hause. Egal was passiert, ich will an diesen Ort zurückkehren, weil mein Herz hier schneller schlägt. Meine Erinnerung klebt an all diesen wundervollen Tagen, die ich hier verbracht habe. Nicht mehr lange, dann bin ich endlich zurück.
Dienstag, 9. Oktober 2012
Verblasste Kindheitsträume
Die Sonne steht am Himmel und ich weiß, du willst uns wärmen, denn du bist von dieser kalten Welt gegangen. Der Gedanke an dich bringt mein Herz zum pochen. Einerseits macht es unbeschreiblich traurig an deine Abwesenheit erinnert zu werden, doch irgendwie bin ich auch glücklich dich gekannt zu haben. Meine Gefühle spalten sich auf in zwei gegensätzliche Hälften und driften auseinander, während ich machtlos dabei zu sehe und ins Leere starre. Hab den besten Mann neben mir, doch alles um mich herum erscheint wie ein Schlachtfeld. Wir sind gefallen im Kampf gegen die Zeit, weil nichts mehr übrig bleibt, von dem was war. Jede Feier, jedes zu oft abgespielte Lied klebt an meinem Herz und ich lasse es nicht los, weil die Erinnerung an all das viel zu kostbar ist. Wollte niemals etwas so wundervolles verlieren, doch es entgleitet meinem Sichtfeld, meinen Händen und ich laufe verzweifelt hinterher, doch gleichzeitig davor weg. Würde gern glücklich sein, gern lächelnd in die Zukunft blicken, doch genau diese Zukunft hat alles so zerstört, weil die Vergangenheit nun wieder Realität werden soll, anstatt als Traum wie eine Seifenblase zu zerplatzen. Was ist passiert? Wo kommen wir hin? Wir messen den falschen Dingen Wert bei. Auto, Geld, Häuser schüren das Feuer in uns und wecken unseren Neid, der die sozialen Beziehungen zerbrechen lässt. Wir versinken im Selbstmitleid, obwohl wir die so einfache Lösung kennen, doch wir sind zu Stolz den Weg zu beschreiten. Die Einsicht würde uns weiterbringen, doch wir bleiben stur und laufen durch Wände, weil Schwäche zeigen nicht zu unseren Stärken gehört. Lasst uns die Zeit zurückholen, es ist so leicht, weil wir uns all das, was uns kaputt macht lediglich einreden. Wir müssen nur die Augen öffnen, einen Schritt aufeinander zu gehen und den Neid verbannen. Es könnte so einfach sein, doch warum ist es dann so schwer??
Freitag, 5. Oktober 2012
Ich will nicht mehr sehen, weil die Tränen in meine Augen schießen und meine Wahrnehmung verschwimmen lassen. Ich will nicht mehr atmen, weil jedes Sauerstoffmolekül so schneidend scharf ist, als würde es meine Lunge zerfetzen. Ich will nicht mehr sprechen, weil meine Worte rein gar nichts von dem ausdrücken können, was in mir vorgeht. Ich will nicht mehr glauben, weil die Hoffnung mich kein Stück weiterbringt. Ich will nicht mehr hören, weil die Interpretationsmöglichkeiten viel zu weit auseinander geraten sind. Ich will nicht mehr denken, weil ich schlaflos in meinem Bett liege. Ich will nicht mehr fühlen, weil mir dann klar wird, was geschehen ist.
Montag, 1. Oktober 2012
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