Mittwoch, 13. November 2013

Lebensplaninfarkt - Der plötzliche Ausfall sämtlicher Träume, die wir je hatten.

"Du musst nur die Schule überstehen. Die Schule ist scheiße, wenn du nur ein kleines bisschen anders bist. Aber dann kommt die Uni und in der wirklichen Welt wirst du irgendwann deinen Platz finden." (George O'Malley, Grey's Anatomy, 02x13) 

Keiner weiß, wie lange genau es dauert, bis wir erkennen, wo genau dieser Platz ist. Vielleicht kommt er einfach so, ohne sich vorher anzukündigen. Möglicherweise übersehen wir auch nur die Zeichen. Im Endeffekt ist das alles auch egal, weil wir irgendwann ankommen werden, auch wenn wir jetzt noch nicht wissen was das Ziel sein wird. Ob die Uni nun der Ort ist, der uns einen Platz zuweist oder nicht, werden wir erst im Nachhinein erkennen können. Wir suchen uns neue Sicherheiten, bauen uns so etwas wie eine Übergangsfamilie auf, doch das Leben verläuft nicht gradlinig und wir werden immer wieder an einer Kreuzung landen, an der wir vollkommen allein in eine neue Richtung abbiegen werden. Wir müssen austesten, was uns erfüllt und unser Leben bestimmen soll. Es sind die Entscheidungen, bei denen es kein richtig oder falsch gibt, die uns innerlich aufwühlen. Niemand kann uns die Entscheidung abnehmen, was uns auf Dauer glücklich machen kann. Wir allein sind dafür verantwortlich und wir alle werden es schaffen. Auch wenn die Suche hart und der Weg lang sein wird, wartet irgendwo die Zielgerade auf uns. 

Sonntag, 3. November 2013

Gedanken vor dem Einschlafen

Es ist dieses warme Gefühl, dieses innere Lächeln. Die Möglichkeit, die letzte Rettung zu sein ist so faszinierend und trotzdem so beängstigend. Stehe an einer Wegkreuzung, die nur in zwei voneinander getrennte Richtungen führt. Die Entscheidung zwischen eigenem Glück und dem der anderen zerreist sämtliche Pläne, die ich jemals für mein Leben hatte. Der Wunsch von glücklicher Bilderbuchfamilie parallel zu erfolgreicher Karriere löst sich mehr und mehr auf, als hätte er nie existiert und alles was bleibt ist diese grausame Leere. Ein schwarzes Loch, das sich von meinen Gedanken ernährt. Wollen wir Leben retten oder ein eigenes führen? Ist das Lächeln erleichterter Patienten und Angehöriger oder das Lächeln unseres Kindes erfüllender? Ist der schreckliche Moment eines Herzstillstandes verkraftbarer als ein Job, der uns niemals ausreichen wird? Was, wenn die Kräfte einer Pro-/Kontraliste sich gegenseitig ausgleichen? Vielleicht ist es auch nur vergleichbar mit Tauziehen. Am Anfang erscheinen beide Seiten gleichstark zu sein, doch erst nach einer wechselnden Dominanz der Teams kristallisiert sich heraus, welche Seite ein längeres Durchhaltevermögen besitzt. Man sagt, irgendwann kommt alles so, wie es muss. Vielleicht ist es ja wahr und das Leben passiert einfach so während wir uns darüber den Kopf zerbrechen.

Dienstag, 17. September 2013

Es gibt Dinge, die nicht mal ein Tagebuch weiß

Jeder von uns trägt ein Geheimnis in sich, das wohl niemals ans Tageslicht kommen wird. Wir alle sind Meister darin, es zu verbergen, obwohl wir so viele Sekunden daran verschwenden, darüber nachzudenken. Vielleicht vertuschen wir unsere innere Schwäche und fühlen uns schlecht dabei, doch wir sollten uns immer daran erinnern, dass es letztendlich normal ist. Unsicherheit, Angst, unterdrückte Gefühle - sie sind ein Teil von uns. Natürlich könnte es befreiend sein, darüber zu reden. Wir könnten unsere Ängste aussprechen und auf Beistand hoffen, doch wir werden trotzdem mit ihnen allein bleiben. Nicht alles kann man bekämpfen, darüber muss man sich immer wieder klar werden. So viele Psychologen dieser Welt versuchen die menschlichen Gedankengänge nachzuvollziehen und verrennen sich am Ende doch nur in einer Sackgasse. Unser Inneres wird ein Rätsel bleiben und wahrscheinlich ist es auch besser so. Es hat keinen Sinn immer alles zu hinterfragen. Warum wir so sind wie wir sind? Was würde uns die Antwort auf diese Frage schon bringen und warum sollte es falsch sein, wenn wir eine verletzliche Stelle in uns tragen? Wenn wir alle durchschaubar wären, würde anderen der Reiz fehlen, uns genauer kennen zu lernen. Wir wären alle lediglich Durchschnitt oder abschreckend. Das Dunkle in uns ist manchmal vielleicht der Schlüssel zum Licht. Hätten wir nichts furchtbares auf der Welt gesehen, wüssten wir das Gute niemals zu schätzen.

Sonntag, 15. September 2013

Schokolade, Tee, Doctors Diary

Egal in welche Richtung wir gehen, es gibt eine Sache, die uns auf Schritt und Tritt verfolgt. Sie ist überall. Nicht nur im realen Leben, auch im Fernsehen, Radio, Internet. Milliarden Buchseiten sind verzaubert mit der von ihr ausgehenden Magie. Sie ist allgegenwärtig - die Liebe. Manche von uns sind auf der Suche nach diesem vollkommenen Glück, andere haben sich bereits entschieden und merken, dass viel mehr dazugehört, als nur diese romantische Vorstellung, die uns bis in unsere Träume verfolgt. Viel zu oft verwechseln wir ein Kribbeln im Bauch mit der großen Liebe. Wir lassen uns betrügen aus Angst vor dem Alleinsein. Wir verschwenden unzählige Gedanken an die Menschen, die uns den Kopf verdrehen. Egal, wie glücklich wir auch sind, wir werden immer wieder Zweifel haben, weil uns der ganze Aufstand um die Liebe gar keine andere Wahl mehr lässt. Eine Liebeskomödie im Fernsehen kann unser Glück binnen von Sekunden zum Kippen bringen, weil wir uns nach eben dieser Perfektion sehnen. Es dauert ein wenig, bis wir begreifen, dass nach dem Happy End der Film endet, doch im Leben ist es nicht so. Wir erleben auch in der Realität oft etwas vergleichbar magisches, doch mit der Zeit verblasst unser eigenes "Happy End". Unsere Erinnerung verschiebt sich. Wenn sich der triste Alltag einstellt, suchen wir erneut nach einem Feuerwerk und sehnen uns nach einer neuen, erfrischenden Liebe und bemerken nicht, dass wir damit oft unser Glück zerstören. Wir sind geblendet von der Verführung und vergessen, dass Liebe viel mehr ist, als ein Kribbeln im Bauch beim ersten Kuss. Wir lassen uns mit geschlossenen Augen in die Arme des anderen fallen. Wir haben Verantwortung für etwas, das zerbrechlicher nicht sein könnte - die Gefühle unseres Partners. Kein Frühlingsgefühl der Welt kann das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit ersetzen. Auch wenn Treue für manche als langweilig empfunden wird, ist sie für wahre Liebe unentbehrlich. Die perfekte Hollywood Gefühlsachterbahn mit einer extra Portion ewige Liebe ist lediglich tauglich für die Couch.

Donnerstag, 12. September 2013

Manchmal ist das Leben ein Härtetest

Oft werden wir vom Leben herausgefordert und auf eine harte Probe gestellt. Wir müssen uns allein damit zurecht finden, weil jeder von uns seinen eigenen Konflikt mit sich selbst führt. Es scheint wahr zu sein, dass es immer komplizierter wird, umso älter wir werden, doch die schwierigste Aufgabe ist es, zu sich selbst zu finden. Wir müssen einen Kompromiss finden, der uns bedingungslos glücklich macht. Hört sich geschrieben alles sehr plausibel an, doch die Wahrheit ist, dass genau das unerreichbar ist, umso mehr wir nach dem Glück suchen. Das Rezept für das Glück ist die Erkenntnis, dass es einfach keine konkrete Anleitung dafür gibt. Es gibt tausende Träume, die Nacht für Nacht durch die Köpfe eines Jeden schwirren. Wir sollten sie vielleicht einfach anpacken, sollten kämpfen, doch am Ende kommen wir trotzdem an einen Punkt, der uns enttäuscht. Es gibt kein allgegenwärtiges Glück und wir müssen genau das akzeptieren. Es ist egal ob wir Schriftsteller, Schauspieler, Biologe oder Psychologe sind, wir müssen zwangsläufig immer wieder unsere eigenen Grenzen erreichen. Der Grund dafür lässt sich relativ einfach erklären. Wenn wir harten Sport treiben, dann quälen wir uns und geraten an genau solche Grenzen. Doch ohne sie, würden wir die anschließenden Endorphine nicht spüren. Die Energie, die durch den gesamten Körper fließt und jede einzelne Zelle belebt. Wir müssen stark sein und dem Leben manchmal die Stirn bieten, damit wir es uns leisten können, in einem anderen Augenblick Schwäche zu zeigen. Vielleicht ist es wirklich die schwierigste Aufgabe, seinen richtigen Weg zu finden, doch wenn man genau darüber nachdenkt, gibt es keinen richtigen Weg. Jeder Pfad des Lebens, bringt uns an dasselbe Ziel. Wir werden immer wieder bei uns selbst ankommen, egal was wir tun. Auch wenn wir manchmal versuchen, unsere Charakterzüge zu ändern, wird unser Grundgerüst immer dasselbe bleiben. Der Mensch an sich bleibt sich treu, auch wenn es nicht jeder zeigt. Egal wie wir uns tagtäglich präsentieren, wenn wir dann abends allein im Bett liegen, sind wir alle so, wie wir sind. Alle ein wenig anders und im Endeffekt doch relativ gleich und leicht zu durchschauen. Niemand ist ein unbezwingbarer Eisklotz. Irgendetwas bringt auch den stabilsten Brocken zum Schmelzen und nur wir selbst wissen, was genau das ist. Egal wie viele bei diesem Satz jetzt kontern wollen und glauben, einen Menschen zu kennen, der nicht aus der Fassung gebracht werden kann, es ist und bleibt die Realität. Jeder von uns hat seine eigenen Grenzen. Das einzige was wir brauchen, um zu wissen, dass im Großen und Ganzen alles rund läuft in unserem Leben, ist die Gewissheit, dass wir eine ganz eigene Persönlichkeit besitzen und das ist das wundervollste was dieses Leben uns zu bieten hat. Jeder von uns kann funkeln wie ein Diamant, wenn wir nur das richtige Licht aus der richtigen Position darauf werfen. Die Menschheit ist wie der Sternenhimmel, jeder strahlt für sich allein in die Dunkelheit, aber gemeinsam bilden wir ein faszinierendes und unsagbar schönes Bild. Es ist nur mit jedem einzelnen Stern vollständig. Wir dürfen niemals vergessen, dass wir ein Teil einer Gesellschaft sind und nicht allein die Welt bewegen müssen, um sagen zu können, wir haben im Leben etwas erreicht. Wenn nur ein Stern am Himmel heller strahlt, bleibt es trotzdem dunkel, doch wenn wir alle gemeinsam stark leuchten und unser Bestes geben, können wir die Schwärze um einiges heller machen. Wir sind nicht allein auf dieser Welt und niemand erwartet von uns, dass wir besser sind, als der Rest. Wir dürfen nur niemals aufgeben, wenn für einen Moment Wolken aufziehen, denn sie werden vergehen, ganz bestimmt.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Mittwochmittagmelancholie.

Der Regen, der monoton auf das Fenster tropft, lässt mich in Gedanken versinken. Dieser graue Himmel trübt meine Stimmung und ich suche verzweifelt nach der Sonne. Wir nehmen uns vor, unsere Laster abzulegen, doch manchmal scheitern wir daran und bleiben einfach auf dem Boden liegen. Müssen nur die Wolken aus dem Bild radieren und mit einem gelben Buntstift die Sonne mit einem lächelnden Gesicht an diese Stelle setzen, so wie wir es als Kinder immer getan haben.

Dienstag, 30. Juli 2013

Auszeit vom Leben.

Manchmal regnet der Himmel Steine, die uns den Weg in Richtung Zukunft erschweren. Es kommt vor, dass wir auf Pause drücken müssen, an der Stelle stehen bleiben müssen und versuchen zu uns selbst zu finden. Ich habe meinen bis ins kleinste Detail durchgerechneten Plan einfach in den Müll geworfen, weil ich mich an jedem Tag ein wenig anders im Spiegel sehe und er irgendwann nicht mehr zu diesem Menschen gepasst hat, den ich dort gesehen habe. Es wird vielleicht niemals leicht sein, etwas zu verabschieden, aber es wird uns immer weiter bringen. Wenn wir täglich an unseren Zielen festhalten und uns festbeißen, werden wir blind für alle die anderen Wege, die das Leben uns bietet. Es ist schön, Träume zu verwirklichen und etwas zu erreichen, das uns einen Namen in der großen Chronik dieser Welt macht, aber am Ende zählen all die Kleinigkeiten, die uns so oft passieren. Wie oft wird plötzlich die nächste Kurve eine Sackgasse offenbaren, weil wir zu feige waren, auf der Hauptstrecke abzubiegen. Wir können dann umdrehen und neue Wege einschlagen, oder mühevoll über die Mauer klettern, die Hauptsache ist, wir können unsere Entscheidung später akzeptieren. Egal wie, wir können jeden Tag glücklich sein, wir müssen es nur zulassen und uns manchmal auch mit kleinen Dingen zufrieden geben. Wir müssen die Angst vor dem Unbekannten ausschalten und Stärke beweisen. Und wenn wir uns mal nicht sicher sind, ob wir mit unserem derzeitigen Weg zufrieden sind, sollten wir uns einfach auf unser Schicksal verlassen. Vielleicht fährt uns morgen unser Schicksal mit dem Fahrrad um und zeigt mit einem Leuchtpfeil auf den richtigen Abzweig zu unserem Glück, ganz spontan.

Sonntag, 2. Juni 2013

Regentagstimmung.

Man bräuchte einen Baumarkt für das Leben. Wir kaufen uns Vorhängeschlösser für unsere Liebe, eine Lampe um unseren Gemütszustand zu erhellen, Farbe für eine neue Ausstrahlung. Wir brauchen etwas um uns neu zu gestalten, uns abzusichern. Es gibt keine Garantie auf die Liebe unseres Lebens, keinen Bauschaum um ein löchriges Herz einfach abzudichten. Würde so gern über den Wolken schwebend, nur noch das wirre Geschehen betrachten. Mit dir fühlt sich alles so nach fliegen an. Will mit dir auf dem Dach die untergehende Sonne beobachten, deine Wärme auf meiner Haut spüren und das Gefühl von Unendlichkeit spüren. Will keine Wiedergutmachungen für verschenkte Zeit, ich will nur deine Zeit. Gäbe es einen Baumarkt für das Leben, wäre es vielleicht einfacher, doch den gibt es nicht. Es wird niemals eine Garantie geben und niemals das grenzenlose Vertrauen. Das Leben basiert auf so vielen Lügen, dass es leichtsinnig wäre, sich selbst in einem anderen zu vergessen. Schenk mir keine Diamanten, schenk mir Zeit und Sicherheit und du wirst mich für immer an dich binden.

Freitag, 24. Mai 2013

Wieviel ist dein Leben wert?

Leere Straßen, tristes grau. Ausgebrannte Herzen schlagen so langsam, im Takt mit den Songs aus der Werbung. Prioritäten liegen im Ruhm, doch selbst dieser Ruhm wird falsch definiert und meist in Zusammenhang gebracht mit Rum. Mein lächeln prallt ab an den Mauern, die jeder vor seinem Gesicht aufgebaut hat. Treue ist nur noch ein Wort, es wird missbraucht und die Bedeutung geht verloren und mit ihr unser Selbstvertrauen. Selbstmitleid ist ein must-have, wie eine Tasche von Louis Vuitton. Jeder Weg endet scheinbar in Sackgassen, weil der Mensch verlernt hat, über Zäune zu klettern. Wir schwärmen nicht mehr von der großen Liebe, wir schwärmen von makellosen Plastikmenschen, die wir in billigen Flirtportalen auf überarbeiteten Bildern sehen. Habe Angst dich in diesem Labyrinth zu verlieren, habe Angst, dass die Gesellschaft dich zu einem dieser Roboter formt, vor denen ich zu fliehen versuche. Sie jagen uns mir ihren teuren Sportwagen und werfen messerscharfe Klingen nach dem Band, dass uns verbindet. Will mit dir gemeinsam die Leiter nach oben klettern, Hand in Hand, bis wir irgendwann gemeinsam den Himmel erreichen. Will dir ewige Treue schwören und bete, dass der Teufel dich nicht packt. Du gibst jedem Augenblick mehr Bedeutung, mehr Leben, mehr Farbe, mehr Liebe. Nichts hat mehr Wert als die Liebe. Die Liebe zu dir, zur Familie, zu sich selbst, zu Freunden, zum Leben an sich. Denn wenn alles zerbricht, wird es bleiben, das Gefühl etwas zu besitzen, das niemals wertlos wird.

Samstag, 20. April 2013

"Einer wie du ist für den Standardkitsch der Antichrist."

Die Sonne wärmt die Haut und du den ganzen Rest in mir. Der blaue Himmel sieht nach Freiheit aus, so weit und leer und wolkenlos, wie deine Augen. Ein Blick fühlt sich nach Fallschirmspringen an, kann die ungesagten Worte in ihm erkennen und sie streicheln sanft über meine Seele. Will dich anschreien, weinend in deinem Arm zusammenbrechen, doch du hältst mich mit nur einem kleinen Blinzeln davon ab und beruhigst den Sturm, der in mir tobt. Egal wie groß meine Wut sich auftürmt und wie weit ich von dir weglaufen möchte, niemals zuvor konnte mich jemand so berühren, mir dieses wahre Lächeln schenken, mich so inspirieren. Hatte schon vor dir Herzklopfen, Schmetterlinge und Höhenflüge, doch das mit dir ist nicht der alltägliche Kitsch, nicht das Klischee von Liebe. Will jeden Morgen neben dir aufwachen, weil du nicht bist wie jeder andere. Du bist besonders, ein Einzelstück. Jeder Makel bringt mich nur dazu, dich mehr zu lieben. Bin fasziniert von deinem Wesen, du bist ein unentdecktes Gebiet und jeden Tag finde ich etwas neues an dir, dass ich liebe. Jede dunkle Seite in mir färbst du bunt, du biegst meinen schiefen Blickwinkel auf das Leben gerade und reißt die Mauer aus Selbstschutz um mich herum ein. Du bringst die trübsten Tage zum strahlen mit deiner bloßen Anwesenheit. Du bist jede Träne wert, jeden Kampf mit mir selbst. Auch wenn ein "wir" aufzubauen immer eine Herausforderung ist, würde ich alles riskieren, um dich zu halten.

Dienstag, 9. April 2013

Zwischen überall und nirgendwo.

Manchmal brauchen wir diese Auszeit. Wir drücken auf die Stopptaste, um unser Leben zu pausieren und Luft zu holen. Die Flucht in eine andere Welt kann uns helfen, zu uns selbst zurück zu finden, auch wenn dies manchmal zur falschen Zeit geschieht. Vielleicht könnten wir Motivation besser gebrauchen, doch irgendwann ist ein Herz nicht mehr weiterhin belastbar. Um nicht den Verstand zu verlieren benötigen wir Distanz zu uns selbst, weil nur noch Objektivität zum Geschehen einen möglichen Ausweg bieten kann. Ich habe mich verändert. Vielleicht realisiere ich es zu einem ungünstigen Zeitpunkt, vielleicht auch noch gerade rechtzeitig. Jeder Traum, jedes Ziel, jeder Wunsch verblasst. Alles, was so real erschien, zersplittert hinter meiner Stirn und ich kann die Unentschlossenheit, die sich jetzt breit macht spüren. Nichts entspricht mehr dem, was ich als Wirklichkeit glaubte, weil sich der Horizont verschoben hat und ich ihn erst wieder suchen muss. Wenn ich in den Spiegel sehe, ist dort nichts, weil ich dabei bin mich neu zu erfinden und durch meinen Körper hindurch sehe. Meine Optionen sind verbraucht bis hin zum letzten Hoffnungsschimmer, der erloschen ist. Alles was zurückbleibt ist Ratlosigkeit.

Donnerstag, 28. März 2013

Nichts ist wie es war.

Manchmal stellen wir uns die Frage, ob wir gut genug sind. Reichen wir aus, um unseren Träumen gerecht zu werden oder schwirrt durch unsere Köpfe nur eine Utopie? Wir kämpfen, um uns selbst im Spiegel betrachten zu können. Wir wollen etwas erreichen, um den Erfolg zu genießen, doch ist es das wert? Vielleicht ist es sinnlos sich ganz einer Sache zu verschreiben, auch wenn unser Herz sich so sehr danach sehnt. Gefühle machen uns blind, rauben uns den Verstand und beuten uns solange aus, bis wir zerstört auf dem Boden liegen bleiben. Entscheidungen fallen schwer, wenn wir sie treffen müssen, doch es besteht die Möglichkeit, dass sie unsere Zukunft erleichtern. Ein Kompass, der den richtigen Weg weist, wäre ideal, doch niemand von uns besitzt ihn. Die einzige Navigation für das Leben ist unsere Erfahrung, doch kein Navigationssystem ist perfekt und wir werden immer wieder in einer Sackgasse landen, um dann umzudrehen und selbstständig zurück auf die rechte Bahn zu finden. Wir werden viele Schmerzen erleiden müssen, die man nie wieder ausradieren kann und die uns prägen, doch vielleicht werden wir daran stärker und weiser. Ich weiß nicht mehr, was mein Ziel ist. Keine Ahnung wie ich zu diesem unbestimmten Ort gelange und mit wem, doch der Himmel schreit mir das Wort "Veränderung" in mein Ohr.
Der Mensch ist ein Wesen voller Emotionen, also ist er so zerbrechlich, wie eine Glasscheibe. Wir sollten das niemals vergessen.

Donnerstag, 21. März 2013

Ich will unersetzlich für dich sein.

Dieser Moment, indem ich das Tränenmeer in mir realisiere. Lass es anstauen, will es verdrängen, doch ich laufe über. Will schreien und zusammenbrechen in meiner Verzweiflung, will drüber hinweg sehen und es ignorieren. Melancholie gepaart mit Lebensmut. Zwei Persönlichkeiten vereinen sich. Vergangenheit hat mich eingeholt, war zu schnell um sie abzuhalten. Wie ein Drogenpatient, der rückfällig wird, ist meine Angst zurückgekehrt. Angst vor mir, Angst vor dir, Angst vor der Zukunft, Angst vor uns. Schmerz der zu tief sitzt ist nicht mehr unterdrückbar, er schleicht sich langsam an die Oberfläche und kratzt an meinem Erscheinungsbild. Will deine Hand spüren, doch sie ist kalt von der Entfernung. Will deine Lippen spüren, doch sie sind trocken von all den ungesagten Worten. Sind irgendwo noch wir, doch alles ist anders. Will dein Lebensgefühl sein, deine Endorphine, der Takt in deiner Brust. Will dein Koffein sein, dein Heroin, dein ein und alles. Will für dich so kostbar sein, wie ein Rohdiamant, will dein Pflaster sein in deiner größten Not. Will einen neuen Schlüssel in dein Herz, bevor der alte rostet und zu Staub zerfällt. Wärst das letzte, das ich jemals aufgeben würde, doch ich beginne, mich selbst aufzugeben. Purer Neid, auf jeden dem du mehr Zuneigung schenkst, als mir. Nenn es Egoismus, nenn es Schwäche, doch sei dir bewusst, dass lieben die stärkste Empfindung dieser Welt ist. Brauch keinen Kompass, kein Ziel, brauch nur dich, als wärst du ein Teil in mir, wahrscheinlich bist du es auch. Hab Angst, dass du das Irgendwann aufgibst, hab Angst, dass du mich vergisst. Emotionslose Internetplattformen zerschneiden mein Gefühl bis zur Betäubung, jeder Gedanke sticht auf mich ein, bis ich den Boden unter meinen Füßen verlieren und in die Tiefe stürze. Perfekt ist, wenn du an meiner Seite bist, doch warum fühle ich etwas anderes als du? Will Antworten auf Fragen, die ich nicht habe. Will Wärme wenn ich sie brauche und selbst dann, wenn nicht. Es geht nicht um das Einschließen, nicht um Kontrolle, nicht um Eifersucht, das alles empfinde ich nicht. Es geht um Sehnsucht, um Einsamkeit und die nackte Angst. Entscheidungen die wir treffen, können manchmal so gravierend für den anderen sein und trotzdem blenden wir all das aus. Du glaubst, wir haben ewig Zeit, doch die Ewigkeit ist eine hoffnungslose Lüge, denn wir sind sterblich. Ich will in deinem Arm einschlafen und die Tränen auf deinem Pullover trocknen lassen. Ich will nicht hören, wie grausam diese Welt ist, denn das weiß ich bereits. Brauche deine Einfühlsamkeit, deine schützende Hand über meinem Herz. Du bist mein Schutzwall im härtesten Sturm, du kannst nicht einfach gehen, wenn den Wind mich zerreißt. Habe nicht vor, dir deine Millionen Freunde zu nehmen, aber ich will mehr für dich sein, als sie alle zusammen. Ich will mehr wert sein, als das Geld, dass wir mal verdienen werden. Ich will mehr sein, als ein lustiges Besäufnis. Ich will mehr sein, als ein Schatten deines Herzens, ich will dein Herz sein. Vielleicht gewöhnt man sich mit der Zeit aneinander, doch vergiss nicht, ich bin zerbrechlich, das wusstest du seit der ersten Sekunde. Ich bin nicht stark, wenn ich fühle, besonders nicht, wenn es dich betrifft. Ich will dich lieben, bis mein Herz nicht mehr schlägt, aber bitte mach mich unersetzlich.

Dienstag, 19. März 2013

Gemischte Gefühle.

Olly Murs stellt schon die Frage: "Why does it feel so good, but hurt so bad?" Der Schnee fällt leise auf den Boden und der Rauch steigt langsam immer weiter nach oben, während ich versuche eine Antwort auf diese Frage zu finden. Vielleicht ist sein Kontext anders, als meiner, aber die Worte können unverändert bleiben. Bald ist alles vorbei. Es sind die letzten Tage, am Freitagabend werden wir einen Schlussstrich unter ein langen Kapitel ziehen, das letzte Kapitel. Was in den kommenden Monaten folgt, ist nur noch der Prolog, denn die eigentliche Geschichte ist so gut wie beendet. Lange haben wir alle auf diesen Tag gehofft, doch je näher er kommt, umso lieber würden wir die Zeit anhalten, nein besser noch zurückdrehen. Wir alle werden in unterschiedliche Richtungen weitergehen, wir alle werden neu beginnen, doch einer kleiner Teil unseres Herzens wird hier zurückbleiben. Diese Stadt war vielleicht oft genug die Hölle auf Erden, aber sie wird immer Heimat bleiben.

Montag, 11. März 2013

Der Himmel hat einen Plan

Plötzlich haben wir die Augen geöffnet und blinzelten dem Licht entgegen. Ungefragt wurden wir in den Trubel des Lebens geschubst. Sie sagten, uns würden Flügel wachsen, doch stattdessen wuchsen uns wacklige Beine, die wir heute in Schuhe mit zu hohen Absätzen stecken. Wir haben wankend unsere ersten Schritte gemacht und geglaubt, das Leben wäre ein Paradies voller Wunder, aber jedes dieser Wunder ist heute eine Banalität. Früher erschien uns alles so unglaublich groß, wir hatten Respekt, doch heute schauen wir von oben darauf herab und lenken unser Interesse darauf, die Faszination zu ignorieren. Wir schimpfen Tag für Tag über diesen einstigen Ort der Wunder und vergessen dabei zu lächeln. Wir sollten das Leben manchmal aus Kinderaugen betrachten, um das Glück in uns zu spüren, das Glück der Sorgenfreiheit. Vielleicht haben sie gelogen, als sie sagten, alles würde gut werden, aber trotzdem bleibt uns immer die Möglichkeit, aus allem das Beste zu machen. 
"Don't you worry child, see haven's got a plan for you." (Swedish House Mafia - Don't you worry child)

Freitag, 8. März 2013

Es rückt näher..

Früher oder später stehst du hoch oben, der Blick schweift über die nur noch von Mondlicht erleuchteten Dächer der Stadt. Der Wind zerzaust das Haar und bereitet eine Gänsehaut. Du stehst da, schaust ins Leere und schmeißt jede Erinnerung einfach herunter. Irgendwann lassen wir es hinter uns, all das Schlechte und betrachten diese wundervolle Sommernacht. Wir sind in einer Stadt, die vielleicht nicht mehr unsere Heimat, aber dennoch irgendwie ein zu Hause ist. Irgendwann wird es dann Morgen, die ersten Sonnenstrahlen streicheln unsere Haut und der Zauber der Nacht ist vergessen. Wir ziehen ihn durch, diesen Neuanfang, Erinnerungen ausgelöscht, denn nur so werden wir die Blindheit für neue Wege ablegen und das Glück greifen können. Früher oder später ist es für uns alle so weit.

Montag, 4. März 2013

Das Leben ist eine Grapefruit.

Wär das Leben eine Frucht, dann wäre es eine Grapefruit. Es schmeckt irgendwie erfrischend, manchmal auch süß, oft auch bitter. Manche mögen das Leben, manche nicht. Manche mögen eine Grapefruit, manche nicht.
Wenn wir die Frucht aufschneiden, können wir die unterschiedlichen Stücke mit anderen teilen, wir müssen aber auch nicht. Wie im Leben. Wir können ihre Schale entfernen und das verletzbare Innere zur Schau stellen, können die Schale aber auch zum Schutz dran behalten. Die Grapefruit dient nun lediglich zur Zierde, wie auch unser Leben und irgendwann werden beide schlecht werden und wir haben nichts davon gehabt. Wir werfen es in den Müll und es verkommt, bis es letztendlich gänzlich eingeht.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Alles eine Frage der Einstellung.

Wir schauen in den Himmel, grenzenlose Euphorie. Diese Weite, die Freiheit, doch dann die ernüchternde Wahrheit. Wir stehen mit den Füßen auf dem Boden, der Untergrund ist spürbar. Ein Windhauch streichelt das Gesicht, ein Sonnenstrahl durchzieht den Körper mit Wärme. Tanzend auf der Wiese doch plötzlich verlieren wir das Gleichgewicht. Nichts ist jetzt mehr schön, es ist Winter um uns. Doch es muss keinen Winter geben, keinen Untergrund nicht einmal einen Fall zu Boden. Augen fest geschlossen halten und uns das Paradies auf die Innenseiten der Augenlider projizieren. Wenn die Wimpern dann wieder nach oben klappen, liegt vor uns diese Utopie. Wir erschaffen sie mit unserem Herzen und bestreuen die triste Welt mit bunten Streusel. Die Sonne schleicht sich in unseren Kopf und beleuchtet jede dunkelste Ecke, die wir einfach übersehen haben. Es ist der Glaube, der uns Stärke verleiht und uns nicht hoffen, sondern handeln lässt. Kleinigkeiten werden vielleicht nicht den Erwartungen entsprechen, aber trotzdem haben sie ihre Schokoladenseite, so wie alles im Leben. Es gibt nichts einseitiges, nicht Schlechtes und erst recht keine Perfektion, wir müssen nur das Schöne herauskristallisieren. Müssen uns darauf konzentrieren, und einfach nicht mehr permanent zu konzentrieren. Wir müssen nur lächeln und es auch fühlen, nur lieben, um geliebt zu werden, nur Fehler machen, um das Richtige zu finden, nur glücklich sein, überhaupt eine Chance auf dieser Erde zu bekommen, um wirklich zu leben.

Zu schön, um traurig zu sein:


Montag, 25. Februar 2013

Bist selbst 143 km entfernt zum greifen nah.

Mein Herz glüht, es ist das Feuer, dass du in mir entfachst, jeden Augenblick aufs neue. Doch es verbrennt mich von Innen, weil die Sehnsucht ein so viel stärkeres Gefühl sein kann, als das Lieben an sich. Dieser Wunsch, mitten in der Nacht aufzuwachen und deinen Atem auf meiner Haut zu spüren, gepaart mit dem Drang nach Freiheit und jugendlichem Leichtsinn. Will deine Hand halten, wie ein altes Ehepaar und gleichzeitig mit dir in einem fremden Land von irgendeiner Klippe ins Meer springen und dieses wundervolle Leben in jeder Körperzelle spüren. Ich will mit dir gemütlich vor dem Fernsehr einschlafen und manchmal auch betrunken in deinen Armen tanzen. Ich will deine Nähe und trotzdem nicht zu viel von uns verbrauchen, weil noch so viele Jahre vor uns liegen können, in denen genug Zeit bleiben wird. Ich will dich morgens wach küssen und in dein verschlafenes Gesicht sehen, will mit dir die Nächte durchleben, um uns die Lichter der schlafenden Stadt. Ich will dich ansehen und die Liebe fühlen und manchmal auch die Eskalation unserer Gefühle spüren, denn all unsere Differenzen zeigen uns immer wieder aufs Neue den Wert des anderen. Es ist nur ein kleines Kribbeln in meinem Bauch und doch verändert es meine gesamte Sicht auf dieses Leben. Du bist die Hoffnung, dieses Leuchten am Himmel, wenn die Sonne schon längst untergegangen ist. Du bist für mich viel mehr, als du in deinem Spiegelbild sehen kannst. Du bist für mich viel mehr, als die anderen sehen, die dich schon so lange kennen. Du bist für mich viel mehr, als nur der Mensch an meiner Seite, du schenkst mir Glück, von dem ich glaubte es verloren zu haben. Ich bin nicht die erste und du bist nicht der erste und auch wenn wir gesehen haben, dass nichts für ewig eine Garantie besitzt, werden wir fest daran glauben. Wir werden die Scharniere ölen, wenn die Tür zu unserer Liebe ein unangenehmes quietschen von sich gibt und wir werden genau dann unser Bestes geben, weil diese Gewissheit da ist: Es wird sich lohnen.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Tränensalz auf den Lippen.

Und es ist dieser Satz der mich zu Tränen gerührt hat, der mir nicht aus dem Kopf geht. "Ich habe gesehen, dass Menschen innerhalb von Sekunden sterben können, also mach ich mir um Kleinigkeiten keinen Kopf mehr." So oder so ähnlich. Nichts ist wichtiger, als die Menschen die wir lieben. Wenn wir zu wenig Zeit mit ihnen verbringen, werden wir es bereuen, wenn sie uns plötzlich einfach genommen werden. Ich habe es erlebt und ich bedauere die Augenblicke, die ich verpasst habe. Diese Menschen werden gehen, doch um sich um die Zukunft zu kümmern, ist es nie zu spät. Alles können wir nachholen, nur nicht die Zeit, die wir verschenkt haben für Nichtigkeiten, anstatt bei unseren Liebsten zu sein. Wir leben zu sehr für das Morgen, anstatt das Heute auszukosten, die Liebe von unserem Umfeld einzusaugen, zu inhalieren, wie den Sauerstoff, den wir einatmen. Sie sind unser Sauerstoff, diese Menschen halten uns am Leben, denn ohne sie, gäbe es keinen Grund, noch hier zu bleiben. Manchmal ist das Leben ein Kampf und wir stehen vor Entscheidungen. Wir dürfen niemals das missachten, wonach sich unser Herz so sehnt. Wir brauchen diese Geborgenheit, sie ist existentiell, denn selbst wenn wir ohne Geld und Job auf der Straße landen, werden sie unsere Hand halten und uns bedingungslos lieben. Selbst wenn sie nicht mehr da sind und als Engel über unseren Köpfen wachen, schenken sie uns mehr Wärme, als jede Heizung. Jede einzelne Träne an diesen einsamen Abenden, jeder flehende Ruf vor dem Grab, dass ihr zurückkommt verhallt in den Weiten der Welt, doch ich weiß ihr könnt es spüren, ich weiß ihr könnt mich hören. Das Lächeln eines Menschen ist das kostbarste Geschenk auf Erden, auch wenn wir das viel zu oft vergessen. Mein Herz schlägt in einem besonderen Takt, bei dem Gedanken an die Augenblicke, die ich mit euch geteilt habe. Es ist diese Erinnerung, die mich stark macht, auch wenn ich sie nur noch in meiner Fantasie durchleben kann. Ich weiß, es ist zu spät, um endlich zu begreifen, dass die Zukunft nie das wichtigste war, denn ihr seid nicht mehr greifbar. Es ist an der Zeit, dass wir alle die Augen öffnen und etwas ändern an diesem Trott aus Egoismus und Neid. Wenn wir jetzt nicht aufstehen, wer garantiert uns dann, dass es morgen nicht bereits zu spät dazu ist, weil unsere Zeit auf dieser Erde leider nur begrenzt ist?

Mittwoch, 20. Februar 2013

Wenn wir weglaufen, werden wir niemals ankommen.

Und sie reden über Dinge, die unser Leben betreffen, ohne jeglichen Hintergrund zu kennen. Es ist egal wohin wir gehen, sie werden uns finden, es ist nicht relevant, wo wir uns aufhalten. Wir können versuchen wegzulaufen, aber es wird uns keinen Schritt weiterbringen, weil wir einfach stehen bleiben. Wir verlassen die Stadt, doch dort werden neue gierige Mäuler auf unsere Lebensgeschichte warten. Um wirklich vorwärts zu kommen, müssen wir lernen, es zu ignorieren. Wir kennen unsere Wahrheit und haben für jede Tat einen Grund, auch wenn andere ihn nicht sehen. Es kommt darauf an stark zu werden und die Ohren vor all den Lügen zu verschließen. Wir werden niemals irgendwo ankommen, wo das Gerede aufhören wird, denn es ist überall um uns herum.

Sonntag, 17. Februar 2013

SiebzehnterZweiterZweitausenundzwölf.

Und heute bin ich aufgewacht, habe meine Augen geöffnet und habe es gespürt. Es war dieses Herzklopfen, dieses Zittern, dieses kleine Fünkchen Hoffnung. Die Gewissheit, dich heute ein Jahr als mein Glück bezeichnen zu können, durchzieht meinen ganzen Körper. Uns ist nicht alles gelungen, wir hätten manche Dinge besser machen können und vielleicht tun wir das auch noch, aber trotzdem hatte jeder Augenblick mit dir ein Stück von Perfektion. Danke, für jedes Lächeln, dass du in mein Gesicht gezeichnet hast. Danke, für jeden Kuss, der mich alles vergessen lassen hat. Danke, für jedes liebevolle Wort. In ein paar Stunden kann ich dich fest umarmen und dich küssen, mehr brauche ich heute nicht.

Samstag, 16. Februar 2013

Hollywood hat uns belogen.

Zwischen Vertrauen und Misstrauen. Zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Zwischen lachen und weinen. Zwischen warm und kalt. Es ist ein Cocktail aus den unterschiedlichsten Zutaten, das Leben gemixt aus Höhen und Tiefen. Wir erklimmen Berge, um danach wieder ins kalte, schattige, verlassene Tal hinabzusteigen. Unser Aufenthalt auf der Spitze ist endlich, auch wenn wir das nicht ohne weiteres akzeptieren wollen. Wir steigen ins Flugzeug, starten in unbeschreibliche Höhen und blicken auf all das herab, das uns so verletzen kann. Für eine Weile bleiben wir oben, bis wir dann das ersehnte Ziel erreichen und wieder zur Landung ansetzen und plötzlich auf den Boden der Tatsachen zurückkehren. Es ist ein Urlaub. Wir öffnen die Hoteltür, überall der Duft von mehr und unendlicher Weite, doch nach weniger Zeit müssen wir wieder in den tristen Alltag zurückfinden. Würden wir ausbrechen, würde uns irgendwann überall die Realität einholen. Ob unser Alltag unter den Palmen, in mitten einer Großstadt oder auf dem Land zu finden ist, alles klingt für den anderen, der es als Kontrast zu seinem alltäglichen Leben ansieht, das Paradies. Können wir das hier und jetzt dann nicht auch überall perfekt gestalten? Nein, wir müssen es einfach einsehen, ohne dieses erklimmen von Bergen, das fliegen in unerreichbaren Höhen hat nur einen so großen Wert, weil wir wissen, wie hart es manchmal sein kann. Wir müssen hinfallen, uns unsere Haut aufschürfen, um es zu schätzen, dass Wunden heilen können und wir aus Fehlern lernen, um in der Zukunft besser auf unsere Schritte zu achten. Das Alter macht uns weiser. Es ist richtig, Dinge zu riskieren. Jeder Berg besitzt lockeres Gestein, dass uns in die Tiefe reißen kann. Jedes Flugzeug kann abstürzen, aber wenn wir nicht einsteigen, könnten wir vielleicht etwas wundervolles verpassen. Es erscheint manchmal alles aussichtslos und grau, doch wir müssen Menschen vertrauen, mit denen wir uns ein Leben in unserer Zukunft aufbauen wollen. Wir müssen geduldig warten und den Schmerz ertragen, auch wenn es nicht mal sicher ist, ob es überhaupt funktionieren und auf ewig halten wird. Tun wir es nicht, haben wir keine Chance auf dieses Glücksgefühl, wenn es funktioniert. Liebe kann uns manchmal den Boden unter den Füßen wegreißen, sie kann unseren Kopf auf den Asphalt schlagen und unser Herz zerkratzen. Aber sie kann noch viel mehr, denn sie ist das wertvollste Geschenk, dass wir auf diesem Planeten besitzen. Sie schenkt uns Wärme, sie schenkt uns Geborgenheit. Wollen wir das aus Angst wirklich aufgeben? Wollen wir lieber allein sein, aus purer Angst, erneut verletzt zu werden? Es hat einen Grund, warum nicht jeder Mensch vom gleichen Kaliber ist. Jeder findet das passende Gegenstück, aber dazu müssen wir mit offenen Augen das Glück suchen, anstatt abzuwarten, bis es uns findet. Wir müssen Hände halten und loslassen können, wenn unser Herz es für richtig hält. Es wird niemals leicht sein und selbst wenn es das wäre, würden wir es nicht erkennen und uns letztendlich doch wieder neue Steine in den Weg legen. Ich will, dass ich seinen Herzschlag noch in vielen Jahren spüren kann. Ich will, dass sein Name auf ewig der sein wird, der in mir dieses Feuer entfacht. Manchmal hinterfragen wir das Glück und erkennen seine Zerbrechlichkeit, doch das geht jedem Einzelnen von uns so. Wer hinterfragt wird immer wieder auf neue Mängel stoßen, doch jeder Makel ist ein Zeichen von Einzigartigkeit. Ein Mensch muss nicht perfekt aussehen, er muss nur in unseren Augen wunderschön sein. Ein Mensch wir auch niemals permanent das tun, das wir uns erhoffen. Wer hat jemals behauptet, dass wir permanentes Glück empfinden müssen, um am Ende unseres Lebens zu sagen, dass alles perfekt war? Nach wenigen Jahren erinnern wir uns nur noch an das Schöne und genau darauf kommt es an. Wenn wir dieses bestimmte Gefühl in uns tragen, dass uns sagt, wir machen etwas richtig, dann ist genau das der Grund, für den es sich lohnt zu kämpfen. Morgen ist er gerade mal ein Jahr an meiner Seite. Auch wenn es selten einfach war, jeder Moment in dem du deinen Arm um mich gelegt hast, war es wert.

Dienstag, 12. Februar 2013

Dicke fette Knutschkugel. ♥

Und ich scheitere bei dem Versuch, nicht an dich zu denken, nicht in meiner Decke zu versinken, nur weil sie nach dir riecht. Bist zu weit weg und das meistens viel zu lang. Hab vielleicht gewusst, worauf ich mich einlasse, aber nicht, dass mein Herz zu so vielen Emotionen fähig ist. Das Vermissen erdrückt mich und nimmt mir meinem Atem, wie deine Küsse, wenn du mich fest an dich drückst und zärtlich über meinen Hals streichst. Es gibt nur noch diese eine Sache, die mich zum weinen bringt vor Glück - der Gedanke, dass du meins bist. Bei jedem "Ich liebe dich" versagt mein Kopf, alle restlichen Funktionen sind auf Sparflamme reguliert, weil meine gesamte Konzentration auf deine Augen gerichtet ist. Ich muss dir nicht sagen, wie sehr ich dich liebe, weil du es weißt, doch ich kann nicht anders. Dein Lächeln bringt mich um meine Nächte, die Gedanken an dich bringen mich um die Tage. Bist du hier, dann wache ich auf und bin wieder am Leben. Alles fällt von mir, nur nicht die Liebe zu dir.

Samstag, 9. Februar 2013

Das Kartenhaus aus Lügen zerfällt.

Und plötzlich zerrt das Leben an mir. Es zerreißt dir nicht nur mein Herz, sondern auch meine Seele. Jedes Wort erscheint wie ein bedeutungsloser Faden, der beginnt, zu reißen. Es fehlt die Kraft, um mit beiden Füßen noch den Boden zu berühren. Mein Stolz kippt, hab ihn verloren. Liebe ist ein Geflecht aus vielen Komponenten, doch wenn ein Band beschädigt ist, droht die gesamte Konstruktion sich aufzulösen. Wir bauen Vertrauen auf und zerstören es durch die Lügen in unseren Worten. Die Wahrheit lässt mich erfrieren, ich erstarre. Mein Spiegelbild ist nur ein grauer Schatten, kann keine klaren Konturen mehr erkennen, denn mein Inneres ist in sich zusammengefallen. Das Feuer meiner Liebe hat mich zu Asche verbrannt, anstatt mich zu wärmen. Die zittrigen Hände umklammern das Handy, umklammern die letzte Hoffnung die mir bleibt. Zu schwach nochmal die Tasten zu betätigen, denn die Buchstaben verschwimmen vor meinen Augen, hinter dem wässrigen Film aus salzigem Schmerz. Kann die Wunde nicht abdecken, die Blutung nicht stoppen und verblute innerlich an der Realität. Wir kratzen an unserem Glück, zerschlagen die Emotionen mit undurchdachten Taten. Flehe richtung Himmel "Bitte bleib bei mir", doch die Antwort ist stumm, nicht hörbar. Will deinen Kopf öffnen, das Buch über deine Wahrheit aufschlagen und mein Kapitel lesen, um zu wissen, ob es sich lohnt dich auf Knien anzuflehen. Hab dir alles gegeben, was ich besaß und würde es tun bis mein Atem stoppt, doch willst du das? Willst du mich? Aus Liebe tun wir Dinge, die wir stets für unmöglich hielten. Unsere Gefühle lassen Taten zu, von denen wir geglaubt haben, sie seien real. Bist mein Traum, den ich berühren kann, doch sag mir, bin ich deiner? Kämpf! Kämpf um mich, so als würden wir wieder am Anfang stehen und wir sind dazu fähig, dieses Spiel zu gewinnen. Gib mir einen Teil von dir. Kämpf nicht um die Illusion einer Zukunft, nicht um all die materiellen Werte, diese versoffenen Erinnerungen, sondern um das, was du jetzt besitzt und dir erhalten bleibt. Kämpf um das, was dich glücklich machen wird und nicht dafür, dass die Zeit nicht vergeht, denn die Sekunden werden vergehen, wie sehr du auch dagegen hälst und ich werde deine Hand halten, während die Jahre vor uns weglaufen und dir zeigen, wo das Glück zu finden ist. Ich hol dir jeden Stern vom Himmel, geh mit dir von Ort zu Ort und übertrete mit dir gemeinsam jede Grenze, die es sich zu übertreten lohnt in diesem viel zu kurzen Leben. Ich will diese wertvollen Augenblicke mit dir teilen, dir allein, doch ich werde an jeder Lüge ein Stück mehr zerbrechen. Wenn wir Bedeutung haben, wenn wir zu deinem Glück beitragen, dann gib mir deine Hand und lass uns gemeinsam richtung Sorglosigkeit laufen, nebeneinander und nicht länger getrennt durch den Kindergarten zwischen uns. Vielleicht ist Glück ansichtssache, aber glaub mir, wir können uns mehr geben, als diese kranke Welt im Feierwahn um uns herum. Halt an uns fest und du wirst es verstehen, versuch es wenigstens.

Donnerstag, 7. Februar 2013

Aufstehen.


Wir glauben, wir haben so viel Zeit, doch plötzlich bleiben nur noch wenige Augenblicke, bis ein Teil unseres Lebens gänzlich verschwindet und sich alles ändert und das für immer. Manche haben Angst vor der der Gegenwart, manche vor der Zukunft, doch sobald all das zur Vergangenheit wird und wir uns nochmal umdrehen, bemerken wir, dass wir es trotzdem überlebt haben. Jeder Schmerz ging vorüber, auch wenn wir dies niemals für möglich gehalten hätten. Die Minuten verstreichen und mit ihnen die Jahre. Vielleicht vergehen auch die schönen Zeiten, doch auch die schlechten lösen sich auf im Nebel der Zeit. Ein leichtes Lächeln auf unseren Gesichtern erzählt von unserer Freiheit und dem damit verbundenen Glück, das wir oft spüren konnten. Die Tränen sind voll mit der Dramatik, die uns manchmal heimgesucht hat, doch wir stehen noch immer hier. Egal wie schwer es ist und sein wird, wir kämpfen für all das Wunderbare, das noch auf uns wartet irgendwo in der Ferne. Wir brauchen kein Ziel, das Leben wird uns tragen auf seinen sanften Flügeln und wir werden die Sonne im Inneren spüren können. Wir brauchen nichts, außer die Gewissheit, dass niemand uns unsere Erfahrung und unsere Erinnerungen nehmen kann, auf denen unsere Zukunft jetzt ihr Haus baut. 

Samstag, 2. Februar 2013

In mir ist Herbst.

Und wie aus dem Nichts ist da dieses undefinierbare Gefühl im mir. Es gibt mir keine Richtung, nimmt mir eher jeden Plan, den ich bis jetzt entwickelt habe. Könnte so perfekt sein, wenn die Wahrheit nicht auf perfekt zusammengesetzten Lügenkonstruktionen basieren würde. In deinen Augen spiegelt sich meine Träne wider und ich weiß nicht mehr, was ich dir glauben soll. Mein Herz windet sich in Krämpfen und schreit vor Schmerz, doch von einer Sekunde zur anderen entfacht es ein Feuerwerk aus Endorphinen. Was wahr ist und was nicht, ist nicht mehr unterscheidbar. Meine Gefühle wechseln von einem sonnigen Herbstspaziergang, zu einem grauen Regentag und wieder zurück. Auch wenn alles wunderbar bunt aussieht, rückt die Kälte näher und die Blätter verlassen den Baum und verfaulen jämmerlich auf dem matschigen Boden. Ich habe Angst.

Samstag, 19. Januar 2013

Das Leben hat sich verändert.

Das Soduko unsres Lebens, die Zahlen gleichgesetzt mit unsren Taten. Falsche Nummer heißt Neubeginn, falsche Entscheidung durch Unachtsamkeit oder Leichtsinn bedeutet das große Ganze bricht zusammen. Diese Nerven die auf Eis liegen, wie der Whiskey im Glas. Diese trübe Melancholie in jeder finsteren Nacht raubt uns diese freie Sicht auf das, was um uns geschieht und macht uns blind. Diese Macht die wir haben und nicht nutzen ist ohne Sinn. Anstatt unser Leben in die Hände zu nehmen, legen wir es in die Hände eines anderen. Die Veränderung, der sich drehende Planet, all das liegt außerhalb unserer momentanen Vorstellungskraft und wir schließen die Augen vor der Realität und auch das Fenster, die Luft wird stickig und alt. Die Wunden sind vernarbt, beginnen nicht mehr zu bluten, doch mit jedem Anblick tut es wieder weh, als wären sie noch ganz frisch. Der Geruch vom Meer ist diese Sehnsucht du wir haben, weit weg von dieser Engstirnigkeit und den viel zu früh kommenden Sorgenfalten. Die Haare werden schneller grau, die Endorphine ziehen aus, weil sie an unserer Seele erfrieren. Wir werden stumm mit den Jahren.

Freitag, 18. Januar 2013

Freitagabendsdepression

Und manchmal gibt es da diese Abende, an denen die Wolken die Sterne verdecken und die Welt draußen zu dunkel ist. Es ist diese Sehnsucht, die uns ausbrennt und unser Herz zu Asche zerfallen lässt. Die Musik klingt melancholisch, weil die Texte relevant werden und wir sie passend zu unserer Situation interpretieren. Das Wärmeheizkissen schenkt uns Wärme, doch ist nicht sie Nähe zu diesem Menschen, die wir so verzweifelt spüren wollen. Der Herzschlag ist ein lautes Pochen und jeder Atemzug klingt in der Stille so furchterregend. Einsamkeit macht sich breit und hüllt uns ein, wie die Decke, unter der wir uns verkriechen, weil wir uns für die Tränen schämen. Der salzige Geschmack auf den Lippen, der uns an jeden Moment erinnert, in dem wir das Glück gespürt haben. Die Hülle fällt und die schützende Eisschicht um unsere Gefühle schmilzt. Sämtliche Emotionslosigkeit entfernt sich und wirkt so lächerlich, weil wir uns nicht vor der Einsamkeit verstecken können. Das Gefühl ist nicht abstellbar, können nicht einfach auf die Stopptaste drücken, damit die Geschichte nicht weitergeht. Zwar ist uns bewusst, dass ein Happyend folgen wird, doch trotzdem weinen wir in der Konfliktsituation, wie bei einer romantischen Komödie. Ein Mix aus Glück und Tränen, dieses Zusammenspiel von unermesslicher Liebe und dem Gefühl, nicht ein Teil von Jemandem zu sein. Nur ein Bruchteil seines Lebens, jeder lebt seinen Alltag so als wäre der andere nicht existent und nur ein wundervoller Traum. Zu wenige Augenblicke, in denen die Welt verstummt, weil sich dieser schützende Arm um uns legt wie ein Pflaster, das alle Wunden verheilen lässt. Dieser Moment zwischen Kissenschlacht und Zärtlichkeit, dieser Kuss irgendwo zwischen "Alles wird gut" und "nichts bleibt uns für immer erhalten": Diese unschätzbare, kostbare Zeit. Dieser wertvolle Atem, ganz sanft auf der Haut. Das leise flüstern und das laute lachen. All das erscheint als Erinnerung, fühlt sich an wie ein Abschied auf Lebenszeit, auch wenn ich weiß, bald bist du wieder hier, doch bald ist relativ, bei uns viel zu lang. Sehnsucht nach einem Alltag, dem Frühstück im Bett mit dir, Tag für Tag bis ins Grab.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Es heißt die Sorgen bleiben dir immer fern...♥

Diese quälenden Gedanken, die jeden Abend durch unseren Kopf schleichen. Sie drücken auf unser Gemüt, sie schwächen unser Selbstvertrauen und lassen uns glauben, dass es unmöglich ist, den folgenden Tag zu überstehen. Sie bestrafen uns für jeden kleinen Fehler mit Zukunftsängsten, wollen behaupten, dass unser Leben von Kleinigkeiten ruiniert werden kann, doch dem ist nicht so.Wir müssen lernen, dass all dies nur unser niemals ruhender Ehrgeiz ist. Dieser Wille, die Perfektion mit einem Fingerschnips zu erreichen. Suchen die Sonne auf dem Boden und vergessen dabei ganz und gar, dass uns dazu keine Zeit bleibt. Wenn wir heute nicht leben, werden wir es weder morgen, noch nächste Woche tun. Alles verblasst, wirkt kalt und grau, doch wir müssen uns Farben und Pinsel greifen und unser Leben wieder strahlen lassen. Müssen ein Lächeln zeigen und dem Kapitalismus die Stirn bieten. Wir sind nicht, was wir erreichen, sondern was wir fühlen. Es ist ein harter Kampf, Nacht für Nacht. Mit jeder Zigarette brennt die Hoffnung nieder, doch nur Feiglinge geben auf. Die Kunst ist es, den Kopf zu heben und sich gegen diese kleine Stimme zu wehren, die uns all die Gesichten über unser Versagen erzählt, denn wenn wir sie ausschalten, werden wir Gewinner sein. Selbst wenn wir jeden Plan, den wir jemals hatten einfach ausradieren und neu färben, können wir überleben. Vielleicht stecken wir uns unsere Ziele zu weit, stellen zu hohe und teilweise nicht realisierbare Erwartungen an uns selbst. Sind denn unsere Träume wirklich so perfekt, wie wir sie uns vorstellen? Die Realität bietet nur wenig Raum für all unsere Wünsche, denn dies ist schon zu lange kein Ort mehr für Träumer. Wir müssen diesen Ort komplett neu erfinden um nach "Hakuna Matata" zu leben.Es kann überall perfekt sein, wenn wir nur mit dem zufrieden sind, was wir besitzen.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Für die "intelligenten" Spinner unserer Zeit.

Jeden Tag reden wir von Intelligenz, Wissen und Fortschritt, doch haben wir uns jemals genau Gedanken darüber gemacht, was all das bedeutet? Wir stürzen uns in Wissenschaften, um das Leben zu erklären. Wir forschen nach dem Unentdeckten suchen nach immer neuen Thesen und arbeiten die Nächte durch, um unser Gehirn zu strapazieren bis an die äußersten Grenzen. Die Menschheit entwickelt immer komplexere Technologien, wir besuchen Gymnasien und uns wird "Wissen" vermittelt. Sind wir wirklich eine schlaue Generation geprägt von Weiterentwicklung? Nein, denn wir befinden uns im Rückwärtsgang. Wir fahren vielleicht 280 km/h, doch leider in die falsche Richtung. Es ist so unsagbar nutzlos, was wir Tag für Tag tun. Wir produzieren materiellen Wert und werden blind für das, was wirklich ein Leben ist. "Je höher man kommt, umso tiefer fällt man" lautet ein bekanntes Sprichwort und wenn all unsere Errungenschaften zusammenbrechen, fallen wir in ein schwarzes Loch aus Kummer, weil keiner mehr weiß, wie man lebt. Der größte Wunsch müsste es sein, diesen Fall herbei zu sehnen. Wir stopfen uns gierig Fakten in unseren Kopf und zerstampfen unsere Emotionen. Leben bedeutet glücklich sein, doch macht uns all das glücklich? Wir sprechen von Intelligenz, doch ist nicht der intelligent, der sein Leben genießt in stillen Momenten mit wunderbaren Menschen? Wir können jeden Tag sterben, doch wir suchen nach Methoden, um den Tod heraus zu zögern, anstatt unsere Zeit, die uns auf natürlichem Weg bleibt, auszukosten. Eine Falte im Gesicht muss retuschiert werden, doch wenn all dies so gewollt wäre, würden wir dann nicht ein Leben lang "makellos" sein? Die Wahrheit ist wir haben Angst vor dem Ende und vergessen dabei die Gegenwart. Wir besinnen uns nicht mehr auf die Kunst, wir erschaffen Monster, die unsere Seele auffressen in den kleinen, schlecht beleuchteten Laboren. Wir füttern unsere Mitmenschen nicht mehr mit Liebe, sondern mit Kritik. Wir zweifeln an uns selbst und um dies nicht zu zeigen, produzieren wir unseren Selbsthass auf unser Umfeld. Jeder lebt für sich allein und die Zeit rast immer schneller. Warum halten wir nicht einfach an und stoppen den Wahnsinn? Warum müssen wir immer weiter nachforschen, immer mehr Theorien widerlegen und neue aufstellen, anstatt das Leben einfach so zu belassen? Wir haben alles und davon noch zu viel und es reicht trotzdem nicht aus. Wenn ich davon rede, dass die Menschen verdummen, meine ich nicht, dass ihr Intellekt sinkt, sondern das ihr Herz gefriert und ihre Gefühle auf Eis gelegt sind. Wir messen Dingen Wert bei, die uns niemals das geben können, was uns die Freiheit des Lebens geben kann. Wenn wir auf einer Klippe stehen, der Wind uns um die Nase und durch die Haare weht und wir sehen, wie die Sonne untergeht, genießen wir das, was das wahre Leben bietet. Wenn wir am Fenster sitzen und die Schneeflocken im fallen beobachten, dann spüren wir dieses warme Gefühl im Herzen. Wenn wir uns unter Leute begeben und nicht über Karriere reden, sondern über Dinge, die unser Gemüt betreffen, fühlen wir, dass wir am Leben sind. Wenn wir eine Kerze anzünden haben wir bereits eine wundervolle Errungenschaft des Lebens vor uns, die auf einer natürlichen Begebenheit beruht. Freuen wir uns nicht alle mehr über handgeschriebene Briefe, als über eine E-Mail und haben wir nicht mehr davon, wenn wir unsere eigene Hollywood Liebesgeschichte leben, als sie uns im Fernsehen anzuschauen? Ist ein Schluck Wodka mit den Freunden nicht besser, als das Glas Wein mit dem Chef, den wir rein menschlich gar nicht ausstehen können? Wir vergessen unsere Wahrheit, sind uns selbst nicht treu, nur um anderen zu gefallen. Eine dunkle Zeit macht sich breit und wir sind geprägt von unsere psychischen Krankheiten, die es gar nicht geben würde, wenn wir aufhören würden, nach neuen zu suchen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ist sinnvoller, als so viele andere Fragen, die wir uns täglich stellen. Wir haben bereits alles erreicht. Wir können Häuser bauen, haben es warm, wenn es draußen kalt ist und Transportmittel um unsere Liebsten schneller zu erreichen. Was brauchen wir noch? Das Glück des Einzelnen ist vielleicht unterschiedlich definiert, doch es wäre eine Lüge zu sagen, dass wir glücklicher sind, wenn die Bildschirme größer und die Zeit für das Leben minimiert wird. Fangt an zu leben, oder lasst es bleiben, aber lasst die in Ruhe, die noch wissen, worauf es wirklich ankommt. 


Herzlichen Dank, an einen Mann mit viel Wissen, aber trotzdem wenig Verständnis vom Leben, der mich zu diesem Text inspiriert hat. :) 
Wenn sie sagen, ich habe unrecht, weiß ich jedesmal, dass in Wahrheit sie nicht im Recht sind und sobald ich mein Abitur in der Tasche habe, werde ich ihnen gedanklich ins Gesicht spucken. Liebste Grüße.

Montag, 14. Januar 2013

Der kunterbunte Weg unseres Lebens

Wir trinken die Flaschen auf Ex und wanken durch das Nachtleben. Wir tanzen zwischen Rauch und flackernden Lichtern. Wir feiern auf Tischen und zerbrechen Gläser. Wir vernachlässigen unser Bett und sind nachtaktiv. Wir brechen Herzen und lassen und das eigene brechen. Wir lieben das Leben und hassen den Alltag. Wir sind glücklich und weinen nachts. Wir sind spontan und voller Lebensfreude und trotzdem faul. Wir achten auf unser Aussehen, aber lieben den Dreck auf Festivals. Wir sind laut und hassen es wenn andere lauter sind. Wir sind jung und machen uns trotzdem Gedanken um die Zeit, wenn wir es nicht mehr sind. Wir wollen uns ausleben und wollen uns trotzdem binden. Wir wollen begehrt werden, aber eine Person bis zum Lebensende lieben. Wir wollen Spaß und Depression. Wir sind widersprüchlich und haben trotzdem einen festen Standpunkt. Wir sind eine Generation geprägt vom Schatten einer zerstörten Gesellschaft und versuchen das Beste daraus zu machen.

Sonntag, 13. Januar 2013

Ein Stern namens Carola.

Und jetzt weiß ich ganz genau, du bist für immer unter uns - bis in alle Ewigkeit. Dein Stern wird heller leuchten, als jeder andere am Himmelszelt. Er wird jedem den richtigen Weg zeigen durch die bedrückende Dunkelheit. Es ist nicht leicht, das Lauf des Lebens zu akzeptieren, doch da wir rein gar nichts daran ändern können, müssen wir nach jedem Tiefschlag wieder aufstehen. Dein Herz ist nah an meinem, so wird es auch bleiben. Dein Lachen schallt noch immer durch die Nachbarschaft, weil es niemals verklingen wird. Deine beeidruckende Lebensfreude, diese reine Seele. Kein doppeltes Gesicht, hast dein Spiel mit offenen Karten gespielt und wirst somit immer der Gewinner bleiben. Du hast einen Platz in meinen Erinnerungen und meinem Herz verdient. Auch wenn ich jetzt lieber deine Hand halten würde, sehe ich in den Himmel und weiß, irgendwo da oben ist dein eigener Stern. Irgendwo da draußen kann ich deine Wärme noch spüren. Irgendwo.

Samstag, 12. Januar 2013

Wir spülen unsere Schmetterlinge die Toilette runter.

Jedes Märchen, jede romantische Komödie zeigt uns die perfekte Liebe. Wir sehen ein idealisiertes Bild, doch vergessen meist, dass dies nur ein Ausschnitt ist. Eine gute Facette einer Beziehung, doch in Wahrheit ist Liebe auch mit einem Kampf vergleichbar. Manchmal ist es hart und wir müssen zusammenhalten, auch wenn die Zeiten hart sind. Es kommen viele Stürme auf uns zu und oft müssen wir auch zerstörte Dinge neu aufbauen. Was zu viele vergessen in unserem Zeitalter ist, dass man manchmal auch stark bleiben muss. Manchmal ist es schwer, nicht zu gehen, doch wir sollten es tun, denn genau darin liegt der Sinn von Liebe. Gefühle verlassen uns für wenige Augenblicke und wir stürzen uns unbedacht in neue Herausforderungen mit neuen Menschen, weil es aufregender klingt und lassen das hinter uns, was wir so mühsam aufgebaut haben, was wir so lange geliebt haben. Was würden unsere Großeltern dazu sagen? Sie haben gekämpft in den härtesten Zeiten unserer Landesgeschichte. Sie lebten in einer qualvollen Zeit, doch sie wussten, was es heißt um sein eigenes Leben und das seiner Familie zu bangen. Sie waren meist Ewigkeiten getrennt, doch sie wussten immer, wohin ihr Herz gehört. Sie wussten, dass man Verantwortung hat, wenn man das Herz eines anderen in seiner Hand hält. Sie lassen ihre Hände nicht los, auch wenn alle anderen versuchen, sie auseinander zu ziehen. Liebe sind nicht nur Schmetterlinge, denn sie vergehen irgendwann. Lieben ist viel mehr als das. Es zerbrechliches Haus und es ist eine Schande, selbst dagegen zu treten für nichts, für jemanden der uns lediglich anzieht. Das Leben bietet vielleicht Verführungen, wir müssen manchmal streiten, doch es wird uns auch mit einer neuen Person an unserer Seite passieren und wir werden ein Leben lang weglaufen. Schaut euch die ganzen traurigen Scheidungsraten an und fragt euch nocheinmal, ob diese Welt wirklich noch normal ist. Schwören wir nicht vor dem Altar: "Bis, dass der Tod uns scheidet"? Warum brechen wir diesen Schwur so oft? Überlegen wir uns nicht vorher gründlich, ob es eine Zukunft hat? Wir lassen uns zu oft beeinflussen, machen uns das Leben zu einfach und es ist grausam, was wir für Ansprüche stellen an die Realität. Gefühle verschwinden nicht einfach, wir sind nur schwach, zu schwach um für etwas zu kämpfen und zuzugeben, dass wir uns für einen Menschen hingeben. Wir sind eine Nation voller Egoisten, voller trauriger karrierefixierter Dummköpfe, die glauben, dass weglaufen der richtige Weg ist, nur weil er einfacher ist. Fangt wieder an zu lieben, fangt an zu lesen und hört auf euch den Schwachsinn im Fernsehen anzusehen, der unseren Intellekt verdrängt, unseren Menschenverstand und unser Gefühl auslöscht. Wollen wir wirklich, dass eine ganze Generation zugrunde geht an erfundenen Krankheiten wie ein Burnout-Syndrom oder wollen wir wieder leben? Wir haben es hier gut, besser als so viele anderen Menschen, doch sie sind glücklicher als wir, ist das nicht peinlich?

Mittwoch, 9. Januar 2013

Tanz der Marionetten.

Die Welt ist geladen, die Spannungen werden immer größer. So viele abgestorbene Gehirnzellen in den Köpfen. Der Neid kontrolliert jeden Gedanken, jede Handlung. Indem wir anderen um uns schaden, fühlen wir uns gut. Wir können nur einen Platz an der Sonne bekommen, wenn wir alle anderen in den Schatten stellen, was für ein Fehldenken. Ist unser Selbstwertgefühl denn wirklich bereits auf ein Minimun reduziert, dass wir Herzen zerstören und falsche Tatsachen als Wahrheit verkaufen wollen? Der Überfluss an verdrehten Worten, diese Überflutung von manipulativen Werbespots die uns ein Ideal vorgeben und die Wahrnehmung verzerren, umgeben uns tagtäglich. Es geht nicht mehr um das Überleben oder das Glück finden, nein es geht um Ruhm. Es reicht nicht mehr, selbst auf sich stolz zu sein, alle anderen müssen zu uns aufsehen. Die Körper werden dünner, die Umgangsformen verschwinden kaum merklich. Während das Niveau der Medien allmählich sinkt, verringert sich auch unser aller Verstand. Wozu soll es führen, wenn wir alle an der Spitze stehen wollen? Wenn wir alle dort sind, warum bleiben wir nicht gleich alle auf dem Boden? Es ist vielleicht gewagt zu behaupten, dass wir irgendwann in einem Meer aus Dummheiten ertrinken, doch wäre es nicht an der Zeit, diese Lawine aufzuhalten, bevor sie uns am Ende doch den Atem nimmt? Wir sollten uns öfter die Frage stellen, was unser Herz wirklich möchte. Manchmal reicht ein Andenken voll mit Liebe. Wir können uns all die großen Geschenke sparen, die die Ansprüche schon im frühen Kindesalter in die Höhe schießen lassen. Es ist sinnvoller ein paar Kilogramm mehr auf der Waage zu sehen, als an einer aus unserem Magerwahn resultierenden Krankheit zu zerbrechen. Wir müssen lernen, dem Leben aus dieser Welt wieder Farbe zu geben, Liebe, Hoffnung, Freude, Glück. Können manche Menschen morgens noch in den Spiegel schauen? Und wenn ja, wen sehen sie dort, sich selbst oder einen von einer kaputten Gesellschaft geformten Roboter? Wir müssen etwas tun, etwas verändern, etwas bewegen um das Leben wieder angenehmer zu gestalten. Wir müssen Lächeln und zu uns stehen. Wir müssen anderen Erfolge gönnen und Kritik annehmen. Wir müssen unsere Ansprüche runterschrauben und etwas für unseren Lebensraum tun. Wir müssen unseren Körper und vorallem unser Gehirn schonen. Wir müssen Leben, so wie wir es wirklich möchten und nicht für andere. Wir müssen miteinander und nicht gegeneinander sein. Wir müssen Träume haben. All das kann so einfach sein, wenn wir es nur zulassen und vielleicht ist es dann irgendwann so weit, dass die Tränen schwächer werden und die Sonne aus unseren Herzen scheint.

Montag, 7. Januar 2013

Das Leben steckt voller Überraschungen

Wenn wir das Leben genauer betrachten, bemerken wir, wie viel Ähnlichkeit doch eine Schachtel Pralinen mit unserem Leben hat. Viele unterschiedliche Sorten von zartbitter über fruchtig süß gefüllt bis hin zu cremigem Nougat. Unser Leben hat genauso viele unterschiedliche Facetten. Es gibt diese Sorten, die wir lieben und besonders selten sind- übersetzt also die Glücksmomente, die uns den Alltag versüßen. Die Sorten, die wir mögen, aber im Überfluss kein besonderes Feuerwerk mehr in unserem Mund entzünden, stellen die angenehmen Gegebenheiten unseres Lebens dar. Sie sind fast immer um uns herum und wir bemerken nicht ihre Anwesenheit, allerdings ihre Abwesenheit umso stärker. Doch was wäre eine Pralinenschachtel ohne eine Sorte, die wir eher vermeiden? So ist es auch in unserem Leben. Es gibt Situationen, die wir am liebsten permanent vermeiden möchten, doch sie gehören einfach zum Glück dazu. Die Auswahl der Pralinen wird vom Hersteller bestimmt und wir müssen auch die nicht unbedingt schmackhaften kaufen, um die Leckerbissen zu bekommen. Wenn wir unsere Schachtel erstmal gekauft haben, müssen wir natürlich zum Verzehr die Schutzhülle entfernen. Wieder auf unser Leben bezogen heißt das: Erst kommen wir auf die Welt und müssen aber solange warten, bis wir uns aus den fürsorglichen Armen der Eltern befreien können und beginnen unser Leben selbst zu gestalten.
Jetzt liegt die offene Schachtel Pralinen vor uns. Wir können erst nach gründlicher Ansicht der Verpackung erkennen, welche Sorten wir vorraussichtlich bevorzugen und welche nicht. Am liebsten würde man einfach alle aufeinmal essen, doch das macht dick. Im Leben würden wir es als Überkonsum bezeichnen, praktisch ein Leben im Übermaß. Wir könnten natürlich auch alle einmal anlecken, also jeden Lebensweg einmal anschneiden, doch das macht am Ende nur mehr Appetit, da es nur der halbe Genuss ist.Wir müssen uns Prioritäten und verzichten, doch trotzdem jeden einzelnen Bissen unseres Lebens genießen, selbst wenn es nicht unsere Lieblingspraline ist, vielleicht kann sie es sogar noch ändern.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Vermisst!

Ich habe etwas verloren, das mir sehr am Herzen liegt. Es ist noch recht klein, sozusagen noch in der Wachstumsphase, doch bei artgerechter Pflege kann es gesund heranwachsen. Oft ist es schwarz-weiß, doch es kann auch in vielen verschiedenen Farben strahlen, wie ein Regenbogen. Das, was mir verloren ging, solltes schnellstmöglich zurück in meinen Besitz kommen. Es hört auf keinen besonderen Namen, doch es reagiert auf Wärme und Vertrauen, Kreativität und Mut.
Haben sie Hinweise, erreichen sie mich gegen 02:00 Uhr nachts irgendwo in einem Land voll von Träumen.
Ich bin auf der Suche nach meinem Leben und der dazugehörigen Perspektive.

Dienstag, 1. Januar 2013

Neues Jahr, neuer Mut

Oft sagt das Leben zu den Dingen nein, zu denen unser Herz ja sagt. Die Entscheidung ist meist schwer, ein innerer Kampf. Doch es gilt zu bedenken, dass die Menschen die Welt regieren die auf das Nein des Lebens hören. Klingt verlockend, doch die, die ja sagen und auf ihr Herz hören, regieren die Liebe, den Grundstein unseres Lebens. Reichtum und Macht sind nur ein von uns geschaffener Fluchtweg aus den Risiken des Liebens. Sich einem Menschen gänzlich zu verschreiben, mag furchteinflößend wirken, doch allein so gelangen wir zu dem wahren Glück. Das Leben sagt nein aus purem Selbstschutz und treibt sich damit in den Ruin. Ein Zeitalter geprägt von zu hohen roten und schwarzen Zahlen auf den Konten umgibt uns und wird schlimmer mit den Verweigerungen der Forderungen in unseren Herzen. Vielleicht müssen wir manchmal unseren Erfolgszwang bändigen, um genug Zeit für unser Herz zu haben. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er Geld für materielle Zwecke heranschafft oder auf Risiko setzt und seine kostbare Zeit auf dieser Erde einem Menschen schenkt, den er liebt - das unverfälschte Glück liegt in der Liebe zu uns, unseren Mitmenschen und ganz besonderen Menschen. Reichtum ist vergänglich, jede Inflation macht aus den Geldbergen ein Häufchen Asche, doch die Menschen, die wir lieben werden bleiben, bis zum bitteren Ende.