Samstag, 2. Februar 2013
In mir ist Herbst.
Und wie aus dem Nichts ist da dieses undefinierbare Gefühl im mir. Es gibt mir keine Richtung, nimmt mir eher jeden Plan, den ich bis jetzt entwickelt habe. Könnte so perfekt sein, wenn die Wahrheit nicht auf perfekt zusammengesetzten Lügenkonstruktionen basieren würde. In deinen Augen spiegelt sich meine Träne wider und ich weiß nicht mehr, was ich dir glauben soll. Mein Herz windet sich in Krämpfen und schreit vor Schmerz, doch von einer Sekunde zur anderen entfacht es ein Feuerwerk aus Endorphinen. Was wahr ist und was nicht, ist nicht mehr unterscheidbar. Meine Gefühle wechseln von einem sonnigen Herbstspaziergang, zu einem grauen Regentag und wieder zurück. Auch wenn alles wunderbar bunt aussieht, rückt die Kälte näher und die Blätter verlassen den Baum und verfaulen jämmerlich auf dem matschigen Boden. Ich habe Angst.
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