Mittwoch, 28. November 2012

Selbstzerstörerische Welt.

So viele unterschiedliche Texte, endlose Blogs und noch mehr schockierende Fakten. Wörter, die sich einbrennen in meine Augen und die kaputte Gesellschaft tanzt durch meinen Kopf. Nichts ist mehr unbeschwert, weil der Neid sich durch unsere Existenz frisst wie ein Virus. Der Kampf mit den Zahlen auf der Anzeige der Waage, der Wahn nach Perfektionismus und das Einreden von Hoffnungslosigkeit prägen diese Jugend immer weiter und der Ausweg aus der Hölle des Hipstertum scheint versperrt. Keiner öffnet mehr seine Augen für den Schwachsinn, der immer mehr publiziert wird und anstatt dazu zu lernen, verdummt der Mensch an einer verschobenen Wahrnehmung. Die funkelnden Sterne der Hoffnung entfernen sich und die Wolken schieben sich vor den hell erleuchteten Nachthimmel. Das Leben entweicht mit dem übermäßigen Konsum, dieser Schrei nach Aufmerksamkeit zerschmettert die Seelen von zu vielen unter uns. Wir stehen daneben und verschließen trotzdem die Augen vor der Realität. Die Lüge über das Glück breitet sich in den Köpfen aus, doch anstatt dagegen anzugehen wird der Nutzen eines jeden zur Priorität. Wir suchen nach einem Sinn, den es nicht gibt und verlieren dabei die Sicht auf das Wohlbefinden. Der Mangel am Selbstwertgefühl wird gesteigert durch das Ideal, was uns tagtäglich präsentiert wird. Der Körper wird vermarktet, während Talent durch billige Shows abgestempelt wird als etwas selbstverständliches. Wir klammern uns daran, angepasst zu bleiben, doch genau so laufen wir gemeinsam dem Abgrund entgegen. Der Wert von all dem materiellen Schwachsinn der auf uns einprasselt, wird höher gestellt als der Wert unseres Charakters und die Rebellion dagegen wird einfach erdrückt und ignoriert. Mut ist nur noch ein Wort das allmählich verhallt und selbst mein Glaube daran, etwas besser machen zu können, sinkt Stück für Stück. Die Massen bejubeln die Manipulation, doch begreifen nicht die Ernsthaftigkeit der wahren Probleme, die sich dahinter verbergen und durch Marketingstrategien kaschiert werden. Es fehlt die Konfrontation mit der Wahrheit aus purer Angst des Einzelnen, die sich summiert und somit zu einer fast unzerstörbaren Waffe des Nutzdenkens. Wenn selbst Kinder mit 10 Jahren sich ihr Leben nehmen steht es fest: die Menschheit verkommt.

Montag, 26. November 2012

Wir müssen leben lernen.

Lasst uns das schlechte vergessen und das Leben einatmen. - Time goes by so fast. Es ist wahr: das Eis taut, doch irgendwann fällt neuer Schnee, Mauern werden eingerissen und durch neue ersetzt, doch Erinnerungen bleiben uns bis zum Schluss erhalten. Das Glitzern in meinem Blickwinkel, diese kleine Träne der Jugend. Diese Welt lebt schneller, als wir und sie wird immer und immer schneller. Lasst uns anhalten, einfach mal stopp sagen, nein sagen, hinlegen und durchatmen. Was mit Liebe und Geduld erschaffen wird, währt meist länger, doch die Hektik regiert über unseren Köpfen. Lass den Stress einfach auf der Straße liegen, denn nicht alles was uns über den Weg läuft, müssen wir auch mitnehmen. Und wir springen im Takt zu der Musik die uns bewegt, doch wir erstarren, wenn der Rhythmus durch die Zeit nicht mehr bebt. Ich geb alles was ich geben muss, um glücklich zu sein, doch mein letztes Hemd behalt ich an mir um mich selbst nicht zu verlieren. Der Glaube an Produktivität hat unsere Sicht verklärt, doch der Nebel kann schwinden, wenn der Sommer wiederkehrt. Es heißt nicht einer gegen alle, nicht Rebellion, nicht Revolution, es heißt gemeinsam leben und die Brücke hin zum Licht wieder restaurieren. Zu lange war jeder Ort zu dunkel, zu laut, zu verbittert und kalt. Zu lange schon ist der Zug abgefahren und die Haltestelle lahm gelegt. Es geht um diesen Neubeginn, diese neue Hoffnung auf das Beste, auch wenn es genau dafür keine allgemeingefasste Definition geben kann. Es ist das Lächeln über die Sonnenstrahlen und nicht die Melancholie über die Wolken wenige Augenblicke später.

Samstag, 24. November 2012

"kuntergraudunkelbunt"

Diese Angst vor dem Morgen, diese Sorgen in der Nacht. Der Zucker deiner Küsse, und das Salz in meinen Augen bei jedem Abschied. Nichts wirds jemals vergleichbar sein mit dem Jetzt, auch wenn der Weg bis in das Irgendwann noch endlos ist. Halt in Gedanken deine Hand, auch in kilometerweiter Entfernung. Neben dir einschlafen, Nacht für Nacht das schönste Gefühl. Teil mit dir meine Cini Minis, mein Lieblingseis, mein Leckermäulchen, sogar meine Mezzo Mix, mit keinem anderen sonst. Jeden Tag diese Hoffnung, dass alles gut geht, permanent diese Sorge um dein Morgen. Ich weiß es wird hart, die Tage werden kälter werden, weil der Winter des Lebens näher kommt, doch im Irgendwann wird es Frühling sein und es wird perfekt, wir müssen nur fest daran glauben. Hab dich nicht gern, sondern viel mehr als das. Will mit dir fliegen lernen, mit dir übers Wasser gehen und das Leben nur noch in buntglitzernden Farben sehen. Wir sind keine Szene und keine Schublade, sind immer wir selbst ohne sämtliche Vorschriften. Wir leben in den Momenten die uns bleiben und auch wenn es nicht viele sind, sie reichen uns zum atmen. Verzauberst meine Sicht auf das Leben, du bist mein YOLO, du stehst für die Wunder dieser Welt, weil jeder irgendwann das findet was ihm gefällt. Doch da ist dieser Blitz in der Luft, der Duft nach Wolkenbruch und finsterer Melancholie. Wie ich dir helfen möchte, doch ich kann nichts tun, außer dir mein Herz zu versprechen. Wie ich dich halten möchte, doch es bleibt keine Garantie nur die Hoffnung auf uns selbst. Wie ich dich genau jetzt küssen möchte, doch eine Mauer von sechs Tagen noch bleibt. Irgendwann, irgendwann, irgendwann.

"Ich tätowier' mir deinen Namen über's Herz,
mit Ankern, damit jeder weiß wo meins' hingehört
'Nen Leuchtturm daneben,
egal wie neblig, es leitet mich!
Schwalben an den Hals,
dass jeder sieht wie frei wir sind!
Setzen auf Rot, sind so perfekt unperfekt!
Die Welt - unser Bett!
Leben in den Tag - Licht nur vom Testbild,
überlegen Kindernamen!
Und immer wieder diese süßen Endorphine-Schübe
Fliegen über den Dingen,
leben die Lieder, die wir lieben
Die Pläne, die wir schmieden,
ungenau, jung und dumm!
Wie malen uns die Welt in "kuntergraudunkelbunt" "


- Casper. ♥





Christopher, ich liebe dich !

Dienstag, 20. November 2012

Liebe lässt sich nicht mit simplen Worten beschreiben.

Mit der Melancholie wächst der Zweifel an uns selbst, doch mit den verlorenen Sekunden wächst auch die neue Lust auf die zu weit entfernten Momente vollgepumpt mit Adrenalin. Dein Duft erweckt meine Lebenslust, klebst an meinem T-Shirt, doch die Zeit schleppt sich träge bis zum Ende der Einsamkeit. Unbedeutsame Worte zwingen uns in die Knie, doch dieser unentdeckte Ort auf unserer Landkarte macht uns stark. Werden ohne Kompass dorthin gelangen, weil wir auf Wolken schweben können, wenn unser Wille aus Granit besteht. Dieser weiche Kuss, der jeden Schmerz einfach verfliegen lässt im Kontrast zu diesem Abschied, der uns zurück in die Normalität wirft. Der unaufhaltsame Wahnsinn um mich, wie eine unzerstörbare Seifenblase - wir schauen auf das Schlachtfeld herab auf wackeligen Boden, doch können nicht entfliehen. Die Zweisamkeit voll Glück nur eine Aufnahme in einem Fotoalbum verglichen mit der momentanen Situation. Das Blitzen in deinen Augen, wie ein unschuldiges Kind voll von Lebenslust steckt mich an, reißt mich mit in fremde Spontanitäten. Niemals zuvor so in den Tag gelebt mit den Gedanken an die Hoffnung, niemals zuvor heller gelacht, als die Sonne jemals strahlen kann. Schenkst mir das Gefühl von Freiheit, lässt mich wieder leben, selbst wenn der Himmel bricht. Mein halbleeres Glas erscheint für dich halbvoll, meine Melancholie gepaart mit deiner Ignoranz für das Schlechte. Jeder Kontrast bleibt nicht länger gegensätzlich, sondern vermischt sich mehr und mehr zu einem gemeinsamen Gesamtbild. So viele Mittel um dieses Gefühl zwischen uns zu beschreiben, mit so vielen Worten einen Film in der Fantasie abspielen lassen. Es sind "Glühwürmchen in der Luft zwischen uns." - Benjamin Griffey, Cas. ♥

Montag, 19. November 2012

Verschüttet.

Das leise Rauschen im Ohr, die kleine Melodie des Schicksals die uns der Alltag spielt. Der grauen Wolken vor der Sonne, ein kühler Hauch, als wäre unsere Luft gefroren. Brennende Leere in der Stadt und die Zeit die einen Sprung macht von Freitag zu heut. Weils mit dir so viel bunter ist und alles was real ist einfach verschwimmt. Du fehlst mir sehr, sag es viel zu direkt, aber das ist egal, weil sich dieses Gefühl nicht mehr durch Metaphern verschlüsseln lässt. Wäre so ertragbar, wenn der Alltag seinen Hunger schüren könnte und aufhören würde, den Mut zu zerfressen. Alles nimmt ein Ende, doch ich weiß du bleibst hier, auch wenn ich deine Stimme nicht hören kann. Weiß, du würdest mir jetzt in die Augen sehen und alles wäre perfekt. Das erlogene Schloss aus Fantasie stürzt ein und nur wir bleiben übrig. Es rückt näher an mich heran und drängt mich an die Wand. Jede Fluchtmöglichkeit wirkt versperrt, doch irgendwie ist alles machbar. Kennst die Fragen, die mich plagen, Tag für Tag. Danke, dass du mich aus den Trümmern rettest, wenn alles über mir zusammenkracht.

Freitag, 16. November 2012

Kein Ende in Aussicht.

Wie unter Strom, so aufgedreht - verdrängte Schwäche. Die Stille unter meiner Decke, der Wahnsinn schreit laut, doch meine Kopfhörer verdrängen die schlechten Klänge gekonnt. Tausende von kleinen Nadeln stechen in die Stirn - Akupunktur des Lebens. Die Lüge unseres Lebens, die Wahrheit unserer Einsamkeit. Zitternd und verstummt, nichts was noch bleibt außer die sich wiederholenden Worte in meinem Kopf. Ich wünschte ich hätte all das niemals gehört.

Donnerstag, 15. November 2012

Buntes Lichtermeer in meinem Kopf.

Die Eventualitäten die das Leben uns bietet, diese Möglichkeit der Dinge, die mehrdeutigen Perspektiven - es macht uns verrückt und macht gleichzeitig alles so spannend. Der kleine Augenblick in dem wir das Jetzt realisieren, dieser Moment der das Herz erwärmt, weil wir mit uns selbst im reinen sind. Mit oder ohne, heute oder morgen, irgendwann oder gar nicht, alles ist nichtig, weil wir leben und es bis zum letzten Atemzug genießen. Die Schritte Richtung Optimismus fallen meist schwer, doch sie stärken uns und Stabilisieren unsere Existenz. Ein Tropfen Wahrheit, ein Funken Lüge, all das vermischt sich. Die Trennung der Farben, die tagtäglich auf uns einwirken verschwimmen und das große Ganze kommt ans Tageslicht. Der Regenbogen im Himmel, die Vertrautheit wenn wir nach oben sehen und daran denken, wie lange wir dies schon tun. Wir können uns selbst glauben, der Rest ist irrelvant. Das Herz schlägt für die Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Es ist gut so, wie es ist.

Mittwoch, 14. November 2012

Nur ein kleines Stückchen weiter und es ist geschafft.

Würde dich gerne beschreiben, doch du raubst mir den Atem, den ich zum sprechen bräuchte. Würde dich gerne in meinen Träumen betrachten, doch du bist zu weit weg, dass selbst mein Traum dich nicht mehr erreichen kann. Würde dich genau jetzt gerne küssen, doch meine Lippen stoßen nur auf all die Moleküle in der Luft, denn du bist nicht hier. Warte Sekunden, warte Minuten, warte Stunden, warte Tage, warte Wochen. Dein Duft auf meiner Hello Kitty, dein Lächeln in meinen Gedanken. Gib mir genug Halt, um auch noch die letzten Tage zu überstehen.

Dienstag, 13. November 2012

Weil Normalität abnorm ist.

Und die Töne verklingen, denn die Melodie der Jugend verhallt allmählich. Jeden Tag mit dem Gedanken am Morgen, dass die Zeit noch endlos ist, doch sie vergeht in einem kaum realisierbaren Tempo. Ausgebrannt von der Leichtigkeit unseres Lebens warten wir auf die Zukunft, doch kaum ist sie da, ist der Traum von der Perfektion nur noch grauer Nebel. Wir vertrinken die Momente, wir tanzen durch die Nächte und unvergessliche Augenblick ohne zu bemerken, dass all dies so vergänglich ist. Die Blume unserer Existenz verwelkt irgendwann und wir trauern um die verschenkten Sekunden. Wir müssen leben, weil es vielleicht bald zu spät sein könnte. Was wollen wir schon erreichen, alles so normal, so Durchschnitt, so unbedeutsam. Wir müssen nirgendwo hin, weil der einzige Beweis für das Glück ein Lächeln ist. Nichts wird uns bleiben, außer die Seele. Bleiben in Erinnerung nicht durch außergewöhnliche Taten, sondern durch die Treue zu uns selbst. Die Wandelbarkeit des Lebens ist nicht vorraussehbar, also wozu große Pläne schmieden, wenn der Lauf der Zeit sie schneller verwirft, als wir Luft holen können. All das Geld kann morgen wertlos sein und der einzige Wert der dann noch bleibt, ist unser Charakter. Der nichtexistente Stress, den unser Gedankenkarussel Tag für Tag selbst produziert, aus reiner Angst zu versagen ist ein Schwindel der Gesellschaft und wir müssen raus aus dem Kreislauf. Unser Weg führt uns irgendwo hin, wenn die Zeit dazu gekommen ist. Wir dürfen nur nicht aufgeben, weil der der Glaube an uns selbst all das Furchteinflößende minimieren kann. Das überlastete Hirn zerfällt durch die Sinnlosigkeit all der reizüberflutenden Medien und wir müssen die Lüge in ihnen erkennen.

Montag, 12. November 2012

Ich schreib dir Lieder über das Nichts, deinem Hirn entsprechend.

"Ich weiß, das alles hier ist fremd für dich, 
aber bitte mach dir nicht ins Hemd. 
Meine Musik zeigt dir nur wie beschränkt du bist
& was du alles noch nicht kennst."
Prinz Pi.

Weil mich eure Werte nicht interessieren und es auch niemals tun werden. Mein Leben ergibt genug Sinn für mich selbst, läuft seine Bahnen auf einer anderen Ebene als eurer, weil das begrenzte Denken euch auf ein Minimum an Verständnis herunterschraubt. Der brodelnde Egoismus läuft allmählich über, doch meine Augen blicken daran vorbei, weil ich weiß, wohin ich will. Hab weder Ziel noch Richtung, nur meinen Glauben an das Gute. Die Hoffnung liegt begraben unter den Trümmern unserer Welt. Selbstzerstörend rennen wir um unser Leben, doch mich kriegt ihr nicht dort hin, wo ihr mich sehen wollt. Bleib mir selbst treu, egal was passiert, denn nur genauso wird es richtig sein. 

"Lieber Rebell ohne Grund, 
als Rebell ohne Mund !"
Prinz Pi.

Werd mich niemals dem beugen, werd mich niemals verlassen, für nichts auf der Welt. Alles hier ist so banal, weil allein die viel zu kurz kommenden Emotionen das Leben ausmachen. Mein Mund bleibt niemals verschlossen, weil die Gedanken um ihre Freiheit kämpfen und mich im Inneren nur zerfressen würden. Lass mir nicht mein Herz zerfetzen aus purer Angst vor Widerstand, weil jeder Funke für das zu entfachende Feuer fehlen könnte. Irgendwann habt ihr euren Knall, weil dann alles in einen bedeutungslosen Berg auf Asche zerfällt und eurer Schatz zum Nichts verblasst. Alles was zählt, ist unser Herz.

"Wir rasen auf einer mit Scheisse geschmierten Wasserrutsche in Richtung Hölle, und weil uns Werbeslogans auch noch die letzte Gehirnzelle vernichtet haben, schreien wir uns mit Begeisterung auf dem Weg nach unten die Seele aus dem Leib

Unten angekommen, begrüsst uns der wie Mario Barth aussehende Teufel, und serviert uns einen Super Spar XXL Burger - zubereitet aus den gepressten Überresten unserer eigenen Artgenossen...


Guten Appetit..." 
- Prinz Pi

Sonntag, 11. November 2012

Gefühle im Waschmaschinenschleudergang.

Man kann ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf kaufen.
Umsonst gibt es nur die Dinge, die einem den Schlaf rauben.

 
Ich bin alleine hier.
Das heiߟt: Es ist keiner hier,
der mich irgendwie versteht,
der meinen Style kapiert,
der das Gleiche sieht,
der die Vision teilt,
der weiß was mir wichtig ist,
der meine Symptome peilt,
der die Wurzel erahnt,
der die Schmerzen kennt,
der weiߟ was in mir vorgeht,
der mit in die Schwärze rennt.

Prinz Pi - 1 Leben lang.

Weil plötzlich unser Atem stoppt und alles vorbeizieht, als wäre unser gesamtes Leben nur ein Traum gewesen, die Imagination unseres Hirns. Kann dir kaum noch folgen, du rennst immer schneller, während meine tauben Füße langsam aufgeben. Zerteil das Herz einmal für dich einmal für die reale Welt. Bist ein Traumtänzer, schwebst über den Köpfen auf deiner Wolke der Illusion. Ich habe Angst, dass du fällst und habe Angst, dass du dich zu weit von mir entfernst. "Und der junge Mensch treibt, er treibt - er treibt es gerne zu weit." (Prinz Pi - Kompass ohne Norden) 

Ich schenke dir mein Herz, bitte pass darauf auf. 
Aber noch viel mehr, pass auf dich selbst auf.   

Samstag, 10. November 2012

Wir sind ein Teil der Generation...Friedrich Kautz.

"Ich will den größten Diamant haben nur um ihn zu zerschlagen, 
als Metapher für des Kapitalwachstum bis zum Wahnsinn"



09.11.12 - Berlin.

Weil er der Gott der Worte ist, die unsre Herzen dazu bringen kurz auszusetzen, wenn seine Stimme durch den Saal schallt. Das Leben springt von seinen Lippen und wir schließen die Augen um die Texte zu begreifen. 

"Sieh dir die Jugend an wie die Medien sie verteufeln 
Blick in die Städte wo aus Fenstern die Fernseher leuchten 
Blick auf all die Deutschen in den kleinen warmen Häuschen 
Die mit den satten Bäuchen die sich ständig selber täuschen 
Im reichsten Land der Welt wo kein Arsch zufrieden ist mit dem was er hat weil ein jeder hier zu gierig ist 
In dem gleichen Land wo die Moral so verdreht ist, ihre Werte heißen Porsche,BMW und Mercedes"



Musik die uns im Innern berührt, weil sie tiefer geht als jedes U-Boot. Unser eigener Wahn gefangen in den Buchstaben, unsere zerstörte Welt zwischen den Beats. Mit jedem Part weiter in die Melancholie, im nächsten voll von Mut gepackt. 

Donnerstag, 8. November 2012

Für immer in meinem Herz.

Nichts was passiert, können wir mit bloßen Worten verschönern. Wir können uns einreden, dass etwas eigentlich gar nicht so schrecklich ist, wie es erscheint. Wir können versuchen uns eine Lüge zu glauben, um das Schicksal zu ertragen und mit dem Lauf der Dinge umzugehen. Eure Seelen sind zwei funkelnde Sterne in der dunklen Nacht, zwei unter Milliarden und für mich die schönsten. Vielleicht trägt mich der Gedanke daran über den Abgrund der Trauer, vielleicht ist es auch Realität, wer kann das schon beurteilen, ohne jemals dort gewesen zu sein, an dem Ort der Verlorengegangenen, doch Unvergessenen. Wir erhalten die Seelen dieser Menschen am Leben, indem wir fest an sie glauben, sie bis zum eigenen Ende lieben, auch wenn wir sie nie wieder in den Arm nehmen werden. Unsere Gefühle malen die endlose Liebe in Wind, der sie zu ihnen trägt. Jeder Sonnenstrahl lässt mich glauben, es wäre ein Lächeln auf euren Lippen. Trauer endet nicht, alles was wir tun können ist die Wunden zu Narben verheilen lassen, damit wir sie nicht erneut aufkratzen. Jede noch so kleine Geschichte erhält euch am Leben und lässt mich verarbeiten. Irgendwann müssen wir diesen Ort alle verlassen, auch wenn ich wünschte, dass dies nicht so wäre. Endlos viel Liebe an euch. 

Mittwoch, 7. November 2012

Inspirationsschub vom vergangenen Abend.

"Es ist nicht die Frage ob wir unser Ziel erreichen, sondern wie." (Filmzitat)
Heut lass ich nichts mehr an mich ran, ignoriere jeden Schuss, der mich mitten ins Gesicht trifft. Will bloß noch zu ihr, bloß noch zu ihm, den Rest der Welt vergessen. So oft zu mir selbst gesprochen -gib nicht auf-, so oft Augen verschlossen vor dem Weg Richtung Ziel. Blende jede Illusion jetzt aus, lass es geschehen. Mir ist all das jetzt nicht mehr wichtig, denn erst wenn wir zu hoch angesetzte Erwartungen an uns selbst reduzieren, können wir beginnen, etwas zu ändern. Mein Herz sehnt sich nach dir, will in deine Richtung, egal wie hart es auch werden mag. Hab die besten Menschen an meiner Seite und es geht immer weiter. Schmeiß meine Sachen in die Luft, denn ich geb nichts mehr darauf, was das Leben vorschreibt, weil nur wir selbst uns ein Bild von der Zukunft malen sollten, uns Prioritäten setzen und die liegen manchmal gar nicht da, wo wir sie vermuten. Es wird uns irgendwann glücklich machen, egal auf welche weise, irgendwann haben wir einen Punkt erreicht, auf den wir Stolz sein werden. Bis dahin sollten wir alles dafür tun unser Lächeln nicht zu verlieren !

Dienstag, 6. November 2012

"Schenk mir Flügel lass mich frei"

Es ist dieses Gefühl von Vermissen, das mein Herz so taub werden lässt. Die Sorgen die mir die Kehle abschnürt und verhindert raus zu gehen. Unsere Existenz ist nur ein Windhauch gemessen an all den bereits vergangen Jahren und den Generationen unserer Spezies. Nichts was mehr bedeutungsvoll erscheint, nichts was mehr glänzt in diesen Momenten. Weil dieses salzige Wasser uns zum Ertrinken bringt, uns die Sicht versperrt. Freitag, Freitag bin ich endlich frei.

Montag, 5. November 2012

Und in uns ist der Schatz vergraben.

Diese Klippe von der wir Fallen, jeden Tag aufs Neue. Die unzähigen Gefühle die auf uns einwirken, die Sonnenstrahlen und der Regen. Endorphine und Verzweiflung, mein Herz rast nicht mehr im Takt es pocht in einem unverständlichen Rhythmus. Alles beginnt sich zu drehen, doch bleibt im gewohnten Ablauf. Der trübe Alltag, die verschwendeten Momente. Die Spuren von Freiheit kleben noch an mir, doch die Sorge um die Zukunft breitet sich mehr und mehr aus, gewinnt an Raum. Wo wollen wir hin und vorallem wie? Fragen, auf die es keine Antworten gibt, weil sie einfach irgendwann nicht mehr relevant sind, weil wir uns auf unser Schicksal einstellen. Die Suche nach dem Sinn ist und bleibt vergebens und ist doch so klar vor meinem Auge. Was auch immer unser größter Herzenswunsch ist, während wir danach streben beginnen wir so vielen weiteren Dingen Wert beizumessen und vergessen unser Ziel, was vielleicht zu hoch angesetzt, vielleicht aber auch mit viel Arbeit erreichbar ist. Doch wenn wir es wollen, können wir dann alles erreichen und wenn wir es nicht schaffen, heißt das dann, dass wir eigentlich nach etwas ganz anderem Suchen? Ich zieh es durch, so gut ich kann, denn irgendwie wird das Leben in seine rechte Bahn gelangen. Wir entfachen ein Feuer mit unserer Leidenschaft zu den kleinen Dingen und wärmen uns selbst, geben uns Geborgenheit. Wir müssen zu uns selbst stehen, keine Entscheidung muss gerechtfertigt werden, weil allein uns selbst klar sein muss, was wir damit bezwecken. Das Glück liegt in uns, nirgendwo sonst.

Sonntag, 4. November 2012

Mit geschlossenen Augen auf dem Hochseil balancieren

Nur ein Wort zwischen Wahrheit und Lüge. Nur ein Augenschlag zwischen Realität und Traum. Nur ein Schritt zwischen Freiheit und Abgrund. Nur ein Ton zwischen Ironie und Ernst. Nur ein Gefühl zwischen Liebe und Schmerz. Die Grenzen sind so schmal, dass es kaum möglich ist gradlinig dem Kurs zu folgen. Mit jedem kleinen Schwung zur Seite verändern sich Ziele, Wünsche und die Umstände die um unsere Köpfe kreisen. Das Leben passiert einfach. Good luck.

Das Leben ist eine Lüge.

Weil Worte immer Lügen bleiben werden, nur Töne ohne Sinn. Allein die Taten verraten uns die Wahrheit. Wir schlagen uns durchs Leben mit verfälschten Aussagen und ignorieren ihre Folgen. Es ist traurig, den falschen Dingen zu viel Wert beizumessen und zu vergessen, was wir damit anrichten.

Ein bisschen noch, aber nicht mehr lange und trotzdem eine Ewigkeit die alles zerstört. Ein Herz ist nicht aus Stein gebaut.

Samstag, 3. November 2012

Du bist das Wunder meines Lebens

Noch 6 Tage dann bin ich bei der bestestestestesten Frau der Welt. Können uns die Nacht um die Ohren schlagen zwischen Lebensglück und Melancholie. Seine tiefgründigen Texte in unserem Ohr, ihre Bedeutung im Herz. Werd keinen Menschen der Welt jemals so in mein Innerstes Heiligtum eintreten lassen, keinen meine Gedanken verstehen lassen, so wie dich. Trotz all der Veränderungen sind wir immernoch wir. Haben uns niemals beste Freunde genannt, haben uns dazu viel zu cool gefühlt, denn wir sind etwas unerklärliches. Jeder in seinem eigenen Leben, mit seinen Freunden, doch trotzdem werden wir uns niemals loslassen, egal was auch passiert. Wir brauchen keinen Namen, wir sind wie der perfekte Geschmack von Kinderriegel, you know what I mean.

Freitag, 2. November 2012

Warten auf das "Irgendwann"

Hinterlässt Narben auf meiner Zunge und gleichzeitig im Herz. Jedes Wort klingt so falsch und ist trotzdem so wahr. Die Schritte die sich distanzieren ketten mein Herz an dir fest. Meine Augen fließen weg, doch die Maske tarnt den Schmerz den du nicht erträgst. Dieser Mond scheint so hell doch bleibt von Wolken bedeckt, so dass die Nacht uns umhüllt in ihrer schaurigen Welt. Mein Traum von Realität, dein Leben im Traum. Unsre Geschichte geschrieben vom Schicksal der Zeit. Wie sie davon läuft und wir nicht hinterherkommen, wie wir laufen und alles andere viel zu kurz kommt. Will lieber schweigen um das Missverständnis zu vermeiden und nicht mehr hoffen um nicht wieder enttäuscht zu werden. Fehlender Schlaf, weil dein Schlaf dir deinen Tag raubt und der Tag mich um die Nächte bringt. Auf der Suche nach Zukunft zieht die Gegenwart vorbei. Wann endet die Sehnsucht, wann schließt deine Wärme mich ein? Die quälenden Fragen hinterlassen beim Abschied eine unerklärliche Kälte. Nichtvorhandene Antworten, nur das zu oft missbrauchte Vertrauen gibt den Halt. Wie viel bin ich dir wert?