Ich schmiege mich sanft an dich, doch fasse ins Leere. Da ist nur noch das Loch, dass du in den Nebelschwaden hinterlassen hast. Du warst längst schon wieder weg. Denn du bist immer weg. Nicht ganz da. Nie mehr, als eine Silhouette.
Du greifst verzweifelt nach meiner Hand, suchst einen Halt im Karussell der Nacht, doch du greifst nur noch nach der leeren Flasche, die ich auf dem Tisch zurückließ. Denn ich war längst schon wieder weg. Denn ich bin immer weg. Nicht ganz da. Nie mehr, als eine Silhouette.
Wir verpassen uns, weil wir immer zu schnell weg sind, aus Angst irgendetwas zu verpassen. Wir sehen uns immer nur von hinten. Hab längst vergessen, wie dein Blick meinen trifft. Wie dein Atem meinen raubt. Wie deine Nacht mein Tag wird. Wie meine Silhouette mit deiner verschmilzt im kalten Rauch der Nacht.
Und wenn der Beat einsetzte, war da nichts mehr von uns übrig. Da war nur noch das Loch, dass wir in den Nebelschwaden hinterließen. Denn wir waren längst schon wieder weg. Denn wir waren immer weg, zu zweit. Zwei Silhouetten, Arm in Arm im Mondscheinlicht. Doch das ist lange her.