Mittwoch, 31. Juli 2013

Mittwochmittagmelancholie.

Der Regen, der monoton auf das Fenster tropft, lässt mich in Gedanken versinken. Dieser graue Himmel trübt meine Stimmung und ich suche verzweifelt nach der Sonne. Wir nehmen uns vor, unsere Laster abzulegen, doch manchmal scheitern wir daran und bleiben einfach auf dem Boden liegen. Müssen nur die Wolken aus dem Bild radieren und mit einem gelben Buntstift die Sonne mit einem lächelnden Gesicht an diese Stelle setzen, so wie wir es als Kinder immer getan haben.

Dienstag, 30. Juli 2013

Auszeit vom Leben.

Manchmal regnet der Himmel Steine, die uns den Weg in Richtung Zukunft erschweren. Es kommt vor, dass wir auf Pause drücken müssen, an der Stelle stehen bleiben müssen und versuchen zu uns selbst zu finden. Ich habe meinen bis ins kleinste Detail durchgerechneten Plan einfach in den Müll geworfen, weil ich mich an jedem Tag ein wenig anders im Spiegel sehe und er irgendwann nicht mehr zu diesem Menschen gepasst hat, den ich dort gesehen habe. Es wird vielleicht niemals leicht sein, etwas zu verabschieden, aber es wird uns immer weiter bringen. Wenn wir täglich an unseren Zielen festhalten und uns festbeißen, werden wir blind für alle die anderen Wege, die das Leben uns bietet. Es ist schön, Träume zu verwirklichen und etwas zu erreichen, das uns einen Namen in der großen Chronik dieser Welt macht, aber am Ende zählen all die Kleinigkeiten, die uns so oft passieren. Wie oft wird plötzlich die nächste Kurve eine Sackgasse offenbaren, weil wir zu feige waren, auf der Hauptstrecke abzubiegen. Wir können dann umdrehen und neue Wege einschlagen, oder mühevoll über die Mauer klettern, die Hauptsache ist, wir können unsere Entscheidung später akzeptieren. Egal wie, wir können jeden Tag glücklich sein, wir müssen es nur zulassen und uns manchmal auch mit kleinen Dingen zufrieden geben. Wir müssen die Angst vor dem Unbekannten ausschalten und Stärke beweisen. Und wenn wir uns mal nicht sicher sind, ob wir mit unserem derzeitigen Weg zufrieden sind, sollten wir uns einfach auf unser Schicksal verlassen. Vielleicht fährt uns morgen unser Schicksal mit dem Fahrrad um und zeigt mit einem Leuchtpfeil auf den richtigen Abzweig zu unserem Glück, ganz spontan.