Donnerstag, 30. August 2012

Eine Kerze für dich.

Du bist nicht hier, wirst vielleicht nie mehr wiederkommen, wenn sich nichts mehr ändert. Haben die schönsten Momente miteinander verbracht, hast mir nah gestanden zu jeder Sekunde in der es nötig war oder einfach nur weil du es wolltest. Bist bewundernswert aus jedem Blickwinkel. Deine Überzeugung vom Lebensmut, dein bitterer Kampf mit der zu knappen Zeit. Warst eine Kriegerin in einer Schlacht, für die dein Herz schlug. Selbst wenn du fällst, wirst du siegen, denn du hast dein Leben lebenswert gemacht. Mit jedem Schritt hast du den Boden unter dir bunt gefärbt, weil dein Lächeln die Welt zum strahlen brachte, uns zum strahlen brachte. Alles endet irgendwann, manches viel zu früh, doch vielleicht ist dort oben ein besserer Ort. Weit weg von all dem, was dich hier unten so kalt gelassen hat. Du bist die Kämpferin, die mit Stolz ihren Weg ging, die niemals aufgab, doch zur rechten Zeit wusste, wann der Zeitpunkt kommt, etwas zu verändern. Haben die Hoffnung in dich nicht aufgegeben, keiner der Menschen die dich lieben werden dies tun. Dein Lebensmut verdient meinen Respekt, weil dich das Leben nicht untergekriegt, sondern stärker gemacht hat. Wenn du noch einmal aufstehen kannst, noch ein einziges Mal mit festem Blick vor mir stehst und meinen Kummer von mir nimmst, dann wäre keine Sternschnuppe an dich verloren gegangen. Doch auch wenn der Weg nun in einer Sackgasse endet, die Endstation erreicht ist, wirst du selbst die Sternschnuppe am Himmel sein, die sagt, dass alles gut ist. Die Zeit vergeht zu schnell, die Erde dreht sich mit rasender Geschwindigkeit und wir lassen uns zu sehr treiben im Trott der Depression. Unsere Umwelt hat uns nicht geformt, sondern verformt, doch du hast Widerstand gezeigt. Du bist gegen den Strom geschwommen, doch hast dich niemals distanziert. In meiner Erinnerung wirst du immer ein Vorbild bleiben, weil du wusstest, worauf es ankommt. Es ist nicht mehr wichtig was passiert, denn nichts ist von Dauer, auch wenn es hart ist. Keine Träne würdest du auf unseren Gesichtern sehen wollen, keinen Blick zu Boden. Du willst, dass die wundervollen Momente als Erinnerungen in uns bleiben, willst, dass wir lernen, was uns gut tut. Es reicht mir zu wissen, du wirst keinen von uns vergessen, weil wir genauso ein Teil in deinem Leben waren, wie du in unserem, egal auf welche Weise. Dein Lachen hat jedem einzelnen den Rücken gestärkt, hat uns gehalten und unsere Seele gestreichelt. Wenn dein Schicksal dies hier liest, würde ich darum bitten, dass es ein Wunder zulässt. Ich weiß, du willst keine Qualen, keine Einschränkung, denn dann ist der Abschied der bessere Weg für dich. Es ist nicht wichtig, wie es kommt, die hauptsache ist, du verlierst dein Lächeln nicht, egal wo es dich hinträgt. Denn dein Lächeln ist wertvoll, denn es spiegelt deine Liebe zum Leben wider, deinen Glauben an das Glück, deine Hoffnung und deine Stärke.
Ich danke dir für diese schöne Zeit, auch wenn die Zeit für einen Abschied noch nicht da ist. Ich schenke dir mein schönstes Lächeln, denn du hast es verdient.

Mittwoch, 29. August 2012

Bastelanleitung für das Leben.

Ich hätte gern eine Lösung für mein Problem, etwas, das meinen Kopf frei macht und die festgezogenen Schnüre wieder lockert. Verschiedene Ansätze zur Therapie, ohne auch nur eine einzige Diagnose festzustellen ist durchaus unprofessionell, doch was soll man tun, wenn keiner eine Antwort weiß. Die Anspannung an jedem Morgen - was bringt der Tag? Wie sehr wird es schmerzen? Wie viel muss ich heute ertragen? Die endlosen Stiche die durch meine Schädeldecke dringen wollen plagen mich, doch nichts nimmt mir das endlose Glück, das mein Herz mit so viel Wärme füllt. Unser falsches Denken macht uns vielleicht gelegentlich blind für offensichtliche Tatsachen, weil wir nur das Komplexe betrachten und uns darauf konzentrieren, es zu  entwirren, dabei ist alles so simpel wie ein Mosaik. Es gibt keine Regeln, nach denen wir unsere verschiedenen Lebensabschnitte anordnen, es gibt auch kein Lösungsbuch für ein ideales Bild, denn jedes kleine Teil vervollständigt das Ganze. Wir werden zufrieden sein mit dem Endergebnis, wenn wir auf unser Gefühl vertrauen und nicht planen, sondern genau das tun, worauf wir gerade wirklich Lust haben. Das entstandene Bild wird immer unsere individuelle Persönlichkeit darstellen, doch niemand wird es aus der Sichtweise betrachten, wie wir. Jeder Künstler hat sein eigenes Geheimnis zu jedem einzelnen Werk. Hinter jedem Mosaik stecken Milliarden von Emotionen, Erfahrungen und Ereignissen, die uns prägen und zu dem machen, was wir sind. Nur die Personen, die uns wirklich kennen, können einen großen Teil unseres Bildes mitfühlen, es verstehen, sich inspirieren lassen. Sie haben mit uns gelitten und gelacht, waren einfach nur an unserer Seite und sind somit selbst ein Teil unseres Mosaiks. Das Leben ist zu kurz, egal wie groß der Schmerz auch sein mag. Es wartet zu viel Abenteuer, zu viel Freude, zu viel Liebe. All die Menschen, die mich vielleicht jahrelang, vielleicht auch nur monatelang begleiten und aus meinen Worten, die ich so oft in diesem Blog von meiner Seele schütte, schlau werden, ihr seid die Glanzstücke meines Werks. Wir sollten stolz sein auf jede noch so kurzweilige Bekanntschaft, da all dies uns, wenn auch nur minimal prägt, doch nichts hat mehr Wert, als diese kostbaren Menschen, die wir lieben. Danke. Danke. Danke. An jeden Einzelnen.

Freitag. ♥

Sonntag, 26. August 2012

Tage zählen..

Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, die Chance, eine kleine Sache anders zu machen - etwas zu verändern, etwas zu verbessern, oder einfach nur einfacher zu machen, ich weiß, was meine Antwort wäre. Der graue Himmel wirkt so erdrückend, wirkt viel zu stürmisch. Der triste Tag langweilt und zerfrisst uns vor Kummer. Du machst mich zu sensibel, zu emotional, sodass meine Gedanken an dir kleben, wie ein Sticker. Gäbe es nur eine Möglichkeit, dich hier zu haben, ich würde den Augenblick nutzen, es riskieren, weil mein Kopf mich erdrückt und die Einsamkeit mich fesselt. Kann dir nie viel geben, außer meine Liebe. Hab zu wenig von dir, von uns, weil nichts jemals leicht sein wird, aber wir sind stark genug.
Ich wünschte, du wärst jetzt bei mir.

Dienstag, 21. August 2012

Immer werden wir so bleiben, lachen über schlechte Zeiten...

Weißt du eigentlich
was du tust für mich,
wenn du meine Lasten trägst
und dich mit meinen Feinden schlägst?
Ich vertraue dir mehr als mir
und ich liebe dich dafür,
dass du bist wie du bist,
dass du niemals vergisst
was das Wichtige ist.  
 Wunderschöne Textstelle. 
Wir beide.
 

Montag, 20. August 2012

One day baby.........♥

Vielleicht ist alles gut, wie es ist und nichts sollte verändert werden, auch wenn manchmal nichts leicht ist. Vielleicht nimmt alles ein gutes Ende, vielleicht sehen wir morgen einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Ich berühre deine Hand und weiß, alles wird gut.



One day baby, we'll be old, oh baby we'll be old and think about the stories that we could have told. ♥

Sonntag, 19. August 2012

Gedankenströme voller Sehnsucht.

Und wieder ist es Sonntag. Wieder fährst du von Minute zu Minute weiter weg von mir. Kilometerweit entfernt, fast als wärst du gar nichts existent und nur eine Erfindung von meinem Herz. Hab jede Sekunde vom Freitag genossen, jeden Kuss, jede Berührung, weil ich wusste, du musst wieder gehen. Musst wieder weit weg, kommst nicht so schnell wieder, vielleicht doch, man weiß es nie, weil unser Wiedersehen Woche um Woche in den Sternen steht. Vermisse deine warmen Augen, deinen durchdringenden Blick, der mich sanft streichelt. Bist wie meine Hoffnung, die mir jeden Tag aufs Neue den Mut gibt, wieder aufzustehen und mich daran erinnert, dass nichts wertvoller ist, als die Momente mit wundervollen Menschen, Menschen wie dir. Erinnerst mich daran, worauf es ankommt, ohne einen Ton zu sagen, weil unsere Augen sich wortlos verständigen. Deine Hand hält mich fern vom Abgrund, als wärst du der Schutz vor dem tiefen Fall. Unsere Zeit ist zu kurz, fast nur ein kurzer Moment, der mit einem Atemzug wieder vorbei ist. Die Welt dreht sich zu schnell, wenn du neben mir liegst und die Zeit rennt um ihr Leben und wird erst wieder träge, wenn sich unser Weg trennt.
Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit. Doch vielleicht müssen wir lernen, jede unserer gemeinsamen kostbaren Sekunden zu genießen und mit endlos viel Liebe zu füllen, wie wir es eigentlich tun. Irgendwann wird es einfacher, ich glaube fest daran. 

Donnerstag, 16. August 2012

Es muss einfach gesagt werden...

WEIL ICH DICH GRAD SO SEHR VERMISSE ! :(

- Jch liebe dich ♥

Weil wir uns selbst manchmal vergessen.

Mit dem Ziel vor den Augen laufen wir weiter Richtung Unendlichkeit. Das Ziel ist nur ein heller Fleck am Horizont, nicht genau definierbar, weil er kein wahrnehmbares Erscheinungsbild besitzt. Wir streben nach dem Lichtstrahl, der uns Wärme verspricht und vergessen um uns herum unseren wertvollen Besitz. Im Kampf um das Unerreichbare bleibt unser Verstand auf der Strecke, hinter ihm, die Menschen die wir lieben. Selbstzweifel zerstören unser Spiegelbild und die verzerrte Wahrnehmung raubt uns unseren klaren Kopf, weil dieser bereits ausgebrannt ist. Erst wenn es fasst zu spät ist klammern wir uns an den letzten Fetzen unserer Vergangenheit fest und ziehen uns wieder nach oben, damit das Spiel erneut beginnen kann. Wir geben uns der Verführung hin und werden erneut blind für das, was zählt. Jede Mode, jeder Wahn wird mitgenommen und wir glauben keinem mehr die Realität, weil nur unsere ausgedachte Wahrheit zählt. Reicht es nicht aus, glücklich in den Armen wundervoller Menschen zu liegen, auch wenn wir nicht perfekt sind?
Wir sollten nicht mehr für das unbedeutende leben, sondern für uns selbst und die Menschen, die wir lieben und die uns genauso viel Liebe schenken.

Ein fetter Kuss an Familie, Freunde & Christopher. ♥

Dienstag, 14. August 2012

Identität vs. Identitätsdiffusion - Erik Homburger Erikson

Diese quälenden Gedanken, dieses Pochen in der Brust, das Zucken der Augenlider und das leise, aber dennoch hörbare Geräusch einens zersplitternden Spiegels in unseren eigenen Tiefen des Selbst. Ich geh verloren in einem Strom aus Eindrücken, Emotionen und Ängsten, dass ich mich selbst loslasse und vergesse, welche Richtung ich einschlagen muss, um am richtigen Ziel zu enden. Hab den Zeiger der Uhr zurückgedreht um zu viele Stunden, hab mich verrannt in endlosen Erfahrungen, die nicht reifer, sondern nur kontrollsüchtiger machen. Das zittern der Hände macht mich nervös auch wenn ich den Grund dafür nicht weiß. Versuche Verständnis für mein Verhalten zu erlangen, doch analysiere nur die Umgebung, weil ich mir selbst schon immer zu komplex war. Kein einziger Gedankengang mehr nachvollziehbar, kein lächeln mehr seit wenigen Minuten. Meine Freude verblasst bei dem Gedanken daran, dass wieder ein Tag verschwendet wird, dass wieder Stunden verloren gehen und ich wieder in mir selbst zusammensinke, weil die Einsamkeit mich wahnsinnig macht. All das, was für dich so Unverständlich sein mag, zaubert mir Tränen hinter die Fassade, auch wenn ich es niemals vor dir zugeben würde, um nicht alles zu zerstören, wie ich es bereits einmal getan habe. Nie wieder, weil die Abhängigkeit von einer Person irgendwann mein Verhängnis werden könnte, weil die Luft zum Atmen fehlt. Am Ende dreht sich alles um die eine Frage: WER ZUR HÖLLE BIN ICH?

Montag, 13. August 2012

"Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen."

Es gibt so viele Dinge im Leben, auf die wir hoffen, von denen wir träumen und die wir uns so perfekt vorstellen. Manche Menschen träumen von der ewigen Liebe, manche von Reichtum, einige von Freiheit, doch am Ende kommt alles anders, als wir es in all unseren nächtlichen Träumen geplant haben. Während wir die kleinen Details ausmalen, verschwenden wir kostbare Sekunden unseres Lebens, in denen wir alles verändern könnten, doch wir bleiben seelenruhig liegen, weil unsere Gedanken uns nicht zur Ruhe kommen lassen. Jeder Schritt ist erfüllt von Angst, da wir mit jeder falschen Tat etwas zerstören könnten. "Einfach mal machen" ist leicht gesagt, doch es fehlt an Überwindung, da wir selbst unsere größte Blockade sind. Wir finden die Person, die uns so viel Liebe schenkt, wie keiner davor und trotzdem machen wir uns selbst verrückt mit irrealen Szenen, die unser Unterbewusstsein zusammenbastelt und damit unsere Angst schürt. Als würden wir nicht glücklich werden wollen, suchen wir nach nicht existenten Problemen, die keinen Sinn ergeben. Diese unausgesprochenen Worte zerfressen uns innerlich so, dass unsere Struktur sich allmählich auflöst und wir in uns zusammenbrechen. Die Hoffnung verblasst, weil das Dunkel der Nacht uns umhüllt hat. Dein Name auf dem Display und mein Herz überschlägt sich. Keine Achterbahn der Welt kommt an dieses Gefühl heran und doch liegt die Entfernung zwischen uns wie eine riesige Mauer. Nichts wird jemals perfekt sein im Leben, weil alles irgendwo einen kleinen Fehler besitzt. Makel gehören zu unserer Realität dazu, weil der Perfektionismus eine Erfindung ist, die uns ausfüllt, so als hätten wir im Leben ein Ziel. Ich weiß, dass es nicht mehr lange dauert und Zeit vergänglich ist. Was ist schon ein Jahr, wenn wir es vergleichen mit der Unendlichkeit? Wenn es endlich nicht mehr alles geplant sein muss, wenn es endlich einfacher wird und ich endlich immer eine Schulter zum ausweinen habe, wenn ich sie wirklich brauche. Mit dir an meiner Seite erscheint alles, worüber ich mir den Kopf zerbreche so banal, als wäre es nur ein Sandkorn in der Wüste. Wenn du mein Herz berührst mit deinen so wohltuenden Worten, fühle ich mich sicher. Doch jeder Moment in Ungewissheit, ohne dich, das manchmal nur tagelange, doch manchmal auch wochenlange Warten auf dich zerfetzt mich. Wenn ich die Augen schließe, bin ich dir ein Stück näher, auch wenn die zweite Hälfte in meinem Bett nur von Leere erfüllt bleibt. Ich werd jetzt von dir träumen. Und ich weiß, zusammen können wir alles schaffen, so als wären wir Bob der Baumeister und seine Crew. "Können wir das schaffen? Jo, wir schaffen das." Ich liebe es, Melancholie zu ruinieren.

Mittwoch, 8. August 2012

"Mach mich unverletzlich"

Gesundes Brötchen anstatt die Kippe am Morgen. Schlaflose Nächte, gejagt von den nicht verarbeiteten Gedanken die sich zu kaltblütigen Albträumen verformen und die letzte Flucht vor der Realität verhindern. Wir lassen uns verführen und schenken den Märchen der Nacht glauben, ohne zu merken, dass wir uns selbst verrückt machen damit. Die pure Einbildung lässt uns fast schon an der eigenen Existenz zweifeln, weil jeder Schritt in Richtung Vertrauen, sogar uns selbst gegenüber, Verletzlichkeit bedeutet. Ohne dich ziehen sich die Wände hier zusammen, wirkt alles grau und leer. Gib mir deine Hand, ich will deine Wärme spüren. Die aufgehende Sonne hat meine Haut gekitzelt und für einen winzigen Moment war da die Hoffnung, du wärst hier. Meine Gehirnzellen fahren Achterbahn, meine Gedanken drehen sich ununterbrochen. Das schreiende Kind, das verzweifelt nach dem Namen seiner Mama schreit empfindet den gleichen Schmerz, das Gefühl von Einsamkeit in einer großen Menschenmenge.

Montag, 6. August 2012

Albtraum in weiß

Mit dem Kühlakku auf der Stirn und dem Tee auf dem Tisch im Kampf gegen das hämmern im Kopf. Das harte Krankenhausbett weckt in mir das Gefühl der Einsamkeit und bohrt sich langsam durch meinen Körper, direkt in mein Herz. Jeder denkt er hätte Ahnung, doch das Nichtwissen macht jeden blind vor der Realität. Ich kenne meine eigene Schwäche am besten, auch wenn ich meine eigene Instabilität niemals preisgeben würde, weil nur die wichtigsten Menschen unter die Oberfläche schauen können. Jedes Pochen ist ein Schlag für einen Gedanken der durch meine Nervenbahnen rauscht. Die Leere um mich verschlimmert die Situation, weil jede Ablehnung ferner liegt als der Ozean. Ich will zurück, weg von dem.Ort, an dem jeder denkt, er könnte helfen, ohne die Umstände genauer zu betrachten.
Ich will in seine Arme, weit weg von all dem Wahnsinn der um mich herum geschieht. Du wirkst besser als jede Schmerztablette, nur leider bist du zu weit weg. Das Telefonat hat mich lächeln lassen, doch es ist kein Vergleich zu dem, was ich empfinde, wenn ich deine Augen sehe und weiß, dass alles wieder gut wird.

Sonntag, 5. August 2012

Melancholie der Umstände

Nichts macht den Kopf besser frei, als laufen und Sonnenuntergänge zu beobachten.
Zerstochen von Mücken, aber irgendwie befreit von einer Last.



Samstag, 4. August 2012

Letzter Samstag der Sommerferien, 04. August im Jahr des Weltuntergangs und trotzdem bin ich glücklich.

Weil ich dich heute wieder umarmen darf, obwohl es gar nicht geplant war und mich gerade diese Tatsache so glücklich macht. Weil du mich nicht im Stich lässt. Weil ich selbst deine abgedrehten Eigenheiten an dir mag. Weil wir auch die längste Trennung in den Griff bekommen. Weil wir gemeinsam einschlafen und ich es liebe deinen Atem an meinem Hals zu spüren. Weil du mir Halt gibst, wenn ich aufgebe. Weil du mit mir die drei ??? hörst. Weil jedes Wort von dir mein Herz streichelt. Weil wir beide nicht für diese Überemotionalität gemacht sind und wir sie trotzdem manchmal zeigen. Weil jeder Kuss mich schweben lässt und weil ich mich jetzt so sehr darauf freue, dich endlich wiederzusehen.

Freitag, 3. August 2012

Du bist mein Rohdiamant.

Ein kleiner Augenblick der Stille. Die Sonne kämpft sich durch das dichte Wolkenmeer und taucht alles in einen warmen Ton, so als wäre nie etwas passiert. Die Pfützen erinnern uns an den Regen, doch auch dieser Beweis wird bald verschwinden und uns in Sicherheit wiegen. Sobald das Sichtbare von der Bildfläche verschwindet, ignorieren wir das Vergangene und vergessen, dass alles sich wiederholt. Jeder Regen kehrt zurück, doch auch jeder Sonnenstrahl, weil nichts dauerhaft anhält. Wir kratzen an der Oberfläche herum und haben Angst davor, das Innere näher zu betrachten. Wahrnehmungen täuschen uns und der Inhalt enttäuscht meist. Jede Wundertüte glitzert bunt und wirkt auf uns interessant, regelrecht anziehend, jedoch stellen wir nach dem Öffnen fest, dass der Inhalt nur aus wertlosem Müll besteht, der eingestaubt in einer Ecke bleiben wird. Vielleicht sind sie am Anfang noch interessant, vielleicht hat man sogar mal einen Nutzen, doch sie geraten irgendwann in Vergessenheit. Wir besitzen nicht viele von diesen Rohdiamanten, die wir ohne Glitzerverpackung und ohne zu suchen finden und die wir besser kennenlernen und zurechtschleifen, indem wir mehr und mehr über sie Erfahren und die poröse Oberfläche abkratzen, um das Funkeln darunter zu erkennen. Sie werden immer wieder vom Staub befreit, werden behütet und liebevoll aufbewahrt. Aus diesem Grund sind sie so wertvoll und wir können nicht viele davon besitzen, aber jeder Einzelne ist ein Schatz.

Donnerstag, 2. August 2012

This is the rhythm' of my life




Perfektionismus treibt mich in den Wahnsinn,
doch ohne meine Makel wäre ich kein normaler Mensch,
ohne Tiefs wär'n meine Hochs nichts wert.


Weit über den Dächern der Stadt
und Porzellan-Symphonien gescheiterter Liebe,
wird alles wie meine Prise des Glücks.



Ich trag meine Vergangenheit mit mir rum wie Dreck
unter den Nägeln und mein Tagebuch widert mich an.
Ich zerreiß alle Seiten und versuch zu vergessen,
dass ich dich nich vergessen kann.
[...]
Es tut wieder weh, ich will raus hier, doch ich weiß nicht wie.
Es tut wieder weh und mein Stolz geht vor dir auf die Knie.


In deinem Bett bin ich sicher vor den Klippen der Welt
Meine Rebellion ist an deinen Lippen zerschellt
Du bist der Abspann vom Film und ich sitze noch da
Du bist besser als du glaubst, auch wenn du es nicht magst.

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Wundervolle Künstler mit wundervollen Texten. ♥

Mittwoch, 1. August 2012

Früher, gestern, heute und für immer.

Und jedes Mal bringt nur der kleinste Blick die Erinnerungen zurück. Vergangenheit sollte hinter uns bleiben und einsam als ein kleiner Gedanke in unserem Kopf bleiben, doch manchmal wünschen wir uns so viel von der verlorenen Zeit zurück. Nichts sollte man bereuen, doch es gibt Dinge, für die man einen Radiegummi bräuchte. Es tut so weh, was mit der Zeit verloren geht, auch wenn es nie wirklich weg war. Ja es stimmt, "du bist immer ein Teil von mir." Ich mag Cro nicht, nur seinen Satz.