Sonntag, 19. August 2012

Gedankenströme voller Sehnsucht.

Und wieder ist es Sonntag. Wieder fährst du von Minute zu Minute weiter weg von mir. Kilometerweit entfernt, fast als wärst du gar nichts existent und nur eine Erfindung von meinem Herz. Hab jede Sekunde vom Freitag genossen, jeden Kuss, jede Berührung, weil ich wusste, du musst wieder gehen. Musst wieder weit weg, kommst nicht so schnell wieder, vielleicht doch, man weiß es nie, weil unser Wiedersehen Woche um Woche in den Sternen steht. Vermisse deine warmen Augen, deinen durchdringenden Blick, der mich sanft streichelt. Bist wie meine Hoffnung, die mir jeden Tag aufs Neue den Mut gibt, wieder aufzustehen und mich daran erinnert, dass nichts wertvoller ist, als die Momente mit wundervollen Menschen, Menschen wie dir. Erinnerst mich daran, worauf es ankommt, ohne einen Ton zu sagen, weil unsere Augen sich wortlos verständigen. Deine Hand hält mich fern vom Abgrund, als wärst du der Schutz vor dem tiefen Fall. Unsere Zeit ist zu kurz, fast nur ein kurzer Moment, der mit einem Atemzug wieder vorbei ist. Die Welt dreht sich zu schnell, wenn du neben mir liegst und die Zeit rennt um ihr Leben und wird erst wieder träge, wenn sich unser Weg trennt.
Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit. Doch vielleicht müssen wir lernen, jede unserer gemeinsamen kostbaren Sekunden zu genießen und mit endlos viel Liebe zu füllen, wie wir es eigentlich tun. Irgendwann wird es einfacher, ich glaube fest daran. 

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