Mit dem Kühlakku auf der Stirn und dem Tee auf dem Tisch im Kampf gegen das hämmern im Kopf. Das harte Krankenhausbett weckt in mir das Gefühl der Einsamkeit und bohrt sich langsam durch meinen Körper, direkt in mein Herz. Jeder denkt er hätte Ahnung, doch das Nichtwissen macht jeden blind vor der Realität. Ich kenne meine eigene Schwäche am besten, auch wenn ich meine eigene Instabilität niemals preisgeben würde, weil nur die wichtigsten Menschen unter die Oberfläche schauen können. Jedes Pochen ist ein Schlag für einen Gedanken der durch meine Nervenbahnen rauscht. Die Leere um mich verschlimmert die Situation, weil jede Ablehnung ferner liegt als der Ozean. Ich will zurück, weg von dem.Ort, an dem jeder denkt, er könnte helfen, ohne die Umstände genauer zu betrachten.
Ich will in seine Arme, weit weg von all dem Wahnsinn der um mich herum geschieht. Du wirkst besser als jede Schmerztablette, nur leider bist du zu weit weg. Das Telefonat hat mich lächeln lassen, doch es ist kein Vergleich zu dem, was ich empfinde, wenn ich deine Augen sehe und weiß, dass alles wieder gut wird.
Montag, 6. August 2012
Albtraum in weiß
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