Donnerstag, 16. August 2012

Weil wir uns selbst manchmal vergessen.

Mit dem Ziel vor den Augen laufen wir weiter Richtung Unendlichkeit. Das Ziel ist nur ein heller Fleck am Horizont, nicht genau definierbar, weil er kein wahrnehmbares Erscheinungsbild besitzt. Wir streben nach dem Lichtstrahl, der uns Wärme verspricht und vergessen um uns herum unseren wertvollen Besitz. Im Kampf um das Unerreichbare bleibt unser Verstand auf der Strecke, hinter ihm, die Menschen die wir lieben. Selbstzweifel zerstören unser Spiegelbild und die verzerrte Wahrnehmung raubt uns unseren klaren Kopf, weil dieser bereits ausgebrannt ist. Erst wenn es fasst zu spät ist klammern wir uns an den letzten Fetzen unserer Vergangenheit fest und ziehen uns wieder nach oben, damit das Spiel erneut beginnen kann. Wir geben uns der Verführung hin und werden erneut blind für das, was zählt. Jede Mode, jeder Wahn wird mitgenommen und wir glauben keinem mehr die Realität, weil nur unsere ausgedachte Wahrheit zählt. Reicht es nicht aus, glücklich in den Armen wundervoller Menschen zu liegen, auch wenn wir nicht perfekt sind?
Wir sollten nicht mehr für das unbedeutende leben, sondern für uns selbst und die Menschen, die wir lieben und die uns genauso viel Liebe schenken.

Ein fetter Kuss an Familie, Freunde & Christopher. ♥

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