Freitag, 14. November 2014
Schafziege.♥
Meine Hand in deiner, zitternd und schwach. Dein Herzschlag ist permanent präsent in meinem Kopf. Bringst mein Leben aus dem Takt, doch diese neue Melodie in mir klingt besser, als jemals etwas zuvor. Bringst mich nicht zum Fliegen, du hältst mich fest, wenige Zentimeter über dem Boden, um den Fall zu verhindern. Redest mir nicht nach dem Mund, sondern sprichst direkt mit meinem Herz. Kann meine Augen kaum noch schließen, weil ich in deinen all das sehe, was mir die Angst vor dem Leben nimmt. Hab dich weder gesucht, noch erwartet und doch warst du plötzlich da, mit deinem ehrlichen Lächeln und deinem treuen Blick. Kann deinen Atem noch immer in meinem Nacken spüren, in der Hoffnung, dass all das niemals vergeht. Blockierst meinen Kopf komplett, er ist zu voll von dir, um noch die richtigen Worte zu finden. Du bist niemand, über den ich kitschige Texte verfassen muss, weil du echt bist. Du bist nicht der Märchenprinz aus dem Bilderbuch, du bist meine Realität. Brauch keine Metaphern für dich, weil all diese Worte dir niemals gerecht werden könnten. Muss nicht mehr die Wochen zählen, bis ich dich endlich wiedersehe, es reichen manchmal schon Stunden. Wenn wir dann lachend auf dem Boden liegen, wie zwei kleine Kinder, vergesse ich dieses bedrückende Grau des Alltags. Du heilst jede einzelne Wunde in mir mit einem einzigen, kleinen Lächeln. Du siehst mich an und plötzlich ist alles okay.
Montag, 28. Juli 2014
Der Tag, der niemals kommen sollte
"Was muss passiern' ich bleib ratlos,
was soll ich tun, du machst mich schlaflos."
(Jennifer Rostock - Schlaflos)
Kurzer Blick nach links, leichtes zucken beim Anblick deiner viel zu tiefen Augen. Sie saugen mich zurück ins Dunkel, in die Schwärze. Ringe nach Luft, doch sie ist gefroren, diese Kälte zwischen uns ist zu präsent. Meine Beine laufen schneller, weg von dir, weg von der Vergangenheit, doch mein Herz bleibt liegen, es geht nicht mit. Bleibt bei dir, auf der Strecke, wird überrannt von dieser Menschenmasse. Nasses frisch gewaschenes Haar wirft Tropfen, löst das Salz auf meiner Wange. Du bist weg und all die Lügen dieser traurigen Menschen, diesen noch immer Pubertierenden, die du so brauchst, sie zerkratzen meinen Stolz, mein Herz, mein Innerstes. Hab dich nie belogen, doch deine Worte waren kopflos. Während du den Morgen noch verschlafen hast, plante ich das nächste Jahr. Dein Kopf im Gestern und mein Herz im Morgen waren eine wacklige Konstellation, die doch zu gut funktioniert hat. Hab dich nie betrogen, doch du stehst trotzdem auf der Seite derer, die solche Lügen erzählen. Lässt mich liegen, vergisst mich, für ein Leben voller überschminkter, intriganter Kinder. Zerreißt mich damit Tag für Tag und trotzdem kann ich nicht vergessen.
Mittwoch, 25. Juni 2014
Realitätsblind.
"Viele Freunde sind verliebt darin,
verliebt zu sein."
(Prinz Pi - Glück)
Wollen das, was wir nicht haben und verrennen uns in Träumen. Wir streunen durch die Straßen, auf der Suche nach dem Prinzen, den wir eigentlich nicht wollen. Es geht oft um den Besitz, viel zu sehr nur um das Wollen. Wir verpassen den Zufall, weil wir krampfhaft danach streben, das Ideal in unserem Bett zu haben. Doch je mehr wir darum kämpfen, ja umso mehr wir uns bemühen, vergeht das wahre Leben und wir ärgern uns danach. Es ist nicht wie im Märchen, es gibt kein weißes Pferd. Vermeidbare Fehler rauben uns die Freiheit, das reale Glück zu spüren. Wir lieben, weil wir wollen und nicht weil es passiert. Wenn wir die Illusion bemerken, ist es leider schon zu spät und dann versinken wir in Kummer, weil wir glücklich sein wollten und uns für diesen Traum selbst belogen haben.
Dienstag, 17. Juni 2014
Das Monster unter meinem Bett warst du.
Wenn das Herz ausrastet und so schnell schlägt, dass man es kaum noch spürt, wenn alles still um mich wird, wenn plötzlich keine Farben mehr existieren, dann ist mein Kopf bei dir. Die kleinste Erinnerung, dieser Schubs in Richtung Vergangenheit, in dein Bett, in deinen Arm, in dein Herz, sie zerschmettert meine mühsam errichtete Schutzmauer. Trittst alles ein, was ich zum Vergessen benötige. Mit dem Versuch, mir nicht weh zu tun, zerschlitzt du meinen Stolz und meine Würde. Muss es einsehen, es verstehen, du bist ein schwarzes Loch für mich. Ziehst mich nur in einen Strudel aus Selbstzweifel und Depression, ein Horrortrip, den nicht einmal du mehr wert bist. Raubst mir Atem und Verstand, doch ich kann nicht weiter blind sein, kann nicht mehr gebückt laufen, weil ich wegrennen muss vor all deinen Lügen. Stürze mich in Wahnvorstellungen, um zu glauben, du wärst Geschichte, doch die Realität erinnert mich, dass ich dich nicht ersetzen kann, ich muss dich gänzlich streichen. Brauche neue Inspiration, einen neuen Rausch, du machst mich schon zu lange monoton. Werfe jetzt alle Fesseln ab, die mich noch binden. Hast mein Leben verhindert, ohne es zu wollen und mich doch dazu gezwungen mit deinem flehenden Blick. Während du mich immer mehr verletzt, werde ich stärker, um einen neuen Weg einzuschlagen. Du warst erst Sonne, dann tiefschwarze Nacht und jetzt ist es an der Zeit, einen neuen Tag zu beginnen - ohne dich.
Samstag, 7. Juni 2014
"Trink auf uns, doch trink allein." (Pi - asoziale Kontakte)
"Wenn Freunde nicht mehr sind, was sie mal waren,
wenn sie dir nichts mehr geben, vergiss ihre Namen.
Lieber Hass als gespielte Liebe,
ist alles was wir fühlen eine Lüge?
Es wird Zeit zu gehn."
(Onkelz - Zeit zu gehn)
Manchmal fühlen wir uns in einer einst vertauten Umgebung so fremd, als hätte sich schlagartig etwas in unserem Leben geändert, obwohl alles scheinbar gleich geblieben ist. Partiell veränderte Kleinigkeiten sammeln sich zu einem großen Klumpen an, der uns schlagartig überrollt, wenn wir seine Existenz bemerken. Diese sogenannten "Hymnen unserer Jugend" lösen Leere in uns aus. Wir haben gelacht und unser Leben gefeiert, doch uns bleiben lediglich Erinnerungen, die nie wieder Realität sein werden. Das allgegenwärtige Grau verschlingt die Farben, die uns mal zum leuchten brachten und wir brauchen ein paar neue Graffitidosen, um uns wieder bunt zu malen. Wenn die alten Lieder uns in tiefe Melancholie ziehen, suchen wir verzweifelt neue Songs im Radio, die uns wieder so glücklich machen. Auf der Suche nach der Vergangenheit, verpassen wir dann das Hier und Jetzt und wundern uns, weshalb unser Leben nur an uns vorbeigezogen ist. Wir müssen das ändern, es stoppen, diesen Hang zu Trauer und Melancholie. Sehnen uns am Ende nur nach Geborgenheit und Liebe, doch wir scheitern viel zu oft und es fehlt anschließend an Motivation, uns wieder hoch zu hangeln. Begehen immer die fatalsten Fehler, bei dem Versuch, alles richtig zu machen. Es wird nie alles perfekt sein, damit müssen wir uns abfinden und weiterlaufen, bis zu dem Punkt, an dem die Sonne mit gepackten Koffern vor unserem Herzen steht und um Einlass bittet. Wir müssen sie nur noch hinein lassen und genau dann sind wir bei uns selbst angekommen.
Montag, 2. Juni 2014
Schattenstadt
Wir trinken um zu kompensieren, lachen um zu funktionieren. Keiner will mehr echt sein, nur noch ein Spiegel der Gesellschaft, doch das ist falsch und wir verrennen uns im Nichts dabei. Seelenlose Körper schweben durch die dunkle Nacht, wir sind nur Silhouetten ohne Ziel, ohne Verstand. Wir brauchen einen Plan, ohne ständig nachzudenken, ohne Kummer, ohne Schmerz. Auf der Suche nach der Freiheit bauen wir Mauern um uns selbst und versinken in der Einsamkeit. Alles was wir wollen, unsere Wünsche, unsre Träume, wir verpassen sie mit Absicht, um ein Teil des Trends zu sein. Wir müssen diese Ketten sprengen, uns von den Zwängen lösen, denn der Abgrund ist nur einen Schritt entfernt. Wir beginnen erst am Ende und dann trauern wir den verlorenen Augenblicken hinterher, nur weil es jeder tut. Es wäre klug, sich abzuwenden und endlich zu beginnen, die verflogenen Momente einzufangen. Während wir uns selbst bemitleiden, zieht auch die letzte Chance vorbei. Jeder sagt, er wäre anders, so besonders, kultiviert, doch diese Lügen sind auf dünnem Eis gebaut. Wir wollen zerbrechen, um zu zeigen, wie gut wir wieder aufstehen können, doch lange geht das nicht gut, denn irgendwann glauben wir wirklich, dass ein Monster in uns wohnt. Es könnte besser laufen, doch es reizt uns zu sehr jede Brücke in Richtung Zukunft zu zersprengen, weil wir Umwege brauchen, um sagen zu können, wir hätten viel erlebt, doch das haben wir nicht. Es ist die Angst, nur Standard zu sein, doch das ist niemand, wenn wir nur alle wir selbst wären. Individualität zeichnet sich nicht aus durch möglichst viele Narben, denn wenn wir wirklich Schmerz empfinden, denken wir nicht daran, ihn als Statement zu benutzen. Wir müssen echt sein. Es darf nicht peinlich sein, sein Glück zu leben, selbst wenn wir allein, vor Freude schreiend durch die Gassen tanzen, anstatt all die Momente zu verpassen. Wenn wir unser Inneres verschließen und nur Hüllen durch den Alltag hetzen, laufen wir weiterhin am Leben vorbei, bis es dann endet. Ist das wirklich der Sinn?
Dienstag, 22. April 2014
Hab mir mit dir Blasen gelaufen.
Manchmal bekommen wir Blasen. Sie schmerzen solange, bis sie verheilen und manche bleiben als Narben zurück, wenn wir unsere Finger nicht von ihnen lassen konnten. Blasen zeigen uns, dass wir etwas falsch gemacht haben. Wir trugen Schuhe, die uns einfach nicht richtig passten, nur weil ihre Schönheit uns in einen magischen Bann zog. Wir kaufen viele Schuhe, immer auf der Suche nach dem perfekten Paar. Es muss uns optisch gefallen, wie angegossen passen und wir wollen in ihnen wie auf Wolken laufen. Als ich dich fand, glaubte ich du wärst mein perfekter Schuh, ich behielt dich für lange Zeit an mir, doch als du dann weg warst, sah ich die schmerzhaften Blasen, die du hinterlassen hast. Haben nicht zueinander gepasst, doch ich wollte es nicht wahrhaben und habe jeden kleinen Schmerz ignoriert. Ich muss mir nun neue Schuhe kaufen, in der richtigen Größe, egal wie sehr ich dich auch behalten wollte. Man muss sich trennen, das alte Paar wegschmeißen und irgendwann finden wir, wenn wir nicht mehr an die alten denken, neue Schuhe, die uns nicht nur den Atem rauben, sondern uns auch noch passen, als wären sie maßgeschneidert. Sie werden mich auf den steinigsten Wegen begleiten und dafür werde ich sie lieben, so wie einst dich.
Mittwoch, 5. Februar 2014
Wenn unser Glück pausiert.
"Immer nach Monstern unterm Bett gesucht, aber fanden sie in uns selbst..." (Casper - 20qm)
Das einzig wahre Monster auf diesem Planeten ist der Mensch selbst. Wir selbst sind unser größter Feind und wir müssen uns dagegen wehren. Andere können uns nur zerstören, wenn wir es zulassen. Nähe kann uns Halt geben und uns trotzdem einen Augenblick später zu Fall bringen. Vertrauen ist eine Lebenslüge. Es wird früher oder später gebrochen, also dürfen wir an nichts festhalten, nur an uns selbst. Wir allein entscheiden, wohin unser Weg führen soll und es ist egal, wer uns begleitet. Je älter wir werden, umso besser begreifen wir, dass die Liebe nur eine Beilage ist auf einem gefüllten Teller. Sie soll die Optik verfeinern, das Gesamtbild optimieren, doch viele lassen sie auf ihrem Teller liegen. Am Anfang halten wir die Liebe für die Hauptspeise, das einzig Vollkommene, doch werden wir verletzt hassen wir sie und uns selbst. Genau das ist der Fehler, den wir wieder und wieder begehen. Ohne sie wäre der Lebensteller nur halb so bunt und sie gibt uns mehr Geschmack, denn das Auge isst bekanntlich mit. Wenn wir ihr nicht zu viel Wert beimessen, ist ihre Abwesenheit nicht unser Untergang und wir schätzen sie umso mehr, wenn sie ganz plötzlich einfach so da ist. Du hast dich entschieden zu gehen, mich, die Beilage auf dem leeren Teller zurückzulassen. Vielleicht kehrst du irgendwann zurück und bemerkst, dass man von allem etwas nehmen sollte, vielleicht findest du etwas, dass dir besser schmeckt oder du bleibst für immer ein Hauptgangtyp. Die Zeit wird irgendwann zeigen, ob unsere Speisekarten sich ergänzen oder doch nur im Weg stehen. Am Anfang war die Enttäuschung stark. Bittere Melancholie kann das innere Monster wecken und unseren Horizont schwärzen, verdunkeln. Doch wir müssen aufblicken und einfach weiter machen. Wir harmonieren ideal, doch das hat dir derzeit nicht gereicht. Doch wer liebt und trotzdem geht, ist vielleicht nicht für immer weg, selbst wenn Jahre vergehen, ist ein Kapitel noch nicht beendet, wenn keiner einen befriedigenden Schlusssatz zustande gebracht hat. Ich lasse dich gehen, doch ich bleibe deine Familie, deine Heimat, deine Stärke und Schwäche zugleich und das gute daran ist, dass du im Endeffekt auch bleibst. Finden wir nicht zurück, dann war es vielleicht nicht richtig, aber wenn doch, dann sind wir noch lange nicht verloren.
Das einzig wahre Monster auf diesem Planeten ist der Mensch selbst. Wir selbst sind unser größter Feind und wir müssen uns dagegen wehren. Andere können uns nur zerstören, wenn wir es zulassen. Nähe kann uns Halt geben und uns trotzdem einen Augenblick später zu Fall bringen. Vertrauen ist eine Lebenslüge. Es wird früher oder später gebrochen, also dürfen wir an nichts festhalten, nur an uns selbst. Wir allein entscheiden, wohin unser Weg führen soll und es ist egal, wer uns begleitet. Je älter wir werden, umso besser begreifen wir, dass die Liebe nur eine Beilage ist auf einem gefüllten Teller. Sie soll die Optik verfeinern, das Gesamtbild optimieren, doch viele lassen sie auf ihrem Teller liegen. Am Anfang halten wir die Liebe für die Hauptspeise, das einzig Vollkommene, doch werden wir verletzt hassen wir sie und uns selbst. Genau das ist der Fehler, den wir wieder und wieder begehen. Ohne sie wäre der Lebensteller nur halb so bunt und sie gibt uns mehr Geschmack, denn das Auge isst bekanntlich mit. Wenn wir ihr nicht zu viel Wert beimessen, ist ihre Abwesenheit nicht unser Untergang und wir schätzen sie umso mehr, wenn sie ganz plötzlich einfach so da ist. Du hast dich entschieden zu gehen, mich, die Beilage auf dem leeren Teller zurückzulassen. Vielleicht kehrst du irgendwann zurück und bemerkst, dass man von allem etwas nehmen sollte, vielleicht findest du etwas, dass dir besser schmeckt oder du bleibst für immer ein Hauptgangtyp. Die Zeit wird irgendwann zeigen, ob unsere Speisekarten sich ergänzen oder doch nur im Weg stehen. Am Anfang war die Enttäuschung stark. Bittere Melancholie kann das innere Monster wecken und unseren Horizont schwärzen, verdunkeln. Doch wir müssen aufblicken und einfach weiter machen. Wir harmonieren ideal, doch das hat dir derzeit nicht gereicht. Doch wer liebt und trotzdem geht, ist vielleicht nicht für immer weg, selbst wenn Jahre vergehen, ist ein Kapitel noch nicht beendet, wenn keiner einen befriedigenden Schlusssatz zustande gebracht hat. Ich lasse dich gehen, doch ich bleibe deine Familie, deine Heimat, deine Stärke und Schwäche zugleich und das gute daran ist, dass du im Endeffekt auch bleibst. Finden wir nicht zurück, dann war es vielleicht nicht richtig, aber wenn doch, dann sind wir noch lange nicht verloren.
Dienstag, 4. Februar 2014
Wir sind Krieger in unserem eigenen Kampf
Sonnenschein hinter geschlossenem Fenster, lass ihn nicht rein. Ist so dunkel, kann kaum mehr einen Gedanken fassen, weil ich keinen sehe. Deine Augen verschwimmen vor mir. Erst haben wir ein Haus gebaut, mühsam und sorgfältig, doch als es stand, sahen wir plötzlich von weitem die immer näher kommende Abrissbirne. Sie rast auf uns zu doch verfehlt uns immer wieder. So knapp. Der Wunsch, es gäbe einen Gott, der uns schützt, ist sinnlos. Wir sind Realisten, geprägt von den bitteren Tränen des Lebens. Haben so oft Stärke bewiesen und Schmerzen ertragen, doch gegenseitig machen wir uns schwach. Konnten immer um alles kämpfen, doch bei dem Wort wir verfallen wir in schlagartige Panik. Es bleibt nur Hoffnung. Der Wille, es zu schaffen, bis wir daran innerlich verbluten, weil uns beiden nichts anderes bleiben würde, außer Leere. Unsere Abhängigkeit gepaart mit Freiheitsdrang und Autonomie ist wie der Versuch Wasser und Öl zu mischen. Wir landen immer wieder an einer Grenze, die wir überschreiten müssen. Doch wir sind stark genug. Wir sind so viel wertvoller, als all unsere Vorstellungen. Die Momente, wenn wir Hand in Hand mit dem Kopf durch die Wand laufen sind kein Zeichen von "es fehlt etwas", sondern lediglich der Beweis, dass selbst die Perfektion nicht perfekt ist. Unser Vertrauen ist ein Geschenk und unsere Liebe lässt uns schweben, damit wir das Leben aus einem Blickwinkel betrachten können, von dem wir vorher nie zu träumen wagten. Unter Garantie werden wir noch tausende Male an einen Punkt des Selbstzweifels gelangen und mit Sicherheit werden wir noch oft genug den anderen verfluchen, aber ein Weglaufen steht nicht mehr zur Debatte. Es ist wie Sekundenkleber, der unsere Herzen aneinander heftet.Wir müssten sie mit Gewalt voneinander losreißen und würden den größten Schaden unseres Lebens anrichten. Vielleicht ist es leichter nur für sich selbst Verantwortung zu tragen, doch es könnte niemals glücklich machen. Was auch immer geschieht, wir wissen, was die richtige Entscheidung wäre, doch ob wir sie treffen, kann niemand genau sagen.
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