Dienstag, 20. November 2012

Liebe lässt sich nicht mit simplen Worten beschreiben.

Mit der Melancholie wächst der Zweifel an uns selbst, doch mit den verlorenen Sekunden wächst auch die neue Lust auf die zu weit entfernten Momente vollgepumpt mit Adrenalin. Dein Duft erweckt meine Lebenslust, klebst an meinem T-Shirt, doch die Zeit schleppt sich träge bis zum Ende der Einsamkeit. Unbedeutsame Worte zwingen uns in die Knie, doch dieser unentdeckte Ort auf unserer Landkarte macht uns stark. Werden ohne Kompass dorthin gelangen, weil wir auf Wolken schweben können, wenn unser Wille aus Granit besteht. Dieser weiche Kuss, der jeden Schmerz einfach verfliegen lässt im Kontrast zu diesem Abschied, der uns zurück in die Normalität wirft. Der unaufhaltsame Wahnsinn um mich, wie eine unzerstörbare Seifenblase - wir schauen auf das Schlachtfeld herab auf wackeligen Boden, doch können nicht entfliehen. Die Zweisamkeit voll Glück nur eine Aufnahme in einem Fotoalbum verglichen mit der momentanen Situation. Das Blitzen in deinen Augen, wie ein unschuldiges Kind voll von Lebenslust steckt mich an, reißt mich mit in fremde Spontanitäten. Niemals zuvor so in den Tag gelebt mit den Gedanken an die Hoffnung, niemals zuvor heller gelacht, als die Sonne jemals strahlen kann. Schenkst mir das Gefühl von Freiheit, lässt mich wieder leben, selbst wenn der Himmel bricht. Mein halbleeres Glas erscheint für dich halbvoll, meine Melancholie gepaart mit deiner Ignoranz für das Schlechte. Jeder Kontrast bleibt nicht länger gegensätzlich, sondern vermischt sich mehr und mehr zu einem gemeinsamen Gesamtbild. So viele Mittel um dieses Gefühl zwischen uns zu beschreiben, mit so vielen Worten einen Film in der Fantasie abspielen lassen. Es sind "Glühwürmchen in der Luft zwischen uns." - Benjamin Griffey, Cas. ♥

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