Mittwoch, 27. Februar 2013

Alles eine Frage der Einstellung.

Wir schauen in den Himmel, grenzenlose Euphorie. Diese Weite, die Freiheit, doch dann die ernüchternde Wahrheit. Wir stehen mit den Füßen auf dem Boden, der Untergrund ist spürbar. Ein Windhauch streichelt das Gesicht, ein Sonnenstrahl durchzieht den Körper mit Wärme. Tanzend auf der Wiese doch plötzlich verlieren wir das Gleichgewicht. Nichts ist jetzt mehr schön, es ist Winter um uns. Doch es muss keinen Winter geben, keinen Untergrund nicht einmal einen Fall zu Boden. Augen fest geschlossen halten und uns das Paradies auf die Innenseiten der Augenlider projizieren. Wenn die Wimpern dann wieder nach oben klappen, liegt vor uns diese Utopie. Wir erschaffen sie mit unserem Herzen und bestreuen die triste Welt mit bunten Streusel. Die Sonne schleicht sich in unseren Kopf und beleuchtet jede dunkelste Ecke, die wir einfach übersehen haben. Es ist der Glaube, der uns Stärke verleiht und uns nicht hoffen, sondern handeln lässt. Kleinigkeiten werden vielleicht nicht den Erwartungen entsprechen, aber trotzdem haben sie ihre Schokoladenseite, so wie alles im Leben. Es gibt nichts einseitiges, nicht Schlechtes und erst recht keine Perfektion, wir müssen nur das Schöne herauskristallisieren. Müssen uns darauf konzentrieren, und einfach nicht mehr permanent zu konzentrieren. Wir müssen nur lächeln und es auch fühlen, nur lieben, um geliebt zu werden, nur Fehler machen, um das Richtige zu finden, nur glücklich sein, überhaupt eine Chance auf dieser Erde zu bekommen, um wirklich zu leben.

Zu schön, um traurig zu sein:


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