Montag, 3. September 2012

Regungslos.

Und plötzlich öffnet der Morgen seine Türen, wolkenbedeckter Himmel, einzelne Sonnenstrahlen, doch alles hier ist kalt und verlassen, fast schon ausgestorben. Der Engel ist geflogen, höher als jeder andere, doch wir bleiben zurück in Apathie - zu Eis erstarrt. Manche Tränen tauen auf unseren kalten Wangen auf und kommen mit einem lauten Knall auf dem Boden auf, dass es uns fast unser Gehör zertrümmert, so wie unsere Hofnung. Jede Sekunde daran geglaubt, fest entschlossen, dass es nicht einfach zu Ende geht, weil dein Kapitel mich gefesselt hat. Doch heißt es nicht, man muss aufhören, wenn es am Besten ist? War all das überhaupt real, hab ich eventuell die Nacht verträumt und mir all dies nur eingebildet? Mein knurrender Magen will nichts mehr zu sich nehmen, meine Augen wollen nicht mehr geöffnet bleiben, mein Verstand spielt mir tausend Streiche und es ist schwer Realität von Einbildung zu trennen. Mein Herz ist offen für dich, dadurch jedoch endlos verwundbar. Ich möchte, dass es Freitag wird, dass diese Woche jetzt nicht mehr geschieht und verschoben wird. Ich brauche seine Hand, sein Verständnis, eine Flucht von hier. Kann nicht mehr am Fenster sitzen, denn ich seh deinen einsamen Garten und weiß du wirst nicht mehr zurückkehren.

Nur die Besten sterben jung !




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