Und wenn es einen Gott wirklich gäbe, wo ist er dann jetzt? Wenn es Gefühle gibt, wo sind meine geblieben? Auf der Strecke, zwischen dir und dem Ort wo du bist, zwischen ihm und den Narben die meine Gegenwart so erschweren. Jedes gebrochene Wort, jeder Einschnitt, jeder Tropfen auf meiner Wange. Der Wettlauf mit meiner Maske auf Zeit, bis plötzlich alles herunterfällt und die Realität ans Licht kommt. Meine Worte bleiben im Hals stecken und sterben schon, bevor ich sie aussprechen kann. Dein Gehen hat es überlaufen lassen, mein gefrorenes selbst ist getaut und als Stein erstarrt. Deine wärmende Nähe, deine pure Existenz, all das hat sich einfach in Luft aufgelöst. Das letzte bisschen von mir schreibt einen Text, der mehr Emotionen enthält, als es scheint. Brauche Ruhe, brauche eine stärkende Hand, doch nichts davon ist hier. Weg, nur noch weit weg und nie wieder zurück zu mir, nie wieder.
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