Die Sonne verbrennt die Haut, du verbrennst mein Herz mit deinem eiskalten Blick. So blau, wie das Meer und unser Gefühlssee. Ein See aus Verzweiflung und Freude. Aus Liebe und Wärme, doch der Schmutz will das Bild zerstören. Geprägt von zu vielen Kippen. Zu viele giftige Stoffe die das Gleichgewicht nehmen wollen. Die Luft bleibt weg, doch wir atmen weiter. Wir nehmen Sekundenkleber, der auf ewig halten soll. Nicht immer hält die Verpackung was sie über den Inhalt verspricht. Wozu gehörst du? Wozu gehöre ich? Wozu gehören wir? Wir kleben die Asche, bemalen sie rot, hoffen auf Heilung und wir wissen, dass wir es schaffen. Wir wissen, dass das Leben zu stark ist. Die Realität erdrückt uns und die Gefahr reißt uns die Füße weg. Ja, vielleicht haben wir keine Rechte wie Klitschko. Vielleicht sind wir befleckt vom Blut des Leben. Vielleicht haben wir die Schattenseiten unseres Films erkannt, doch wir wehren uns gegen die Gesetze der Verzweiflung und stellen uns dem Hass.
Es gibt Dinge die kann man nicht erklären, wir gehören dazu. Selbst wenn ich wollte, du bist der Motor, der meinem geklebten Herz den Antrieb gibt. Dein Lächeln lässt mich fliegen. Wolken werden Zuckerwatte, meine Beine Gummischlangen. Gefühle die sich verändern mit der Zeit und doch gleich bleiben. Angst den anderen zu verlieren, trotz der Gewissheit, dass das Kapitel noch seitenlang sein kann, weil das Buch unendlich ist. Wir streichen die Fehler, verbrennen den Pfusch. Wir laufen dem Ernst davon und sind geborgen in der Liebe. Du machst mich vollständig, auch wenn ich Lücken besitze, denn du lässt sie mich vergessen. Es ist als würde ich an der Klippe hängen und alles was mich vor dem Absturz bewart ist deine schützende Hand, die Hand, die nicht so einfach loslassen wird. Wieso ich das weiß? Weil es in den Sternen steht.
Ich liebe nichts mehr, als die Liebe zu dir.
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