Dienstag, 23. August 2011

Kopfsprung ins Leben.

Erste Sonnenstrahlen brennen in den Augen, nasse Haare tropfen. Warme Wasserstrahlen. Kalte Luft. Gedanken kreisen um meinen Kopf, wie aufgewirbelter Sand im Meer. Steiniger Untergrund und doch ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Wind im Haar, Traum vorbei. Alltag lässt grüßen, verschwendete Zeit. Schule, Arbeit, dumme Menschen, Stress. Schüttel das Leben ab und zu aus, wie Bettzeug. Neu zusammenlegen. Alles wieder in Ordnung. Die Spannung schwindet, fallen lassen. Gras wird zu Sand, Wolken zum blauen Himmel. Regen wird spritzendes Meer, Aus Zwang wird Freiheit. Denn nichts hat so viel Wert, wie dein eigenes Leben. Nichts hat so viel Wert, wie deine Ziele. Und nichts hat so viel Wert, wie wenige Menschen, die du liebst. Stille. Nur einen Moment. Gewissheit über Fehler, leichtes Lächeln. Noch wenige Minuten, dann beginnt der Unsinn. Dann beginnt das sinnlose auf der Welt. Dann beginne ich dort, wo Manche enden. In einer Masse aus Lügen, Depression und krankhaften Zwängen.
"Ihr werdet keine Freizeit mehr haben." Und du wirst noch von mir hören, weil ich mehr Freizeit haben werde, als du glaubst. Menschen sind naiv. Viel zu dumm. Nicht alle. Aber die Mehrheit. Eine Einsicht, Kopfschmerzen, Verfall in unnütze Wahnvorstellungen. Schere, Teufelskreis zerschneiden und weglaufen. Weglaufen, schreien und mit Kopfsprung von der Klippe, rein ins Meer. Das Meer voller Glück und Erfüllung.

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