Alles was ich will, ist einmal für Jemanden das Wichtigste zu sein. Einmal geliebt werden. Einmal verehrt. Einmal nur Augen für mich. Einmal. Mehr Erwartungen gibt es nicht. Kein Formular. Kein Einstellungstest. Nur die Liebe für unsere Reise durchs Leben. Nur genug Sauerstoff und Kraft für einen Streit, oder Momente getrennt. Nur Vernunft, füf schwere Zeiten. Nur etwas Verstand, um zu begreifen worauf es ankommt. Nur etwas Zeit für den vielleicht endlosen Weg. Reden ist gut, doch Träume bleiben. Nichts ändert meine Gedanken, nichts ändert die Eifersucht. Internet, alles fürn Arsch. Mädchen, die dich umlagern, Mordgedanken. Rum um die Uhr. Verseuchte Kosenamen, für Wertloses.
Was man braucht, ist das Gefühl von Wärme. Frei sein, zusammen. Jeder hat seine eigene Philosophie. Jeder fühlt anders. Verschiedene Schmerzen, wortlose Wut. Tränen der Angst. Blind. Du ertrinkst im eigenen Selbstmitleid und weißt nicht wie es kam. Du verabscheust dich selbst, auch wenn du zufrieden bist. Das was man braucht, es kommt nicht, doch man nimmt es hin. Ich schmeiß mein Leid weg, krempel meine Maske um, doch du rennst los und bringst mir mein Ich wieder. Das Ich, das verschwinden muss. Fehler, für dich so unscheinbar, so belanglos, aber für mich bedeutsam. Für mich schmerzvoll.
Der Traum, eins zu sein. Der Traum, bedeutsam zu sein. Umhüllt von einer Seifenblase.
-plopp-
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