Montag, 5. Dezember 2011
Noch ein Drink und ich fliege.
Wie soll man es schon beschreiben, irgendwann ist es einfach da. Ich sitze lächelnd in meinem Zimmer, hör dieses unglaublich geniale Lied, was nichtmal im Ansatz sinnvoll ist und bin glücklich. Es ist nichtmal so, dass ich weiß, wieso. Die Kippe brennt runter, während die Zeit an mir vorbei läuft wie ein Film. Mit der Zeit lernt man dazu, ich habe wieder zu mir selbst gefunden. Ich kenne jeden meiner Fehler, bereue nur wenige von ihnen. Wir müssen erst ziemlich viel Müll sehen, um zu erkennen, worum es uns geht. Ich tanz durch mein Zimmer mit geschlossenen Augen, ich tanz durch mein Leben, mit dem Kopf nach oben. "Immer, wenn etwas endet, beginnt gleichzeitig etwas Neues." Mich kann keiner mehr retten, ich mache Höhenflüge, um meinem Tiefpunkt zu entkommen, das schwarze Loch, was mich nach unten ziehen möchte. Die Kippe ist verglüht, mein Text vorbei und alles was bleibt ist dieses wunderschöne Gefühl am Leben zu bleiben, egal wie hart es ist.
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