Freitag, 9. Dezember 2011
Ich verachte dich.
Du bist so krank. Deine Worte sind vereist, hinterlassen zahlreiche Unterkühlungen auf meiner Haut. Weggeätzte Gefühle, du schlägst mit deinem Baseballschläger auf hilfloses Leid ein und lachst. Frisst Puddings in dich rein und lachst mich aus wenn ich zitternd am Boden liege und mein letztes Stück Vernunft und Respekt aus mir herauskotze. Nenn mich nochmal Miststück, nenn mich nochmal billig, ich steh drauf. Du zerkratzt meine Seele und wunderst dich, was aus mir wird. Keiner hat eine ahnung was Ansehen erstmal bedeutet, wenn man deines verloren hat. Krallst dich an den winzigsten Zipfel Anerkennung, die noch so kleine Zuneigung. Ich platze vor Wut, ich platze innerlich, zerstör mich selbst noch mehr. Will alles um mich zerstören, nur damit ich merke, dass ich am Leben bin. Du lässt mich da liegen, mit deiner widerlichen Art zu grinsen. Du triumphierst, während ich verkrüppelte Hilferufe in die Luft schreibe. Doch meine Maske klebt zu fest auf meiner Haut, um zu schreien.
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