Sonntag, 25. Dezember 2011

Es ist egal wo das Ziel ist...

Wimpern getuscht, Puder im Gesicht, bestes Grinsen aufgesetzt, Haare antoupiert, Rock am glitzern, mit den Gedanken bei dir. Ungewissheit die mich an dir festhalten kann, ohne, dass du etwas dafür tun musst. Alles was so abstoßend wirken könnte, zieht mich noch mehr an. Keine Garantie auf einen Platz in deinem Kopf, das zappeln macht mich wahnsinnig und gleichzeitig so gespannt auf das Ende. Endlos komplizierte Geschichten, ineinander verwickelt und trotzdem kann ich klar sehen, wenn du vor mir stehst. Hast mir den Verstand nicht geraubt, hast mich nicht verliebt gemacht, nichts. Alles was du getan ist, du hast mein Herz zum klopfen gebracht auf kuriose Art und Weise. Wenn du mir ins Ohr brüllst und ich lächeln muss, weiß ich nicht wieso ich es niedlich finde. Peinlichkeiten sind durch deine Trotteligkeit nicht mehr peinlich neben dir, aber ich mag es. Ohne Grund, gesehen und nicht mehr weggesehen. Mein Blick kann sich von dir nicht lösen, wenn du durch den Raum torkelst, wie festgeklebt und ich weiß du wirst lächeln und ich weiß ich werde lächeln und ich weiß, du wirst nicht mehr aus meinem Kopf gehen, den gesamten scheiß Abend lang.

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