Donnerstag, 27. Oktober 2011

Homeparty beim Teufel und seinen Engeln.

Es ist, als würden sich meine Lungen verschnüren. So fest, so einschneidend tief. Eine Eisenkette, der Teufel lacht mich aus. Was ist Furcht und Trauer? Nichts, rein gar nichts im Gegensatz zu Enttäuschung. Man kann nichts bereuen, was schön war. Nichts kann man vergessen, schon gar nicht einfach so missachten, was man geliebt hat. Sollen wir unsere Erinnerungen verwerfen, weil sie nicht mehr in die Gegenward passen? Wenn wir ein Puzzle haben und alles passt, wir aber nur ein Teil kaputtschneiden, dann ist ein Loch im Ganzen. Doch was sollte ein Käse dann sagen, er besteht doch aus Löchern? Ist das Leben wirklich so Ernst wie wir glauben oder sind wir nur noch nicht erfahren genug, um die Ironie zu verstehen? Es gibt keine Engel, es gibt auch keinen Teufel, nein auch die Toten wandern nicht nachts durch die Straßen. Wir betrachten die Welt von der falschen Seite und wundern uns, dass wir nicht klar kommen. Wir sind wirklich so naiv und glauben, dass ein wahrer Freund uns niemals im Stich lässt, doch es kommt vor und das ist okay. Doch trotzdem sind wir enttäuscht und nichts könnte schlimmer sein, als das Gefühl, verraten zu werden. Klar, wir werden nicht allein sein, aber eigentlich sind wir es schon. Gedanken, die mich nicht mehr atmen lassen. Gedanken, die mich nicht mehr logisch denken lassen. Gedanken, die mich nicht mehr frei lassen.

Warum kann man ohne manche Menschen einfach nicht mehr?

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