Ich will fliegen. Frei sein wie ein Vogel. Ohne Sorgen. Ohne Ängste. Den Überblick behalten über die tiefsten Wälder voll von Stress. Ich will deine Hand nehmen und laufen. Laufen, bis zum Horinzont und dann vom Ende der Welt springen und auf einem Stern landen. Will durchs Weltall fliegen wie ein Satellit und auf den Mond springen. Ein Fähnchen setzen, ein Zeichen für meine Existenz, eine kleine Spur von mir. Ich möchte gern in einen Vulkan springen und in der Lava schwimmen, als wäre es meine Badewanne, gefüllt mit Champanger. Ich will das Unmögliche tun, das erleben, wovon Andere träumen. Ich will mich verewigen im Raum unserer Zeit, als Erinnerung an meine Freude, meine Liebe, mein Leid und meine Hoffnung.
Ich habe einen besonderen Menschen wiedergesehen. Ich weiß nicht wieso, aber allein der Anblick hat mir so viel Mut gegeben, so viel von meinem Ich, dass meine Lebenslust aus mir heraussprudelt wie aus einem Springbrunnen. Dieses Mädchen hat mir die Augen für mich geöffnet und kann mich allein durch ihre Anwesenheit an mich selbst erinnern, wenn ich mich verloren habe. Wie bei einem Handy, dass weg ist. Sie ruft mich an und plötzlich halte ich es wieder in meinen Händen. Ich kann nicht beschreiben, wie froh ich bin, ein Mädchen wie Kirsten kennengelernt zu haben.
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