Donnerstag, 27. Oktober 2011

Wir belügen die Lüge.

Herzstillstand. Aus und vorbei. Noch so leichtes letztes Pochen in der Halsschlagader erlischt. Ein kleiner Hauch von Verzweiflung liegt im Blick. Augenlider zu schwer, letzter Blick. Im Schaufenster sieht alles besser aus, als anprobiert. In der Werbung glänzt alles schöner, doch schnell wird es matt. Wenn das letzte Licht erloschen ist gestehen wir jeden Fehler, gestehen wir jeden Akt in dem wir aus der Rolle gefallen sind. Wie Verfremden unser Leben, so wie es Brecht mit seinem Theater tat. Unsere Realität heißt Müllkippe, mit dem Kopf zuerst ins Klo. Wollen wir raus aus dem Dreck müssen wir träumen und nie mehr aufwachen. Stell den Fernsehr ein und du siehst so viele Lügen, wie du willst. Siehst die Perfektion und den Schmerz in den matten Augen. Kotz dich bis zum Tod oder du wirst ausgelacht. Lüg dein Leben zusammen, wie es dir gefällt, oder keine Sau sieht nach dir. Sei du selbst und missachte die Worte der rachsüchtigen Meute und sieh dir selbst dabei zu wie du langsam erdrückt wirst. Machen wir alles falsch, wenn wir alles richtig machen? Ist es richtig alles falsch zu machen? Sind Fehler besser als Perfektion? Aber wieso wollen wir dann alles perfekt machen? Sind wir auf der Suche nach der perfekten Lüge? Eure Ansicht macht euch krank und den Rest gleich mit. Zu viel falsches Gerede hinter dem Vorhang. Dein Pony verdeckt vielleicht deine Stirn, fast schon deine Augen, aber nicht deine Dummheit.

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Was tun, wenn der letzte Mensch, dem man traut, droht zu gehen?
Was tun, wenn der letzte Mensch, den man liebt, nicht mehr bleibt?
Was tun?

Ich liebe dich.

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