Donnerstag, 24. November 2011

Le petit déjeuner.

nun sitz ich hier, mit dem Apfel im Mund, denk an alles und nichts. Kann keinen klaren Gedanken mehr fassen, weil die in der Erinnerung feststecken. Noch über eine Stunde, dann schreibe ich meine Englischklausur, wahnsinn. Wie schnell die Zeit vor mir weggerannt ist und jetzt wo ich sie mal kurz zu fassen bekomme realisiere ich erst, das bald alles ein Ende hat. Wie lange kann ich noch all die Fehler begehen, die bereits zu mir gehören? Wie lange kann ich noch sorgenfrei durch die Stadt tanzen? Entschuldigung für meine Sentimentalität, ich habe selbst keinen blassen Schimmer, wieso ich mir bereits darüber Gedanken mache. Vielleicht ist es Angst. Alles neu und anders, alles was ich weiß ist, dass du an meiner Seite sein wirst, ja das weiß ich. Wow, jetzt ist der Apfel bis zu seinem Inneren abgekaut, seine Tage sind gezählt. Ich frage mich worauf es ankommt im Leben. Soll ich perfekt aussehen, einen makellosen Charakter besitzen, übermäßig schlau sein oder soll ich einfach in den Tag hinein leben? Ich bräuchte einen Richtungspfeil, eine Art Lebenskompass, nur für die grobe Richtung. Oder ist gerade die Suche nach dem Nichts das interessante an unserem Leben?

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