Mittwoch, 21. September 2011

Gebratenes Hirn auf kalter Grütze, bon appetit.

Die Realität ist so ironisch, es ist der wahnsinn. Ist es vielleicht lustig, dumm zu sein? Entschuldigung für diese Bemerkung, es wäre wichtig zuvor erstmal zu klären, was Dummheit für mich bedeutet. Ich denke, es hat nicht damit zu tun ob wir das Einmaleins beherschen und auch kommt es nichtmal ansatzweise auf die Wortgewandtheit an, um nicht als blöd dazustehen. Aber wie kann man so blind sein, so egoistisch, so naiv, wie viel zu viele Menschen es sind? Wird es etwa nicht mehr als wichtig empfunden, einen Menschen zu lieben und zu ehren, ihn nicht zu belügen, sondern seine Fehler zu gestehen und ernsthaft an Besserungen zu arbeiten? Ist Privatsphäre wirklich ein Fremdwort? Was bringt mir eure verdammte Rechnung mit Wurzeln, Potenzen, ganzrationalen Funktionen oder anderen fragwürdigen mathematischen Dingen? Schön und gut, dass ich es begreife. Vielleicht kann ich es auch spätestens nach der dritten Erklärung, aber wozu soll es gut sein? Wäre es nicht eventuell wichtiger, die Zeit die man hat, für Menschen die man liebt zu opfern, sein Leben zu genießen? Klar, ist ja jedem seine eigene Sache, wie er sein Leben führt, trotzdem kann ich ncht verstehen, warum wir es uns selbst viel zu schwer machen. Ich wünschte, ich könnte meinen Freund öfter sehen, aber wieso geht es nicht? Weil das Idealbild vom Leben falsch ausgelegt wurde mit der Zeit. Gefühle spielen eine kleinere Rolle, als das, was man ja so dringend erreichen muss. Menschen, die uns nur benutzen werden als wichtig empfunden. Man wird zu Sachen gezwungen, die man nicht will, aber machen muss um zu "überleben". Wie krank.Viele machen alles falsch und denken, sie seien die Besten. Sie denken ihr 1,0 Abitur macht sie zu höheren Individuuen, aber das ist nunmal nicht der Fall. Wer lernt, wer gute Gene hat und sich alles leicht merken kann, glückwunsch. Doch denken wir mal ganz scharf nach. Macht Wissen glücklich? Ist es schön, einsam zu sein, aber etwas "Besseres" als der Rest? Angenommen morgen geht die Welt unter, wir spüren, wie unser Leben langsam an uns vorbeizieht. Worauf können wir stolz sein? Dann ist all das materielle, all das was man erarbeitet hat NICHTS mehr Wert, denn dann werden wir an wirklich wichtige Erlebnisse denken. Dann werden wir an Menschen denken, die wir lieben, mit denen wir wunderbare Zeiten hatten. Erst dann werden wir sehen worauf es ankommt. In diesem Moment werden wir jede einzelne, verdammte Sekunde bereuen, in der wir einem Anderen Leid zugefügt haben, die verschwendeten Sekunden, in denen wir nicht bei dem Menschen waren, den wir lieben. Jede Einzelne. Hört auf zu heulen, weil die Natur eure Häuser zerstört. Hört auf zu meckern, wie hart das Leben ist und wie schlimm doch alles ist. Hättet ihr alle mal euren Arsch hochbekommen, den Mund aufgemacht und angefangen wenigstens den Versuch zu machen etwas zu ändern am Leben, wärt ihr stolz und glücklich. Ihr habt euch selbst zu dem gemacht was ihr seid und wer das endlich mal begriffen hat, der wird lächelnd ins Bett gehen. Der wird verstehen, was leben und lieben bedeutet und der verdient meinen Respekt.

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