Donnerstag, 1. September 2011

Erdbeertortenschlacht in der Hölle.

6 Stunden Ausfall, erst halb 1 in die Schule für 3 Stunden. Genug Zeit für meine Biobelegarbeit. Wenn da nicht etwas in mir wäre das mich hindert. Ich will Schreiben. Ich muss Schreiben. Denken langweilt, denken ist verschwendet. Wozu denken, wenn sich das Weltbild eh von Jahr zu Jahr ändert. Wozu forschen, wenn wir schon mehr als genug haben, dass die Hirne zerstört, die Nerven zerballert und unsere Genration ins Aus schießt? Interessante Wissenschaften, langweilige Theorien. Erniedriegende Worte aus Mündern der angeblich hochintellektuellen Gesellschaftsklasse. Worte die in den Klappen vor unseren Ohren zerschmettern, oder unser Herz zerteilen. Ignorantes Verhalten. Gespieltes Ansehen.

Schlau ist nur, wer lieben kann. Keine Zahlen der Welt, keine Erfindungen. Kein Geld. Kein Auto. Kein Haus am Meer. Kein spektakulärer Besitz, am Ende sterben wir eh und der Besitz mit uns. Kalter Nebel unseres Sein umarmt uns. Gänsehaut. Nichts erfordert so viel Kraft, so viel Herz. Nicht ist so wertvoll, so überwältigend schön, wie die Fähigkeit Liebe zu geben. Kleine Dinge. Nur zusammengedrückt vom Selbstzweifel. Glänzende Schönheit geschwächt vom Grau unseres Alltags. Wir alle sind glücklich, ohne es zu bemerken. Wir verschwenden die Zeit, weil wir denken die Jahre sind lang, doch sie rennen vor uns weg. Wir übersehen die Farben, sind Blind für das Wichtige.
Doch Irgendwann wird die Sonne unseren Horizont erhellen. Irgendwann wird alles gut.
Irgendwann, in naher Ferne.

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