Eine Woche Praktikum in meine alten Grundschule. Ich habe wirklich geglaubt, es wird einfach ganz entspannt. Nichts besonderes halt. Ein paar kleine Kinder, etwas beobachten und Beispiele für eine wissenschaftliche Arbeit suchen. Am Ende wollte ich nicht mehr weg. Ich habe innerhalb einer Klasse 12 Charaktere kennenlernen dürfen, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein können, aber jeder Einzelne von ihnen war wundervoll. Ich sollte über Verhaltensstörungen und generell die Entwicklung von Kindern in Zusammenhang mit dem sozialen Umfeld schreiben, weshalb ich sofort in diese Klasse verwiesen wurde. Ich gestehe, am letzten Tag kam mir eine Träne, als ich dann losgefahren bin. Ich habe einen Jungen mit einer Krankheit kennengelernt, die mit Tabletten behandelt wird, wobei ich leider weiß, dass dies nicht der beste Weg ist. Ich wünschte, ich könnte bei ihm bleiben. Ich wünschte ich könnte ihm helfen. Wenn ich könnte, würde ich am liebsten bei der ganzen Klasse helfen, vielleicht auch noch viel mehr Kindern.
Bitte lass mich doch einfach die Welt ein kleines Stückchen besser machen, bitte. Ich möchte nicht, dass so viele leiden müssen, nein, das ist das nicht fair.
Das mir einmal ein kleiner, zuckersüßer Junge mit seinen Problemen hilft, mich selbst besser zu finden und mir meinen Weg zeigt, damit habe ich nicht gerechnet.
Danke, für diese Woche.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen