Du sagst, da ist etwas in meinem Blick. Du sprichst es aus und haust mich raus. Du sagst, da ist etwas in deinem Blick. Jetzt fällts mir auf, das wühlt mich auf. Angenommen du hast recht und das ist echt und angenommen da ist was dran, was bedeutet das dann?
...
Kalte Regentropfen landen auf meinen Schultern. Ihr Aufprall ist wie eine laute Explosion in meinem Ohr, doch sie ist nicht laut genug, um deine Stimme zu übertönen. Kalte Regentropfen landen auf meinen Wimpern. Sie verschleiern meine Sicht, doch das reicht nicht aus, um dein Gesicht zu verwischen. Dein ausdrucksloses Gesicht brennt sich in meine Netzhaut ein und deine Worte sind Säure, die schmerzhaft durch meine Adern fließt und mich von innen auflöst. Du machst deine Wahrheit zu meiner und ich schaue dir kampflos dabei zu. Wir spielen "Ich sehe was, was du nicht siehst" in der Mitte einer Schnellstraße und die einzige Regel ist, dass du gewinnst. Du projezierst deinen inneren Film auf deine Umgebung und machst mich zum Statisten, doch du hast mir kein Drehbuch gegeben. Unsere Realitäten sind vielleicht nah beieinander, aber sie sind zwei Parallelen und werden niemals einen Schnittpunkt finden.
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Weshalb denk ich drüber nach, sind doch nur Worte, doch sie halten mich wach, machen mich schwach. Ich solltes nicht glauben, solang ichs nicht sehe. Oder ist da etwas, das ich übersehe, einfach weil ich es nicht glauben will?
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