Dienstag, 18. Juli 2017
Wann haben wir uns verloren?
Schau uns an, wir haben uns verkauft. Wir haben uns aufgegeben, doch sag mir, wofür? Für ein paar Quadratmeter Sicherheit, ein Leben im Konsum. Das sind nicht wir, wir sind Freiheit, wir sind grenzenlos, doch wir legen uns selbst in Ketten. Sieh uns an, wir haben unsere Träume verraten. Alles was uns glücklich macht haben wir aufgegeben für ein bisschen Geld, das Gefühl, etwas solides zu tun. Nun stehen wir da, jeden Tag und verkaufen uns mit jeder einzelnen Sekunde ein Stückchen mehr. Aber ich habe meine Stimme wieder und sie schreit in mir, sie macht mich taub. Wir sind schwach geworden, dabei sind wir so stark. Wir sind so voller Leben, voller Träume, voller Hoffnung. So wie es ist, ist keine Option mehr, habe die Grenze erreicht. Was ist all das hier schon wert, wenn wir nicht mehr wir sind, sag mir was? Lass uns frei sein, lass uns wir sein, lass uns Träume leben und nicht nur bei Nacht in ihnen versinken.
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