Keine Schwäche zeigen, nicht das Lächeln absetzen lautet die goldene Regel. Unser Auftreten bestimmt über unsere Verletztlichkeit anderen gegenüber. Der Stärkere kommt durch, das lernt man mit der Zeit, die nach und nach vergeht. Auslöschen was passiert ist, die kleinen Unschönheiten werden mit dem Radiergummi entfernt, um dem Umfeld ein perfektioniertes Ebenbild zu präsentieren. Selbst wenn rein gar nichts mehr okay ist, bleibt der Kopf oben, wird gehalten von den Schnüren die auch die Mundwinkel zu einem grinsen verziehen. All das wirkt so unecht, dass es in einer Welt voll von Marionetten nicht mehr auffällt, das ist die Kunst. Wir wehren uns öffentlich gegen die Werte und befolgen sie trotzdem wie unser heiliges Buch.
"Ich bin nicht blöde, auch wenn du gern so tust.
Ich bin nicht faul, ich hab nur einfach keine Lust.
Ich bin nicht häßlich, ich seh nur anders aus als du.
Du hast verloren, du gibst es nur nicht zu.
Ich bin nicht taub, du brauchst nicht so zu schrein.
Ich bin nicht blind, ich seh es nur nicht ein.
Ich bin nicht stumm, ich halte nur den Mund
was sollt ich sagen?
Ich hab doch keinen Grund."
(Die Ärzte - Rebell)
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