Sonntag, 11. März 2012

...denn du bist so bekloppt wie ich.

Mein Lächeln war so weit weg, es war umhüllt von einer eisigen Schicht aus Hoffnungslosigkeit und Selbstzweifeln und plötzlich warst du da. Hast die Mauern um mich aufgetaut, als wärst du selbst die Sonne, das Licht am Ende des Tunnels wie man so schön sagt. Wenn deine Arme sich um meinen Körper schließen, bin ich sicher in der Dunkelheit der Welt, dem Grau des Alltags. Nichts bleibt ewig, auch wenn ich genau in diesem Moment die Zeit anhalten möchte. Hab dich kennengelernt und konnte alles vergessen, konnte stundenlang über deine Dummheit lachen, die dich so sympathisch gemacht hat, von Anfang an. Das Leben ist ein verwirrendes Spiel, es besteht aus Zufällen und genauso bist du ein Zufall. Als ich besoffen neben dir lag und sich mein Kopf gedreht hat, hat sich auch meine Zukunft gedreht und zum Jetzt gewendet. Wären wir im Kindergarten, würde ich nur für dich den schönsten Sandkuchen backen, aber leider ist die Zeit schon lange fortgelaufen und alles was ich dir geben kann, ist mein Lächeln, dass du mir geschenkt hast. Es ist nicht wie im Film, es ist nicht einfach, es ist nicht perfekt, weil man Entfernungen nicht einfach wie Harry Potter durch einen Kamin innerhalb von wenigen Sekunden überbrücken kann. Es ist, als wärst du auf der andern Seite der Erde und trotzdem bin ich bei dir mit meinem Kopf, auch wenn es schwer fällt sich wieder an die Realität zu gewöhnen. Es macht mich glücklich, wenn ich bei dir sein kann. Und das ist schön, weil das Leben weitergeht und egal was davor war, ich habe gesehen ein Herz kann heilen. Es ist mir egal ob du es brichst, ich weiß, dass nur der Moment zählt, der Augenblick mit dir, wenn unsere Oberkörper aufeinander treffen und unser Herzschlag in einem gemeinsamen Takt schlägt. Ich weiß, es ist gut so wie es ist.

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